Neue (Alte) Sat-Anlage

Alt 24.01.2012, 08:21   # 1
tt-web
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 3
Hallo!
Dies ist mein erster Beitrag hier im Forum, auch wenn ich schon einige Zeit mitlese
Ich habe vor eine neue SAT-Anlage aufzubauen (wir ziehen demnächst in eine andere Bleibe).
Meine Ansprüche sind im Moment nicht sehr hoch und ich möchte aus Kostengründen meine alten Teile weiterverwenden.

-Parabolantenne von Triax vermutlich eine TDS 88 (etwa 1,5 Jahre alt)
-LPQ444 LNB (multischalter integriert) 4 Ausgänge
-ein digitaler und 2 analoge receiver (solange es eben noch Analog-SAT gibt)

Kabel möchte ich folgende Einsetzen:
- Ören HD 103 (1,0/4,6) 75 Ohm 6,8mm
oder
- Sytronic 75100 AFZ (1,0/4,6) 6,8mm
oder als "Goldstandard":
- Kathrein LCD 111

Mein Techniker des Vertraues sagt: egal, nimm das billigste... was meint ihr dazu? Wir funken mit DECT, GSM, BT, WLAN, Microwelle usw...(Ok, wichtig ist wohl das DECT) ich möchte Störeinflüsse vermeiden.

Anschlussdosen: Vor etwa 6 Jahren hatte ich mich schon mal zu dem Thema informiert, damals bekam ich den Tipp unterschiedlich ohmige Dosen je nach Receiver-LNB-Entfernung zu setzen. Das war mir zu aufwändig, heute kann ich hierzu nichts mehr finden. War das mal Mode? Gibts sowas überhaupt? Und wenn ja... ist es sinnvoll, oder eher Spielerei um die letzten 0,2% aus der Anlage rauszuholen?

Mein Stand im Moment ist folgender:
halb verschattete Antenne, miese F-Aufdrehstecker (ok, immerhin vergoldet, das ließ sich leichter aufdrehen) und nur analog Empfang (meistens mit Fischchen), weil Signalquali irgendwo bei 9% und Signalstärke bei 20% rumdümpelt (sagt zumindest mein Digitalreceiver der sich weigert etwas zu empfangen).
Wahrscheinlich würde ich schon mit gescheiten Kompressionssteckern 10% mehr bei beiden Werten haben... Also es muss nicht high-end sein, aber Schlechtwetterreserve und Fischchenfreies gucken wäre schon super

Also vielen Dank schon mal für eure Antworten!
LG Thomas
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Alt 24.01.2012, 13:19   # 2
raceroad
Team SAT-Technik
 
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Beiträge: 623
Zitat:
Zitat von tt-web Beitrag anzeigen
Kabel möchte ich folgende Einsetzen:
- Ören HD 103 (1,0/4,6) 75 Ohm 6,8mm
oder
- Sytronic 75100 AFZ (1,0/4,6) 6,8mm
oder als "Goldstandard":
- Kathrein LCD 111
Die Kabel sind (Innenleiter und Geflecht aus Kupfer, physikalisch geschäumtes Dielektrikum) alle brauchbar. Das Skytronic würde ich wegen der unpraktischen 4-fach Schirmung nicht kaufen. Ören kannte ich bis dato nicht, der Beschreibung nach ist das (auch äußere Folie verklebt) ein gutes Kabel.

Das LCD 111 würde ich mit Self-Install-Steckern F-56 5.1 (> Info Cabelcon) = Kathrein EMK 20 kombinieren; zum HD 103 passte (da 4,6 mm Dielektrikum) die Version F-56 4.9 Self-Install. Zu deren Montage braucht man keine Spezialzange, der Kauf eines Absetzwerkzeugs wäre aber sinnvoll.

Zitat:
Anschlussdosen: Vor etwa 6 Jahren hatte ich mich schon mal zu dem Thema informiert, damals bekam ich den Tipp unterschiedlich ohmige Dosen je nach Receiver-LNB-Entfernung zu setzen.
Erstens hattest Du das vermutlich missverstanden, denn unterschiedlich ohmige Dosen machten gar keinen Sinn. Dosen für 60 Ω sind schon lange out. Wahrscheinlch waren Dosen mit unterschiedlichen Anschlussdämpfungen gemeint. Die machen Sinn, wenn man mehrere Dosen in Reihe schaltet, für eine Sternverkabelung ab Quad-LNB aber nicht. Richtig wäre jede Sat-taugliche Stichleitungsdose mit Gleichspannungsdurchlass.

Zitat:
Mein Stand im Moment ist folgender:
halb verschattete Antenne,
Das sagt schon alles: Halb verschattet geht schon mal gar nicht. Wenn am neuen Standort die komplette Fläche des Reflektors zum Empfang beiträgt, wird das ein entscheidendes Plus sein.
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Alt 24.01.2012, 19:15   # 3
tt-web
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Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 3
Danke für die Antwort, ich denke auch, dass es auf das Örenkabel hinauslaufen wird. Allerdings werde ich keine Self-Install-Stecker, sondern die Crimpstecker verwenden. Bei dem niedrigen Durchmesser wahrscheinlich die gelben CX3 von Cablecon. Oder lohnt der Aufwand nicht?

Zum Thema Verschattung: Es ist erstaunlich. Mein digitaler Receiver empfängt kein Bild, oder nur völlig verblockt (klar), Signalstärke so um die 20%, Qualität so etwa bei 6-10%. Ein Wunder, dass der anlaloge receiver was empfängt. Gut ein paar Fische sind zu sehen, bei Regen eher mehr ( ), aber fürs Rumzappen ist es momentan OK. Leider kann ich die Antenne in der Mietwohnung nirgends sonst hinsetzen. Ich denke das spricht für die Qualität des LNB (LPQ 444), obwohl ich bisher nichts wirklich positives von ihm gehört habe. Die Stecker habe ich damals mühsam per Hand aufgedreht, 3-4 Versuche pro Stecker hats schon gebraucht, bis die Werte einigermaßen stimmten. Den Stress geb ich mir nicht mehr. Ordentlicher Stripper und dann Crimpstecker drauf... davon versprech ich mir was.
Gruß Thomas
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Alt 25.01.2012, 09:08   # 4
Dipol
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Beiträge: 4.146
Zitat:
Zitat von tt-web Beitrag anzeigen
Allerdings werde ich keine Self-Install-Stecker, sondern die Crimpstecker verwenden. Bei dem niedrigen Durchmesser wahrscheinlich die gelben CX3 von Cablecon. Oder lohnt der Aufwand nicht?

Ordentlicher Stripper und dann Crimpstecker drauf... davon versprech ich mir was.
Wo der Vorteil eines Crimpsteckers gegenüber einem ohne Zange zu installierenden Self-Install-Stecker liegen soll ist dein Geheimnis.

Auch wenn F-Aufdrehstecker vom Schirmungsmaß technisch überholt und von der Kontaktierung allen anderen Steckerarten eindeutig unterlegen sind, wird sich durch deren Auswechselung voraussichtlich keine Verbesserung ergeben.

Egal welche Steckerart, bei RG 6-Kabeln stets beachten, dass es zweierlei Normen mit entscheidenden 0,2 mm Unterschied gibt.
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Alt 26.01.2012, 06:44   # 5
tt-web
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Beiträge: 3
Ich verspreche mir von Crimpsteckern eine leichtere, schnellere und haltbarere Verarbeitung.... aus dem EDV-Bereich bin ich es gewohnt, dass gecrimpte Stecker eine deutlich bessere Performance und Haltbarkeit haben. Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, falls ich hier falsch liege. PC-Kabel kann man sicher nicht 1:1 auf F-Kabel übertragen.
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Alt 26.01.2012, 09:45   # 6
Dipol
Team SAT-Technik
 
Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.146
Der Absetzvorgang ist identisch und Crimp-Pressung oder Kompression ist in der gleichen Zeit ausgeführt.

Ein Kompressionsstecker hat aber eine wesentlich festere Verbindung und schließt gegen das Kabel vakuum- und wasserdicht ab. Meine Crimpzange kommt seit 2006 an keinem neuen Kabel mehr zum Einsatz. .
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Alt 28.05.2012, 09:30 # --
News Flash
 
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