Zweikabelsystem auf Digitalempfang umbauen

Alt 01.09.2011, 00:51   # 1
fauli
 
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Hallo Leute,

da nächstes Jahr der analoge Satelitenempfang abgeschaltet wird ,ist unser Haushalt wohl gezwungen von analogem Empfang auf Digital umzustellen. Alles schön und gut aber da gibt es ein Problem. Und zwar :
Von unserem LNB gehen 2 Kabel weg : Beide voller Frequenzbereich.
Diese werden durch ein Kästchen verstärkt. Die zwei kabel führen dann von Anschlussdose zu Anschlussdose, und es war kein Problem mehrere Fernseher an ein Kabel zu hängen.

Jetzt mein Problem : Ich habe gelesen, dass die mit digitalem Sat-Empfang nicht mehr möglich mehrere Fernseher an einer Leitung zu haben.

Gibt es da Irgendeine Lösung oder muss ich neue Leitungen für jeden Fernseher legen?

mfg fauli
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Alt 01.09.2011, 01:36   # 2
Dipol
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Hallo und nw welcome

Zitat:
Zitat von fauli Beitrag anzeigen
Von unserem LNB gehen 2 Kabel weg : Beide voller Frequenzbereich.
Schön wärs! Die Vollbandbreite eines Satelliten beträgt 4,1 GHz, über die beiden Kabel wird mit zumeist Lowband-Transpondern etwa die halbe Vollbandbandbreite übertragen.
Zitat:
Zitat von fauli Beitrag anzeigen
Diese werden durch ein Kästchen verstärkt.
Und dabei wird aus den beiden zugeführten Satellitenebenen mittels "Analoger Einkabellösung" eine neue Sat.-ZF zusammen gemischt, wobei die Bandbreite nochmals auf 24 oder 34 Transponder auf rund 1/4 der Vollbandbreite reduziert wird.
Zitat:
Zitat von fauli Beitrag anzeigen
Jetzt mein Problem : Ich habe gelesen, dass die mit digitalem Sat-Empfang nicht mehr möglich mehrere Fernseher an einer Leitung zu haben.
Das ist so unrichtig. Aber in bestehenden Baumnetzen hat man nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
  • Umbau auf eine digitale statische 1 GHz Einkabellösung wie z. B. die Dura EKP 24 (Nicht zukunftssicher, aber wie bisher beliebig viele Receiver anschließbar) mit 2 bis max. 5 frei wählbaren Transpondern.
  • Umbau mit einstellbaren Sat.-ZF-Umsetzern, hierbei wird die Gesamtkapazität erheblich eingeschränkt
  • Umbau mit Umsetzung von DVB-S (QPSK) in DVB-C (QAM) oder DVB-T (OFDM), Kapazität wie vor eingeschränkt und die teuerste Variante
  • Umbau auf Vollbandempfang mittels UniCable-System (Erfordert Receiver mit UniCable-Firmware, für die Planung muss der exakte Bedarf an Single- und Twin-Receivern bekannt sein). UniCable ist auf max. 8 Receiver/Kabel beschränkt und hat bei wohnungsübergreifender Installataion einige Tücken.
Bei Umbau auf eine Multischalter-Sternverteilung muss für jeden Receiver von der Kopfstelle eine eigene Leitung und für Twin-Betrieb deren zwei installiert werden.

Wenn du das Verteilnetz und den Bedarf an Single- und Twin-Receivern spezifizierst, unterbreiten wir dir Lösungsvorschläge.
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Alt 01.09.2011, 22:27   # 3
fauli
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Danke für deine schnelle Antwort
ich würde die erste Lösung nehmen, aber was bedeutet es dass ich nur 5 transponder habe ? Ist das sehr schlecht?
Brauche ich dann noch etwas spezielles ?
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Alt 02.09.2011, 11:12   # 4
Dipol
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Zitat:
Zitat von fauli Beitrag anzeigen
ich würde die erste Lösung nehmen, aber was bedeutet es dass ich nur 5 transponder habe ? Ist das sehr schlecht?
Brauche ich dann noch etwas spezielles ?
Statische 1GHz Einkabelsysteme sind zwar anfangs günstig, können aber immer nur eine Lösung auf Zeit sein. Die permanenten Transponderänderungen führen langfristig in eine Kostenfalle.

Die ersten Digitalen Einkabelsystem hatten wie die analogen Vorgänger nur zwei Freqeunzblöcke zusammen gefiltert, aktuellere Systeme schleusen nur noch die horizontale Highbandebene mit 48 Transpondern durch und ergänzen diese um 2, 3 oder 5 frei wählbare Umsetzungen. Jeder nachträglich weiter umgesetzte Transponder geht zu Lasten von bis dahin durchgeschleusten Transpondern.

Hier die Transponderliste der EKP 24 und baugleicher Typen: http://www.durasat.de/download/EKP24.2-Liste.pdf

Lass dich nicht von der Programmvielfalt blenden, wer die Satelliten-Vollbandbreite von 4,1 GHz auf ca. 1/4 kastriert, gerät irgendwann insbesondere wegen fehlender HD-Programme ins Defizit. Das zwingt dann zu abenteuerlichen teuren Zusatzumsetzungen oder den nachträglichen Anlagenumbau auf Vollbandempfang. Den nehmen vorausschauend kalkulierende Endverbraucher gleich in Angriff.
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Alt 02.09.2011, 12:35   # 5
fauli
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OKe danke für den Hinweis.
Was könntet ihr mir dann empfehlen ?
Neue Leitungen möchte ich eigentlich nicht verlegen , da unser Haus zu groß und die Leitungen zu weitreichend sind um dies umzusetzten.
Was hat es mit dem Sat.-ZF-Umsetzer zu tun ? Und was bedeutet die eingeschränkte Gesamtkapazität? Besteht hier auch ein Problem mit den Transpondern ?
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Alt 02.09.2011, 13:04   # 6
Dipol
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Zitat:
Zitat von fauli Beitrag anzeigen
Was könntet ihr mir dann empfehlen ?
Neue Leitungen möchte ich eigentlich nicht verlegen , da unser Haus zu groß und die Leitungen zu weitreichend sind um dies umzusetzten.
Vollbandempfang über bestehende Reihenverteilnetze geht nur mittels UniCable, da fehlt aber noch etwas ....
Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Wenn du das Verteilnetz und den Bedarf an Single- und Twin-Receivern spezifizierst, unterbreiten wir dir Lösungsvorschläge.
Zitat:
Zitat von fauli Beitrag anzeigen
Was hat es mit dem Sat.-ZF-Umsetzer zu tun ? Und was bedeutet die eingeschränkte Gesamtkapazität? Besteht hier auch ein Problem mit den Transpondern ?
Das ist doch schon alles beschrieben. Rund 4 GHz Bandbreite hat ein Satellit, über statische Einkabelsysteme kann man aber davon nur ein Viertel übertragen = drei Viertel die nicht empfangbar sind.

Wenn du das Verteilsystem nebst dem Bedarf an Receivern spezifiert hast, bekommst du eine zukunfstsichere Projektion.
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Alt 02.09.2011, 13:12   # 7
fauli
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Also vom LNB gehen 2 Kabel ab , diese 2 kabel führen von Anschlussdose zu Anschlussdose (Jede Anschlussdose hat 2 Ausgänge). Im Moment haben wir 3 Single-Receiver.
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Alt 03.09.2011, 00:23   # 8
fauli
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könnte ich so etwas verwenden ? http://www.techno-com.de/shopjtl/SPA...schutzgehaeuse ?? Und dann mit diesem Verteiler teilen um beide Leitungen nutzen zu können Sat 2-fach Verteiler ? 8 Empfänger würden total ausreichen .
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Alt 03.09.2011, 03:29   # 9
King W.
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Der Schalter funktioniert für deinen Zweck nicht. Er ist vielmehr dafür gedacht, die Signale mehrerer LNB's auf eine Ableitung zusammenzuschalten, so daß ein einzelner Teilnehmer mehr als einen Satellit empfangen kann.

In deinem Fall ist wohl eine Unicable-Anlage das Gegebene. Wie du schreibst, sind zwei Ableitungen mit insgesamt max. 8 Receivern zu versorgen.

Da es eine Vielzahl unterschiedlicher Unicable-Geräte gibt, brauchen wir noch ein paar Infos, um das für dich passende herauszusuchen.
  • Wie viele Receiver hängen an den einzelnen Strängen? Also 4+4 oder 3+5 usw. Wie viele Antennensteckdosen gibt es an jedem Strang?
  • Soll die Anlage Reserven aufweisen, d.h. sind später mehr als die jetzt vorhandenen Receiver und/oder Twin-Receiver (ein Programm sehen, ein anderes aufnehmen) vorgesehen? Wenn ja, wie könnte der Endausbau aussehen?
  • Wie ist die Kabelqualität des vorhandenen Kabels? Sieht das Dielektrikum (die Innenisolierung) glasig-trüb aus, oder weiß geschäumt)? Ist außer einem Abschirmgeflecht auch eine Abschirmfolie vorhanden? Vorschriftsmäßiges, für SAT-Anwendungen geeignetes Kabel sollte in etwa so aufgebaut sein.
Schreib mal zurück mit den Infos, dann empfehlen wir dir gern eine genau passende Anlage.
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Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 03.09.2011, 18:34   # 10
fauli
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-Also im Moment hängen 2 Receiver an einem Strang und 1 am anderen .
-Ja es wird sicherlich irgendwann ein Twin-Receiver nachkommen.
- Das Sat-kabel sieht aus wie auf dem Bild zu sehen .
- Wir haben 5 Anschlussdosen, die wie auf dem Bild zu sehen verkabelt sind

Im großen und ganzen würde ich sagen dass 8 Receiveranschlüsse ausreichend sind.
Im moment ist noch ein verstärker verbaut. Wird dieser bei der neuen Anlage auch benötigt?
Könntet ihr mir geeignete Geräte empfehlen?
Edit: Wäre so etwas geeignet?
http://www.bsf-store.de/Kathrein-EXR...ix-Grundgeraet
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Sat, Verkabelung.jpg (3,1 KB, 8x aufgerufen)
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Alt 03.09.2011, 19:14   # 11
Dipol
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Zitat:
Zitat von fauli Beitrag anzeigen
- Das Sat-kabel sieht aus wie auf dem Bild zu sehen .
- Wir haben 5 Anschlussdosen, die wie auf dem Bild zu sehen verkabelt sind
In der Grafik sind drei Zweiloch-Durchgangssteckdosen eingezeichnet, durch die zwei Kabel durchlaufen.

Bitte noch die Typen der Dosen, der Verteiler und des Einschleusverstärkers mitteilen und evtl. auch ein Bild der Kopfstelle einstellen. Nur so kann man erkennen ob das eine "Analoge Einkabellösung" oder ein noch selteneres Zweikabelsystem ist.
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Alt 03.09.2011, 19:29   # 12
fauli
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Ja genau und in wirklichkeit sind es halt 5 Zweiloch durchgangsdosen.
Auf der Antennendose steht GEVU 15 S von Hirschmann
Auf dem Einschleusverstärker steht DNV 316 von Hirschmann
Verteiler finde ich keine Vorhanden , dank dieser Verkabelung
Bild von der Kopfstelle im Anhang
Edit: Anlagenbeispiel 3 sollte das passende zu unserem sein nur ohne terrestrischer Einschleusung
http://212.227.241.240/kataloge/hirs...spiele_ger.pdf
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg kopfstelle.jpg (93,5 KB, 8x aufgerufen)
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Alt 03.09.2011, 19:42   # 13
webjunkie
 
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Enden die beiden Kabel die vom LNB kommen unter dem Dach auf dem Speicher?

Dann wäre es doch eine Überlegung wert diese durch zwei Twinkabel oder vier normale neue Kabel zu ersetzen.

Kannst vielleicht die alten zwei sogar als "Zugkabel" benutzen.

Dann wäre der Rest der Umrüstung nur noch ein Kinderspiel.
Würde ich mir mal überlegen, das machst Du nur einmal und dann hast Du Ruhe.

MfG
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Alt 03.09.2011, 19:55   # 14
fauli
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Ja dies wäre machbar jedoch will ich nicht die kabel die zu den Dosen führen verändern da dies zu großer aufwand wäre. Es geht dadrum über 2 kabel mehr als 2 Receiver anzusteuern .
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Alt 04.09.2011, 10:02   # 15
Dipol
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Bingo, ein Zweikabelsystem!

Zitat:
Zitat von fauli Beitrag anzeigen
Ja genau und in wirklichkeit sind es halt 5 Zweiloch durchgangsdosen.
Auf der Antennendose steht GEVU 15 S von Hirschmann
Sorry, aber die Gefu 15 ist eine Vierlochdose mit integrierter H/V-Umschaltung.

Da ich gerade meinen Urlaub beende, kann ich die speziellen Umbauvarianten für dieses System erst nach der Heimkehr darstellen.

EDIT: Zur Einstimmung auf die Zweikabelproblematik im Anhang ein PDF einer ähnlichen Anlage.
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Zweikabelsystem-anonymisiert.pdf (375,1 KB, 8x aufgerufen)
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Alt 04.09.2011, 12:45   # 16
fauli
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Ja das ist kein Problem
Ich habe ja bis 2012 zeit
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Alt 05.09.2011, 09:57   # 17
Dipol
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So lange nur die beiden Lowbandebenen von 10,7 bis 11,7 GHz übertragen wurden, war mit Zweikabelsystemen das volle Satellitenspektrum empfangbar. Seitdem auch noch der Bereich von 11,7 bis 12,75 GHz genutzt wird, sind die Zweikabelsysteme technisch überholt und nur noch als Übergangslösung tauglich.

Außerdem ist zu berücksichtigen, dass die Schaltersteckdosen Gefu 10 und Gefu 15 Schaltersteckdosen ebenso wie Zweikabel-Einschleusverstärker nicht mehr produziert werden und im Servicefall die Ersatzteilbeschaffung problematisch ist.

Als Übergangslösung bieten sich zwei Varianten an:
  • Neuer LNB + Einspeisung der beiden Higbandebenen
  • Neuer LNB + Einspeisung der beiden Higbandebenen + Einfilterung des ARD Lowband-Transponders
Damit sind dann bereits heute einige HDTV-Sender im Lowband nicht empfangbar. Bei Einschleusverstärkern die nur bis 2.050 MHz konzipiert wurden muss auch damit gerechnet werden, dass der Hybrid zwischen 2.050 und 2.150 MHz in der Verstärkung abfällt. Mit guten Midi-Kabel mit 5 mm Durchmesser ist das leichter zu verschmerzen als mit schlechten 4,xx mm Minikabeln.

Wirklich zukunftssicher ist nur ein Umbau auf Vollbandempfang mittels Multischalter-Sternverteilung oder UniCable. UniCable hat bei wohnungsübergreifender Installation einige Tücken und erfordert eine hohe Teilnehmerdisziplin. Man sollte daher möglichst für jede Wohnung eine eigene Zuleitung vorsehen. In zugfähig verlegten Leerrohren lassen sich zumeist 4 Midi-Kabel einziehen. Mini-Kabel sollte man nur in absoluten Notfällen verwenden.

Für eine UniCable-Projektion muss der Bedarf an Single- und Twin-Receivern in jeder Wohnung vorher bekannt sein.

Bitte den Hinweis im PDF meines Vorbeitrags zur Empfindlichkeit der Gefu-Dose beachten. Es reicht aus, dass der Flat zuerst an das Stromnetz und danach an die Antenne angschlossen wird, um die Dose durch Rückspannung zu zerstören. Dies passiert auffällig oft bei Mieterwechseln!
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Alt 05.09.2011, 14:13   # 18
fauli
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Also erstmal danke
In unserem Haus wohnen eh nur wir also keine Mieter.
Ich würde die Idee mit Unikabel vorziehen , da das neulegen der Leitungen ein sehr großer aufwand wäre.
Wäre die idee im Anhang umstetztbar und wenn ja war für Geräte brauche ich dafür?
Edit: Also wir bräuchten 3 normale Receiver und 1 Twin Receiver
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Vorschlag.jpg (4,5 KB, 4x aufgerufen)
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Alt 05.09.2011, 17:18   # 19
Dipol
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Zitat:
Zitat von fauli Beitrag anzeigen
Wäre die idee im Anhang umstetztbar und wenn ja war für Geräte brauche ich dafür?
Für Unicable-Vollbandempfang kann man die Gefu 15 nicht verwenden, dafür sind in jedem Fall neue 3-Lochdosen mit DC-Pfad fällig. Damit ist man auch die Sorge um die Ersatzbeschaffung für defekte Gefu 15 vom Tisch, denn die sind nur noch konspirativ zu besorgen.
Zitat:
Zitat von fauli Beitrag anzeigen
Edit: Also wir bräuchten 3 normale Receiver und 1 Twin Receiver
= 5 Routerkanäle. Im Einfamilienhaus ist die Teilnehmerdisziplin kein Problem, da kann man sich nur selbst stören. Aber auch da ist eine zweigeteilte Anlage störungsfreier.

Somit bieten sich zwei Umbauversionen an:
  • Matrix mit 1 x 6 Routerkanälen (z. B. AXING SES 556-19) und neue Steckdosen mit 18 - 18 - 13 - 13 - 10 dB Auskoppeldämpfung + ein kapazitiv getrennter Abschlusswiderstand am Stammausgang der letzten Dose. Ein Kabelstrang wird dabei stillgelegt.
  • Matrix mit 2 x 3 Routerkanälen (z. B. JULTEC JPS0502-3 TN) mit
    Strang A: 18 - 13 -10 dB Auskoppeldämpfung + kapazitiv getrennten Abschlusswiderstand
    Strang B: 18 -13 dB Auskoppeldämpfung + kapazitiv getrennten Abschlusswiderstand. Hierbei sind in beschränktem Umfang neue Kabel sinnvoll um Kabelverbindungen zu umgehen.
Für die Steckdosen mit angepasster Auskoppeldämpfung empfehle ich AXING SSD 5-xx oder die SPAUN UNiSocked 31x Dosen.
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Alt 05.09.2011, 17:35   # 20
fauli
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kann ich mit der ersten lösung einen twin receiver ansteuern ?
heißt 6 Routerkanäle dass ich 6 receiver anschließen kann, bwz. 3 twinreceiver?
Edit:bei einer 3 Loch Dose brauche ich dann doch eh keine 2 Kabel da es nur eine Anschlussmöglichkeit gibt.
Brauche ich dann dafür einen Verteiler?
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Alt 28.05.2012, 15:07 # --
News Flash
 
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