Zitat:
Zitat von grenzi 1. Die SAT-Technik befindet sich auf dem Dachboden, die PA-Schiene im Erdgeschoß. Diese müssen ja zwingend miteinander verbunden werden eine andere Möglichkeit besteht ja nicht? Hier reicht doch ein 2,5qm Kabel aus, oder? |
Steht doch alles unzweideutig im Erdungsthread. Bevor es aber schief geht, nochmals in Kurzform:
Erdungspflichtige Antenne:
Der Potenzialausgleichsleiter ist ausschließlich an der Masterde anzuschleißen! Der Mast selbst ist somit mit mind. 16 mm² Cu-Einzelmassivdraht zu erden, der unter Vermeidung gefährlicher Näherungen daher vorzugsweise außen zu verlegen ist.
Antenne im Schutzbereich einer getrennten Fangeinrichtung
Der Mast muss mit in den PA einbezogen werden und an der Haupterdungsscgiene geerdet.
Antenne im Schutzbereich der Fassade:
Der PA kann an beliebiger Stelle erfolgen.
Ist die PA-Verlegung geschützt (= im Leerrohr oder Kabelkanal) genügt ein Querschnitt von mind. 2,5 mm² Cu, ansonsten mind. 4 mm² Cu.
Zitat:
Zitat von grenzi 2. Sollte an die Koaxkabel ein Überspannungsschutz installiert werden? |
Auch das ist bereits dargestellt, weder Blitzstrom- noch Überspannungsableiter sind von der Norm gefordert. Beide können niemals den Blitzschutz ersetzen, dem oberste Priorität zukommt und der nach dem Stand der Technik über eine getrennte Fangeinrichtung erfolgen sollte. In diesem Fall reichen SPZ 2 Überspannungsableiter aus. Bei Direkterdung sind aus Gründen der energetischen Koordination SPZ 1 Blitzstromableiter angebracht.
Zitat:
Zitat von grenzi 3. Müssen nicht genutzte Ausgänge am Multischalter (Jultec) zwingens terminiert werden? |
Im Prinzip gehört jeder offene Ein- oder Ausgang aus Grunden der EMV und Impedanz terminiert. Läuft das Signal über einen Richtkoppler (= Stichausgänge von Abzweigern, Steckdosenanschlüsse und Multischalter-Ports) ist die Entkopplung so hoch, dass eine unterlassene Terminierung im Normalfall folgenlos bleibt.