also das Bild zeigt ein 3 Adriges Stromkabel.... aber das gnge kabel ist hinter dem Holz geblieben weil es ja nicht belegt ist.. also warum an die Steckdose schrauben.
das blaue geht in die Lüsterklemme und von dort gnge ans Fähnchen der Steckdose und das blaue an den mittleren steckplatz.... und dann geht natürlich jeweils ein Kabel weg, durchschleifung zur zweiten Dose. Daher auch so viele kabel....
die Kabel gehen runter, über der Tür von meinem Sohn in eine verteilerdose. Dort liegt ein rotes und ein schwarzes Kabel... die von unten kommen.... Rot an Blau und schwarz an schwarz.. und grüngelb bleibt unbelegt....
war es nun also richtig von mir die Brücke zu entfernen??
bei mir im Wohnzimmer haben alle Geräte den schmalen Stecker der keinen Kontakt zum Erdungsfähnchen der Steckdose hat...
somit habe ich doch durch das entfernen oben und unten die Erdung entschärft und es kann nichts mehr passieren bei Geräten mit Schukostecker..... ??
natürlich keinesfalls auf dem heutigen Stand.. also das is mir schon klar....
16.01.2012, 17:43
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22
raceroad
Team SAT-Technik
Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 623
Sofern Kabel mit grün-gelber Ader verlegt sind (Diese Ader darf nur für den PE verwendet werden!) ist ein Brücken tabu!
Ansonsten halte ich mich mit Hinweisen zu Deiner Verkabelung jetzt besser raus. So auf die Schnelle und per Ferndiagnose ist das nicht machbar, weil es bei der Beschreibung des Ist-Zustandes leicht zu Missverständnissen kommen kann. Es ist auch nicht damit getan, einfach die Steckdosen umzuklemmen. Die ganze Installation ist (fehlende Schalterdosen) einfach grottig. Entweder Du musst Dich selbst etwas besser informieren, oder die Arbeit einem Fachbetrieb überlassen.
Die gemachten Erfahrungen (Glück gehabt!) sollten gezeigt haben, dass Handlungsbedarf besteht. Einen FI-Schalter sollte man als Laie z.B. nicht selbst einbauen.
16.01.2012, 17:49
#
23
Stefan335
Threadstarter
Registriert seit: 15.01.2012
Beiträge: 12
tjo verlegt sind größtenteils solche § adrigen.. aber eben nur zum Teil.....
und wie man unten im Schaltkasten sehen kann sind da schon alle Grün/gelben mit den blauen verbunden.... also hat man quasi so oder so nur 2 adern.....
solang man also keine schuko nutzt geht alles gut.. hehehe
nen FI würde ich selbst natürlich nicht einfach mal eben verbauen
16.01.2012, 18:06
#
24
Redecouverte
Registriert seit: 03.11.2011
Beiträge: 81
Also wenn du nur schmale Stecker für Kabel mit 2-Adern steckst (keine Schuko), dann ist das Ganze mit Brücken/nicht Brücken meines Wissens komplett egal, da diese Geräte ja sowieso nur N und L verwenden und ja gar kein Kontakt zum PE Kontakt der Steckdose besteht.
raceroad hat natürlich Recht, bei 3-adrigen Kabeln (bei denen auch wirklich alle 3 Adern N, L, PE richtig belegt sind) auf gar keinen Fall PE mit N Brücken.
Jedoch(!) habe ich es schon öfters gesehen das ein 2-adriges Kabel mit PEN und L ankommt, dann aber zum Weiterverlegen ein 3-adriges Kabel später daran angeschloßen wurde bei dem PE manchmal "in der Luft hängt", manchmal mit N verbunden ist. Das muß man natürlich wissen.
Du sagst selbst über den PE das "er nicht belegt ist", also >würde< ich auf ein 2-adriges TN-C System tippen bei dem das Brücken Sinn macht, aber nicht mehr Stand der Technik ist und Erneuern angesagt ist.
Aber wie gesagt, man muß wirklich zu 100% sicher Wissen was da ankommt, und ob bei 3 Adern der PE auch wirklich richtig belegt ist.
Deswegen empfehle ich auch das Ganze von einer Fachkraft erneuern zu lassen.
---------- Doppelpost zusammengeführt ----------
Zitat:
Zitat von Stefan335
und wie man unten im Schaltkasten sehen kann sind da schon alle Grün/gelben mit den blauen verbunden.... also hat man quasi so oder so nur 2 adern.....
Das ist Sinn der Sache, das ist dann ein "TN-C-S-System", was in vielen Häusern verbaut ist (und auch nicht veraltet).
siehe dazu: TN-System – Wikipedia Dieses System ist bei Gebäudeversorgungen in Deutschland weit verbreitet.
16.01.2012, 18:22
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25
Stefan335
Threadstarter
Registriert seit: 15.01.2012
Beiträge: 12
jup das schrieb ich schon oben oder nicht??? also 2 adern kommen hoch, treffen sich mit 2 neuen 3 adrigen in einer Verteilerdose. das PE kabel der neuen Kabel wurde nicht belegt.. nur die anderen 2....
das PE Kabel wurde auch nicht am anderen Ende verwendet... dort kommen dann nur Kabelbrücken zum einsatz von N zu dem Kontakt der Steckdose wo eigentlich der PE hin kommen würde....
jetzt aber mal ganz zurück..... warum hat es denn geknallt?? kommen die Geräte mit Schukostecker nicht mit dem "komischen" und alten Stromnetz klar.... oder könnte es eher an einem defekt in einem der Geräte mit Schuko liegen??
ich mein.. beide Geräte sind neuwertig... und laufen auch schon einige zeit hier....
nur eben bis dato nicht zusammen am selben Stromnetz....
16.01.2012, 18:47
#
26
Redecouverte
Registriert seit: 03.11.2011
Beiträge: 81
Du hast ja geschrieben "jetzt war ja Weihnachten und die Tochter hat nen TV bekommen und drum hab ich den alten Anschluss wieder in betrieb genommen....".
Was meinst du denn mit "den alten Anschluss"?
Hat die Sat-Anlage/Kabel einen Potenzialausgleich?
Ich denke Grund der Probleme wird wohl sein das der neue TV der Tochter Spannung auf die Antennenkabel bringt.
Ob das jetzt daran liegt das er den PE damit kurzschließt, oder aufgrund eines Defektes, oder etc. etc. wird man wohl aus der Ferne nicht weiter feststellen können, da gibt es einfach zu viele Variablen.
Schon allein um das Stromnetz mal von nem Fachman begutachten zu lassen würde ich auf jeden Fall einen Fachmann kommen lassen. Ich denke daran kommst du nicht vorbei. Auch wenn es was kostet, wenn jemand tot ist, ist die Trauer immer groß (außer es ist die Schwiegermutter ^^)
16.01.2012, 18:50
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27
Stefan335
Threadstarter
Registriert seit: 15.01.2012
Beiträge: 12
jup ich meinte den Sat-Anschluss....
aber den alten bzw das alte kabel in der Wand hab ich schon nach dem ersten zwischenfall tot gelegt und ein kabel direkt von Receiver zum LNB gelegt...
eine erdung der Satanlage ist bei uns keine Pflicht da: Antennen die im Schutzbereich der Fassade mindestens 2 Meter Abstand zur Dachunterklante und max. 1,5 Meter Ausladung haben, sind nicht erdungspflichtig
drum hab ich heute auch nichts gefunden.
und da es bisher nur 2 Teilnehmer waren ist bei uns auch keine erdung der Antennenkabel vorhanden. Da kann ich natürlich wieder nur schätzen das es halt wohl nicht notwendig im Auge des erbauers war...
dann hab ich ja nen richtig schönes mischmasch im Haus....
mein Wohnzimmer is dann ein TN-C-S system und alles andere is so verkabelt wie man es schon seit 1973 nicht mehr machen darf.. hehehe.. klasse...
16.01.2012, 19:06
#
28
raceroad
Team SAT-Technik
Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 623
Zitat:
Zitat von Stefan335
jetzt aber mal ganz zurück..... warum hat es denn geknallt?? kommen die Geräte mit Schukostecker nicht mit dem "komischen" und alten Stromnetz klar.... oder könnte es eher an einem defekt in einem der Geräte mit Schuko liegen??
Die wahrscheinlichste Ursache dafür habe ich bereits benannt:
Zitat:
Zitat von raceroad
Die sog. "klassische Nullung" (Netzform TN-C) brachte im Fall eines Gerätedefekts ein Sicherheitsplus gegenüber Steckdosen ohne Schutzkontakt. Das setzt aber einen fehlerfreien Anschluss dieser Steckdosen voraus! Kommt es zu einem Defekt der bauseitigen Verkabelung (zu hoher "Erdungswiderstand" des PEN), bewirkt die "klassische Nullung" das Gegenteil: Selbst der Betrieb intakter Elektrogeräte wird dann zu einem Sicherheitsrisiko!
In einem TN-C-Netz liegt der auch vom Betrieb intakter Geräte verursachte Spannungsabfall zwischen einer PEN-Leiter-Klemme "unterwegs" und der Schiene in der Elektroverteilung zwangsweise am Schutzkontakt der Steckdose und in Deinem Fall selbst ohne Defekt eines Endgerätes (TV) auch am Antennenkabel an. Ist der elektr. Widerstand zwischen Klemme und Verteilung defektbedingt zu groß, kann selbst der Betrieb intakter Elektrogeräte lebensgefährlich sein!
Bist Du in der Lage, den Widerstand zu messen, die Ursache für einen zu hohen Widerstand zu lokalisieren und den Fehler zu beheben? Oder anders: Sieh bitte ein, dass das eine Sache für einen Fachkundigen ist.
Ein ordnungsgemäß ausgeführter Potenzialausgleich der Satanlage hätte das Risiko weitere Schäden (Receiver, LNB) verkleinert, aber nicht das Gefährdunspotenzial beim Hantieren mit dem Antennenkabel!
Außderdem: Noch ist gar nicht klar, wo der Fehler liegt. Dass es beim Anschluss der Kabel in den Räumen der Schwester "geknallt" hat, bedeutet nicht, das die Elektroinstallation dort defekt ist. Die nur 2-adrigen Leitungen im Bereich der Wohnung des Opas lenken den Verdacht auch auf die Ausführung dort.
16.01.2012, 19:26
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29
Stefan335
Threadstarter
Registriert seit: 15.01.2012
Beiträge: 12
jup so klingt das doch gleich besser.
Ich bin zu einigem in der Lage und Fähig.... Fachkundig ist ja nunmal auch ein Begriff der nunmal nicht immer nur auf einen Elektro-Meister zutreffen muss.
Da ja nichtmal der Fachmann für Erdung und Potentialausgleich gesorgt hat, so würde ich wohl in der Lage sein dies herzustellen....
Widerstandsmessungen in der Hauselektrik... das is dann doch schon etwas für einen der sich mit sowas auch RICHTIG auskennt.... und auch die Geräte dafür hat.
Ich kann kabel ziehen, richtig anschliesen usw usw.. auch ohne Leib und Leben zu gefährden.. dazu sehe ich mich durchaus in der Lage....
mir kam nun halt eine altertümliche Verkabelung in den Weg die man leider auf anhieb nicht sofort erkennen konnte
am Mittwoch oder Donnerstag wird wohl mein Senior vorbei kommen um sich das alles mal genauer anzuschaun....
danke nochmal an alle...
17.01.2012, 13:46
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30
Dipol
Team SAT-Technik
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Beiträge: 4.146
Zitat:
Zitat von Stefan335
naja ich seh das so... die Brücken in den Steckdosen hatten eigentlich garkeinen Sinn....
der Sinn ist eigentlich nur gegeben wenn der Stecker auch die 3 Kontakte hat...
und im Falle des Schukosteckers ist diese Brückenschaltung mit N auf PE sogar gefährlich... also warum sollte ich das so lassen??
Mann Stefan, hier ist die Grenze zwischen bekennder laienhafter Ahnunglosigkeit und grober Fahrlässigkeit gehörig überschritten. Perfekte Voraussetzung um wegen Baugefährdung oder Körperverletzung dran zu kommen!
Auch wenn die klassische Nullung technisch überholt ist kann man doch nicht die eigentlichen Sicherheitsmängel an der Antenne oder einem Endgerät "kompensieren" indem man die Schutzleiter abklemmt. Wenn ein Gerät nach Schutzklasse 1 einen Körperschluss hat steht das Gehäuse unter Spannung! Wenn die Netzspannung durch einen defekten Entstörkondensator aus dem Flat verschleppt wird, stehen weiterhin alle Receiver unter Spannung.
Ich frage lieber nicht nach, wer den normwidrigen Zustand der Antennenerdung + PA zu verantworten hat. Wenn diese überfällige Maßnahme endlich nachgerüstet ist, gibt es den nächsten Knall, wenn nicht die eigentliche Ursache fachgerecht beseitigt wurde.
Das ist kein Fall für einen bekennend ahnungslosen Bastler der nicht weiß was er da anrichtet, sondern für eine Elektrofachkraft die sich speziell mit Ableitströmen nach DIN EN 6050/VDE 0805 auskennt und die auch messen kann. Dafür reicht ein Phasenprüfer mit Glimmlampe nun wirklich nicht aus.
Klassische Nullung und Steckdosen ohne Berührungsschutz sind ohnehin ein Unding. Jetzt fehlt eigentlich nur noch dass in Kombirahmenmontage Schuko-Altsteckdosen eingebaut sind, deren Montagerahmen mit dem Schutzleiter verbunden sind und Netzpotenzial auch auf diesem Weg verschleppt werden kann.
EDIT: Kombirahmenmontage von Schwach- und Starkstromsteckdosen war lange Zeit verboten. Das ist zwar wieder zulässig, aber nur wenn die Steckdosenkontakte berührungssicher sind.
17.01.2012, 18:46
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31
King W.
Team SAT-Technik
Registriert seit: 01.01.2006
Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
Zitat:
Zitat von Dipol
Dafür reicht ein Phasenprüfer mit Glimmlampe nun wirklich nicht aus.
D'accord.
Ich hatte aber im Konjunktiv geschrieben.
Zitat:
Zitat von King W.
Das wäre schon mal ein erster Hinweis darauf, wo was defekt sein könnte.
Natürlich ist solch eine Glimmfunzel in einem Phasenprüfer kein Ersatz für eine ordentliche Fehlersuche, habe ich auch nie behauptet. Als ersten Hinweis auf einen Defekt kann ein solcher Phasenprüfer aber durchaus hilfreich sein, z.B. wenn sich die Glimmlampe beim Berühren der Schuko-Kontaktfeder bemerkbar macht.
Durch die eingestellten Fotos ist diese Vorab-Prüfung natürlich obsolet geworden. Hier hilft nur noch eine gründliche Sanierung der Elektroinstallation, sonst nichts.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein