Umstellung von analog auf digital. Multiswitch Frage/Wahl

Alt 15.12.2011, 00:53   # 1
Poppei0815
 
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Hi Leute

Nun packe ich auch mal das Thema bei uns an. Also folgende Anlage
werkelt seit fast 10 Jahren problemlos bei uns:

100 cm Nokia Schüssel + Quad LNB + Multiswitch 2 auf 4

Diese komische Konstruktion ist gewachsen aus ehemaligen 4 Wohnungen ( damals alles analog 15 Jahre ) auf nun 6 Wohnungen bei denen die alten 4 über den Multiswitch 2 LNB Anschlüsse verbrauchen und die neuen Wohnungen sogar jetzt schon digital direkt am Quad LNB hängen wenn denn die passenden Receiver daständen

Nun soll in den Weihnachsferien komplett umgebaut werden.

Dazu werden die alten 4 Leitungen am Multiswitch verlängert bis alle 6 Teilnehmer "vor der Schüssel" stehen bzw an der Mauer dahinter.

Dann würden in etwa folgende Kabellängen zusammenkommen:

1: 5 Meter
2: 15 Meter

3: 35 Meter
4: 45 Meter

5: 25 Meter
6: 30 Meter

Teilnehmer 7 und 8 existieren im Moment nicht wären aber ziemlich Nahe ( 10 Meter )

Nu die Qual der Wahl beim Multiswitch wobei ich mir denke bei den Kabellängen wohl auf Qualität geachtet werden sollte.

EDIT: Ach ja nochwas. Die Wohnungen stehen mehrmals im Jahr nen Monat(e) leer also wäre wohl ne Stromsparfunktion sinnvoll

Wer Tips hat her damit.


PS Kabellängen ergeben sich aus dem Aufbau aller Wohnungen im Erdgeschoss. Kabelkürzen geht also nicht außer jemand findet eine kürzere Verbindung zwischen 2 Punkten außer der Geraden dazwischen
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Alt 15.12.2011, 02:17   # 2
King W.
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Hallo und nw welcome

Die Sache ist ja gar nicht so schwer - und als eure Schüssel gebaut wurde war Nokia noch eine angesehene Firma in Bochum. Lang ist's her ...

Zitat:
Nu die Qual der Wahl beim Multiswitch wobei ich mir denke bei den Kabellängen wohl auf Qualität geachtet werden sollte.
Mit diesem Statement hast du vollkommen Recht, man kann es aber auch noch anders formulieren: Man sollte eigentlich immer auf Qualität achten, ganz besonders aber bei den Kabellängen.

Was ist nun zu tun? Das Quad-LNB ersetze bitte durch ein gutes Quattro. Die Produkte von Alps haben sich besonders bewährt, nicht zuletzt wegen des sehr geringen Stromverbrauchs.

Als Multischalter empfiehlt sich der Jultec JRM0508 oder, wenn ihr etwas Reserve wollt, auch der JRM0512 oder der JRM0516.

Zitat:
EDIT: Ach ja nochwas. Die Wohnungen stehen mehrmals im Jahr nen Monat(e) leer also wäre wohl ne Stromsparfunktion sinnvoll
Allerdings, aber noch besser wäre es, wenn die gesamte Anlage in dieser Zeit überhaupt keinen Strom verbrauchen würde. Genau diese Funktionalität bekommst du bei Jultec: Der Schalter hat überhaupt keinen eigenen Stromanschluß sondern verbraucht so wenig, daß er über die angeschlossenen Receiver gespeist werden kann. Und dann ist die Sache ganz einfach: Receiver aus - Schalter und LNB bekommen keinen Strom, Gesamtverbrauch 0. Da können die anderen Hersteller mit ihren Stand-By und Stromsparfunktionen ruhig kommen, die 0 kann keiner unterbieten. So amortisiert sich der Mehrpreis gegenüber irgendwelchen Billigfabrikaten sehr schnell durch den eingesparten Strom.

Auch die übrigen technischen Eigenschaften des Jultec können sich sehen lassen: Teilnehmerentkopplung und Schirmdämpfung sind jenseits von Gut und Böse, das stabile Gehäuse aus Druckguß schützt die eingebaute Elektronik perfekt und wirkt gleichzeitig als Kühlkörper für die elektronischen Komponenten. Das sorgt für eine lange Lebensdauer.

Die eingebaute Schräglagenentzerrung (hohe Frequenzen werden mehr verstärkt als niedrige) gleicht die höhere Signaldämpfung des Kabels bei hohen Frequenzen aus und ist hilfreich, wenn lange Kabel angeschlossen werden müssen. Bei gutem Kabel sind 40 - 50m an diesem Schalter überhaupt kein Problem.

Ich denke, der Jultec JRM ist für deinen Zweck der ideale Problemlöser.
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Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 15.12.2011, 16:03   # 3
Poppei0815
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Das klingt ja schonmal gut.

Der 8er Switch reicht vollkommen. in den Whg geht eh nur ein Kabel unterputz und 2 Reserveleitungen reichen dicke.

Also werde ich wohl

1x JRM0508
1x Alps BSTE9-101B

Dann sind 70 mA + 150 mA = 220 mA vom Receiver zu tragen was ja locker machbar ist.
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Alt 15.12.2011, 20:12   # 4
King W.
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Zitat:
Zitat von Poppei0815 Beitrag anzeigen
Dann sind 70 mA + 150 mA = 220 mA vom Receiver zu tragen was ja locker machbar ist.
So ist es. Selbst die billigste China-Gurke schafft ohne weiteres 300 mA.

Zudem werden die 220 mA nur dann fällig, wenn lediglich ein einzelner Receiver eingeschaltet ist. Bei mehr als einem Receiver teilen sich alle den Strom.
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Nokia? Nein danke!
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Alt 15.12.2011, 22:13   # 5
Poppei0815
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sagt mal ich habe gerade das mit dem Erdungskram gelesen. Ist ja mal nett zu wissen denn die Erdung der Anlage wurde vom Erbauer übernommen ( Firma ) ... nämlich gar keine

Ich habe nun das Beispiel im angepinnten Thread gesehen finde aber die angemufften Erdungsklemmen irgendwie doof. So viele F Stecker.

Spricht was gegen das Durchbohren eines Winkelstahls mit 4 Löchern...
reinschneiden des F Stecker Gewindes.
Dann platzieren von solchen F Stecker Buchsen und
verbinden mit dem Multiswitch per Doppel FStecker

Das kostet mich dann für den ganzen Switch ( 12 Verbindungen ) 5 Eur an F Stecker Buchsen + Verbindern + einen Gewindeschneider für 12 Eur + Stahl aus der Restebox

Dann nochnen normales metrisches Gewinde in den Stahl für den Anschluss an PE und fertig

Klar müssen die Löcher dann im selben Abstand gebohrt werden wie am Multiswitch aber das sollte kein Problem sein mit Standbohrmaschine und Co.
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Alt 16.12.2011, 01:02   # 6
Dipol
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Zitat:
Zitat von Poppei0815 Beitrag anzeigen
Klar müssen die Löcher dann im selben Abstand gebohrt werden wie am Multiswitch aber das sollte kein Problem sein mit Standbohrmaschine und Co.
Die Idee hatte ich auch schon und in Foren als Notlösung mit Quickerdungsschienen bei sehr beengten Platzverhältnissen publiziert. Bei DCT-Delta hat man diesen Ansatz praktisch umgesetzt und für die MSBE-08 und MSBE-12 sogar einen Geschmacksmusterschutz angemeldet.

Ein normgerechter PA muss auch bei Ausbau der Komponenten auf allen Ein- und Ausgangskabeln erhalten bleiben, was mit den Konstruktionen von DCT-DELTA und deinem Vorschlag formal der Fall ist. Allerdings sollte man dafür keinesfalls beidseitig geschraubte F-Verbinder benutzen, die bekommt man nämlich im Servicefall nur schlecht wieder ab.

Es gibt aber auch noch gewichtigere Gesichtspunkte die dagegen sprechen. Quickstecker haben ein schlechteres Schirmungsmaß und im Servicefall kommt man nicht mehr an einen einzelnen Multischalterport oder eine einzelne geerdete Sternleitung ran. BK-Netzbetreiber sparen wo sie nur können, aber in deren Breitbandverteilerschränken sind die Patchkabel aus Sicherheitsgründen obligatorisch, damit man eine Teilnehmerleitung auch vom BVT aus messtechnisch überprüfen kann.

Gegen die Anfertigung von Eigenbau-Erdungsschienen mit HQ-F-Verbindern gibt es keine Einwände, Als Perfektionist kann man auch ein komplettes Tragblech auf diese Weise für den nutzen, das geht auch kleiner für einen einzelnen Multischalter.
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Alt 28.05.2012, 14:06 # --
News Flash
 
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