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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Hallo und ![]() Leider schreibst du nicht, wie die Anlage im Moment aussieht, ich vermute aber, daß es sich um eine Standard-Installation handelt, d.h. es existiert ein LNB mit 2 Anschlüssen und ein Multischalter mit 2 Ein- und 8 Ausgängen. Wenn das so ist, gestaltet sich der Umbau relativ einfach: Das LNB wird durch ein Quattro ersetzt (aus Qualitätsgründen raten wir zu einem Alps) und der Multischalter gegen einen solchen mit 4 Eingängen. Bei den Multischaltern gibt es deutliche Qualitätsunterschiede. Zweifellos die besten Schalter kommen von Jultec, für eure Zwecke wäre das der JRM0508. Neben hervorragenden technischen Daten überzeugt dieser Schalter durch ein robustes und hoch abschirmendes Gehäuse aus Druckguß und einen äußerst geringen Stromverbrauch. Letzterer macht ein Netzteil entbehrlich, der Schalter wird problemlos durch die angeschlossenen Receiver gespeist. Kleiner Wermutstropfen allerdings: Ein Sonderangebot ist der Jultec-Schalter nicht gerade, aber jeden Cent wert. Von den technischen Daten her auch gut, wenngleich nicht ganz so sparsam, wäre der TMS 5x8 von Triax. Ich denke, zwischen den beiden Fabrikaten sollte die Entscheidung fallen. Zu ausgesprochenen Billigschaltern möchte ich nicht raten, bei diesen fehlt es meist an einer für störungsfreien Empfang ausreichenden und normgerechten Teilnehmerentkopplung. Mit den angegebenen Komponenten bekommt ihr eine langlebige und störungsfrei funktionierende Anlage. Voraussetzung ist allerdings eine ausreichende Antennengröße, für Mehrteilnehmerempfang sollten es schon mindestens 75 cm sein. Sonst ist nichts besonderes zu beachten. Der Digitalempfang ist im Norden Italiens jedenfalls problemlos möglich. Es ist jeder beliebige Digitalreceiver verwendbar, in Verbindung mit einem LCD- oder Plasmafernseher sollte im Interesse einer gute Bildqualität der Anschluß über ein HDMI-Kabel erfolgen, nicht aber über ein SCART-Kabel. Es ist darauf zu achten, daß der Receiver über einen HDMI-Ausgang verfügt. Optimal, allerdings auch etwas teurer, wären HD-Receiver, insbesondere weil nach der Analogabschaltung etliche neue Programme in HD-Qualität hinzukommen. Ruf einfach mal bei SEH an, Herr Hampel, der Inhaber, hat eine gute Marktübersicht, kann dich optimal beraten und einen genau für deine Bedürfnisse passenden Receiver liefern. Natürlich hat er auch Receiver in der von dir gewünschten Preisklasse. Meist ist SEH dabei sogar noch günstiger, als die "Geiz-ist-Geil-Läden".
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Schalter in der guten Qualität wie der EXR 308 mit einem Gehäuse aus Druckguß bekommst du nur noch von sehr wenigen Herstellern. Jultec ist einer davon, meiner Meinung nach auch der beste. Nur für den Astra-Empfang ist der JRM0508T richtig, für Astra/Hotbird wäre es der (deutlich teurere) JRM0908T. Zitat:
Du könntest z.B. diesen Winkel verwenden. Alle ankommenden und abgehenden Kabel werden über diesen Winkel geführt, die Erdungsklemme des Winkels wird mit 2,5 oder (besser) 4 mm² Kupferdraht am Mast angeschlossen, z.B. mit dieser Erdungsschelle. Der Mast muß dabei mit einem 16 mm² Kabel, z.B. diesem hier mit dem Fundamenterder verbunden werden. Näheres im festgemachten Beitrag über Erdung und Potentialausgleich. Nur, wenn diese Arbeiten vernünftig durchgeführt werden, seid ihr ziemlich sicher, daß euch der Dachstuhl bei einem Blitz-Volltreffer nicht gleich abfackelt. Der Umbau ist auch eine gute Gelegenheit, die Verkabelung zu sanieren. Für die Verbindung vom LNB zum Multischalter nehmt ihr am besten das besonders wetterfeste KOKA 110 PE von Triax/Hirschmann und für die Innenverkabelung ohne Wettereinwirkung das KOKA 110 PVC. Dazu noch jede Menge vernünftiger Stecker. Aufschraubstecker lassen sich bei vernünftiger Montage zwar verwenden, aber sie verschlechtern die gute Schirmdämpfung des Kabels. Ein absolutes No-Go sind hinten aus dem Stecker herausragende Reste der Abschirmfolie und des Drahtgeflechts. Diese Reste wirken wie kleine Antennen und sind eine Einladung für Störungen aller Art. Am besten ihr verwendet Kompressionsstecker. Dieses Set beinhaltet alles, was ihr braucht: 100 Stecker und das nötige Werkzeug dazu. Nach getaner Arbeit schickt ihr das Set einfach wieder zurück und bekommt postwendend euer Geld wieder, abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich. Eine Leihgebühr gibt es nicht, außer dem Rückporto entstehen euch keinerlei Kosten. Auf diese Weise ermöglicht es SEH seinen Kunden, absolut professionelle Kabelverbindungen herzustellen, ohne das Werkzeug dafür kaufen zu müssen. Die folgenden Abbildungen zeigen einen Jultec-Schalter, der vorschriftsmäßig, unter Verwendung von Erdungsblocks und dem Kompressionsset, installiert wurde. Das erste Bild zeigt den Eingangsblock: Die 4 schwarzen Kabel und das grün-gelbe PA-Kabel kommen von der Antenne, die 4 weißen Leitungen führen zum Jultec-Schalter direkt darunter. Das 2. Foto ist eine Fortsetzung des ersten nach unten. Die Ausgänge des Jultec sind wiederum über Erdungsblocks geführt. Diese sind alle miteinander verbunden. So ist sichergestellt, daß auch beim Ausbau einer Komponente der übrige Potentialausgleich erhalten bleibt. Die Verwendung des 13er Erdwinkels ist in deinem Fall natürlich deutlich bequemer, als mehrere Erdungsblocks zu installieren. Die Vorgehensweise ist aber prinzipiell dieselbe. Das eigentliche 16 mm² Erdkabel ist auf dem Foto nicht zu sehen, es führt außerhalb des Hauses herunter und nur unmittelbar neben der Anschlußstelle für den Fundamenterder wieder in den Keller. Auf diese Weise kann man am besten gefährliche Näherungen zu anderen metallischen Installationen ausschließen. Ergänzung: In der 3.Reihe von oben auf dem 2. Foto sieht man ein Kabel, das mit einem herkömmlichen Schraubstecker angeschlossen wurde. Der Grund: Bei dem Kabel handelte es sich um ein bereits verlegtes (übrigens recht gutes) Kathrein LCD 111, das weiter verwendet werden mußte. Die Kompressionsstecker müssen aber genau auf das Kabel abgestimmt sein, sonst paßt es nicht. Einen Hirschmann-Stecker vernünftig auf ein LCD 111-Kabel zu bekommen - keine Chance. Andere Kompressionsstecker hatte ich gerade nicht bei mir, die einzig mögliche Lösung war in dem Moment der Schraubstecker. Den Qualitätsunterschied sieht man auf den ersten Blick. Immerhin, es hat funktioniert und tut es auch noch.
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| | # 13 |
| Threadstarter Registriert seit: 25.01.2012
Beiträge: 12
| So, bis jetzt habe ich folgendes notiert: 1x Alps Quattro, 0.3 dB typ. (seh1 - Alps Quattro 537) 1x 5x 8, Jultec, JRM0508T (seh1 - 5x 8, Jultec, JRM0508T 10022) 2x Hauppauge Adapter für DVB-PCI (seh1 - Erdungswinkel, ERW13, Hirschmann 569) <-------1x vor Multischalter, 1x nach Multischalter 2x Erdungsschelle FMS7 (seh1 - Erdungsschelle FMS7 8252) 1x 10 Meter Koaxkabel, 110dB, 6.8mm, 2xSchirm., Class A, lfm, Pe,Hirschm (seh1 - Koaxkabel, 110dB, 6.8mm, 2xSchirm., Class A, lfm, Pe,Hirschm 10131) <-----LNB zu 1. Erdungsschelle 1x 10 Meter Koaxkabel, 110dB, 6.8mm, 2xSchirm., Class A, lfm,Hirschm (seh1 - Koaxkabel, 110dB, 6.8mm, 2xSchirm., Class A, lfm,Hirschm 10004) <------alle weiteren notwendigen verkabelungen 5x HDMI Kabel, 2.0m, Typ A/A, 2xFerritkerne, 3fach geschirmt, Gold (seh1 - HDMI Kabel, 1.8m, Typ A/A, 2xFerritkerne, 3fach geschirmt, Gold 10057) 4x Smart CX-04 HDTV-Receiver Dazu bräuchte ich noch 50 Stück der passenden Kompressionsstecker inkl. Kompressionszange. Morgen werde ich nochmals aufs Dach steigen um die Kabellängen, Spiegeldurchmesser und LNB-Halterung nochmals zu prüfen. |
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| | # 14 |
| Threadstarter Registriert seit: 25.01.2012
Beiträge: 12
| So, nochmals ein par Bilder: Ich hab den SAT-Spiegel abgemessen, der hat einen Durchmesser von nur 60cm, vermutlich etwas zu wenig. Hab Ihr eine Empfehlung? Des weiteren ist mir aufgefallen dass es auch hier keine Anzeichen einer Erdung gibt. Die Kabel sind vermutlich alles mit den seh1 - Koaxkabel, 110dB, 6.8mm, 2xSchirm., Class A, lfm, Pe,Hirschm 10131 zu tauschen auch die der Antennen? Ist die LNB Halterung mit dem Alps kompatibel? |
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| | # 15 | |||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.146
| Zitat:
Wenn Ihr bei KATHREIN bleiben wollt empfehle ich die CAS 90. Digital reicht auch ein kleinerer Durchmesser, die Schlechtwetter-Reserve einer CAS 80 (kleiner als die Vorgängertype CAS 75!) wäre mir schon zu wenig, dann alternativ lieber eine GIBERTINI SE 85 oder die bessere TELEVES-PREISNER QSD 85. Zitat:
Zitat:
Für die Montage von 40 mm Standard-LNB an KATHREIN CAS-Antennen gibt es Umbaufeedhalter. | |||
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| | # 18 |
| Threadstarter Registriert seit: 25.01.2012
Beiträge: 12
| Vllt. kann mich nochmals kurz jemand bei der Auswahl der passenden Receiver helfen. Ich bräuchte dazu 4 Stück eines etwas günstigeren Receiver. (max. 100€) Wichtig ist: HD, Anschluss per HDMI an TV (um endlich die dicken SCART-Kabel los zu werden) Ein DVB-T Modul ist in allen TV-Geräten integriert. (für ORF, SF). Wäre ein DVB-T - DVB-S Kombigerät sinnvoll um umständliches Umschalten zwischen TV und SAT zu vermeiden? Des weiteren bräuchte ich noch einen etwas besseren Receiver(max. 200€). Kennt jemand vllt. eine preiswerte DVB-S PCI Karte, um Digitales SAT auch am PC zu empfangen? Vielen Dank |
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| | # 19 |
| Threadstarter Registriert seit: 25.01.2012
Beiträge: 12
| Die Umstellung hat soweit geklapp, nur noch die terrestrischen Sender in HD (ORF) sind noch ein wenig gestört. Die SAT-Sender funktionieren auch in HD problemlos. Eine Fragen bzgl. Erdung. Wohin soll die SAT-Anlage geerdet werden wenn weit und breit keine Erdungsmöglichkeit vorhanden ist? Nur Beton und Holz. |
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| | # 20 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.146
| Wenn kein Fundament- oder Ringerder vorhanden ist, bleibt nur die Nachrüstung eines normgerechten Vertikal- oder Banderdes. Siehe http://www.kleiske.de/vde%200855/Pra...t-2spaltig.pdf und http://www.dehn.de/de/newsletter/nl3...nfo_3_07_2.pdf. Am einfachsten ist meistens das Eintreiben eines V4A-Erdspießes mit 9 m Standardlänge + Verbindung mit V4A an eine Trennstelle an der Fassade. Bei nicht steinigem oder gar felsigem Boden wird der Erdspieß mit einem Vibrationshammer durch Blitzschutzfachkräfte in ca. 15 Minuten versenkt. Der Schutzpotenzialausgleich für die Sanitär-, Heizungs- und Stromnetze muss an die Erdung ebenfalls angeschlossen werden. Wenigstens der wird doch hoffentlich vorhanden sein, wenn nicht: Auch nachrüsten. |
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