von Kabel zu Sat mit teilweise neuen Kabeln

Alt 05.09.2011, 21:37   # 1
KillVirus
 
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Hallo zusammen,

gerne würde ich eure Hilfe bei der Planung und Durchführung meines Wechsels in Anspruch nehmen! Im Voraus ganz herzlichen Dank!

Ziel:
HD Satelittenfernsehen für 4 Stationen (+3 optional). HD+ möchte ich eigentlich nicht.

Bisherige Grundstruktur:
Das Haus hatte zunächst eine (analoge) Antenne auf dem Dach und wurde dann umgerüstet auf Kabelfernsehen. Der Kabelverlauf ist daher etwas durcheinander. Grundsätzlich geht derzeit das Kabelfernsehen vom Keller zum Dach und von dort wieder zurück. Im Keller war ein Hirschmann Shv 120 Verstärker zwischengeschaltet.

Vom Keller geht das Kabel über eine (nicht gebrauchte) Dose im EG (Arbeitszimmer) zum 1.St. (Schlafzimmer) in eine Dose und von dort zum DG. Von dort erfolgt die Versorgung des DG und des Wohnzimmers im 1.St jeweils als Sternverkabelung. Zudem geht ein weiteres Kabel wieder nach unten zum EG in eine Verteilerdose (Vgl. Bild), die über ein T-Stück 2 Dosen im EG (Schlafzimmer, Wohnzimmer) verbindet.

Vorhandenes Kabel:
Die bisherigen Kabel sind 0,6 bis 0,7 cm Außendurchmesser. Mit Drahtgeflechtschirm und ohne weitere Folie. (Vgl. Bild linkes Kabel).
Nur ein Kabel, welches vom DG zum 1.St. (Wohnzimmer, direkt zur Anschlussdose) geht, hat einen Außendurchmesser von 0,5 cm, dafür aber Drahtgeflecht und Folie (Vgl. Bild rechtes Kabel). Die Länge vom DG zur Dose sind etwa 8m.

Vorhandene Sat-Anlage:
Schüssel: etwa 82 cm hoch, etwa 72 cm breit.
Derzeit zwei Hama universal single LMB, die an der Schüssel über ein Hama Gerät auf ein Kabel zusammengefasst werden. Da die Schüssel ebenirdisch ist, sind hier Änderungen kein Problem.

Neues:
Natürlich möchte ich nur das Nötigste neu machen
Meine Recherchen ergaben, dass ich falls irgendwie möglich auf Sternverkabelung kommen sollte.
Ich plane eine Zuleitung von der Sat-Schüssel in den Keller (etwa 11m). Von dort Aufteilung auf die Stationen per Kabel, die als neue Kabel in einem bisher nur für (Kanal-)Abluft genutzten Kaminschacht vom Keller zum Dachboden führen (Haushöhe etwa 9m, bei ordentlicher Verlegung dann insg. knapp 20m je Kabel vom Keller zum Dachanschluss)


Gewünschte Stationen:
Keller: Von der Sat. Schüssel kann durch die Außenwand ein Kabel in den Keller gelegt werden. Von dort soll/kann die Verteilung erfolgen.

EG: 1 Zimmer (Wohnzimmer) (+1 optional Schlafzimmer), Kabel von Verteilerdose im EG zu den Zimmern liegen bereits. Zur Not neues Kabel aus dem Keller in Wohnzimmer möglich, Schlafzimmer nicht unterkellert. Ein weiteres Kabel von Dach oder Keller zur Anschlussdose bekomme ich nicht.

1. St.: 1 Zimmer (Wohnzimmer), (dünnes) Kabel vom DG liegt bereits. (+1 optional, Schlafzimmer Kabel vom DG, bzw. vom 1.St. zum Arbeitszimmer EG und dann Keller liegt bereits.)

DG: 2 Zimmer (+1 optional), Kabel alle neu.

Optionale Stationen:
Lege ich für die optionalen Stationen gleich Kabel mit? Kommt wohl auf den Preis an. Durch den Kaminschacht dürfte es auch möglich sein, Kabel nachträglich hinzuzufügen. Für den LMB oder Verteiler sollten die optionalen Stationen kein (wesentliches) Kriterium sein.

Satelitten
Die Stationen sollen alle Astra empfangen können. Im EG Wohnzimmer zusätzlich auch Hotbird.

Blitzschutz und Potentialausgleich
Das Haus hat keinen Außenblitzschutz. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein hohes Gebäude mit Blitzschutz. Dieses Gebäude steht genau auf der gegenüberliegenden Ecke des Hauses.
Der Antennenmast besteht aus Metall und ist etwa 40 cm im Boden. Allerdings ist der Mast nicht höher als die Schüssel, wobei das nicht das Problem sein dürfte, da Schutz vor direktem Blitzeinschlag nicht nötig.

Der Schutzpotentialausgleich erfolgt im Keller offenbar über ein Erdungskabel, was vom örtlichen Stromversorger als separater Leiter aus dem Hausanschlusskasten herausgeführt wird.

Kann ich auf aktiven Blitzschutz der Schüssel verzichten? Kann ich durch die Aufhebung des absoluten Schleifenverbots die von der Schüssel in den Keller eingeführten Leitungen über einen Masseblock mit dem Hausausgleich anschließen oder muss ich an den Mast und mit dem noch was machen?

Eure Hilfe
Zunächst vielen Dank, wenn ihr bis hier her durchgekommen seid!

a) Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir Empfehlungen für die benötigten Teile geben würdet.
b) Kann ich das Wohnzimmer im 1. St. mit dem dünnen Kabel anschließen?
c) Welche notwendigen aber hinreichenden Kabel soll ich für die Neuverlegung nehmen? Schaffe ich den Weg mit guten Kabeln ohne Verstärker?
d) Ich lege zugleich auch Netzwerkkabel (Verlegekabel, SF/UTP, Cat.5e, AWG24 CU, halogenfrei). Daher die Frage, ob Erfahrungswerte bestehen, bei welcher Nähe Störungen zu erwarten sind. Ich dachte daran Netzwerkkabel und Fernsehkabel jeweils mit Kabelbinder zu einem Strang zu formen und dann durch den Kaminschacht zu führen. Dabei wären sie jedenfalls bei Ein- und Auslass zusammengeführt.
e) Bekomme ich Schlafzimmer und Wohnzimmer im Erdgeschoss angeschlossen ohne durch die Kellerdecke bohren zu müssen?
f) Receiver wird lediglich einer benötigt und dieser braucht keine besonderen Funktionen haben.

Vielen Dank und Gruß
KillVirus
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Alt 05.09.2011, 22:24   # 2
Dipol
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Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Zudem geht ein weiteres Kabel wieder nach unten zum EG in eine Verteilerdose (Vgl. Bild), die über ein T-Stück 2 Dosen im EG (Schlafzimmer, Wohnzimmer) verbindet.
Da war wieder ein absoluter "Könner" mit High-Tech-Material wie einem T-Stück am Werk. Was für ein grausamer Murks, da fehlen nur noch Stichdosen an den Stammleitungsenden.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Die bisherigen Kabel sind 0,6 bis 0,7 cm Außendurchmesser. Mit Drahtgeflechtschirm und ohne weitere Folie. (Vgl. Bild linkes Kabel).
Übelste EMV-Leckstellen an der Steckdose! Wo soll da noch eine Schirmdämpfung her kommen? Hier "ergänzen" sich ein für heutige Anforderungen untaugliches Schrottkabel mit laienhafter Murksabsetzung. Dieses Kabel ist nach EMV-Gesetz SchuTSEV absolut normwidrig, es hätte niemals für BK-Einspeisung genutzt werden dürfen und gehört schleunigst in den Container.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Nur ein Kabel, welches vom DG zum 1.St. (Wohnzimmer, direkt zur Anschlussdose) geht, hat einen Außendurchmesser von 0,5 cm, dafür aber Drahtgeflecht und Folie (Vgl. Bild rechtes Kabel). Die Länge vom DG zur Dose sind etwa 8m.
Das Kabel sollte immerhin Class B Schirmdämpfung haben, das wäre normgerecht.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Da die Schüssel ebenirdisch ist, sind hier Änderungen kein Problem.
Dafür ergibt die Montage an einem Metallmast im Boden ein knackiges Problem bezüglich Erdung + Potenzialausgleich!
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Blitzschutz und Potentialausgleich
Das Haus hat keinen Außenblitzschutz.
In unmittelbarer Nähe befindet sich ein hohes Gebäude mit Blitzschutz. Dieses Gebäude steht genau auf der gegenüberliegenden Ecke des Hauses.
Eine Blitzschutzanlage ist nur für bestimmte Gebäude vorgeschrieben, aber jede Antenne außerhalb des Schutzbereichs der Fassade muss geerdet werden. Übersteigt die Ausladung von einer eigenen oder fremden Wand 1,5 Meter oder wird der Mindestabstand zur Dachkante > 2 Meter unterschritten besteht Erdungspflicht!
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Der Antennenmast besteht aus Metall und ist etwa 40 cm im Boden. Allerdings ist der Mast nicht höher als die Schüssel, wobei das nicht das Problem sein dürfte, da Schutz vor direktem Blitzeinschlag nicht nötig.
Ein metallischer Mast stellt auch mit unzulänglicher Einbautiefe einen Zusatzerder dar und müsste selbst im Schutzbereich der Fassade mit der Haupterdungsschiene verbunden werden. Dass hier keine Erdungspflicht vorliegt, dürfte reinem Wunschdenken entsprechen.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Der Schutzpotentialausgleich erfolgt im Keller offenbar über ein Erdungskabel, was vom örtlichen Stromversorger als separater Leiter aus dem Hausanschlusskasten herausgeführt wird.
Der PEN vom 230 Stromnetz ist nach TAB für Antennenerdung und Potenzialausgleich absolut tabu!
Zu einem normgerechten Schutzpotenzialausgleich gehört eine Haupterdungsschiene an der alle häuslichen elektrischen und sanitären Systeme angeschlossen sind und die in einen normgerechten hauseigenen Erder mündet. In Bild 2 wird noch die Hauswasserleitung als Hauserder missbraucht, was schon seit 1990 definitiv unzulässig ist.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Kann ich auf aktiven Blitzschutz der Schüssel verzichten?
Nur wenn die Antenne im Schutzbereich der Fassade an einer Wandhalterung montiert ist.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Kann ich durch die Aufhebung des absoluten Schleifenverbots die von der Schüssel in den Keller eingeführten Leitungen über einen Masseblock mit dem Hausausgleich anschließen oder muss ich an den Mast und mit dem noch was machen?
Bei erdungspflichtigen Antennen mit konvertioneller Erdung besteht das Schleifenverbot unverändert fort. Somit muss der Mast mit mind. 16 mm² Cu-Einzelmassivdraht an der Haupterdungsschiene des Hauserders angeschlossen werden. Der PA darf bei erdungspflichtigen Antennen mit konventioneller Direkterung weiterhin nur an der Masterde angeschlossen werden.

Für die Beantwortung deiner Fragen zur Verteilung wäre eine Skizze mit Angabe der geschätzten Kabellängen usw. eine wesentliche Erleichterung.
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Alt 06.09.2011, 12:27   # 3
KillVirus
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Hallo zusammen!
Danke an Dipol für seine Antwort.

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Übelste EMV-Leckstellen an der Steckdose! Wo soll da noch eine Schirmdämpfung her kommen? Hier "ergänzen" sich ein für heutige Anforderungen untaugliches Schrottkabel mit laienhafter Murksabsetzung. Dieses Kabel ist nach EMV-Gesetz SchuTSEV absolut normwidrig, es hätte niemals für BK-Einspeisung genutzt werden dürfen und gehört schleunigst in den Container.
Ich möchte ja auch weitestgehend neue Kabel legen, kann aber nicht alle Wände gleichzeitig aufmachen. Würde Satelittenfernsehen darüber grundsätzlich laufen?

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Das Kabel sollte immerhin Class B Schirmdämpfung haben, das wäre normgerecht.
Kann ich also verwenden?

zum Blitzschutz.
Wie macht es dann am meisten Sinn die Antennenanlage zu erden? Was brauche ich dafür? Wo kann ich das günstig kaufen? Bei seh1 gibt es sowas offenbar nicht.
Je nach Preis müsste ich mir wohl ernsthaft Gedanken über einen Standortwechsel der Antenne machen. Allein das Kupferkabel (16mm²) müsste vom Mast bis zur Hauserdungsschiene etwa 22m haben. Und da ist dann noch die Frage, ob ich da dran darf, wenn es nicht mit dem PEN vom 230V Netz verbunden werden darf.

Wenn die Antenne im Schutzbereich der Fassade wäre, muss ich ja gleichwohl an die Hauserdungsschiene, dann aber nur noch mit 4 oder 6 mm² oder? Kann ich das auch machen, bevor ich die Hauserdung ändern lasse? Kommt dann der Potentialausgleich trotzdem nur an den Mast?

Was müsste für die Hauserdung gemacht werden, wenn die Wasserleitung unzulässig ist? Wie wichtig ist das? In einem anderen (zugegeben etwas älteren) threat wurde geschrieben, dass die Wasserleitung jedenfalls ohne Kunstoffübergänge ein guter Leiter sei. Da hier der Anschluss vor der Zähleruhr erfolgt, dürfte die Erdung ja bestehen.

Wie dort auch geschrieben wurde, ist es selbst für Fachkräfte schwer bei allen Normen auf dem laufenden zu bleiben. Wie soll das dann erst für Laien sein. Zumal hiesige Handwerker wohl eher zu der Sorte der von dir festgestellten "BK-Einspeisung" gehören. Für Laien ist es oftmals schwierig im Voraus ordentliche Handwerker zu erkennen.

Mal eine Verständnisfrage. Warum erfolgt der Potentialausgleich der Antennenanlage nur an den Mast? Der Mast soll doch sowieso mit der Hauserdung verbunden werden. Insoweit sind doch dann sowieso alle wieder rundverbunden.

Vielen Dank & Gruß
KillVirus
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Alt 06.09.2011, 20:46   # 4
Dipol
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Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Kann ich also verwenden?
Wenn das Kabel 75 Ohm Impedanz aufweis und doppelt geschirmt ist: Ja!
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
zum Blitzschutz.
Wie macht es dann am meisten Sinn die Antennenanlage zu erden? Was brauche ich dafür? Wo kann ich das günstig kaufen? Bei seh1 gibt es sowas offenbar nicht.
Wie man auch an diesem Beispiel sieht, kann man beim Blitzschutz, Erdung und Potenzialausgleich eine Menge falsch machen. Einen fehlenden Hauserder lässt man sinnvoller Weise von einer fachkundigen Blitzschutzfachfirma nachrüsten.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Allein das Kupferkabel (16mm²) müsste vom Mast bis zur Hauserdungsschiene etwa 22m haben. Und da ist dann noch die Frage, ob ich da dran darf, wenn es nicht mit dem PEN vom 230V Netz verbunden werden darf.
Die Haupterdungsschiene muss an einem Hauserder angeschlossen sein. Der PEN auch, aber er darf nicht als Ersatz-Hauserder für die unzulässige Hauswasserleitung missbraucht werden.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Wenn die Antenne im Schutzbereich der Fassade wäre, muss ich ja gleichwohl an die Hauserdungsschiene, dann aber nur noch mit 4 oder 6 mm² oder? Kann ich das auch machen, bevor ich die Hauserdung ändern lasse? Kommt dann der Potentialausgleich trotzdem nur an den Mast?
Bei nicht erdungspflichtigen Antennen im Schutzbereich der Fassade kann der PA an beliebiger Stelle erfolgen. Nach neuer EN 60728-11 wurde der PA sogar freigestellt, wenn die Antenne nur eine Wohneinheit versorgt.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Was müsste für die Hauserdung gemacht werden, wenn die Wasserleitung unzulässig ist?
Das ist doch alles im TWS-Artikel beschrieben.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Wie wichtig ist das? In einem anderen (zugegeben etwas älteren) threat wurde geschrieben, dass die Wasserleitung jedenfalls ohne Kunstoffübergänge ein guter Leiter sei. Da hier der Anschluss vor der Zähleruhr erfolgt, dürfte die Erdung ja bestehen.
Es hat seine guten Gründe warum das seit 21 Jahren verboten ist.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Mal eine Verständnisfrage. Warum erfolgt der Potentialausgleich der Antennenanlage nur an den Mast?
Weil sonst eine Schleife gebildet wird in welche Blitzströme induziert werden können.

Die Schleifenfreiheit ist ein heres Ideal, das häufig an der Realität angeschlossener Endgeräte scheitert. Gleichwohl ist sie auch in der weitgehend liberalisierten Neuausgabe der EN 60728-11 wieder enthalten.

EDIT: Was spricht dagegen den Anschluss im EG-Wohnzimmer umwegfrei vom Keller her zu versorgen?
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Alt 07.09.2011, 09:29   # 5
KillVirus
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Wie man auch an diesem Beispiel sieht, kann man beim Blitzschutz, Erdung und Potenzialausgleich eine Menge falsch machen.
Ich fragte nach einer Bezugsquelle für die Teile um insbesondere einen Überblick über die Preise zu gewinnen.

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Einen fehlenden Hauserder lässt man sinnvoller Weise von einer fachkundigen Blitzschutzfachfirma nachrüsten.
Das hatte ich ja auch geschrieben.
Was kostet sowas?

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Bei nicht erdungspflichtigen Antennen im Schutzbereich der Fassade kann der PA an beliebiger Stelle erfolgen. Nach neuer EN 60728-11 wurde der PA sogar freigestellt, wenn die Antenne nur eine Wohneinheit versorgt.
Das ist doch alles im TWS-Artikel beschrieben.
Dort heißt es: "In nachzurüstenden Altbauten muss ein zusätzlicher Betriebserder nur dann nachträglich eingebaut werden, wenn (..Anlagen ..) vorhanden sind, für die ein Betriebserder benötigt wird. In allen anderen Altanlagen muss ein Betriebserder nicht nachgerüstet werden."

Leider steht da nicht, was ein Betriebserder ist. Insbesondere ob dies nur die Hauserdung meint. Falls dem so ist:
Wenn ich die Antenne jetzt in den Schutzbereich der Fassade stelle, ist diese nicht mehr erdungspflichtig. Eine enstrpechende Erdungspflichtige Anlage dürfte ich dann wohl nicht mehr betreiben.
Dann müsste ich nach dem zitierten nicht mehr nachrüstpflichtig sein.

Ich meine also meine Frage ist berechtigt und ergibt sich nicht eindeutig aus dem TWS-Artikel.

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Es hat seine guten Gründe warum das seit 21 Jahren verboten ist.
Na super.

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
EDIT: Was spricht dagegen den Anschluss im EG-Wohnzimmer umwegfrei vom Keller her zu versorgen?
Das vorhandene Kabel in der Wand liegen. Durch die Decke gebohrt werden müsste. Im EG dann jedenfalls ein Teilwandstück neu verputzt, tapeziert und gestrichen werden müsste, damit das Kabel wieder unterputz liegt.
Früher oder später sowieso von oben nach unten renoviert wird, so dass die alten Leitungen sowieso nach und nach getauscht werden.
Wenn man nicht gerade ausziehen möchte, geht nicht alles auf einmal.

Und wie ich schon im OP geschrieben habe: "Zur Not neues Kabel aus dem Keller in Wohnzimmer möglich"

Gruß KillVirus
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Alt 07.09.2011, 14:11   # 6
Dipol
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Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Ich fragte nach einer Bezugsquelle für die Teile um insbesondere einen Überblick über die Preise zu gewinnen.
Google ist dein Freund.

Das Eintreiben eines Erdspießes mit 9 Meter Standardlänge erfordert die Beauftragung einer Blitzschutzfirma mit Vibrationshammer, da muss man Angebote von den in Betracht kommenden Blitzschutzfirmen einholen.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Dort heißt es: "In nachzurüstenden Altbauten muss ein zusätzlicher Betriebserder nur dann nachträglich eingebaut werden, wenn (..Anlagen ..) vorhanden sind, für die ein Betriebserder benötigt wird.
Das war bereits für den Kabelanschluss der Fall und ist bei einer erdungspflichtigen Satellitenantenne noch wichtiger.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Wenn ich die Antenne jetzt in den Schutzbereich der Fassade stelle, ist diese nicht mehr erdungspflichtig. Eine enstrpechende Erdungspflichtige Anlage dürfte ich dann wohl nicht mehr betreiben.
Dann müsste ich nach dem zitierten nicht mehr nachrüstpflichtig sein.
Formal nach DIN VDE 0100-400 (Schutz gegen den elektrischen Schlag) ja, nach DIN VDE 0100-540 :2007-06 m. E. schon nicht mehr. Wenn 1990 versäumt wurde die nicht mehr zulässige Erdung über die Hauswasserleitung zu ersetzen, kann man sich nicht 2011 auf Bestandsschutz berufen.

Auch in deinem Haushalt ist heute deutlich mehr Elektronik als 1990 in Betrieb. Ich würde unabhängig von der Art der TV-Versorgung in kein Haus ohne wirksamen Erder, ohne FI-Schutzschalter oder gar mit Klassischer Nullung einziehen. Über die externen Netze wird nämlich erheblich häufiger Überspannung eingeleitet als duch Direkteinschläge. Und allein dubiose Brummeffekte können einen zur Verzweiflung treiben.

Wenn es interessiert, hier gibt es Animationen zum Thema: Klick!
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Das vorhandene Kabel in der Wand liegen. Durch die Decke gebohrt werden müsste.
Über-Kopf-Bohrungen sind unbeliebt, aber wenn die Dose exakt eingemessen wird, kann man die von unten mit einem Mauerbohrer unsichtbar anbohren. Das ist eine gängige Methode um Baumnetze die ursprünglich von oben versorgt wurden auf Signaleinspeisung von unten umzustellen.

Es empfiehlt sich kurz nach dem Durchbruch der Decke den Bohrer mit einem handelsüblichen Leitungsdektor zu orten und nachzuprüfen ob die Richtung stimmt.
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Alt 07.09.2011, 19:49   # 7
KillVirus
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Hallo zusammen,
hallo Dipol, danke für deine Ausführungen.

Ich plane jetzt die Schüssel in den geschützten Bereich des Gebäudes an die Wand zu hängen.

Was für Teile benötige ich?

Zunächst zur Übersicht nochmal meine Wünsche:

- 4 Receiver-Stationen, Optional 3 weitere
- An (mindestens) einer Station soll neben Astra auch Hotbird empfangen werden können.
- Die längste Kabellänge beträgt unter 20m; allerdings möchte ich HD empfangen.

Schüssel:
0,88m, Triax, Alu, hellgrau

Befestigung:
Wand-/Antennenhalter, 25cm, 48mm, Alu
Ist der Arm lang genug? Er soll ja möglichst kurz sein.

LNB:
Alps Quattro-Switch (keine optionalen Stationen)
oder
Best, Octo, 0.1dB, HQDL 808 Plus, 40mm (hat sogar Reserve)

Nur wie bekomme ich an die eine Station auch Hotbird? Oder klappt das nur, wenn ich andere LNB und einen Multischalter einsetze?

Kabel:
Koaxkabel, 110dB, 6.8mm, 2xSchirm., Class A, 100m,Hirschm
oder
Koaxkabel, 110dB, 7.0mm, 4xSchirm., 100m, HDTV
(günstiger und besser isoliert, aber ohne Name)

Kann ich damit meinen längsten Weg von <40m überbrücken?

Oder falls ich sowieso einen Multischalter brauche, kann ich dann ein einfacheres Kabel nehmen?

Daneben hole ich noch den Kompressionssteckerkoffer, evtl. einen F-Verbinder, Masseblock (gibt wohl keine Qualitätsauswahl)? und Antennendosen. Welche Antennendosen benötige ich für meine Sternverkabelung?

Ich habe versucht die Empfehlungen aus anderen threats aufzugreifen. Vielen Dank fürs drüberschauen, ob das auch hier passt.

Altes Problem:
Kann ich für den Anschluss im Wohnzimmer EG das etwa 6m lange alte Kabel von der Verteilerdose zum Wohnzimmer als Verlängerung nehmen? Oder ist das ausgeschlossen? Den Weg über das Dach möchte ich ungern gehen, da ich mit meinem Kabel innen das ganze Haus "umwickeln" würde. Die einzige Alternative, dich ich sehe, ist noch das Kabel an der Außenwand herunterzuführen und durch die Außenwand ins EG einzuführen. Das möchte ich aber irgend möglich vermeiden. Habe ich etwas übersehen?

Dank & Gruß KillVirus
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Alt 07.09.2011, 21:01   # 8
KillVirus
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Kann meinen Beitrag nicht mehr ändern..

Also als Dosen sind dann wohl die
Antennendose, SAT/TV/Radio - Axing SSD 5-07, Einkabelt.
zu nehmen.

Hat der Masseblock bei SEH eine Rückflussdämpfung von >30dB?
Was für eine LNB Befestigung benötige ich?

Die Anlage wird wenig regen geschützt sein können. Kann ich davon ausgehen, dass mir bei normalem Regen nicht das "Bild wegbleibt"?

Dank & Gruß KillVirus
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Alt 08.09.2011, 12:37   # 9
Dipol
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Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Zunächst zur Übersicht nochmal meine Wünsche:

- 4 Receiver-Stationen, Optional 3 weitere
- An (mindestens) einer Station soll neben Astra auch Hotbird empfangen werden können.
- Die längste Kabellänge beträgt unter 20m; allerdings möchte ich HD empfangen.
HD-Empfang ist eine Frage der Endgeräte.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Schüssel:
0,88m, Triax, Alu, hellgrau

Befestigung:
Wand-/Antennenhalter, 25cm, 48mm, Alu
Ist der Arm lang genug?
Das kommt auf den Winkel an mit dem die Antenne zur Wand steht.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
LNB:
Alps Quattro-Switch (keine optionalen Stationen)
oder
Best, Octo, 0.1dB, HQDL 808 Plus, 40mm (hat sogar Reserve)
Reserve wofür? 0,1 dB Rauschmaß sind physikalisch nicht möglich.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Nur wie bekomme ich an die eine Station auch Hotbird? Oder klappt das nur, wenn ich andere LNB und einen Multischalter einsetze?
Zwei Satelliten = zwei LNB.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Kabel:
Koaxkabel, 110dB, 6.8mm, 2xSchirm., Class A, 100m,Hirschm
oder
Koaxkabel, 110dB, 7.0mm, 4xSchirm., 100m, HDTV
(günstiger und besser isoliert, aber ohne Name)
Zweifachschirmung mit Class A Schirmungsmaß > 85 dB reicht völlig aus, Dreifachschirmung hat sich durchgesetzt weil Sie von den Kabelnetzbetreibern wegen Rückkanalbetrieb gefordert wird.

Auf geklebte Folie achten und Kabel mit Alu-Geflecht vermeiden. Vierfachschirmung ergibt nur mehr Probleme bei der Steckermontage.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Kann ich damit meinen längsten Weg von <40m überbrücken?
Das ist eine Frage der Kabelgüte. Mit einem guten Kabel mit 30 dB/100 m auf 2 GHz ist das kein Problem.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Oder falls ich sowieso einen Multischalter brauche, kann ich dann ein einfacheres Kabel nehmen?
  • LNB mit normalen 55 dB Verstärkung = Ausgangspegel ca. 75 dB(µV)
  • Receiver-Mindestpegel mit 3 dB Reserve > 50 dB(µV)
  • Pegelbudget = ca. 25 dB
Das gilt mit und ohne Multischalter
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Daneben hole ich noch den Kompressionssteckerkoffer, evtl. einen F-Verbinder, Masseblock (gibt wohl keine Qualitätsauswahl)? und Antennendosen. Welche Antennendosen benötige ich für meine Sternverkabelung?
Einzel-/Stichdosen wie z. B. die AXING SSD 5-00.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Altes Problem:
Kann ich für den Anschluss im Wohnzimmer EG das etwa 6m lange alte Kabel von der Verteilerdose zum Wohnzimmer als Verlängerung nehmen?
Wenn es ein ungeschäumtes und extrem schlechtes Kabel ist, sind auf dieser kurzen Strecken mit Kabelverbindung 4 dB Dämpfung möglich.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Also als Dosen sind dann wohl die
Antennendose, SAT/TV/Radio - Axing SSD 5-07, Einkabelt.
zu nehmen.
Nein, die gehen zwar aber das sind intern terminierte Enddosen für das Ende von Stammleitungen mit mehreren Dosen.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Hat der Masseblock bei SEH eine Rückflussdämpfung von >30dB?
Wenn du den FG4HM meinst, ja.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Was für eine LNB Befestigung benötige ich?
Die LNB-Halterung ist an der TD 88 dran, lediglich für Duo- oder Multifeed-Empfang ist zusäätzlich ein Flexi- oder Multiblock erforderlich
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Die Anlage wird wenig regen geschützt sein können. Kann ich davon ausgehen, dass mir bei normalem Regen nicht das "Bild wegbleibt"?
Mit einer exakt ausgerichteten TD 88 und quasifreier Sicht auf ASTRA ergibt sich eine gute Schlechtwetter-Reserve.
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Alt 08.09.2011, 15:03   # 10
KillVirus
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Hallo zusammen,
hallo Dipol,

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
HD-Empfang ist eine Frage der Endgeräte.
Das kommt auf den Winkel an mit dem die Antenne zur Wand steht.
Wenn das der richtige Astra (Name: 19.2E ASTRA 1H | ASTRA 1KR | ASTRA 1L | ASTRA 1M | ASTRA 2C
Distance: 38494km) für mich ist, dann sagt Satellite Finder / Dish Pointing Calculator with Google Maps | DishPointer.com

Elevation: 31.4°
Azimuth (true): 166.4°
Azimuth (magn.): 165.0°
LNB Skew [?]: -1.1°

hm.. ich möchte ja auch Hotbird sehen..

Name: 13E HOT BIRD 6 | HOT BIRD 8 | HOT BIRD 9
Distance: 38432km
Elevation: 32.1°
Azimuth (true): 174.4°
Azimuth (magn.): 172.9°
LNB Skew [?]: -3.6°

Kann man damit die Kippneigung erkennen?

Zitat:
Reserve wofür? 0,1 dB Rauschmaß sind physikalisch nicht möglich.
Mit dem 8er LNB habe ich nicht nur die von mir bereits jetzt genutzten 4 Stationen, sondern noch zusätzliche 4, wobei ich bisher nur 3 optionale angedacht habe. Somit habe ich Reserve für meine optionalen und darüber hinaus weitere Stationen.

Der Wert 0,1 stammt aus der Produktbezeichnung bei SEH.

Zitat:
Zwei Satelliten = zwei LNB.
ja, dass weiß ich. Was ich aber nicht weiß ist, was ich für Alternativen habe um beide Satelittensignale zum Receiver zu bekommen. Ich benötige das ja eigentlich nur bei einer Station.

Die Frage ist daher ob ich einen Multischalter nehme, der für 4 bis 8 Teilnehmer ausgelegt ist und für 2 Satelliten (dann bräuchte ich andere LNB als oben) oder ob es eine Lösung gibt, wobei ich den 2. Satellit nur dem einen Teilnehmer ermögliche und somit Geld beim LNB und beim Multischalter sparen kann.


Zitat:
Zweifachschirmung mit Class A Schirmungsmaß > 85 dB reicht völlig aus, Dreifachschirmung hat sich durchgesetzt weil Sie von den Kabelnetzbetreibern wegen Rückkanalbetrieb gefordert wird.

Auf geklebte Folie achten und Kabel mit Alu-Geflecht vermeiden. Vierfachschirmung ergibt nur mehr Probleme bei der Steckermontage.
Das ist eine Frage der Kabelgüte. Mit einem guten Kabel mit 30 dB/100 m auf 2 GHz ist das kein Problem.
Sollte ich dann lieber gleich das 3-fach geschirmte nehmen, das macht keine EUR 10,- Unterschied aus. Oder sollte ich eher ein noch günstigeres als das von mir ausgesuchte nehmen "Koaxkabel, 110dB, 6.8mm, 2xSchirm., Class A, 100m,Hirschm"? Oder ist das genau richtig!?

Zitat:
  • LNB mit normalen 55 dB Verstärkung = Ausgangspegel ca. 75 dB(µV)
  • Receiver-Mindestpegel mit 3 dB Reserve > 50 dB(µV)
  • Pegelbudget = ca. 25 dB
Bei SEH steht nichts zur Verstärkung der LNB dabei. Haben die Alps alle "normale" Verstärkung?

Zitat:
Einzel-/Stichdosen wie z. B. die AXING SSD 5-00.
Wenn es ein ungeschäumtes und extrem schlechtes Kabel ist, sind auf dieser kurzen Strecken mit Kabelverbindung 4 dB Dämpfung möglich.
danke!

Zitat:
Wenn du den FG4HM meinst, ja.
ja, danke.

Zitat:
Die LNB-Halterung ist an der TD 88 dran, lediglich für Duo- oder Multifeed-Empfang ist zusäätzlich ein Flexi- oder Multiblock erforderlich
Ich möchte ja Astra und Hotbird. Am einfachsten ist es wohl, wenn ich einen bereits eingestellten Feedhalter nehme. Brauche ich dann 3 oder 6°?

Zitat:
Mit einer exakt ausgerichteten TD 88 und quasifreier Sicht auf ASTRA ergibt sich eine gute Schlechtwetter-Reserve.
ja, mit dem Ausrichten kommt für mich als Sat-Anfänger auch noch was auf mich zu. Ich versuche es mal mit King W.s Kordeltrick und der Uhrzeit von Sat-Drossel.

Dank & Gruß KillVirus
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Alt 08.09.2011, 15:41   # 11
Dipol
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Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Kann man damit die Kippneigung erkennen?
Die hast du doch schon selbst ermittelt:

ASTRA 19,2° Ost = Elevation: 31.4°
HotBird 13° Ost = Elevation: 32.1°

Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Mit dem 8er LNB habe ich nicht nur die von mir bereits jetzt genutzten 4 Stationen, sondern noch zusätzliche 4, wobei ich bisher nur 3 optionale angedacht habe. Somit habe ich Reserve für meine optionalen und darüber hinaus weitere Stationen.
Octo-LNB haben sich aber nicht den Ruf besonderer Betriebsicherheit erworben.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Der Wert 0,1 stammt aus der Produktbezeichnung bei SEH.
Und SEH übernimmt wie alle anderen Shops besseren Wissens die Hersteller-Angaben. Hier etwas Lektüre:
https://www.astra-checkin.de/dealers...Rauschma__.pdf
http://www.de-online.info/archiv/200...16_08_IT50.pdf
https://www.zvei.org/index.php?id=50...ache=1&tx...98 [Ausgabe 2/08]
http://www.kathrein.de/de/company/antenne/99810497.pdf Die Antenne 161 (LNB-Artikel Seite 24 ff.)
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Ich benötige das ja eigentlich nur bei einer Station.
Falls mit "Station" ein Sternleitungsanschluss gemeint ist: Zur Zusammanschaltung eines Single-LNB für 13° mit einem Anschluss des ASTRA-LNB brauchst du einen DiSEqC-Schalter.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Oder ist das genau richtig!?
Das Koka 110 hat ein verzinntes Kupfergeflecht und geklebte Folie, mehr ist nicht erforderlich.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Bei SEH steht nichts zur Verstärkung der LNB dabei. Haben die Alps alle "normale" Verstärkung?
Nach Datenblatt von ALPS ja, es besteht aber der begründete Verdacht, dass die Verstärkung angehoben wurde.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Brauche ich dann 3 oder 6°?
19,2° - 13° = 6,2°. Mit Duofeedhaltern die auf die örtlichen Brennpunktmaße feineinstellbar sind, wird -bei korrekter Ausrichtung- eine bessere Systemgüte erzielt.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
ja, mit dem Ausrichten kommt für mich als Sat-Anfänger auch noch was auf mich zu. Ich versuche es mal mit King W.s Kordeltrick und der Uhrzeit von Sat-Drossel.
Da bin ich mal auf das Ergebnis gespannt. Du musst die Werte tagesaktuell abrufen, weil die "Wahre Mittagszeit" um über +/- 15 Minuten schwankt.

Mit der Methode kamen bei der SolarSat-Antenne trotz präziser Skalierung und speziellem Rechenprogramm nur wenige Käufer klar. Deshalb ist diese Antenne schon lange Geschichte.
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Solarsat-Antenne.pdf (131,5 KB, 5x aufgerufen)
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Alt 08.09.2011, 17:09   # 12
KillVirus
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Die hast du doch schon selbst ermittelt:

ASTRA 19,2° Ost = Elevation: 31.4°
HotBird 13° Ost = Elevation: 32.1°
danke.
Wegen meiner Frage, ob der Abstand der Wandhalterung genügt..
Habe ich es mal mit rechnen versucht.
cos a = Ankathete b / Hypothenuse c
b = cos a x c

Bei einem Winkel von 90-31°= 59
und einer Schüssellänge von 88 cm / 2 = 44 (da Schüssel mittig an der Halterung montiert wird,
macht also b= 22,66 cm

Der Abstand meines Arms von 25cm sollte gerade genügen. Stimmt meine Rechnung?
Oder nehme ich doch besser einen 28cm?

Zitat:
Octo-LNB haben sich aber nicht den Ruf besonderer Betriebsicherheit erworben.
dann komme ich um einen Multischalter ja sowieso nicht herum.

In Betracht kommt hier für 2 Satelliten und bis zu 8 Teilnehmer der
9x 8, Jultec, JRM0908T Ist das für mich richtig?

Dann bräuchte ich noch andere LNB. Ich brauche dann doch 2x Alps Quattro. Oder ist was anderes besser?

Zitat:
Falls mit "Station" ein Sternleitungsanschluss gemeint ist: Zur Zusammanschaltung eines Single-LNB für 13° mit einem Anschluss des ASTRA-LNB brauchst du einen DiSEqC-Schalter.
ja, meinte mit Station Sternleitungsanschluss. Danke für den Hinweis. Mit dem Multischalter wäre das aber dann ja hinfällig.

Zitat:
Nach Datenblatt von ALPS ja, es besteht aber der begründete Verdacht, dass die Verstärkung angehoben wurde.
auf dem Papier angehoben oder in der Realität?

Zitat:
19,2° - 13° = 6,2°. Mit Duofeedhaltern die auf die örtlichen Brennpunktmaße feineinstellbar sind, wird -bei korrekter Ausrichtung- eine bessere Systemgüte erzielt.
hm bei der der Halterung bei SEH steht nichts von der Möglichkeit einer Feineinstellung. Muss ich dann einen Feedhalter 2-fach x°, Triax, Kunststoff holen? Finde ich dann auch meine Satelliten noch!?

Zitat:
Da bin ich mal auf das Ergebnis gespannt. Du musst die Werte tagesaktuell abrufen, weil die "Wahre Mittagszeit" um über +/- 15 Minuten schwankt.
Mit der Methode kamen bei der SolarSat-Antenne trotz präziser Skalierung und speziellem Rechenprogramm nur wenige Käufer klar. Deshalb ist diese Antenne schon lange Geschichte.
Ich bin ja hier für Empfehlungen... das war das, was mir die Suche gezeigt hat. Klappt das mit den Werten von dishpointer.com und der Skala der Anlage?

Dank & Gruß KillVirus

---------- Doppelpost zusammengeführt ----------

Ich habe noch eine Frage.
Die von mir anvisierte Antenne 0,88m, Triax, Alu, hellgrau hatte ich aus verschiedenen posts hier. Beim weiteren lesen viel mir auf, dass ebenfalls (vielleicht sogar noch häufiger und auch mit Kathrein verglichen) die 0,85m, Gibertini, OP 85 SE, Alu, hellgrau empfohlen wird.

Welche würdet ihr mir empfehlen?

Dank & Gruß KillVirus
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Alt 08.09.2011, 18:30   # 13
Dipol
Team SAT-Technik
 
Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Stimmt meine Rechnung?
Oder nehme ich doch besser einen 28cm?
Die TD ist zwar nur 85 cm breit, aber nach hinten geneigt. Und die halbe Reflektorbreite = Hypotenuse und der Halter = Ankathede.

cos = AK : Hy, abgeleitet AK = cos : Hy
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
In Betracht kommt hier für 2 Satelliten und bis zu 8 Teilnehmer der
9x 8, Jultec, JRM0908T Ist das für mich richtig?
Wenn alle Sternleitungen Hotbird empfangen sollen ja, für einen Anschluss reicht ein JRM0508T + ein DiSEqC-Schalter.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Dann bräuchte ich noch andere LNB. Ich brauche dann doch 2x Alps Quattro. Oder ist was anderes besser?
Für ASTRA + Hotbird sind die erste Wahl.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
auf dem Papier angehoben oder in der Realität?
Papier ist geduldig, da stehen unverändert 55 dB. Aber wenn bei einer 80er Antenne LNB-Pegel weit über 80 dB(µV) raus kommen, muss man in der Fabrik in Tschechien inzwischen bei der Verstärkung zugelegt haben.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
hm bei der der Halterung bei SEH steht nichts von der Möglichkeit einer Feineinstellung. Muss ich dann einen Feedhalter 2-fach x°, Triax, Kunststoff holen? Finde ich dann auch meine Satelliten noch!?
Das eine ist ein fixer Duoblock bei dem man nichts optimieren kann, das andere ein feinjustierbarer Flexiblock den man mit fehlender Routine auch falsch einstellen kann.

So manchen fachlich Blinden habe wir wenigstens so weit einäugig gemacht, dass sie die Einstellung mit mehr oder weniger Bravour hinbekommen machen. Der eine schafft es, der andere muss sich einen Sat.-Profi holen.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Ich bin ja hier für Empfehlungen... das war das, was mir die Suche gezeigt hat. Klappt das mit den Werten von dishpointer.com und der Skala der Anlage?
Das hängt von deinem Geschick ab. Die Antenne steht bei symmetrischen Duofeed mit dem Zentralfeed in Richtung 16° Ost.
Zitat:
Zitat von KillVirus Beitrag anzeigen
Welche würdet ihr mir empfehlen?
Leistungsmäßig befinden sich beide Antennen in der Gewinnklasse 38 dB, GIBERTINI hat LNB-Halter aus Druckguss, TRIAX aus Kunststoff.
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Alt 09.09.2011, 20:44   # 14
KillVirus
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Beiträge: 10
Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Die TD ist zwar nur 85 cm breit, aber nach hinten geneigt.
Mit welcher Länge muss ich bei der Gibertini OP 85SE rechnen?

Oder lässt sich das garnicht genau berechnen durch die Neigung? Kannst du mir einen Tipp geben, welchen Arm ich nehmen sollte?

Zitat:
Und die halbe Reflektorbreite = Hypotenuse und der Halter = Ankathede.
cos = AK : Hy, abgeleitet AK = cos : Hy
also bei der Formel:
cos alpha = Ankathete (Halter) : Hypotenuse (Reflektorhöhe)

stimme ich zu aber die Umstellung sieht bei mir so aus:

Ak (Halter) = cos alpha * Hy (1/2 Reflektor)

Halter = cos 59° * (85:2)

Halter = 21,89

Der von mir ausgesucht Halter hatte eine Armlänge von 25cm.
Lasse ich es drauf ankommen oder wird das nicht genügen?

Eine andere Frage: Das Haus ist außen mit Styropor isoliert und dann verwebt und verputzt. Wird die Löcher muss ich sowieso durchbohren, aber wird die Wand halten ohne einzudrücken? Gibt es hierzu Erfahrungen? Es wird auf den Einzelfall ankommen, aber eine Richtung gibt es vielleicht.

Dank & Gruß KillVirus
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Alt 28.05.2012, 15:08 # --
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