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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Hallo und ![]() Zitat:
Mit der Gibertini SE steht eine qualitativ mindestens ebenbürtige Antenne zur Verfügung ohne Kunststoffteile. Als LNB empfehlen wir gern dieses Alps, es hat gegenüber vielen anderen Fabrikaten ein paar Vorteile:
Beim Multischalter würde ich an deiner Stelle auf ein receivergespeistes Exemplar ohne Netzteil zurückgreifen - mindestens aus zwei Gründen: 1) Was nicht da ist (das Netzteil) kann auch nicht kaputtgehen 2) Wenn alle Receiver ausgeschaltet sind, bekommt die gesamte Anlage keinen Strom. Neben der Ersparnis, die je nach Fernsehgewohnheit durchaus 20€ und mehr pro Jahr betragen kann, bedeutet ein niedriger bzw. kein Stromverbrauch auch eine niedrige bzw. keine Wärmeentwicklung und damit eine längere Lebensdauer der Komponenten. Besonders empfehlenswert sind die Schalter von Jultec. Neben einem sehr robusten Gehäuse aus Druckguß, das vor Störungen aller Art wirkungsvoll abschirmt, hat dieser Schalter ausgezeichnete technische Daten, wie z.B. eine hohe Teilnehmerentkopplung und eine geringe Signaldämpfung. Mit 70 mA ist die Stromaufnahme sogar geringer, als das, was z.B. eine Fahrrad-Rücklichtlampe verbraucht. Dann ist noch die Frage nach der Befestigung: Wenn du im Spitzboden ein Studio einrichten willst, also nach dem Prinzip Decke=Dach, so verbietet sich eine herkömmliche Montage mit einem Mast, der nach innen ragt, von selbst. Es ist also ein Aufdachhalter erforderlich. Sowohl die Fuba-Antenne, wie auch die Gibertini SE sind, wie gesagt recht stabil und natürlich dementsprechend schwer. Es eignen sich deshalb nur wenige, sehr robuste Exemplare. Dieser hier eignet sich z.B. sehr gut. Ebenfalls recht gut geeignet ist der Herkules-Halter. Andere, weniger stabile Halter eignen sich nicht. Oft wenig beachtet, aber für die Qualität der gesamten Anlage nicht ganz unwichtig: Das Kabel. Leider haben die Werbefuzzis das Schirmungsmaß als vermeintliches "Qualitätskriterium" entdeckt. Dabei beginnt die Klasse A bereits bei 85 dB. Andere Kriterien sind wichtiger - und da hapert es bei den Billigkabeln. Wenn du ein Kabel hast, mit einer Schirmdämpfung von 100 dB oder mehr, einem Innenleiter aus massivem Kupfer - kein STAKU (Stahl, verkupfert), eine Innenisolierung (Dielektrikum) aus physikalisch geschäumtem PE, eine mit dem Dielektrikum verklebte Abschirmfolie, einem dichten Geflecht aus Kupfer, verzinnt oder blank, und einem Außenisolator aus hochwertigem PVC oder besonders wetterfestem PE, dann hast du ein wirklich gutes Kabel. Sonderangebote sind gute Kabel allerdings nicht. Dieses hier hauptsächlich für innen und dieses, vorzugsweise für außen, erfüllen alle Anforderungen die an ein gutes Kabel zu stellen sind. Andere gute Marken, z.B. Kathrein LCD 111, Spaun Spoax, Preisner SK 2000, TechniSat CoaxSat 2150 oder WISI MK 95 (Aufzählung natürlich nicht vollständig) sind natürlich ebenso geeignet. Daß zu gutem Kabel auch gute (Kompressions-)Stecker gehören, versteht sich eigentlich von selbst. Bitte auch keine Kompromisse bei den Antennensteckdosen. Diese hier sind richtig und passen zu allen handelsüblichen Schalterserien. Bitte im Wohnzimmer, wo ja ein Twin-Receiver stehen soll, zwei Kabel und zwei Steckdosen vorsehen. Eine Twin-Dose anstatt zwei Einzeldosen empfiehlt sich weniger, denn wirklich gute Twin-Dosen sind kaum zu bekommen. So aufgebaut, bekommt ihr eine wirklich hochwertige SAT-Anlage, die euch viele Jahre ungetrübten Fernsehgenuß liefern wird. Zum Schluß noch der obligate Hinweis auf Blitzschutz und Potentialausgleich. Bitte hier nachlesen und unbedingt beachten. Es dient eurer Sicherheit. P.S. den doppelten Beitrag habe ich gelöscht.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
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