| | # 1 |
| Registriert seit: 18.10.2011
Beiträge: 17
| Hallo, ich möchte gerne in einem 3-Parteien Haushalt von Kabel nach Sat umstellen und hab' mich zwar über die SuFu versucht ins Thema einzulesen, aber die meisten Threads werden dann doch sehr schnell ziemlich technisch und ich versteh' nur noch Bahnhof. Daher die Bitte, ob ihr mir konkret bei meinem Vorhaben helfen könnt. Ist-Zustand: - Das Kabel läuft von draussen in den Keller rein, dort hängen 2 Boxen und dann geht nur ein einziges Kabel nach oben. Falls ihr mehr Infos zu den Boxen braucht kann ich das nachliefern. - Im Erdgeschoss gibt es 2 Dosen mit Kabel, beide im gleichen Raum; eine wird für TV, die zweite für Radio genutzt. - Im 1. OG gibt es eine Dose, für TV. - Im 2. OG gibt es eine Dose, auch für TV. Soll-Zustand: - Nur Astra Empfang (Digital, HDTV, Radio) wird benötigt. - Optimalerweise wird auf dem Balkon im 1. OG eine Antenne gesetzt, die dann genau zwischen zwei Nachbarhäusern und ein paar Hochspannungsleitungen "hindurchfunkt". Wenn man mal grob vergleicht, wohin die Schüsseln der Nachbarhäuser zeigen könnte das hoffentlich passen. Hinter dem Balkon läuft direkt ein Kabelkanal, der in die anderen Stockwerke führt. Sollte kein Empfang möglich sein (das wär ziemlich schlecht...) müsste die Antenne wahrscheinlich auf's Dach. - Dann wird das Sattelitensignal in den Keller geroutet und von dort aus optimalerweise über die bestehende Verkabelung nach oben geschickt. Benötigte Hardware (soweit ich es verstanden habe): 1.) Antenne grösser 80 cm + Quattro LNB. z.B.: seh1 - 0,85m, TechniSat, Alu, Unysat Quattro 7833 2.) Unicable Multischalter für 1 Quattro LNB. z.B.: UniCable 9,75/10,6 GHz - - UNICABLE Multischalter f 3.a) Vier (?) geschirmte Antennenkabel von der Antenne runter in den Keller zum Multischalter. Dort Verbindung mit "Übergabepunkt". 3.b) Vier (?) geschirmte Antennenkabel von der Antenne zum Multischalter im 1. OG. Von dort aus ein geschirmtes Kabel runter in den Keller zum "Übergabepunkt". 4.) Vier Unicable-fähige Receiver, 2 Stück im EG, je einer im 1.OG und 2.OG. Es empfiehlt sich, möglichst unterschiedliche Receiver von unterschiedlichen Herstellern zu besorgen, um eventuellen "Unicable-Kollisionen" vorzubeugen. 5.) Es müssen alle vier Dosen ausgetauscht werden von "Normal" nach "Unicable-fähig". Die Verkabelung selbst kann aber so bleiben. 6.) Dann hab' ich in manchen Threads was von "Signalverstärkung an der Quelle", also im Keller gelesen, was hat es damit auf sich, ist das erforderlich und wenn ja was muss ich besorgen? Passt das vom Prinzip her so oder habe ich Denkfehler/Verständnisfehler gemacht? Ist 3.b) sinnvoll/möglich, sofern ich den Multischalter irgendwo im 1. OG unterbringen kann? Könnt ihr mir gute Produkte für 1, 2, 5 und 6 empfehlen? Es muss kein Luxuszeugs sein aber es kommt auch auf einen Euro mehr nicht an. Solide Mittelklasse sollte passen. Die Receiver werde ich entsprechend der Ansprüche und Vorgaben auswählen und ggf. in einem separaten Thread von Euch absegnen lassen. ![]() Vielen Dank im Voraus! |
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| | # 3 |
| Threadstarter Registriert seit: 18.10.2011
Beiträge: 17
| Hi, vielen Dank für Deine umfangreiche und aufschlussreiche Antwort! Die Sache mit den Kollisionen bei baugleichen Receivern habe ich hier aufgeschnappt: Unicable – Wikipedia Wenn das Problem in der Praxis nicht relevant ist - umso besser! ![]() Die anderen Punkte werde ich morgen kommentieren, nachdem ich nochmal in Ruhe alles durchgelesen (und hoffentlich verstanden) habe, u.A. den Thread "Erdung und Potenzialausgleich". |
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| | # 4 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| In der Praxis gibt es zahlreiche UniCable-Tücken und auch Receiver mit inkompatiblen Firmware-Macken, weshalb man nur möglichst wenige Receiver und insbesondere Wohnungen auf einen Port zusammen schalten sollte. Das Problem gegenseitiger Blockaden existiert bei UniCable, aber nicht in der Brisanz des Wiki-Artikels. Das Kollisionsproblem typengleicher Receiver ist im Normalbetrieb überschaubar, zeitgleiche Programmumschaltungen führen nur zu einer Verzögerung im Sekundenbereich. Durch einen Stromausfall können sich typengleiche Receiver bei der Initialisierung gegenseitig blockieren. Mir ist es aber vor zwei Jahren nicht gelungen diesen Zustand mit Receivern von KATHREIN und TechniSat am Messplatz zu reproduzieren. Und auch nicht die ebenfalls mögliche gegenseitige Blockade durch ein Firmware- oder EPG-Upgrade. Ein blockiertes Firmwareupgrade wird ohnehin am nächsten Tag nachgeholt. |
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| | # 5 |
| Threadstarter Registriert seit: 18.10.2011
Beiträge: 17
| Hallo nochmal, ich habe es jetzt erst geschafft zu antworten, sorry, Stress beim Renovieren. ![]() Also bzgl. Kabellängen und Kabeldämpfung kann ich leider nichts Verlässliches sagen, nur Vermutungen anstellen. Leider weiss niemand, wo exakt die Kabel lang laufen und welche Qualität sie haben, aber man kann davon ausgehen dass sie halbwegs OK sind weil beim Kabelfernsehen bisher keinerlei Störungen oder Probleme aufgetreten sind. Ich werde den JULTEC JPS0501-8TN besorgen und hoffe einfach mal dass er gut genug verstärkt und alles funzt. Ebenso werde ich die anderen Komponenten besorgen, die Du genannt hast, vielen Dank nochmal für die Empfehlungen! Es sind im Prinzip 3 separate Wohneinheiten im Haus, also werde ich die bestehenden Dosen durch die Kathrein ESU 33 ersetzen. Das Thema "Erdung und Potenzialausgleich" habe ich gelesen und z.T. verstanden, zumindest den Teil, dass -sofern die Antenne auf dem Balkon gesetzt werden kann und guten Empfang bringt- keine Notwendigkeit besteht, das Teil zu erden; die genannten Entfernungen/Abstände werden voraussichtlich nicht überschritten. Offene Fragen: 1.) Dosen: Wann sollte man eher die 10db bzw. 13db oder 17db Version holen; was spricht gegen die normale 10db Variante, die ja wohl viele Jahre gute Dienste geleistet hat? 2.) Wie oben gesagt, es hängt an der einen Dose nur eine Stereoanlage, die momentan über den Kabelanschluss Radio empfängt. Gehe ich Recht in der Annahme, dass man hierfür nach Umstellung auf SAT einfach einen recht simpel gehaltenen SAT Receiver aufstellen kann, diesen einmalig an ein TV Gerät anschliessen muss, dort alle gewünschten Radioprogramme einspeichert und ihn dann rüber an die Stereoanlage hängen kann? Das Umschalten der Radioprogramme erfolgt dann eben nicht mehr an der Stereoanlage sondern am SAT Receiver... 3.) Ich würde die genannten Komponenten dann die Tage bestellen und zusammen mit einem Kumpel, der sich mit dem SAT Krams besser als ich auskennt verbauen, oder gibt es zusätzliche Punkte zu beachten oder Sachen, die gerne vergessen werden? edit: 4.) Ist es möglich, den Multischalter gleich draussen auf dem Balkon zu verbauen? Stromanschluss wäre vorhanden. Gibt es Boxen, die das Gerät zuverlässig vor Wind und Wetter schützen können? Grüsse! |
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| | # 6 | |||||||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zitat:
UniCable bietet insbesondere bei wohnungsübergreifender Installation einige böse Tücken. Auch drei noch überschaubare Wohneinheiten sind auf einem UniCable-Port eine suboptimale Lösung, es gibt bessere und betriebssichere Alternativen. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Ganz normals wetterfeste IP 65 Gehäuse von HENSEL o. ä.. | |||||||
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| | # 7 |
| Registriert seit: 03.05.2011
Beiträge: 41
| Zu 2. ist es so wie du geschrieben hast. Als Tipp, wenn du einen Receiver nimmst, der auf dem Display den Sendernahmen anzeigt tut man sich leichter und muss sich nicht die genauen Kanalnummern merken. Achte auch darauf, dass der Receiver auf aller Fälle Cinch-Ausgänge hat um diese in die Stereoanlage einzuschleifen. |
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| | # 8 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Versuche doch mal herauszufinden, ob alle Wohnungen an dem gleichen Kabel hängen. Wenn du Glück hast, ist irgendwo ein Verteiler im Keller und die Wohnungen werden über separate Kabel versorgt. Dann kannst du einen Router mit mehreren Ausgängen und weniger Kanälen pro Ausgang nehmen, z.B. den JPS0504-3. Dann kann auch auf die preisgünstigen und qualitativ hochwertigen Axing-Dosen ohne separate Schutzschaltung zurückgegriffen werden. Du benötigst dann für einen dreier-Strang eine SSD 5-18, eine SSD 5-14 und eine SSD 5-10, welche mit einem Abschlußwiderstand als Enddose geschaltet wird. Bei Gefahr von zu schwachem Pegel kann auch eine SSD 5-07 verwendet werden, dort ist dieser Widerstand bereits eingebaut. Bei einer Unicable-Anlage empfiehlt es sich grundsätzlich, möglichst kleine "Cluster" zu bilden und auf eine wohnungsübergreifende Installation wenn möglich zu verzichten.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 9 |
| Threadstarter Registriert seit: 18.10.2011
Beiträge: 17
| OK Leute, hier findet ihr drei Fotos + Erklärung, die hoffentlich besser verdeutlichen wie die Verkabelung im Moment aussieht: 1.) Im 1. OG auf dem Balkon (also dort wo hoffentlich auch die SAT Antenne gesetzt werden kann) sitzt dieser Kasten: Directupload.net - Dmnv23v4c.jpg 2.) Das Kabel was von diesem Kasten nach rechts abzweigt läuft dann ungefähr 10m weiter ums Haus rum und landet dann im Keller; Eingang links, Ausgang rechts: Directupload.net - Dhgdxmqiz.jpg 3.) Dann geht's ca. 3 Meter weiter nach rechts an der Wand entlang und mündet dort rein: Directupload.net - Dlypdr8nj.jpg Eingang links, Ausgang oben. Es sind also, entgegen dem ich was im Eingangsposting geschrieben habe, drei (!) Kabel, die nach oben laufen. Ich hab' einfach nicht genau hingeschaut vor meinem ersten Posting, sorry!! Zwei davon sind beschriftet (EG, OG), das dritte nicht. Das dritte läuft vermutlich ins 2. OG. Ich vermute, dass die drei Kabel auf direktem Weg zum Kabelkanal und dann nach oben laufen, alles andere wäre ziemlich unsinnig, aber Dipol hat trotzdem recht, "Blauäugiges Wunschdenken ist keine fachliche Basis". Bedeutet das also, dass ich gar keine Unicable Lösung mehr benötige?? Und dann noch eine Aussage zum Thema "Wohnungseinheiten" und "Unicable": Ja, es sind im Prinzip drei separate Wohnungen im gleichen Haus. Trotzdem werde ich die Receiver in allen drei Wohnungen aufstellen und konfigurieren. Sollte mal was nicht funktionieren bin ich auf jeden Fall erster Ansprechpartner für das Problem; es wird nicht eigenhändig irgendwas im Konfigurationsmenü des Receivers rumgefummelt... Soweit ich verstanden habe ist DAS ein Hauptgrund für Probleme bei Unicable. Etwas geht nicht, Partei A fummelt im Menü rum, Partei B bekommt daraufhin Probleme, etc pp. @docloy: Danke für die Hinweise. Werde auf Display + entsprechende Anschlüsse bei diesem Receiver achten. @Dipol: Wie gesagt, es gehen vom Keller aus wohl tatsächlich drei Leitungen in die jeweiligen Wohnungen rein, nicht nur eine wie ich ursprünglich behauptet hatte. Im Haus verläuft senkrecht ein Leerrohr/Kabelkanal. Ob der "zugfähig" ist... keine Ahnung, sorry... |
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| | # 10 | |||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Eine wenig komfortable Lösung mit einem Quad-LNB wäre nur bei
Zitat:
Zitat:
Welcher "Könner" hat denn den Hausanschlussverstärker und den Verteiler gesetzt? Kein Potenzialausgleich und ein störanfälliger Winkel-Plastikstecker mit Schirmungsmaß Null! ![]() Gibt es denn wenigstens einen normgerechten Hauserder und Schutzpotenzialausgleich an den der PA der Antennenanlage oder eine Antennenerdung angeschlossen werden kann? | |||
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| | # 11 |
| Threadstarter Registriert seit: 18.10.2011
Beiträge: 17
| So, also die Verkabelung sieht folgendermaßen aus (s.o. Bild 3): Das "EG" Kabel läuft ins Erdgeschoss, dort sind 2 Dosen in Reihe geschaltet (Radio + TV). Das "OG" Kabel läuft bis in den Kabelkanal im Erdgeschoss. Dort hängt ein Antennenabzweiger "Kathrein EBC 25". Es gehen vom Abzweiger zwei Kabel raus, eins zur Dose im ersten OG, das andere zur Dose im zweiten OG. Das Kabel vom Abzweiger zur Dose im ersten OG wurde jetzt abgeklemmt und wird demnächst rausgezogen. Es wird dann ein neues Kabel vom ersten OG bis in den Keller verlegt. Das unbeschriftete Kabel, was auf Bild 3 rechts unten rausläuft hat momentan keine Funktion und ist nun abgeklemmt, es wird bei Gelegenheit rausgezogen. Also demnächst sieht es so aus: Keller -> Kabel 1 -> 2 Dosen in Reihe im EG Keller -> Kabel 2 -> 1 Dose im 1. OG (oder vielleicht setz' ich gleich noch eine zweite, wo ich schon mal dabei bin). Keller -> Kabel 3 -> 1 Dose im 2. OG LNB auf Balkon -> 4 Kabel in den Keller -> Multischalter. Muss also jetzt wegen der 2 Dosen im EG der teure Unicable Router her oder tut's evtl. auch ein anderer? edit: Stimmt, es soll ja Twin Betrieb möglich sein, also wird's wohl der JULTEC JPS0501-8TN werden. Ist halt ein ziemliches Monstrum, von den 12 Ausgängen bleiben 9 ungenutzt... P.S.: Bild 1 könnt ihr vergessen, das ist nur Telefonie, kein Kabel-TV. |
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| | # 12 |
| Threadstarter Registriert seit: 18.10.2011
Beiträge: 17
| Also mein Bestellzetel sieht im Moment so aus: 1.) Gibertini OP 85 seh1 - 0,85m, Gibertini, OP 85 SE, Alu, anthrazit 10071 2.) Alps Quattro seh1 - Alps Quattro 537 3.) Wand-Antennenhalter seh1 - Wand-/Antennenhalter, 35cm, 48mm, Alu 78 3.) Hirschmann Koka 110 HD seh1 - Koaxkabel, 110dB, 6.8mm, 2xSchirm., Class A, lfm,Hirschm 10004 4.) Jultec JPS0501-8TN seh1 - 5x 1, Jultec, JPS0501-8TN 10100 5.) 1x Antennendose, SAT/TV/Radio - Axing SSD 5-18 seh1 - Antennendose, SAT/TV/Radio - Axing SSD 5-18, Einkabelt. 10114 Die kommt ins erste OG auf Position 1. 6.) 1x Antennendose, SAT/TV/Radio - Axing SSD 5-18 seh1 - Antennendose, SAT/TV/Radio - Axing SSD 5-07, Einkabelt. 10117 + Abschlusswiderstand. Das kommt ins erste OG auf Position 2. 7.) 2x Antennendose, SAT/TV/Radio - Axing SSD 5-0 Stichleitungsdose seh1 - Antennendose, SAT/TV/Radio - Axing SSD 5-00 10121 Davon kommt je eine ins 1. OG und 2. OG Die Receiver im EG müssen Unicable fähig sein, die Receiver im 1. und 2. OG nicht. Wenn man im 1. oder 2. OG später doch Reihenschaltung haben will muss man nur noch Durchgangsdosen an Position 1 legen, die Enddose an Position 2 und braucht Unicable Receiver. Tutto completti ? |
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| | # 13 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Als Wandhalter nimm lieber einen aus Stahl, die Gibertini SE ist recht robust und natürlich dementsprechend schwer. Und bitte ordentlich befestigen, z.B. mit dem "TOX Bizeps" 10 x 90 in Verbindung mit 8 x 100 Schrauben, oder mindestens mit Fischer UX 10 x 60 und 8 x 70 Schrauben. Ich halte den JPS 0501-8TN für dein Vorhaben zwar für geeignet, aber nicht für sehr günstig. Bis auf die 2 Dosen im EG brauchst du ja eigentlich kein Unicable. Was hältst du denn von einem normalen Multischalter, z.B. dem JRM0508, wovon zwei Ausgänge mit Hilfe eines TechniRouters Mini auf eine Unicable-Leitung mit 2 Kanälen zusammengefaßt werden? Dann entsteht die Unicable-Problematik erst gar nicht. Noch eine Alternative wäre ein TechniRouter 5/2x4G, damit hättest du 2 Stränge zu je 4 Kanälen, würdest zumindest einen Verteiler einsparen und hättest kleinere Cluster. Da der TechniRouter recht hoch verstärkt, sind Dosen mit hoher Auskoppeldämpfung nötig, also z.B. Axing SSD 5-18 als Einzeldose (mit Widerstand) bzw. für das EG eine SSD 5-18 und eine SSD 5-14 mit Widerstand. Stichdosen, also SSD 5-00 sind nur in Verbindung mit einem Multischalter zu verwenden, in Verbindung mit einem Router als letzte Dose wären sie falsch und würden zu Empfangsstörungen durch Stehende Wellen führen. Nimm also bitte in Verbindung mit einem TechniRouter ausschließlich die Durchgangsdosen SSD 5-18 und SSD 5-14. Diese Dosen werden bei Bedarf mit einem Widerstand versehen und fungieren dann als Enddosen. Der Jultec-Router verstärkt nicht ganz so hoch, außerdem müßte direkt im Keller ein Verteiler gesetzt werden, der auch noch mal ein paar Dezibelchen frißt. In diesem Fall kannst du als 1. Dose eine SSD 5-10 oder SSD 5-14 und als Enddose eine SSD 5-07 verwenden. Bei der SSD 5-07 ist der nötige Widerstand bereits eingebaut, ein separater Widerstand ist dann nicht mehr nötig. Weil es so wichtig ist noch einmal: Bitte verwende weder in Verbindung mit dem TechniRouter noch in Verbindung mit dem Jultec JPS irgend eine Stichdose, wenn du dir keine Empfangsprobleme einhandeln willst. Stichdosen sind ausschließlich in Verbindung mit einem Multischalter zu verwenden. P.S. Den TechniRouter Mini gehört bei SEH nicht zum Standardsortiment, kann aber auf telefonische Bestellung (02323/61887) kurzfristig besorgt werden.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 14 |
| Threadstarter Registriert seit: 18.10.2011
Beiträge: 17
| Hi King W, ich kann bei den genannten Komponenten aber keinen Preis/Leistungsvorteil erkennen. ![]() Jultec JPS0501-8TN = 215€, Unicable im EG möglich und bei Bedarf auch im OG durch Austausch von Dosen nachrüstbar; ansonsten im OG Normalbetrieb möglich. Ausserdem kann man sogar das Kabel-TV dort einspeisen und für eine Übergangszeit weiterbenutzen, bis man sicher ist, dass mit dem SAT alles OK ist. JRM0508T + TechniRouter Mini = 265€ und weniger Flexibilität TechniRouter 5/2x4G + Splitter, SV-200F, 2-fach = 205€, mehr Verkabelungsaufwand, weniger Flexibilität. Also ich würde dann eigentlich lieber beim Jultec JPS0501-8TN bleiben, es sei denn es gibt ihn mit ein paar weniger Ausgängen zum kleineren Preis. |
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| | # 15 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| OK, die Kombination mit dem TS Mini ist etwas teurer und bietet nur an einer Stelle zwei Unicable-Kanäle. Den Vorteil, den ich sehe ist die Möglichkeit, an allen anderen Stellen Standard-Receiver zu verwenden. Mit dem Splitter liegst du falsch, den brauchst du ja gerade dann, wenn du einen 1x8 Router verwenden willst, wie denn sonst sollen die beiden Kabel im Keller angeschlossen werden? Der Router hat - im Gegensatz zum 2x4, ja nur einen Ausgang. Von Jultec gibt es noch den JPS0502-3TN als Alternative. Er hat zwei Strangausgänge zu je 3 Kanälen. Die Jultec-Preisliste liegt mir gerade nicht vor, Preis und Liefermöglichkeit kannst du bei SEH erfragen (02323/61887).
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| | # 16 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
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| | # 17 |
| Threadstarter Registriert seit: 18.10.2011
Beiträge: 17
| Jetzt bin ich komplett verwirrt. Wozu hat der JPS0501-8TN denn 12 physikalische Anschlüsse A-L, die mit "Receiver" betitelt sind, wenn davon nur einer genutzt werden kann? "Die Ersparnis kann meist dann realisiert werden, wenn man vorher einen KabelTV-Anschluss hatte, und nun auf Satellitenempfang umstellen möchte. Es ist dann mit diesem Multischalter möglich, das vorhandene Kabel weiter zu verwenden, es brauchen keine neuen Kabel verlegt werden. Jeder Ausgänge kann sowohl im Einkabel/Unicable/EN50494 Modus als auch im normalen Receivermodus betrieben werden." Also ich hab' demnächst 3 Leitungen nach oben liegen, davon 2x1 Dose und 1x2 Dosen. Vielleicht später auch später 1x1 Dose + 2x2 Dosen. Was soll ich ich nun kaufen? |
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| | # 18 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Die Verwirrung kann ich verstehen. Der bei SEH abgebildete Schalter ist mit "Symbolfoto" gekennzeichnet, weil SEH beim Erstellen der Seite kein genau passendes Foto zur Hand hatte. Der Grund dafür war die Tatsache, daß der JPS0508-1 zu dem Zeitpunkt von Jultec im Sinne einer Produktverbesserung überarbeitet wurde und es noch gar kein Foto gab. Da hat man halt kurzerhand einen äußerlich ähnlichen Schalter abgebildet und "Symbolfoto" daran geschrieben. Das machen andere Firmen gelegentlich auch, schreiben dann aber "Abbildung ähnlich". Offensichtlich ist die Korrektur des Fotos bei SEH vergessen worden. Ich werde in den nächsten Tagen dort vorsprechen und darum bitten, daß das nachgeholt wird. Auf der Jultec-Seite gibt es mittlerweile das (fast) korrekte Foto, siehe hier. Abgebildet ist die "A" Ausführung. Bei "T" (wie terminiert) mußt du dir die fünf unteren Anschlüsse wegdenken. Stattdessen sind dort die nötigen Abschlußwiderstände eingebaut. Vom Preis her sind die Ausführungen gleich. Falls der "T" gerade nicht lieferbar ist, kannst du auch den "A" verwenden, die 5 Ausgänge mußt du dann selbst terminieren, indem solche Widerstände aufgeschraubt werden. Wenn du den T bestellst und SEH hat nur einen A, bekommst du diesen und die Widerstände dazu. Einen Nachteil hast du dadurch nicht. Der Schalter hat oben die 5 Eingänge, davon 4 für Satellit und einen z.B. für eine terrestrische Antenne (der kann bei Nichtbedarf einfach offen bleiben) und rechts zwei Eingänge für die Stromversorgung. Je nachdem, wo du das Netzteil anschließt, wird der Schalter kontinuierlich betrieben, oder im Stand-By, will sagen, das LNB bekommt keinen Strom, wenn kein Receiver eingeschaltet ist. Das ist bei einem einzelnen Schalter die richtige Anschlußweise. Links sind zwei Anschlüsse, der mit CSS bezeichnete liefert die 8 Unicable-Kanäle. Von dort aus ginge es weiter auf einen 2-fach Splitter und von da über die vorhandene Verkabelung in die Wohnungen. Dort wären dann Steckdosen zu setzen, wie bereits beschrieben. Jeder Receiver bekommt eine Unicable-Frequenz fest zugewiesen, die nach der Erstinstallation nicht mehr verändert wird. Die 8 möglichen Frequenzen sind auf dem Typenschild aufgedruckt. Zusätzlich ist noch ein "Legacy-Ausgang" vorhanden, an den ein herkömmlicher Receiver angeschlossen werden kann. Wie schon erwähnt, sind aber kleine Cluster anzustreben, das erhöht die Betriebssicherheit und bei einer Fehlfunktion läßt sich das Problem schneller und einfacher lokalisieren. Daher meine Empfehlung für den JPS0502-3TN. Er ist hier abgebildet und sieht dem 0501-8 recht ähnlich. Der Unterschied: Hier sind zwei Unicable-Anschlüsse vorhanden, wobei jeder über drei Kanäle verfügt. Du kannst also die beiden Leitungen im Keller direkt anschließen und an jeder Leitung bis zu 3 Receiver betreiben (oder einen Twin- und einen Single-Receiver). Falls nötig, kannst du die Leitungen 2 und 3 über einen 2-fach Splitter anschließen, z.B. um das 1. und 2. OG damit zu versorgen. Alternativ kannst du aber auch drei Steckdosen in Reihe schalten, wenn das installationstechnisch einfacher ist. Ich skizziere mal, wie es funktionieren wird.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 19 |
| Threadstarter Registriert seit: 18.10.2011
Beiträge: 17
| Spitzenklasse, SUPER!! Endlich hab' ich das System verstanden und weiss wie man es machen muss. Inzwischen ist auch klar, dass ich im 1. OG einen klassischen Receiver verwenden möchte, so dass ich nun doch lieber den JPS0508-1 besorge. Also: Legacy --- Kabel 1 --- Axing SSD 5-07 im 1.OG. CSS --- Kabel 2 --- 2-fach Splitter - Kabel 3 --- EG Axing SSD 5-18 --- Axing SSD 5-07 .................................................. .\ Kabel 4 --- 2. OG Axing SSD 5-07 Der Unicable-Strang ist dann mit 3 von 8 möglichen Geräten noch erweiterbar. Im 1.OG ist dann halt Feierabend, Pech... Ich bestell' das Zeugs dann heute Nacht. Vielen Dank. |
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| | # 20 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Legacy entspricht einem LNB-Direktanschluss, daher ist eine SSD 5-00 passender. Zitat:
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