| | # 2 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 623
| Hallo und ![]() Zitat:
Entweder dienen die Antennen dem Empfang von DVB-T (= digitales, terrestrisches Fernsehen > keine Änderung durch die Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens), oder ein analoges Fernsehsignal stammt von einem Kabelnetzbetreiber bzw. wird in einer hauseigenen Kabelkopfstelle aus einem Satellitensignal generiert. Sollte tatsächlich ein Analogsignal anliegen, verrät der Digital-Check, ob es aus einer digitalen Quelle gewonnen wird. | |
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| | # 4 |
| Threadstarter Registriert seit: 15.11.2010
Beiträge: 7
| Hallo, vielen Dank für die Infos. Als Laie tut man sich schwer mit den genauen Begriffen. Bisher besteht eine konventionelle Antennenanlage (ohne Schüssel) mit Verstärker und 3 Leitungen. An jeder Leitung hängen 4 Wohnungen, die hintereinander durchgeschleift sind. Es besteht die Möglichkeit, dass die 3 Wohnungen im Dachgeschoss jeweils direkt angefahren werden können. Die jeweils 3 Wohnungen die bisher an Leitung 1, Leitung 2, Leitung 3 angeschlossen waren, sollten auch so wieder versorgt werden, da keine andere Kabelführung möglich ist.Vermutlich müssen überall neue Kabel eingezogen werden, da diese teilweise schon 30 Jahre alt sind. Gemäß Aufruf der Seite 198 im Videotext ist eine Umstellung auf digital erforderlich. Ich hoffe nun zur Verdeutlichung geholfen zu haben. Danke für Ihre Rückantworten. |
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| | # 5 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 623
| Zitat:
Diese konventionelle Antennenanlage mag es ja geben. Aber würde die noch Basis des TV-Empfangs sein, dann liefe das über DVB-T. Man kann das DVB-T-Signal - diese Möglichkeit hatte ich oben vergessen zu erwähnen - in eine analoges Signal umwandeln. Dann aber würde VT-Seite 198 Digitalempfang anzeigen. Da aber laut Check noch Analogempfang vermeldet wird, stammt das Signal vermutlich doch von einer Satellitenantenne und wird in ein analoges Kabel-TV-Signal gewandelt. Die Satantenne muss nicht unbedingt auf Eurem Haus stehen, es gibt auch kleinere lokale Anbieter, die so etwas machen (Antennengemeinschaft). Die größeren Kabelnetzbetreiber werden inzwischen auf digitale Zuführung umgestellt haben. Es besteht auf jeden Fall Handlungsbedarf. Aber zunächst muss geklärt werden, woher das Signal stammt. Von den Dachantennen kommt es nicht. | |
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| | # 6 | |
| Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 43
| Zitat:
Haben wir auch schon gemacht, nur die Bewohner sind dann nicht in der Lage den richtigen LNB in den Einstellungen zu wählen und kriegen es alleine meistens nicht hin. | |
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| | # 7 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Zitat:
Wichtig ist erst einmal eine vernünftige Bestandsaufnahme: Wer will welche Programme sehen. Und wie viele Anschlüsse pro Wohnung werden gebraucht. Dann ist noch festzustellen, wie die Verkabelung bislang aussieht, um beurteilen zu können, ob sie sich auch für die zukünftige Anlage eignet. Interessant wäre auch, ob man vielleicht mit vertretbarem Aufwand noch einzelne Kabel nachziehen kann. Wenn das geschehen ist und die Infos vorliegen, kann man planen und konkrete Vorschläge machen. Alles andere ist Kaffeesatz-Leserei. Unicable-Router für 16 SAT-Eingänge zur Versorgung von 12 Wohnungen gibt es von Jultec. Die sind zwar preis-wert, im Sinne von "ihren Kaufpreis auch wert", das heißt allerdings nicht billig. Siehe z.B. hier.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
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| | # 8 |
| Threadstarter Registriert seit: 15.11.2010
Beiträge: 7
| Hallo, habe mich zwischenzeitlich mal schlauer gemacht. Derzeitiger Sachstand ist: Auf dem Dach ist eine noch analoge Schüssel (Astra) Die bisherigen Antennenrechen ( UHF/VHF??) sind noch oben, aber nicht mehr angeschlossen. Zeichnung: 20120208-135030.pdf Was kann man tun? |
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| | # 9 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 623
| Zitat:
Zitat:
Wenn ich die Zeichnung richtig interpretiere, werden von jeder Stammleitung vier Wohnungen versorgt. Diese Struktur würde es gestatten, bei einem Umstieg auf Satellitendirektempfang auf Basis des Unicable-Systems in jeder Wohnung zwei Receiver (ein Twinreceiver zählt als zwei) einzusetzen. Ob die Qualität des verlegten Kabels ein Umstieg auf Unicable zuließe, kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Jedenfalls teile ich die in Beitrag #3 von Dipol geäußerte Einschätzung, dass bei nur 12 Wohneinheiten eine Umstellung der Kopfstelle nicht sinnvoll ist. Denn dabei stehen Kosten und Nutzen in einem zu schlechten Verhältnis zueinander. Ergänzend dazu: Die in #3 angesprochenen Systeme Unicable und JESS sind eingeschränkt kompatibel: An einer JESS-Anlage können bis zu zwölf mit diesem noch neuen Standard kompatible Receiver auf das Signal von bis zu vier Satellitenpositionen zugreifen. Alternativ könnten acht der 12 Receiver die Anlage auch im Unicable-Protokoll nutzen, wären dabei aber auf die Signale von zwei Satellitenpositionen beschränkt. Sollte Unicable/JESS realisiert werden, müssten die Bewohner zur Nutzung geeignete Receiver / TVs kaufen. Das wäre lediglich dann nicht nötig, wenn man an der Analogeinspeisung festhalten und lediglich die Signalzuführung auf digitales Sat-TV umstellen würde. Das ist aber keineswegs zu empfehlen! | ||
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| | # 10 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.146
| Zitat:
Sofern die Kabel mal ausnahmnsweise nach DIN 18015 normkompatibel in zugfähigen Lerrohren verlegt sind, wäre wenigstens eine Halbierung der Stammleitungen anzustreben. Je weniger Wohnungen an einem Port angeschlossen sind, umso geringer die UniCable-Tücken. Die Stammleitungshalbierung ist auch durch eine zweite Signaleinspeisung vom Keller her denkbar. Noch betriebsicherer sind eigene Wohnungszuleitungen wie dies in diesen Applikationen dargestellt ist. In dieser Antennenanlage wurden vier HQ-Midikabel mit 5 mm Durchmesser als separate Wohnungszuleitungen über ein Leerrohr eingezogen. Die Darstellung irritiert etwas, innerhalb der Wohnungen verlaufen die Leitungen wie hier dargestellt horizontal. Mit eigenen Wohnungszuleitungen ist auch eine Kombination verschiedener Matritzen oder Multischalter mit bedarfsgerechter Satellitenzuführung möglich. | |
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| | # 11 |
| Threadstarter Registriert seit: 15.11.2010
Beiträge: 7
| Hallo, bin heute erst wieder zurück, deshalb erst die Antwort. Vielen Dank für die Infos. Dies ist m.E. keine Do-it-yourselve-Sache mehr. Werde einen Antennentechniker damit beauftragen. Bin jetzt aber etwas kundiger, so dass ich dessen Angebote und Technik auch besser beurteilen kann. |
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