mal wieder einer Umrüstung von Kabel auf Sat

Alt 18.09.2011, 19:43   # 1
sigi68
 
Registriert seit: 18.09.2011
Beiträge: 2
Hallo Sat-Forum,

ich (SAT Laie) hab schon mal versucht ein paar Information aus dem prima Forum zu dem o. g. Thema zusammeln, aber irgendwie bleiben doch noch ein paar Fragen offen. Also auch wir möchten jetzt vom analogen Kabel auf digitalen SAT-Empfang umstelle, und wie ihr euch vorstellen könnte gibt es dazu einige Fragen. Ich versuche mal die Ausgangssituation zu beschreiben.

Haus mit drei Wohneinheiten, 2,5 Etagen (und Keller), BJ 1998
eine WE im rechten Teil, eine WE im linken Teil und eine WE im DG

Im rechten Teil gibt es insgesamt 3 bestehende Antennendosen (WOZI, Schlafzimmer und Kinderzimmer), wovon aktuell 2 genutzt werden.

Im linken Teil gibt es ebenfalls drei Antennedosen (WOZI, 2x Kinderzimmer), wovon alle genutzt werden sollen. Im Wohnzimmer soll ein Festplattenrekorder mit Twinreceiver genutzt werden, wenn das wichtig ist.

Im Dachgeschoss wird aktuell ein Anschluss genutzt, allerdings sollte die Anlage so ausgelegt sein dass ebenfalls noch zwei weitere Anschlüsse installiert werden können.

Der SAT-Spiegel soll aufs Dach, oder an die SÜD/OST Fasade wenn es die Abschattung durch Bäume oder Gebäude zulässt. Fassade deshalb weil ich mir davon weniger Witterungseinflüsse verspreche, ist das so?

Vom Dach sollen die Kabel (Quad-LNB?) über ein 32 mm Leerrohr (vorhanden) in den Keller wo auch heute die Verteilung ist. Von der vorhanden Kabelverteilung gehen heute vier Kabel weg, so dass ich davon ausgehe dass es sich um eine Mischung aus Baum- und Sternverteilung handelt.

Jetzt meine Fragen:

1. Bietet sich eine Unicable - Lösung an?
2. Wenn ja, welche Hardware benötige ich?
3. Wenn nein, wie sieht die Alternative aus, und welche Hardware benötige ich dafür?
4. Es müssen sämtliche Dosen ausgetauscht werden, richtig?
5. Was gibt es noch zu beachten?


Es soll keine Highend - Lösung sein, aber grundsätzlich schon eine vernünftige Qualität der Komponenten, so dass ich auch noch in 10 Jahren damit vernünftig Fernsehen kann.

Solltet ihr noch mehr Infos benötigen, einfach melden.

Vielen Dank für eure Unterstützung.

Gruß

Sigi
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Alt 19.09.2011, 10:26   # 2
Dipol
Team SAT-Technik
 
Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
Hallo Sigi, nw welcome

Zitat:
Zitat von sigi68 Beitrag anzeigen
Der SAT-Spiegel soll aufs Dach, oder an die SÜD/OST Fasade wenn es die Abschattung durch Bäume oder Gebäude zulässt. Fassade deshalb weil ich mir davon weniger Witterungseinflüsse verspreche, ist das so?
Lediglich in schneereichen alpinen Gegenden ist eine Montage unter einem großem Dachvorsprung von Vorteil. Kann die Antenne im nicht erdungspflichtigen Schutzbereich der Fassade installiert werden, ist das kostengünstiger.
Zitat:
Zitat von sigi68 Beitrag anzeigen
Vom Dach sollen die Kabel (Quad-LNB?) über ein 32 mm Leerrohr (vorhanden) in den Keller wo auch heute die Verteilung ist.
Wenn die Matrix im Dach montiert wird (Stromanschluss vorhanden?) reichen 4 Kabel aus. Bei Montage im Keller müssen pro Satellit 4 Koaxkabel + ein Potenzialausgleichleiter (mind. 2,5 mm² Cu,bis 6-2011 noch mind. 4 mm² Cu) eingezogen werden. Für UKW oder DVB-T ist ein weiteres Kabel erforderlich.

Als LNB kein Quad, sondern ein Quatro verwenden.
Zitat:
Zitat von sigi68 Beitrag anzeigen
Von der vorhanden Kabelverteilung gehen heute vier Kabel weg, so dass ich davon ausgehe dass es sich um eine Mischung aus Baum- und Sternverteilung handelt.
Für eine optimale Anlagenprojektion mit jeweils 4 Routerkanälen pro Wohnung ist die Kenntnis der exakten Leitungsstruktur erforderlich. Also erst mal die einzelnen Kabel abklemmen und die daran angeschlossen Steckdosen ermitteln und in eine Leitungsskizze eintragen.

Optimal wäre es, wenn die Wohnungen über getrennte Zuleitungen verfügen würden. Sind die vier Stammleitungen wohnungsübergreifend installiert, wird die Planung schon erheblich komplizierter.
Twin-Receiver benötigen zwei Routerkanäle , daher bei jeder Steckdose kennzeichnen ob ein Single- oder Twin-Receiver betrieben werden soll.
Zitat:
Zitat von sigi68 Beitrag anzeigen
1. Bietet sich eine Unicable - Lösung an?
2. Wenn ja, welche Hardware benötige ich?
3. Wenn nein, wie sieht die Alternative aus, und welche Hardware benötige ich dafür?
4. Es müssen sämtliche Dosen ausgetauscht werden, richtig?
5. Was gibt es noch zu beachten?
Zu 1: Zukunftssicherer Vollbandempfang in Baumnetzen ist nur mit UniCable möglich.
Zu 2 und 3: Bitte erst mal die Leitungsstruktur ermitteln
Zu 4: Ja, auch die Abschlusswiderstände und evt. noch wohnungsintern installierte Verteilbausteine!
Zu 5: Erdung und Potenzialausgleich, siehe festgepinnten Thread
Zitat:
Zitat von sigi68 Beitrag anzeigen
Es soll keine Highend - Lösung sein, aber grundsätzlich schon eine vernünftige Qualität der Komponenten, so dass ich auch noch in 10 Jahren damit vernünftig Fernsehen kann.
Also doch High-End?
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Alt 19.09.2011, 19:24   # 3
sigi68
Threadstarter
 
Registriert seit: 18.09.2011
Beiträge: 2
Hallo Dipol,

vielen Dank schon mal für die ersten Antworten.

Das mit dem schneereich trifft schon zu, wir wohnen im Allgäu und hier hat es trotz Klimaerwärmung manchmal ganz ordentlich Schnee.

Die restlichen Punkte werde ich klären und dann mal eine Skizze hier einstellen.

Gruß

Sigi
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Alt 28.05.2012, 15:12 # --
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