KDG Internet über Mitversorgung möglich?

Alt 12.01.2012, 18:21   # 1
Amerikaner
 
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ich hab mal eine Schnelle frage,
es geht darum das ich nun in meine neue Wohnung eingezogen bin! Diese liegt bei meinem Vermieter in einem Nebengebäude! Ich habe mir nun Internet von Kabel Deutschland geholt Problem ist, das in dem Nebengebäude kein Koaxial Kabel liegt. Es wäre kein Problem ein Koaxial Kabel vom Haupthaus meines Vermieters in das Nebengebäude zu legen. Frage die ich und mein Vermieter uns nun stellen ob dies einfach so Möglich ist und ob Kabel Deutschland das dann Abrechnen kann. Ich hoffe ihr könnt uns da eine kleine Hilfestellung geben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihno Boekhoff

edit sagt: Entschuldigung für die Überschrift ich habe schon versucht sie zu ändern aber das funktioniert leider nicht!
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Alt 12.01.2012, 19:01   # 2
Dipol
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Hallo und nw welcome

Zitat:
Zitat von Amerikaner Beitrag anzeigen
Es wäre kein Problem ein Koaxial Kabel vom Haupthaus meines Vermieters in das Nebengebäude zu legen. Frage die ich und mein Vermieter uns nun stellen ob dies einfach so Möglich ist und ob Kabel Deutschland das dann Abrechnen kann.
Ob die Signalzuführung von der Straße aus über einen eigenen Hausabzweiger, oder als sog. Mitversorgung vom Nachbarhaus erfolgt, macht der KDG abrechnungstechnisch so wenig ein Problem wie in einem Mehrfamilenwohnhaus. Die erfolgt über das jeweilige Modem bzw. die eigene IP-Adresse.

Allerdings müssen die sicherheitstechnischen Spezifikationen von KDG erfüllt sein. Dazu gehört, dass jedes Gebäude über einen funktionstüchtigen Hauserder und einen Schutzpotenzialausgleich verfügt. Fehlen diese Voraussetzungen in einem der beiden Gebäude, darf der Anschluss nicht installiert werden. Der Installateur müsste somit wieder erfolglos abziehen und einen Bericht erstellen. Als ehemaliger Kabel BW HSI-Partner habe ich keinen Zugriff mehr auf die erneut reduzierten Vergütungen. Gestern hat mir ein noch aktiver KBW-Installateur gesagt, dass für eine vergebliche Ortsbesichtigung + Bericht sensationelle € 18,00 "vergütet" würden.

Da nimmt es nicht wunder, wenn ein Installationspartner auch mal die Vorschriften "übersieht" und eine normwidrige Installation ausführt die nicht ganz so dürr ausfällt.
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Alt 12.01.2012, 19:31   # 3
raceroad
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Beiträge: 623
Unabhängig davon, ob die Grundvoraussetzungen überhaupt erfüllt sind:

Ich hatte die Frage so verstanden, ob KDG die Verlegung eines Kabels ins Nebengebäude gesondert berechnet. Wenn davon die Rede ist, dass für die technische Bereitstellung eines Kabel-Internet Anschlusses keine Installationskosten anfallen, meint das u.a. die Bereitstellung eines rückkanalfähigen Verstärkers und den Tausch einer Anschlussdose. Voraussetzung dafür ist der Rückgriff auf "bestehende Kabelwege" (> siehe Leistungsbeschreibung Hausnetzaufrüstung).

Oder anders: KDG wird sicher nicht für lau den Garten umgraben, um dort ein Kabel zu verlegen .
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Alt 12.01.2012, 19:48   # 4
Amerikaner
Threadstarter
 
Registriert seit: 12.01.2012
Beiträge: 3
Zitat:
Unabhängig davon, ob die Grundvoraussetzungen überhaupt erfüllt sind:

Ich hatte die Frage so verstanden, ob KDG die Verlegung eines Kabels ins Nebengebäude gesondert berechnet. Wenn davon die Rede ist, dass für die technische Bereitstellung eines Kabel-Internet Anschlusses keine Installationskosten anfallen, meint das u.a. die Bereitstellung eines rückkanalfähigen Verstärkers und den Tausch einer Anschlussdose. Voraussetzung dafür ist der Rückgriff auf "bestehende Kabelwege" (> siehe Leistungsbeschreibung Hausnetzaufrüstung).

Oder anders: KDG wird sicher nicht für lau den Garten umgraben, um dort ein Kabel zu verlegen
Also verlegen würden wir das Kabel selber da Lehrrohre liegen das ist das kleinere Problem!

Zitat:
Ob die Signalzuführung von der Straße aus über einen eigenen Hausabzweiger, oder als sog. Mitversorgung vom Nachbarhaus erfolgt, macht der KDG abrechnungstechnisch so wenig ein Problem wie in einem Mehrfamilenwohnhaus. Die erfolgt über das jeweilige Modem bzw. die eigene IP-Adresse.
Das freut mich auch schonmal zu hören und hab ich mir auch schon fast gedacht!!

Wir müssten dann ja rein theoretisch an den Kabel Hausverteiler von meinem Vermieter das Kabel anschrauben, und zu mir rüber ins Nebengebäude ziehen. Dort könnte ich dann ja den Router anschließen und so sollte das dann funktionieren, oder sehe ich das zu einfach?? Welche sicherheitstechnischen Vorraussetzungen müsste ich den dann noch schaffen??

Gruß Ihno
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Alt 12.01.2012, 20:18   # 5
Dipol
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Zitat:
Zitat von Amerikaner Beitrag anzeigen
Also verlegen würden wir das Kabel selber da Lehrrohre liegen das ist das kleinere Problem!
Dann sollte das verwendete Kabel aber auch von der KDG zertifiziert sein!
Zitat:
Zitat von Amerikaner Beitrag anzeigen
Wir müssten dann ja rein theoretisch an den Kabel Hausverteiler von meinem Vermieter das Kabel anschrauben, und zu mir rüber ins Nebengebäude ziehen.
Da lass man schön die Finger weg, jegliche Montage von Verteilern, BVT-Schrank oder -Platte und Potenzialausgleich ist dem KDG-Installationspartner vorbehalten!

Wenn die Übergabepegel knapp sind und der Verstärker des Nachbarn unterdimensioniert ist, kann nicht nur mal eben so einen Zweifachverteiler mit 3,7 dB Dämpfung einbauen.
Zitat:
Zitat von Amerikaner Beitrag anzeigen
Dort könnte ich dann ja den Router anschließen und so sollte das dann funktionieren, oder sehe ich das zu einfach?? Welche sicherheitstechnischen Vorraussetzungen müsste ich den dann noch schaffen??
Nun mach mal wieder halblang, ohne grundlegendes Basiwissen und Ausrüstung ist es mit dem Strippenziehen der Koaxleitung in Eigenleistung wohl genug.

Die Multimediadose und den Router installiert dir der HSI-Partner ohnehin. Egal ob ein Stromanschluss, Hauserder oder Schutzpotenzialausgleich nachgerüstet werden muss, die Arbeiten sind Elektro- und Blitzschutzfachkräften vorbehalten.
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Alt 12.01.2012, 20:31   # 6
Amerikaner
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Beiträge: 3
Alles klar aber das Kabel kann ich doch wohl selber durch die Rohre ziehen, oder?? Das anschließen überlass ich dann dem Techniker!?!
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Alt 12.01.2012, 22:11   # 7
Dipol
Team SAT-Technik
 
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Beiträge: 4.146
Zitat:
Zitat von Amerikaner Beitrag anzeigen
Alles klar aber das Kabel kann ich doch wohl selber durch die Rohre ziehen, oder??
Da geht es bereits mit der Fachkunde los: Schleifenbildung vermeiden indem das Kabel von der Trommel sorgfältig abgewickelt wird und auch nicht zu stark ziehen.

Zu einer geringen Schutzgebühr gibt es diesen auch für Laien sehr anschaulichen EMV-Leitfaden für Installateure der gut versteckt beim ZVEI aber noch online abrufbar ist.

Ergänzend noch diese Links:

Entwurf Leitfaden
www.kleiske.de/fit/dibkom-Praes-hamburg.pdf
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Alt 28.05.2012, 09:26 # --
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