| | # 2 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Ein freundliches Hallo zurück und ![]() Eine Kanalaufbereitung für 5 Zimmer empfinde ich als mit Kanonen nach Spatzen schießen. Wenn die Zimmer sowieso umgebaut werden, ist es sicher kein großes Problem, in jedes Zimmer ein neues Kabel zu legen und die Anlage auf SAT-ZF Verteilung umzurüsten. Die für den Privatgebrauch bereits installierte Antenne kann dabei wahrscheinlich weiter genutzt werden (hängt von der Größe und dem Zustand ab). Das vorhandene LNB wird gegen ein gutes Quattro-LNB getauscht, falls ein solches nicht schon vorhanden ist. Von der Antenne führen 4 Kabel zu einem Multischalter. Hier bitte auf gute Qualität achten. Je nachdem, wie viele Anschlüsse insgesamt gebraucht werden, wäre ein JRM0508 oder ein JRM0512 die richtige Wahl. Jultec-Schalter sind sehr zuverlässig und so sparsam im Stromverbrauch, daß sie kein eigenes Netzteil benötigen. Die Schalter gibt es in der Ausführug "A", wobei die Stammleitungen herausgeführt sind, oder "T", intern terminiert. Welchen du benötigst, hängt davon ab, wie in Zukunft der ORF-Empfang durchgeführt werde soll. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: 1) Empfang des ORF über eine terrestrische DVB-T Antenne. Das Signal wird einfach, ggf. nach vorheriger Verstärkung, mit in den Multischalter eingespeist und von diesem mit verteilt. Die Antennensteckdosen trennen die Signale dann wieder und ein Fernseher, der sowohl DVB-S wie auch DVB-T empfangen kann, bringt alle Programme auf den Schirm. Wenn du dich dafür entscheidest, ist ein Multischalter in der Ausführung T richtig. 2) Empfang des ORF über Satellit. In diesem Fall brauchst du einen Multischalter in "A" Ausführung. Die Stammleitungsausgänge 0,1,3 und 4 terminierst du in diesem Fall selbst, mit diesen Widerständen, während der Ausgang 2 auf die Orbitech-Empfänger geleitet wird. Diese empfangen weiter, wie auch jetzt schon die ORF-Programme. Das Ausgangssignal der Receiver wird auch bei dieser Variante auf den Eingang des Multischalters geführt und von diesem verteilt. Auf die technischen Einzelheiten will ich jetzt noch nicht eingehen, da gibt es jedenfalls mehrere Möglichkeiten. Neben den bereits genannten Teilen benötigst du noch gutes Kabel, für die Außenverlegung am besten dieses hier mit der besonders robusten und wetterfesten PE-Isolierung, während für innen dieses Kabel richtig ist. Auch bei den Antennendosen bitte auf gute Qualität achten. Diese hier sind richtig. Bei der Anschaffung der Fernseher ist darauf zu achten, daß sie einen "Triple-Tuner" besitzen, also das Sat-ZF Signal direkt empfangen können. So läßt sich der sonst nötige Receiver vermeiden. Falls die Fernseher nicht allzu groß sein müssen, lohnt bestimmt ein Blick auf das Fabrikat Dyon und hier besonders auf den Sigma 24. Das Gerät ist nicht allzu teuer und liefert eine hervorragende Bildqualität (Full-HD Auflösung). Besonderer Vorteil dieses Gerätes: Es wird über ein 12 V Steckernetzteil mit Strom versorgt und braucht im Betrieb lediglich 35W. Schreib mal zurück, ob du mit diesen Tips etwas anfangen kannst.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 4 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Mit den Receivern als Umsetzer habe ich auch Bauchschmerzen und sehe das nur als Notlösung an, wenn DVB-T in deiner Gegend nicht empfangbar sein sollte. Das ist in meinem Beitrag wohl nicht klar genug zu erkennen gewesen.
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| | # 5 |
| Threadstarter Registriert seit: 03.12.2011
Beiträge: 2
| Hallo! Vorerst herzlichen Dank für die sehr informativen Antworten. Die Beiträge sind auch für einen Laien sehr gut verständlich. Die Kosten einer zusätzlichen Hausantenne zum Einspeisen der ORF-Programme sollte vertretbar sein. Lediglich bei den Flats mit DVB-T, DVB-S(2) und Hotelmodus ist die Auswahl nach meinen Recherchen noch gering. |
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