| | # 1 |
| Registriert seit: 09.01.2012
Beiträge: 4
| Hallo erstmal! Ich habe folgendes Problem. Bei uns im Haus wurde eine SAT-Anlage vom Fachhändler installiert. Es ist eine Unicable-Lösung. Im Keller hängt ein Multischalter von Technisat (TechniSwitch 5/8 G2 DC-NT (Grundeinheit mit NT) [3234/3259] - TechniSat Digital) so wie der aus dem Link (es ist kein G2, sondern nur G, scheint wohl der Vorgänger zu sein), der ein eigenes Netzteil hat. Der WISI OR 294 ist ein unicable-tauglicher Twin-Tuner. Die SCR Sachen sind korrekt an allen Geräten eingestellt (es gibt zwei weitere Fernseher in einem anderen Stockwerk). Folgendes Phänomen: Beim Einschalten zeigt der WISI die Meldung "Kurzschluss/Überlast am Antenneneingang" und kein Bild. Manchmal erledigt sich das nach einigem Hin- und Herschalten oder wenn man eine zeitlang eine Aufnahme von der (externen) Festplatte laufen lässt, aber manchmal passiert auch eine halbe Stunde nix. Im Herstellerforum wurde vermutet, dass die Kiste beim Einschalten zu viel Strom zieht und zu einem anderen Multischalter geraten. Das kommt für mich aber nicht in Frage. Ein weiterer Lösungsvorschlag war mit einem Unicable-Splitter das Kabel direkt vor dem Receiver auf beide Eingänge aufzusplitten (ansonsten loopt der intern von Tuner 1 auf 2), aber auch das hat nichts gebracht. Ich habe jetzt noch festgestellt, dass sofort ein Bild erscheint, wenn ich einen der anderen Fernseher (mit eingebautem Sat-Tuner) einschalte. Gibt es da irgendeine (einfache) Lösung? Alternativ nehme ich auch eine Empfehlung für einen günstigen HD-Twin-Tuner, der auf externer Festplatte aufzeichnen kann. Dann kommt der WISI zu ebay. Ich habe nämlich langsam die Nase voll! Danke im voraus! |
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| | # 3 |
| Threadstarter Registriert seit: 09.01.2012
Beiträge: 4
| Danke erstmal! An einem anderen Anschluss, damit meinst du einfach im Haus an eine andere Antennenbuchse? Was meinst du genau mit "Steckdosentype"? Dass im Netz ein Fehler vorliegt, halte ich für unwahrscheinlich, aber ganz ausschließen kann ich es natürlich nicht. Wie gesagt, die ganze Anlage wurde von einem Fachbetrieb installiert, aber natürlich können die auch was vermurksen, das ist mir klar. |
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| | # 4 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.145
| Zitat:
Na welcher Hersteller und Type mit oder ohne Schutzschaltung? Deckel abnehmen, dann kann man die Type erkennen. Bei wohnungsübergreifender Installation mit 8 Routerkanälen sollten das Dosen mit Schutzschaltung sein Ein Installateur der die Anlagenfunktion mit einem Antennenmessgerät mit nachvollziehbaren Pegelwerten und Stromaufnahmen belegt, flößt mir mehr Vertrauen ein als einer der nur eine oberflächliche Funktionsprüfung mit einem Receiver machen kann. | |
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| | # 5 |
| Threadstarter Registriert seit: 09.01.2012
Beiträge: 4
| Also, meine Versuche haben folgendes ergeben. An einem Anschluss ein Stock tiefer zeigt der Receiver das gleiche Problem, wenn man (wie für Unicable vorgesehen) nur ein Kabel an den einen Tuner anschließt (heißt dort Eingang B, die Tuner sind wohl intern verbunden), allerdings geht es problemlos, wenn man das eine Kabel von der Dose mit einem Unicable Splitter (ich habe diesen hier 2-Wege Verteiler, 2x DC-Durchlass, Diodenentkoppelt [0000/3220] - TechniSat Digital ) auf beide Eingänge am Tuner legt und im Menü entsprechend umstellt, geht es ohne Probleme. Die Dose am Originalplatz ist diese hier: Kathrein ESU 34 - 3-Lochdose - Einzelanschlu Gibt es nun noch etwas, das ich tun/verändern kann? Was mir aufgefallen ist, dass am normalen Standort des Receivers ein sinnlos langes Antennenkabel von der Dose zum Tuner führt (war wohl keine anderes zur Hand). |
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| | # 6 | |||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.145
| Zitat:
Zitat:
Immerhin wehrt man sich bei diesem Hersteller noch gegen Stich-/Einzeldosen am Ende einer Stammleitung, weil dies durch Stehwellen Pegeleinbrüche an allen vorgeschalteten Durchgangsdosen verursacht. Zitat:
Die fachliche Todsünde einer Stichdose am Stammende allein erklärt nicht die Receiveranzeige "Kurzschluss/Überlast am Antenneneingang". Am Ende einer Stammleitung hat die auch bei knappen Pegeln nichts zu suchen und gehört obligatorisch gewechselt. Ist sie als Einzeldose nach einem Verteiler geschaltet, kommt als Ursache ein Defekt in der Dose oder dem Verteiler in Betracht. Die Ermittlung der Fehlerursache sollte für einen fachkundigen und mit Messgerät ausgerüsteten Antennenprofi eine lösbare Aufgabe sein. Zu den UniCable-Tücken gehört auch, dass die Software mancher Receiver die DiSEqC-Befehle entgegen der EN 50494 zu oft wiederholt, womit die Schutzschaltung der ESU-Dosen nach 400 Millisekunden den Receiver vom Netz trennt. Im Anhang meine Standard-Folien zur Entkopplung und Stehwellen, die ich nochmals überarbeitet und um die neueren KATHREIN-Verteiler ohne Dioden ergänzt habe. | |||
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| | # 7 |
| Threadstarter Registriert seit: 09.01.2012
Beiträge: 4
| Erstmal Danke! Trotz Physikstudium ist mir die technische Seite der ganzen SAT-Verkabelung ziemlich fremd, insofern kann ich dir nicht in allen Punkte folgen. Kannst du mir eventuell noch etwas genauer beschreiben, wie ich an der Verkabelung sehen kann, ob eine der von dir genannten technischen "Todsünden" begangen wurde? |
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