| | # 1 |
| Registriert seit: 01.11.2010
Beiträge: 14
| ![]() Nachdem ich vor 'ner ganzen Zeit schonmal wegen eines Problems hier nachgefragt hab, wende ich mich erneut voller Hoffnung an die kompetenten Mitleser hier ![]() Vorab als Grundlage mein momentaner Aufbau: Kabel: ca. 35-40m Hirschmann Koka 702 25M Receiver: Comag SL60HD+ Schüssel: Eine noname 60cm auf dem Balkon mit 'nem Technisat-Balkonständer ( Letzteren würde ich gerne weiternutzen) LNB: Palcom - Twin LNB - 0,1 dB bzw. Smart Single Universal LNB TS Titanium Edition Stecker: 08/15 F-Stecker Fernseher: Panasonic TX-P42S20E (momentan an Sat-Anlage dran) und Samsung LE-26S81B (momentan nur DVB-T) als Zweitgerät Nun läuft das Ganze momentan eher so lala mit 100% Signalstärke und 48%-64% Signalqualität. Resistent gegen Unwetter ist das Ganze aber leider gar nicht, denn da habe ich regelmäßig gar kein Bild bei 0%/0%. Das möchte ich nun nach und nach verbessern, gerade auch im Hinblick darauf, dass ich plane mir zur neuen Bundesligasaison Sky anzuschaffen. Zudem überlege ich bei der Gelegenheit auch den Zweitfernseher im Schlafzimmer mit der Sat-Anlage zu versorgen, da ich den Receiver beim Einsatz von Sky ja nicht mehr am Hauptfernseher benutze. Mein bisheriger Plan: Als erstes werde ich den alten LNB gegen einen neuen (Smart) austauschen werde. Ich hoffe mir dadurch schonmal eine bessere Leistung. Google hat mir aber mitgeteilt, dass ich am besten das Kabel und auch die Sat-Schüssel verbessern sollte. Da ich aber momentan nicht wirklich eine große Investition machen kann, möchte ich das alles nach und nach verbessern. Ich warte da lieber ab und setze auf Qualität als Abstriche bei der Qualität machen zu müssen. Dafür bräuchte ich eine Priorisierung der einzelnen Komponenten, da ich mir nicht sicher bin was da den größten Leistungssprung erbringen würde. Da ich aber auf kurz oder lang eh das meiste ersetzen möchte, ist dies nicht so wichtig. Suche nun also eine Empfehlung für folgendes: Kabel: Da der Festplattenreceiver von Sky ja 2 Kabel benötigt, brauche ich dann auch wieder einen neuen LNB. Hier ist die Frage ob ich auf mehrere Kabel oder auf eine Unicable-Lösung setze. Über letzteres habe ich mich nur kurz informieren können, was sind denn hier die Vor-und Nachteile? Wie genau würden die Kabel gesplittet werden? Die 2 Anschlüsse für den Sky-Receiver würden natürlich in die gleiche Richtung laufen, der Anschluss für den Zweitfernseher würde dagegen eine frühere Abzweigung nehmen. Gibt es hier Unterschiede in der Kabelart für eine Lösung mit mehreren Kabel und der Unicable-Lösung? Also sozusagen spezielle Unicable-Kabel? Für die normale Lösung dachte ich an Kathrein LCD 111 oder Hirschmann Koka 110 HD, ebenfalls bei Google und über die Forensuche gefunden. Gut für meine Pläne oder ginge auch was preisgünstigeres? Die Kabel müssen zum Hauptfernseher ca. 35-40 und zum Zweitfernseher ca. 15m lang sein. Ich bräuchte also bei 'ner Mehrkabellösung knapp 100m Kabel. Interessant dazu ist noch zu wissen, dass das Kabel über ca. 1/3 des Weges zusammen mit einem Telefonkabel in einem Kabelkanal liegen wird. Kann dies zu Problemen führen oder es das nur bei den DECT-Telefonen der Fall? Ein solches würde an einer Stelle ebenfalls ca. 'nen halben Meter neben der Kabel sei. Wenn ich einzelne Kabel verlege, müsste ich für ein Kabel 'ne Fensterdurchführung anschaffen, da das Loch für die Sat-Kabel maximal 2 Kabel trägt. Hat das große Nachteile oder ist das nicht so schlimm? LNB: Bei 'ner konventionelle Lösung wäre hier ein qualitativ hochwertiger LNB mit 4 ( 3 gibt's ja nicht, oder?) Anschlüssen ideal. Ich habe hier im Forum von diesem hier gelesen. Taugt der auch für meine Planung? Bei der Unicable-Lösung habe ich jetzt noch nix rausgesucht. Schüssel: Wie gesagt eine Noname 60cm-Schüssel, deren Anschaffung ich mittlerweile bereue. Kann ich jetzt aber nix gegen mache und muss mir wahrscheinlich bald was neues schaffen. Sollte ich da wieder auf 60cm setzen oder lieber was größeres? Stecker: Bis vor kurzem dachte ich, dass die F-Stecker immer noch das Non-Plus-Ultra hierfür wären. Anscheinend ist das aber schon länger nicht mehr der Fall Frage ist also ob konventionelle Lösung oder Unicable und dann die passenden Komponenten. So, das war erstmal alles. Ich hoffe ich hab nix vergessen. Sollten noch irgendwelche Infos fehlen oder ich Logikfehler im Text haben, bitte einfach drauf hinweisen. Vielen Dank schonmal im Voraus. ![]() Edit Achja, beim Budget bin ich mir nicht so sicher. Hatte so an 200-250€ gedacht. Aber keine Ahnung ob das ausreicht. Muss ich zur Not anpassen. Wenn es bei guter Qualität auch günstiger geht, beschwere ich mich natürlich auch nicht. |
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| | # 2 |
| Registriert seit: 22.11.2011
Beiträge: 140
| Hallo und herzlich willkommen! Erst mal zu deinen Empfangsproblemen. Deine Angaben deuten auf eine eher mäßige Antennenausrichtung hin. Zur Umstellung würde ich bei deiner Konstellation eine Lösung mit Unicable-LNB vorschlagen. Damit würde ich eines mit Legacy-Ausgang benutzen, da du dann damit das Schlafzimmer versorgen kannst und für das Wohnzimmer nur eine Leitung benötigst. Der SKY-Festplatten-Reciever kann nach BDA in Unicable-Systemen mit einem Kabel angeschlossen werden, da er intern durchschleift. Die von Dir ins Auge gefassten Kabel sind i.O. und für Unicable brauchst Du keine besonderen Kabel. Ich selber habe Dieses Unicable-LNB in genau der Konstellation wie Du sie wünscht im Einsatz, also Legacy im Schlafzimmer und Unicable im Wohnzimmer mit Twin-Reciever. Auf jeden Fall würde ich darauf achten, dass Du eins mit Legacy Ausgang nimmst. Dann sparst Du Dir die Kabelaufteilung. Dein Comag ist allerdings mit dem entsprechenden Softwareupdate auch unicable-tauglich. Welche neue Schüssel ist eine Frage des Geldbeutels. Gut (Preis/Leistung) sind Schüssel von Gibertini und die Größe ist von Deiner Empfangssituation abhängig. Bezüglich der Stecker sind die Kompressionsstecker schon das Beste. Bei Kabelbestellung bei seh kannst Du Dir dort dieses Set ausleihen und bezahlst nur die verbrauchten Stecker. Allerdings hatte ich in Verbindung mit dem Hirschmann KOKA 110 (PE) Probleme bei der Benutzung der Stecker. Ich hoffe Du kannst mit diesen Infos was anfangen. |
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| | # 3 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Zitat:
Ich selbst benutze dieses Set auch, in Verbindung mit dem weißen KOKA 110 PVC, kann ich die Schwierigkeiten nur teilweise nachvollziehen. Das A und O ist sauberes Abisolieren mit dem beigefügten Werkzeug, dann muß das Abschirmgeflecht sorgfältig nach hinten umgeschlagen werden. Es darf sich nicht knubbeln, sonst klemmt der Stecker. Es ist sicher auch eine gute Idee, den Stecker vor der Montage verkehrt herum auf das Kabel zu schieben und dabei leicht anzudrücken und etwas hin- und her zu drehen. Anschließend wird der Stecker vorsichtig auf das Kabel aufgesetzt, wobei sich dessen innere Hülse zwischen Abschirmfolie und Geflecht schiebt. Wird der Stecker verkantet, kann er entweder nicht aufgeschoben werden, oder die Abschirmfolie kann reißen und sich vor dem Geflecht stauchen. Es ist also etwas Gefühl erforderlich, damit der Stecker gut auf das Kabel flutscht. Das Kabel wird so weit in den Stecker hineingeschoben, daß die Innenisolierung mit der Öffnung in der Überwurfmutter fluchtet. Dann wird der Stecker mit der Zange verpreßt. Wenn man wenig Übung hat, dauert die Montage eines Kompressionssteckers etwas länger, dafür wird man aber auch durch eine wasserdichte und hoch abschirmende Verbindung belohnt. Das Set ist in Verbindung mit einer Rolle KOKA 110 ideal. Für das schwarze, besonders wetterfeste PE-isolierte KOKA 110 eignet sich das Set auch, aber das Kabel ist etwas sperriger und an seiner Oberfläche recht glatt. Das macht es etwas schwierig, das Kabel festzuhalten und auch noch die nötige Kraft aufzuwenden, um den Stecker aufzusetzen. Zu schaffen ist es aber. Neben dem guten Kabel kannst du auch noch ein (leider nicht ganz billiges) Hochleistungs-LNB verwenden. Es verstärkt etwas höher, als die Standard-LNB's und empfiehlt sich insbesondere bei kleinen Antennen und langen Kabelwegen. Bereits mit diesen Maßnahen sollte sich ein deutlich verbesserter Empfang einstellen. Besonders nach dem Start des Eutelsat 16° kann es bei (zu) kleinen und schlecht ausgerichteten Antennen eventuell Störungen durch diesen Satellit geben. Eine etwas größere Antenne, z.B. diese hier sorgt für Abhilfe und bietet zudem eine deutlich bessere Schlechtwetterreserve. Ob die größere Antenne auf deinem Balkonständer auch noch gut aufgehoben ist, weiß ich nicht, müßtest du mal probieren. Eventuell den Fuß mit einer Gehwegplatte beschweren, damit er sicherer steht. Wenn du dich entschließt, gleichzeitig die Antenne und das LNB zu wechseln, ist übrigens das angegebene LNB nicht nötig, dann reicht ein niedriger verstärkendes LNB aus. Empfehlenswert in diesem Fall: Alps oder MTI. Die Unicable-Geschichte funktioniert zwar normalerweise auch und erspart dir ein paar m Kabel, es gibt aber unter Umständen Schwierigkeiten mit den Sky-Receivern. Die sollen zwar unicable-tauglich sein, hier im Forum ist aber schon mehrfach von Schwierigkeiten berichtet worden. Sorry, wenn ich da etwas skeptisch bin, ob sich der neue Receiver auch in jedem Fall mit einem Unicable-LNB verträgt. P.S. Für Netzwelt-Leser gibt es bei SEH 5% Rabatt. Eventuell ist Herr Hampel auch bereit, dir ein Bundle aus Antenne, LNB, Kabel, Steckern und einem Sky-Abo, einschließlich Receiver zu einem besonders günstigen Gesamtpreis zu liefern. SEH ist Sky-Händler und hat natürlich entsprechende Möglichkeiten. Einfach mal anrufen und fragen (02323/61887), Herr Hampel ist sehr nett und wird dich gern beraten.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
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| | # 5 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Du bist nicht der einzige, der das sagt. SEH ist zwar nicht immer der allergünstigste Shop, kann aber locker und problemlos mit MM und den anderen Geiz-ist-Geil-Läden mithalten. Und beim Kundendienst macht diesem Laden sowieso keiner was vor. Es hat schon einen Grund, warum wir den Shop als Einkaufsquelle gern empfehlen. Es nützt ja schließlich nichts, wenn ein Shop ein paar Euro billiger ist, der Kunde aber bei der kleinsten Schwierigkeit im Regen steht. Hier mal eine Leseprobe von einem besonders krassen Fall. So etwas wäre bei SEH niemals passiert. Der VU+ Duo ist ja auch ein Edelreceiver, allenfalls noch mit der (doppelt so teuren) Dreambox 8000 zu vergleichen. Natürlich läuft dieser Receiver am Unicable-LNB. Aber Sky muß sparen - und das merkt man den Receivern auch an - leider.
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| Threadstarter Registriert seit: 01.11.2010
Beiträge: 14
| Vielen Dank Euch Beiden! Zitat:
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Und den Sky-Receiver schließ ich dann einfach mit einem Kabel an und kann die Twintuner-Funktionen nutzen. Richtig verstanden? Zitat:
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Ist das wetterfestere Kabel zwingend notwendig, wenn vll. 2 Meter Kabel draußen liegen? Eher nicht, oder? Zitat:
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Wo ist denn der Unterschied zwischen Alu und Stahl-Schüsseln? Letztere sind bei den Triax ja etwas teurer. Zitat:
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Und wie genau kann ich an diese 5% Rabatt kommen? Zitat:
3 Fragen die noch offen sind: 1. Hat das Telefonkabel oder das DECT-Telefon negative Auswirkungen auf das Kabel? Das Telefonkabel läuft ja ca. 15m im gleichen Kabelkanal und das DECT-Telefon steht ca. 50cm vom Kabel entfernt. 2. Könnt ihr was zum Thema Fensterdurchführung sagen? Ist davon abzuraten? Wenn nein, sollte ich das noch gesondert schützen? 3. Sollte ich das Kabel was draußen auf'm Balkon liegt nochmal besser schützen? Oder vielleicht lieber für den Weg vom Balkon in die Wohnung dieses schwarze Hirschmann nehmen und dann in der Wohnung auf das weiße wechseln? Wäre da mit 'nem Qualitätsverlust zu rechnen? | ||||||||||||
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| | # 7 |
| Threadstarter Registriert seit: 01.11.2010
Beiträge: 14
| Seh ich das richtig, dass ich hier meine eigenen Beiträge nicht bearbeiten kann? Ich habe nämlich vorhin den neuen "Übergangs"-LNB bekommen, da ich dachte, dass der alte hin war. Leider hat es keine merkliche Verbesserung gegeben. Daher möchte ich nun den nächsten Schritt machen und jetzt einen Teil der Anlage verbessern. So wie ich das verstanden habe wäre ja das Kabel und anschließend der LNB die beste Reihenfolge, oder? Ich würde jetzt also eine Rolle hiervon und dieses Set bestellen. Frage ist jetzt: Kann ich an die o.g. 5% kommen und wie funktioniert das mit dem Leihen des Koffers? |
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| Registriert seit: 22.11.2011
Beiträge: 140
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Unicable mit Legacy= 2 Fensterdurchführungen Unicable ohne Legacy= 1 Fensterdurchführung Quad-LNB= 3 Fensterdurchführungen Die einzige mir bekannte Einschränkung bei Unicable ist, dass Du lediglich vier Reciever gleichzeitig betreiben kannst und die Reciever natürlich Unicable-tauglich sein müssen. | |||||
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| | # 9 | ||||
| Threadstarter Registriert seit: 01.11.2010
Beiträge: 14
| Zitat:
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Die Fensterdurchführung wäre bei der Lösung mit 3 einzelnen Kabeln notwendig. Aber nicht zwingendermaßen wirklich durch ein Fenster, sondern eventuell auch durch das Loch, durch das die ersten beiden Kabel auch kommen. Ich frag mich halt nur ob es da 'ne Empfehlung für 'ne Fensterdurchführung gibt, mit wie viel Verlust an Qualität zu rechnen ist und wie man das Ganze isolieren sollte. Sonst könnte ich auch für alle 3 Kabel solche Lösungen nehmen, die ich dann durch das Loch "quetsche" | ||||
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| | # 11 |
| Threadstarter Registriert seit: 01.11.2010
Beiträge: 14
| So vom Gefühl her nehm ich für den Zweitfernseher aber lieber 'ne Fensterdurchführung in Kauf als Qualitätsprobleme für den Hauptfernseher beim PayTV |
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| | # 12 |
| Threadstarter Registriert seit: 01.11.2010
Beiträge: 14
| So, hab mir jetzt gestern dann einfach mal 100m von dem Kabel bei seh bestellt. Der Laden ist auf jeden Fall schonmal ganz schön flott. 14Uhr per Vorkasse bestellt und heute schon angekommen Wie ist denn da der Qualitätsverlust bei den alternativen Steckern? Und ist zufällig jemand in Lübeck unterwegs uns weiß ob es die irgendwo im Laden gibt? |
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| Threadstarter Registriert seit: 01.11.2010
Beiträge: 14
| Zitat:
Oder sollte ich auf Grund der hohen Kabellänge (35-40m) doch lieber den High Line von MTI nehmen? Meine Anlage sieht dann nach dem Aufbau am WE so aus: Smart Single Universal LNB TS Titanium Edition Triax 88cm Schüssel Hirschmann Koka 110HD CMP 6-51F-Kompressionsstecker Comag SL 60 HD+ | |
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| | # 14 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Das High-Line ist in Verbindung mit der doch recht großen Triax TDS für den Astra-Empfang überdimensioniert, selbst bei 40 und mehr m Kabellänge. Das Hirschmann-Kabel hat, wie alle anderen guten Marken-Kabel auch, eine Dämpfung von 1 dB auf jeweils 3m Länge. Das wären bei 45m (mit Reserve gerechnet) demnach 15 dB. Das Alps-LNB liefert in Verbindung mit der bestellten Schüssel ca. 75 - 80 dBµV an Pegel. Davon kommen ca. 60 dBµV am Receiver an. Das Norm-Pegelfenster, bei dem jeder Receiver einwandfrei arbeitet, beträgt 47 - 77 dBµV. Da bist du mit allen Werten zwischen 50 - 65 dBµV sehr gut im Rennen... Und diesen Bereich triffst du auf jeden Fall, übrigens auch mit dem Smart-LNB. Zu der Frage nach dem Rost: Natürlich kann eine Stahlschüssel schon rosten, aber die TDS ist grundiert und pulverbeschichtet. Solange diese Beschichtung nicht gewaltsam beschädigt wird, rostet da nix. Ich bin erst heute nachmittag an einer Triax-Antenne vorbeigekommen, die ich mal vor 12 Jahren installiert habe. OK, die Beschichtung sieht nicht mehr ganz neu aus und der Triax-Aufdruck ist abgewittert, aber Rost ist da nirgends zu sehen. Ich denke mal, die Antenne ist vom Preis-Leistungsverhältnis her ein sehr guter Kauf. Zitat:
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| | # 15 |
| Threadstarter Registriert seit: 01.11.2010
Beiträge: 14
| Sehr interessante Ausführung, vielen Dank. High-Line lass ich also außen vor. Aber wo liegen denn jetzt die Unterschiede zwischen dem von dir genannten Alps und dem MTI? Gibt es da gravierende Unterschiede? Ich habe gelesen, dass die kompakte Bauweise des Alps Vorteile beim Empfang von mehreren nah beieinander liegenden Satelliten hat. Da ich nur Astra 19,2°, ist das für mich ja egal. Hab ich aber dadurch Nachteile? Preislich nehmen die sich ja nicht viel. |
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| | # 16 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Die Alps-LNB's haben sich den Ruf erworben, nahezu "unkaputtbar" zu sein. Von einem defekten Alps ist hier jedenfalls noch nie berichtet worden. Die MTI Supreme Blue habe ich früher gern empfohlen. Hier stimmen Empfangsleistung und Qualität durchaus auch. Einen kleinen Nachteil haben diese (und nicht nur diese) LNB's allerdings, nämlich die Feedkappe. Es kommt manchmal, wenn auch nicht besonders häufig vor, daß sich ein Vogel auf den Feedarm setzt und aus Langeweile gegen die Feedkappe pickt. Bei einer größeren und relativ flachen Feedkappe kommt es dann gelegentlich zu einer Beschädigung oder gar zu einem Loch, durch das dann Regenwasser ins LNB eindringt. Und das war's dann ... Beim Alps hat ein Vogel so gut wie keine Chance, er rutscht einfach vom Raketenfeed ab. Ein weiterer Punkt, der für Alps spricht, ist der perfekte Wetterschutz für die Verschraubungen. Einmal montiert, verhindert er absolut zuverlässig jeden Kontakt der Stecker mit Regenwasser.
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| | # 17 |
| Threadstarter Registriert seit: 01.11.2010
Beiträge: 14
| Also die Möglichkeit eines Vogels, der sich auf den Feedarm setzt, gibt es bei mir eigentlich nicht. Ich hab ein Katzennetz (ausschließlich Kunststoff, nicht drahtverstärkt), dass den gesamten Balkon "absichert". Aber der Wetterschutz und die "Unkaputtbarkeit" sind natürlich Vorteile. Und wenn der MTI ansonsten keine Vorteile gegenüber dem Alps hat, werde ich zum Alps greifen. Vielen Dank nochmal |
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| | # 18 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.145
| Zitat:
Defekte Feedkappen sind auch bei ALPS-LNB mit Rillenfeedhorn völlig unbekannt. Das gilt für alle Modelle, egal ob sie noch in Japan oder in Tschechien produziert wurden und in den UniSat-Gehäusen von TechniSat werkeln oder als TELESTAR-LNB vetrieben werden. FAZIT: Versprödete oder gesprungene Feedkappen werden m. E. primär von nicht uv-beständigen Kunststoffen verursacht. Die Kappen der ehemaligen 23 mm TechniSat-Feedhörner sind mir sogar schon im Lager gesprungen. MTI und andere Hersteller haben entweder ein Technologieproblem, oder die Materialauswahl ist als Arbeitsbeschaffungsprogramm gedacht. | |
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| | # 19 |
| Threadstarter Registriert seit: 01.11.2010
Beiträge: 14
| Also ich hab jetzt die Sat-Schüssel geliefert bekommen und auch angeschlossen. Sieht soweit gut aus, ich habe nach'm groben Ausrichten schon wesentlich bessere Werte. Nun werde ich am Wochenende das Kabel verlegen und auch die Stecker montieren. Nur leider stelle ich mich bei meinem Test ein wenig dämlich an, wenn ich so ausdrücken darf. Ich habe diese Anleitung und bin mir nun nicht ganz sicher wie es am Ende aussehen soll. In der Anleitung steht als letzter Punkt "Ziehen Sie den abgeschnittenen Außenmantel und das Dielektrikum mit den Fingern ab." Wenn ich nach diesem Abbild gehe, verstehe ich das so, dass am Ende alles bis auf den Innenleiter ab ist. Ist das so richtig oder wie muss das aussehen? |
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| | # 20 |
| Registriert seit: 22.11.2011
Beiträge: 140
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