Hallo und
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Zitat von sumnit Um mit der oben erwähnten TechniRouter Lösung reibnungslos auch die HD Kanäle empfangen zu können, hat uns der Hersteller mitgeteil, das an den Dosen ein Eingangspgel von 50-70 bB benötigt wird. |
Das Norm-Pegelfenster für Sat.-ZF beträgt 47 - 77 dB(µV) und man sollte zu den Grenzwerten etwas Abstand einhalten. 50 bis 70 dB(µV) sind gute Richtwerte.
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Zitat von sumnit Um das verlegte Kabel messen zu können, würden wir uns ein Pegelmessgerät zulegen, welches im Kabel TV Bereich und im Sat-Bereich den Pegel messen kann. Wir würden da auch schon einen "semiprofessionellen" Pegelmesser nehmen, damit wir auch einigermassen gute Ergebnisse bekommen. Den Pegelmesser würden wir uns auch nicht nur für die Vorabmessung zulegen wollen, sondern auch um nach der Umrüstung auf SAT auch die Pegel an allen Dosen messen zu können, damit es an den einzelnen Anschlüssen nicht zu "Übersteuerung" wegen eines eventuell zu hohem Signals/Eingangspegels kommt. |
Wir verstoßen hier im Forum ja tagtäglich gegen die Maxime, dass man aus Laien keine HF-Experten machen kann. Ein Messgerät will auch bedient sein und das erfordert Know-How und Praxis.
Ich rate rundweg ab, zumal man nicht nur einzelne Pegel messen, sondern eine Spektrumsanalyse machen sollte. Für einen Bruchteil der Kosten eines Messgeräts mit Spektrumsanzeige bekommt Ihr von einem Antennenspezialisten eine Netzanalyse. An Installateure ohne Messgerät mit Spektrumsdarstellung vergebe ich als Fachbauleiter keine Aufträge, andernfalls musste ich schon viel zu oft bei der Fehlersuche einspringen.
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Zitat von sumnit Messen würden wir in oben erwähntem Beispiel dann immer an der letzten Dose eines Stranges, damit wir auch die Dämpfung der anderen Dosen an der letzten Dose mit drin hätten. |
Für die Dämpfungsermittlung muss man aber auch am Stammeingang und an der ersten Steckdose jeder Stammleitung das Pegelspektrum aufnehmen.
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Zitat von sumnit Mit solch einem Pegelmessgerät könnten wir dann ja ohne Probleme die Pegel für den Kabel TV Bereich messen, da ja an den Enddosen eine entsprechende Frequenz an der Kabelenddose ankommt. |
Da die niedrigen Frequenzen weniger als die hohen bedämpft werden, muss man mindestens zwei Messungen machen.
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Zitat von sumnit Reicht solch eine Pegelmessung aus, um Rückschlüsse auf die eventuelle Kabelqualität für SAT Empfang zu schließen ??? Als Laie würde ich mal vermuten, dass die nicht so einfach möglich ist, aber nach Auskunft von Technisat werden z.B. beim TechniRouter 9/2x4 Frequenzen von 1284 bis 1632 genutzt. Also nicht das komplette Spektrum des SAT Frequenzbereichs und auch nicht die höchsten Frequenzen, wo bei einem schlechten Kabel ja wohl am ehesten Leistungs-/Pegeleinbüßen zu bemerken wären. |
Die Dämpfung steigt im Quadrat der Frequenz, daher kann man näherungsweise aus den Pegel/Dämpfungswerten der niedrigsten und höchsten BK-Frequenz auf die Sat.-ZF hochrechnen. Aus diesen Fragen ist erkennbar, dass das nötige Minimum an Know-How für eine solche Aufgabenstellung jedenfalls derzeit fehlt.
Insbesondere wegen der sicherheitstechnischen Anforderungen verweise ich auf den Thread Erdung und Potenzialausgleich.
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Zitat von sumnit Müsste man dann noch eine Art Signalgenerator für den SAT Frequenzbereich nutzen, damit ich an der letzten Dose dann auch eben im SAT Bereich die Pegel messen könnte ? |
Die Messung mit einem Rauschgenerator ergeben genauere Messwerte als eine Hochrechnung aus BK-Pegeln.
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Zitat von sumnit Und es müssten ja (ich vermute das mal) bei einer Pegelmessung an der letzten Dose auch noch die Kabel-TV Dosen gegen eine SAT-Kabeldose ausgetauscht werden, damit man überhaupt ein aussagekräftiges Messergebnis erhält. |
Nicht nur die, auch die Verstärker und Verteilbausteine.
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Zitat von sumnit Oder hat hier jemand eine Idee, wie wir die Pegelmessung im SAT Bereich einigermaßen "semiprofessionell" und günstig machen können ??? |
Sucht euch einen guten Antennenprofi, der überblickt nach Sichtung der Kabelgüten mit Überschlagsrechnung die erforderliche Verstärkung.
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Zitat von sumnit 2. Kabelschirmung bestimmen:
Die noch als "Nebenfrage": Um zu sehen, wie das verlegte Kabel geschirmt ist, kann ich da einfach mal eine Kabel-Enddose abschrauben und sehen, ob das Kabel eine Lage Drahtgeflecht und eine Lage Alufolie hat, damit ich schon mal sagen kann, dass das Kabel dann doppelt abgeschirmt ist? Oder müssen für die einfache Ermittlung der Schirmung noch weitere Parameter des verlegten Kabels bestimmt werden? |
Nur einfach geschirmte 60 Ohm-Kabel sind nach EMV-Gesetz SchuTSEV nicht mehr zulässig, Kabel mit einer Folie genügen, auch wenn sie nur Class B Schirmdämpfung > 75 dB haben.
Wenn du eine Verteilnetzskizze mit Längenangaben mit Kabeltype einstellst, bekommst du zum Nulltarif eine Einschätzung der Umsetzbarkeit. Wenn die Kabeltype nirgend erkennbar ist, hilft eine Beschreibung des Kabels (Durchmesser des Kabels und der Kabelseele, Art des Dielektrikums) weiter. Für eigene Netzberechnungen haben wir übrigens auch ein nützliches Tool festgepinnt.