Kabelproblem (upc)

Alt 30.12.2011, 08:57   # 1
P3tz
 
Registriert seit: 30.12.2011
Beiträge: 3
Heyho Leute

Bräuchte mal etwas Hilfe von euch, und zwar folgender Sachverhalt:

Ich hab jetzt UPC (Österreichischer Anbieter) und hab mir die bestehende Anlage erweitert.

Ich hab den Widerstand aus der Enddose entfernt und ein Kabel in den nächsten Raum gelegt. (Kabellänge ca 1m, lediglich an der Hinterseite der Wand ne zweite Dose gesetzt)

Von der zweiten Dose bin ich dann nochmal weiter in den nächsten Raum und habdort einen F-Stecker gesetzt, und den mit dem TV verbunden.

Jedoch krieg ich Analog nur verschneites Bild rein und Digital gar keins rein am Tv.

Dose 1 + 2 funktionieren, bei ner Kabellänge von insgesamt 1-2m.

Hatte nen Tv direkt an die Dose 2 gesteckt und es funktionierte, bei nem längeren Kabel -> verschneites Bild.

Hätte jetzt ein paar Fragen:

1. Wie stellt man nen Kurzschluss fest? (wie er entsteht weiß ich)

2. Bringt hier ein Verstärker etwas?

3. Vlt besseres Kabel? Dürfte ein ziemlich billiges sein.

4. Sonstige Lösungen von euch? ^^

danke schonmal
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Alt 30.12.2011, 10:07   # 2
Dipol
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Hallo und nw welcome


Zitat:
Zitat von P3tz Beitrag anzeigen
Ich hab den Widerstand aus der Enddose entfernt und ein Kabel in den nächsten Raum gelegt. (Kabellänge ca 1m, lediglich an der Hinterseite der Wand ne zweite Dose gesetzt)
Beim Begriff Enddose gibt es viele Verwirrungen, deshalb erst mal eine Klärung was eine Enddose ist.

Korrekt trifft diese Bezeichnung nur auf eine mit einem Abschlusswiderstand intern terminierte Durchgangsdose mit 7 bis 10 dB Auskoppeldämpfung zu. Dosen mit einem Stammleitungsausgang sind Durchgangsdosen. Der muss bei der letzten Dose terminiert werden.

Vielfach werden Einzel-/Stichdosen fälschlich als Enddosen bezeichnet. Die dürfen auch bei knappen Pegeln keinesfalls am Ende der Stammleitung eingebaut werden!
Zitat:
Zitat von P3tz Beitrag anzeigen
Hatte nen Tv direkt an die Dose 2 gesteckt und es funktionierte, bei nem längeren Kabel -> verschneites Bild.
An dieser Dose liegen offenbar erhebliche Unterpegel vor, weshalb jedes dB Dämpfung das Rauschen im Bild sichtbar erhöht. Evtl. ist auch der Pegel der ersten Dose zu niedrig, wenn beispielsweise eine einzelne pegelfreundliche Stichdose gegen zwei Durchgangsdosen ersetzt wurde.

Für einen fachlich seriösen Ratschlag müsste man die Wohnungspegel kennen. Daraus und aus den Dosentypen ließe sich ableiten, ob durch Manipulationen zusätzliche Installationsfehler vorliegen. Kurzschlüsse und Unterbrechungen kann man noch mit einem Ohmmeter feststellen. Vertauscht angeschlossene Ein- und Ausgangskabel erkennt ein Profi mit einem Antennenmessgerät mit Spektrumsanzeige.

Sofern der PAL-Eingangspegel der ersten Steckdose > 60 dB(µV) beträgt, wäre dort der richtige Platz für eine Wohnungsverstärkung. Ist der Pegel bereits dort niedriger, wird auch das Rauschen mit verstärkt.
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Alt 30.12.2011, 10:24   # 3
P3tz
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Beiträge: 3
Hey

Erstmal danke fürs willkommen heißen und für die Antwort.

Also mein "fixer" Anschluss der mir von der bestehenden Anlage bereitgestellt wird, ist eine Enddose mit Endwiderstand und 6 db. Heißt das jetzt, dass ich diese ersetzen muss? (widerstand wurde entfernt und da steckt nun das weiterlaufende Kabel)

Und wie genau misst man das Koaxkabel mit einem Ohmmeter? Seele & Geflecht?

Was würdest du mir raten, wie ich nun vorgehen sollte um die "Fehlerursache" einzugrenzen?
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Alt 30.12.2011, 10:53   # 4
Dipol
Team SAT-Technik
 
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Beiträge: 4.145
Zitat:
Zitat von P3tz Beitrag anzeigen
Also mein "fixer" Anschluss der mir von der bestehenden Anlage bereitgestellt wird, ist eine Enddose mit Endwiderstand und 6 db.
Ich schließe nicht aus, dass UPC spezielle Dosen (Fabrikat und Type?) im Programm hat, aber erst mit 10 dB ist eine normgerechte Teilnehmerentkopplung möglich. Deshalb nehme ich an, dass das eine Breitband-Einzeldose ist, bei der aus beiden Ausgängen das volle Radio-/TV-Spektrum ausgekoppelt wird.

Stich- wie Enddosen haben nur einen Eingang und keinen Stammausgang, wo willst du das Kabel angeschlossen haben?

Bislang kenne ich echte Enddosen nur von AXING und WISI mit mindestens 7 dB.
Zitat:
Zitat von P3tz Beitrag anzeigen
Heißt das jetzt, dass ich diese ersetzen muss? (widerstand wurde entfernt und da steckt nun das weiterlaufende Kabel)
Sowohl eine Stich- wie eine terminierte Enddose muss selbstverständlich gegen eine Durchgangsdose mit ca. 13 dB gewechselt werden. Als zweite Dose gehört dann eine 10 dB Dose und ein Abschlusswiderstand rein. Dass der Wohnungseingangspegel ohne Nachverstärkung für diese Kombination ausreicht, ist äußerst unwahrscheinlich.
Zitat:
Zitat von P3tz Beitrag anzeigen
Und wie genau misst man das Koaxkabel mit einem Ohmmeter? Seele & Geflecht?
Mit so wenig Know-How sollte man seine Grenzen kennen! Nimm besser einen auf die Dose aufsteckbaren Verstärker wie z. B. KATHREIN VCN 20 oder AXING TVS 8-01. Dann macht dich auch nicht UPC rund, weil du im System unsachgemäß manipuliert hast und Worst-Case andere Anschlüsse im Haus beeinträchtigst.

Falls UPC auch interaktive Internet- und Telefon-Anschlüsse anbietet: Finger weg von der Anlage!
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Alt 30.12.2011, 11:08   # 5
P3tz
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Beiträge: 3
Naja es hängt ne ESD 61 hier rum, und da war der Widerstand drin, "In/Out" Steckplatz und im "Out" steckt nun das zweite Kabel.

Sollts also mit einem Verstärker funktionieren, weil du mir zu einem rätst?
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Alt 28.05.2012, 09:20 # --
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