Unicabel Enddose Durchgangsdose u.Stichdose

Alt 04.12.2011, 22:57   # 1
Riddleking
 
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Beiträge: 7
Hallo allerseit ,
ich bin Neu hier und ich möchte vom Kabelfernsehen auf Unicabel wechseln. Ich habe mir ein Unicabel-Set bei Satwolf gekauft. Es handelt sich um folgendes Angebot bei Ebay :Fuba DAA 850 Unicable LNB bis zu 5 Teilnehmer 1 Kabel . Ich kann mit der Anlage 4 Teilnehmer betreiben. Ich verstehe das mit den Dosen nicht ! Es wird immer von Durchgangsdosen Enddosen und Stichleitungsdosen geredet. Was ist der Unterschied?Bei meinen Unicabel-set waren drei Durchgangsdosen und eine Stichleitungsdose enthalten. Die Bezeichnung der Dosen sind : Durchgangsdose Dur-line SAT 63001 und Stichdose Dur-line SAT 62600.
Brauche ich jetzt eine Enddose oder geht es auch mit der Stichleitungsdose(hat glaube ich eine andere Anschlussdämpfung wie die Enddose ,ist das gut oder schlecht?) Ich wollte in meinem Haus an das Ende der Leitung die Stichleitungsdose setzen und dazwischen die Durchgangsdosen. Ich habe zur Zeit mehr als 4 Kabelanschlüsse im Haus.
Muß ich dann die Dosen ,wo ich zu viel habe ausbauen und das Kabel mit einen F-Verbinder verbinden Geht das?

Ich danke Euch für Eure Antworten!!

Lg Riddleking
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Alt 04.12.2011, 23:33   # 2
Dipol
Team SAT-Technik
 
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Hallo und nw welcome

Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Bei meinen Unicabel-set waren drei Durchgangsdosen und eine Stichleitungsdose enthalten.
Erst letzte Woche hatten wir einen Shop der keinen blassen Schimmer von Stammleitungsabschluss und Stehwellenvermeidung hatte. Bei welchem HF-Experten hast du gekauft?
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Brauche ich jetzt eine Enddose oder geht es auch mit der Stichleitungsdose(hat glaube ich eine andere Anschlussdämpfung wie die Enddose ,ist das gut oder schlecht?)
Keinesfalls darf man an das Ende einer Stammleitung die Stichdose SAT 62600 setzen, das ergibt Stehwellen an den vorgeschalteten Dosen! siehe Anhang!

An das Stammende gehört eine Durchgangsdose mit kapazitiv getrenntem Abschlusswiderstand, oder eine echte bereits intern terminierte Enddose AXING SSD 5-07. Das ist bislang die einzige Alternative für eine UniCable-Enddose ohne Schutzschaltung. Bei wohnungsübergreifender Installation sollte man Dosen mit Schutzschaltung verwenden.
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Muß ich dann die Dosen ,wo ich zu viel habe ausbauen und das Kabel mit einen F-Verbinder verbinden Geht das?
Man kann natürlich auch unbenötigte Dosen üenbrücken.

Heiliger Sankt Florian verschon mein Haus, zünd andre an. Dachantennen sind erdungspflichtig, siehe festgepinnten Erdungssthread.
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Baumnetze und Stammleitungsabschluss[5Fo_rmm].pdf (797,7 KB, 29x aufgerufen)
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Alt 04.12.2011, 23:56   # 3
Riddleking
Threadstarter
 
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Hallo Dipol,
danke für die schnelle Antwort!!
Ich habe im Ebay ein Unicabelkomplettangebot von der Firma Sat Wolf gesehen und gekauft. Auf der Rechnung stand Enddose auf der Verpackung Stichleitungsdose(
Was macht man mit einer Stichleitungsdose?
Was kann ich damit anfangen?
Könntest Du bitte mal schauen ,ob ich die beim Sat Wolf gegen eine andere Dose in Ihrem Programm austauschen kann ,weil ich habe da keine Ahnung
Oder ich kaufe mir die Axing!
Wo kaufe ich die am bessten?
Mein Haus ist Baujahr 72 ! Bekomme ich da Probleme mit der Leitung?
Das Kabelfernsehen ging immer einwanndfrei.

Ich danke Dir für die ganze Mühe
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Alt 05.12.2011, 00:17   # 4
Dipol
Team SAT-Technik
 
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Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Auf der Rechnung stand Enddose auf der Verpackung Stichleitungsdose(
Die Kompetenz eines Shops kann man auch daran ablesen, dass Stichdosen nicht fälschlich als Enddosen bezeichnet werden.
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Was macht man mit einer Stichleitungsdose?
Da du keine Multischalter-Sternverteilung installieren willst: Mit einem bösen Brief zurückschicken. Wenn du willst, kannst du meine PDF-Folien anhängen.
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Könntest Du bitte mal schauen ,ob ich die beim Sat Wolf gegen eine andere Dose in Ihrem Programm austauschen kann ,weil ich habe da keine Ahnung
Sat-Wolf hat weder Unicable-Steckdosen mit angepasster Auskoppeldämpfung, noch konnte ich einen kapazitiv getrennten Abschlusswiderstand für Doseneinbau entdecken!
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Oder ich kaufe mir die Axing!
Wo kaufe ich die am bessten?
Bei SEH oder dem Sat.-Shop Heilbronn wärst du fachkundiger beraten worden.
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Mein Haus ist Baujahr 72 ! Bekomme ich da Probleme mit der Leitung?
In nur einfach geschirmte 60 Ohm Koaxkabel hätte schon keine BK-Einspeisung erfolgen dürfen. Siehe SchuTSEV.
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Das Kabelfernsehen ging immer einwanndfrei.
Glück oder Zufall dass kein Störer in der Nähe war? Wenn LTE flächendeckend ausgebaut ist geht es in solchen Anlgen richtig rund.

Und wenn du Material bestellst, dann denk auch an die Teile für Erdung und den Potenzialausgleich! Ich kenne meine Pappenheimer, da ist ja bislang todsicher nix vorgesehen.
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Alt 05.12.2011, 01:11   # 5
Riddleking
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Hi Dipol,
heißst das ich kann oder soll keiner der Dosen benutzen?
Funktionieren die Dosen oder funktionieren sie nicht?
Warum verkaufen die Sachen die nicht richtig sind .
Was würde passieren wenn ich die Dosen benutze würde (welcher Fehler würde passieren)
Welche Dosen würdes Du mir entfehlen?
Was heißt angepasste Auskoppeldämpfung?
Habe ich nur schlechte Sachen gekauft?
Ich habe eine Fuba DAA 850 Spiegel und ein SCR Einkabel LNB Dur-line UK 101!
Zusammen mit den Dosen habe ich 165 Euro bezahlt!
War das zuviel?
Sollte ich alles zurückschicken?
Ich wollte es erst mal ausprobieren!!
Könntest Du mir eine link schicken ,wo ich das alles für normal sterbliche
nachlesen könnte)

Ich weis ich habe Dir viele Fragen gestellt ,ich bin halt neugierig )

Ich danke Dir von ganzen Herzen!
Es ist nicht selbstverständlich das man so schnell geholfen bekommt!

Lg Riddleking
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Alt 05.12.2011, 10:18   # 6
Dipol
Team SAT-Technik
 
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Beiträge: 4.147
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Hi Dipol,
heißst das ich kann oder soll keiner der Dosen benutzen?
Wir hätten bei rechzeitiger Anfrage ganz bestimmt von Billigdosen im klassischen Asien-Design mit durchgehend 10 dB Auskoppeldämpfung abgeraten und eine bessere Lösung empfohlen.
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Funktionieren die Dosen oder funktionieren sie nicht?
Die Durchgangsdosen prinziell ja, sofern mit den 10 dB Dosen das NormPegelfenster von 47 - 77 dB(µV) eingehalten wird und insbesondere keine Unterpegel auftreten.
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Warum verkaufen die Sachen die nicht richtig sind.
Die asiatischen Durchgangsdosen weil Geiz geil ist und die Stichdose weil es an fachkundlicher Kompetenz mangelt.
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Was würde passieren wenn ich die Dosen benutze würde (welcher Fehler würde passieren)
Man kann die Mittelleiterklemmen dieser Dosen relativ schnell versehentlich schrotten, das passiert sogar Fachleuten die um diese Schwäche wissen. Welche Schneisen ein fehlender Stammleitungsabschluss im Spektrum verursacht, ist in den Folien dargestellt
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Welche Dosen würdes Du mir entfehlen?
Alle europäischen Markendosen und die beseren Asiendosen von AXING und JULTEC. Bei wohnungsübergreifender Installation KATHREIN-Dosen mit Schutzschlatung 3 x ESU 36 + 1 x ESU 33, ansonsten von AXING 3 x SSD 5-14 und 1 x SSD 5-10 + Abschlusswiderstand, bei hoher Kabeldämpfung alternativ 2 x SSD 5-14, 1x SSD 5-10 und 1x SSD 5-07 (intern terminiert).
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Was heißt angepasste Auskoppeldämpfung?
Leeesen, das wurde doch schon beschrieben.

Werden nur 10 dB Dosen mit relativ hoher Durchgangsdämpfung installiert, ergibt das an der ersten Dose sehr hohe und an der letzten viel niedrigere Pegel. Will man gleichmäßige Pegel oder auch normwidrige Über- und Unterpegel vermeiden, braucht man Dosen mit anderen Auskoppelwerten.
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Habe ich nur schlechte Sachen gekauft?
Ich habe eine Fuba DAA 850 Spiegel und ein SCR Einkabel LNB Dur-line UK 101!
Die Antenne und der umgelabelte MTI-Einkabel-LNB sind okay, die Dosen sind genau das wert was sie gekostet haben.
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Zusammen mit den Dosen habe ich 165 Euro bezahlt!
War das zuviel?
Willst du die Ware geschenkt?
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Sollte ich alles zurückschicken?
Das musst du schon selbst entscheiden!
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Könntest Du mir eine link schicken ,wo ich das alles für normal sterbliche
nachlesen könnte)
Um die Materie einschließlich Blitzschutz, Erdung und Potenzialausgleich abzudecken, reicht ein Link nicht.

Wenn du wenigstens mal unseren Erdungsthread gelesen und verstanden hast, bist du schon gestresst genug. Antennentechnik im Allgemeinen und UniCable im Speziellen ist nicht so einfach wie sich das die meisten vorstellen. Ohne Fachkunde und insbesondere ohne Messequipmet bergen Do-it-yourself-Montagen auch immer wieder mal böse Überraschungen. Aber ich will nicht unken.
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Alt 05.12.2011, 10:54   # 7
Riddleking
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Hi Dipol,
ok, ich kaufe mir neue Dosen)
Woher weis ich ob ich eine hoher Kabeldämpfung habe?
Kabeldämpfung bedeutet das so viel leistung aus dem Kabel gezogen wird,wie es der Dose entspricht . Wenn auf der Verpackung steht Dämpfung 10dB verliert die Stammleitung auch 10 dB?
Dann würde man am Anfang der Leitung eine Hohe Dämpfung und am Ende eine geringe Dämpfung setzen. Warum nimmt man denn nicht nur Dosen mit geringer Dämpfung? Wir das Bild schlecht wenn das Signal zustark ist? Wäre es nicht sicherer wenn ich mir gleich das Dosen-Set für eine Hohe Dämpfung bestellen würde.

Ich weis wieder viele Fragen )

Danke nochmal!

Lg Riddleking
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Alt 05.12.2011, 14:27   # 8
Dipol
Team SAT-Technik
 
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Beiträge: 4.147
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Woher weis ich ob ich eine hoher Kabeldämpfung habe?
Wenn noch irgendwo die Kabeltype zu erkennen ist kann man die Herstellerangaben der Dämpfung bei 100 m auf die echten Teillängen umrechnen. Und abhängig vom den Dämpfungswerten der Teilstrecken kann sich auch eine andere Abstufung der Dosenauskopplungen ergeben.
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Wenn auf der Verpackung steht Dämpfung 10dB verliert die Stammleitung auch 10 dB?
Natürlich nicht!

Die Durchgangsdämpfung hängt von der Dimensionierung und Güte der jeweils verwendeten Richtkopplers ab, siehe Axing SD 5-xx-Dosen. Für eine 10 dB Asien-Billigdose FD 5-10 DC wird im Katalog von TRANSMEDIA auf 2 GHz eine vergleichsweise hohe Durchgangsdämpfung von 3,5 dB dB ausgewiesen.
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Dann würde man am Anfang der Leitung eine Hohe Dämpfung und am Ende eine geringe Dämpfung setzen.
Na Logo!
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Warum nimmt man denn nicht nur Dosen mit geringer Dämpfung?
Sorry, aber wie oft soll man das denn noch erklären?
Weil dann für die hinteren Dosen weniger übrig bleibt und an der/den ersten Dosen Hoch- oder gar Überpegel auftreten können. Nochmals schreibe ich das aber nicht!
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Wir das Bild schlecht wenn das Signal zustark ist? Wäre es nicht sicherer wenn ich mir gleich das Dosen-Set für eine Hohe Dämpfung bestellen würde.
Man kann aus der Ferne mit der Glaskugel keine Netzmesungen durchführen und ohne Basisdaten der Kabelgüte und Längenangaben nicht mal überschlägig rechnen. Zwei Alternativvorschläge die allemal besser als vier 10 dB Dosen sind hast du, trotzdem löcherst du weiter.

Angesichts der mehrfachen Nachfragen zu bereits eindeutigen Erklärungen muss man schon davor bibbern, was bei diesem Grad an Rat- und Hilflosigkeit noch für Folgeprobleme auftreten werden. In der Zeit in welcher wir uns in diesem Thread ohne nennenswerte Fortschritte wegen vier Steckdosen im Kreis drehen, wären die von einem Antennenprofi mit Messgerät schon zweimal montiert worden.
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Alt 07.12.2011, 13:28   # 9
Riddleking
Threadstarter
 
Registriert seit: 04.12.2011
Beiträge: 7
Hi Dipol,
jetzt hast Du Dich genug über mich lustig gemacht )
Kommen wir wieder zu den wichtigen Sachen!!


Ich möchte mein Satspiegel am Balkongeländer festmachen!
Ist etwa 1,5 - 2m von der Hauswand entfernt!
Muss ich da was mit der Erdung( potentialausgleich)beachten?
Ich möchte mir einen DLBS 3001 Überspannungsschutz in die Leitung
einbauen. Macht das Sinn?

Danke, für die Hilfe eines Blinden!!!

Lg Riddleking
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Alt 07.12.2011, 13:56   # 10
Redecouverte
 
Registriert seit: 03.11.2011
Beiträge: 81
a) Erdung ist nicht gleich Potentialausgleich

b) Alles was nicht (komplett) im Schutzbereich des Hauses ist, muß geerdet werden
Eine Antenne ist im Schutzbereich, wenn:
1) Sie nicht weiter als 1,5m von der Hauswand weg ist
2) Sie mindestens 2,0m Abstand zur Dachkante hat

c) Ein Potentialausgleich kann seit neuestem nach VDE entfallen wenn die Antenne im Schutzbereich des Hauses ist (dann ist er nur noch drigend empfohlen), in allen anderen Fällen ist er erforderlich.

Zitat:
Ist etwa 1,5 - 2m von der Hauswand entfernt!
Somit ist die Antenne nicht im Schutzbereich: es muß Erdung sowie Potentialausgleich erfolgen, siehe dazu:
Erdung und Potentialausgleich bei einer Antennenanlage


Ich erinnere mich an einen Post von Dipol, in dem er meinte das ein Überspannungsschutz in der Koax-Leitung bei erdungspflichtigen Anlagen kein/wenig Sinn macht, aber da bin ich mir nicht so sicher - warte am besten ab was er dazu zu sagen hat
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Alt 07.12.2011, 15:47   # 11
Dipol
Team SAT-Technik
 
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Beiträge: 4.147
Zitat:
Zitat von Redecouverte Beitrag anzeigen
c) Ein Potentialausgleich kann seit neuestem nach VDE entfallen wenn die Antenne im Schutzbereich des Hauses ist (dann ist er nur noch drigend empfohlen), in allen anderen Fällen ist er erforderlich.
Unter zwei Bedingungen:
  • Nur eine Wohnung angeschlossen
  • Ableitstrom aller Endgeräte max 3,5 mA(eff)
Zitat:
Zitat von Redecouverte Beitrag anzeigen
Ich erinnere mich an einen Post von Dipol, in dem er meinte das ein Überspannungsschutz in der Koax-Leitung bei erdungspflichtigen Anlagen kein/wenig Sinn macht, aber da bin ich mir nicht so sicher -
Blitzstrom- und Überspannungsableiter müssen energetisch koordiniert sein.

Am System-Eingang einer erdungspflichtigen Antenne mit konventioneller Direkterdung ist ein SPZ 1 Blitzstromableiter erforderlich und ein SPZ 2 Überspannungsableiter nur Schutzkosmetik, bei einer Antenne im Schutzbereich der Fassade oder einer getrennten Fangeinrichtung reicht er aus.
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Alt 03.01.2012, 23:59   # 12
Riddleking
Threadstarter
 
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Beiträge: 7
Hallo Dipol,
ich könnte Deine Hilfe gebrauchen )
Ich habe wie Du gesagt hast mir andere Durchgangsdosen(Axing 1x SSD 5-14 2x SSD 5-10) und eine Enddose(SSD 5-10 mit Endwiderstand) besorgt.
Hätte ich mir doch zwei SSD 5-14 besorgen sollen?
Ich habe wo ich keine Dosen gesetz habe, die Kabel mit Verbinder verbunden!
Ich habe einen Panasonic TX-42GW20 der sollte die DIN EN 50494 können.
Im Tuning-Menü DVB-S kann man in der LNB Grundeinstellung das LNB auf Einzelkabel stellen.
Das habe ich getan. Leider funktioniert es nicht!! Wenn ich den Panasonic am Legacy Ausgang anschließe,
geht es einwandfrei.
Wie kann ich es prüfen ,ob die Verkablung schuld ist ?
Die Kabel wo im Haus verlaufen ,haben nur ein Abschrimung! Ist das vielleicht das Problem?
Für den kabelempfang war das immer völlig ausreichend auch für HD!!
Für den Kabelempfang braucht ich einen Verstärker!! Bräuchte ich jetzt vieleicht wieder einen? wenn "ja" welchen?
Kann ich den Verstärker vom Kabelempfang verwenden?




Lg Riddleking
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Alt 04.01.2012, 22:08   # 13
Dipol
Team SAT-Technik
 
Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Wie kann ich es prüfen ,ob die Verkablung schuld ist ?
  1. Receiver einzeln anschließen und mit einem Multimeter messen ob von jedem die 13 V-Spannung am Routerausgang ankommt.
  2. Danach mit einem digitalen Antennenessgerät messen ob der Mindestpegel von 47 dB(µV) + möglichst 3 bis 6 dB nicht unterschritten und der zulässige Maxpegel von 77 dB(µV) ebenfalls mit etwas Sicherheitsreserve auch nicht überschritten wird.
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Die Kabel wo im Haus verlaufen ,haben nur ein Abschrimung! Ist das vielleicht das Problem?
Nur einfach geschirmte 60 Ohm Kabel sind wie du doch inzwischen weißt normwidrig. Die zu geringe Störimmunität kann aber keinen Totalausfall verursachen, eine extrem hohe Kabeldämpfung dagegen schon.
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Für den kabelempfang war das immer völlig ausreichend auch für HD!!
Die Kabeldämpfung nimmt im Quadrat der Frequenz zu, ist also in der Sat.-ZF deutlich höher.

60 Ohm-Netze darf man auch nicht ans BK-Netz anschalten. Ansonsten werden die Anlagensignale als Elektrosmog in die Nachbarschaft gepustet, insbesondere die Sonderkanäle können den Funkverkehr von Polizei und Feuerwehr, sowie den Flugfunk stören. Der eigene Empfang ist natürlich auch nicht vor der Einstrahlung externer Störquellen sicher.
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Für den Kabelempfang braucht ich einen Verstärker!! Bräuchte ich jetzt vieleicht wieder einen? wenn "ja" welchen?
Das kann man nicht einfach nur aus dem hohlen Bauch beurteilen. Das erfordert eine halbwegs zuverlässige Verteilnetzberechnung und wo die nicht möglich ist müssen die konkreten Pegel aufgemessen werden.
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Kann ich den Verstärker vom Kabelempfang verwenden?
Natürlich nicht, der verstärkt keine Sat.-ZF und lässt weder Gleichspannung noch die Einkabelbefehle durch.

Das Pegelfenster ist mit 47 bis 77 dB(µV) extrem breit und entspricht 0,225 bis 7,0 mV. Jede Überverstärkung schadet dem C/N. Wenn sich an deinem Auto die Handbremse nicht löst, lässt du doch auch keinen stärkeren Motor einbauen.

Antennentechnik erfordert nun mal ein Mindest-Basiswissen und und eine Messgeräte-Ausstattung. Wo beides fehlt ist es blanker Dusel wenn die Anlage gleich problemlos funzt. Erst kürzlich hatte ich eine total vermurkste UniCable-Anlage eines messgerätelosen "Könners" aus der Elektrogilde saniert. Da war nicht ein einziges Kabel sauber abgesetzt, Unterbrechungen und Kurzschlüsse drin und als Krönung auch noch Durchgangsdosen mit vertauschten Ein- und Ausgangskabeln angeschlossen.

Wer seine Installationsfehler nicht selbst findet, muss sich bei einem kompetenten und messtechnisch ausgerüsteten Antennenprofi Hilfe vor Ort holen. Die sind nicht allzu zahlreich und lehnen evtl. auch mal einen solchen Auftrag ab.
Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Antennentechnik im Allgemeinen und UniCable im Speziellen ist nicht so einfach wie sich das die meisten vorstellen. Ohne Fachkunde und insbesondere ohne Messequipmet bergen Do-it-yourself-Montagen auch immer wieder mal böse Überraschungen. Aber ich will nicht unken.
Es sieht so aus, dass ich besser nicht nur geunkt, sondern von der Do-it-yourself-Installation abgeraten hätte. Über die Antennenerdung und den Potenzialausgleich mache ich mir natürlich auch keine Illusionen.
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Alt 05.01.2012, 03:10   # 14
Riddleking
Threadstarter
 
Registriert seit: 04.12.2011
Beiträge: 7
Hi Dipol,
ich habe den Fehler gefunden,es war ein Einstellungsfehler im PanasonicTV )
Trotzdem würde mich Interessieren wie ich die Spannung am Receiver
messen kann.
Ich habe nur ein LNB davon geht ein Kabel (LNB-Ausgang)in die Hausleitung.
Der Receiver ist im Panasonic eingebaut.
Ich habe mir ein Satelliteneinstellmessgerät gekauft.
Digisat Pro!!
Kennst Du das Gerät?
Kann ich damit den Mindestpegel messen?

Ich danke Dir für Deine Antworten!!

Lg Riddleking
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Alt 05.01.2012, 11:28   # 15
Dipol
Team SAT-Technik
 
Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Ich habe mir ein Satelliteneinstellmessgerät gekauft.
Digisat Pro!!
Kennst Du das Gerät?
In der 50 Euro-Kategorie bekommt man kein Antennenmessegerät. Das ist ein DiSEqC-Tester mit einer unkalibrierten Summenpegelanzeige wie sie auch in billigeren Schätzeisen anzutreffen ist.
Zitat:
Zitat von Riddleking Beitrag anzeigen
Kann ich damit den Mindestpegel messen?
Damit kann man weder analoge oder digitale Pegel, noch das Bitfehlerverhältnis, MER oder C/N messen und auch nicht die UniCable-DiSEqC-Kommandos testen.

Im Vergleich zu einem TechniRouter-SCR-Tester ist das Bauteil billig, aber auch der TechniSat-Tester ist kein Ersatz für ein Antennenmessgerät.
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Alt 28.05.2012, 14:03 # --
News Flash
 
Benutzerbild von News Flash
 
 
 

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