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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Hallo und ![]() RG6/U ist schon die richtige Bezeichnung, aber sie beschreibt nur den grundsätzlichen Aufbau des Kabels, nicht jedoch die Qualitätsunterschiede. Ein gutes, für SAT-Empfang geeignetes Kabel ist wie folgt aufgebaut: Ein Innenleiter aus Kupfer, darüber eine Schicht geschäumtes Polyethylen, dann eine Abschirmfolie, ein Abschirmgeflecht und schließlich die Außenisolierung. Das Kabel sollte vom Aufbau her diesem hier ähneln. Ist der Innenisolator milchig-trübe, aber noch durchsichtig, so daß man den Innenleiter sehen kann, so hat das Kabel kein geschäumtes Dielektrikum und eine hohe Kabeldämpfung. Für kurze Strecken ist es aber verwendbar. Fehlt die Abschirmfolie, so reicht die Schirmdämpfung des Kabels nicht aus. Ein solches Kabel verstößt gegen die SchuTSEV und darf nicht zum Satellitenempfang verwendet werden. In diesem Fall müßt ihr es wechseln. Vorschriftsmäßiges Kabel ist berits für 37€/100m zu bekommen, siehe hier. Die Humax-Antenne ist zum Empfang des Astra-Satelliten geeignet. Wir empfehlen wegen der besseren Schlechtwetterreserve zwar gern etwas größere Antennen, aber 75 cm Größe reicht bei 4 Anschlüssen auch aus. Welches 4er LNB habt ihr denn? Es gibt zwei Typen, nämlich einmal Quattro-LNB's, z.B. so etwas und zum anderen Quad-LNB's, wie dieses hier. Hierfür sind die Bezeichnungen Quad, Quattro-Switch oder selten auch Quad-Switch üblich. Ein solches LNB besitzt einen eingebauten Multischalter und eignet sich zum Direktanschluß von bis zu 4 Receivern. Ein Quattro-LNB hingegen erfordert einen externen Multischalter. Die Auskunft mit den Steckdosen ist zum Teil richtig. Normalerweise werden hinter einem Quad-LNB oder Multischalter Stichdosen eingesetzt, auch hier sollte auf Qualität geachtet werden. Mit billigen Dosen aus Fernost wird die nötige Abschirmung nicht erreicht. Wirklich gute Dosen bekommst du z.B. von Kathrein, Wisi oder Axing (Aufzählung natürlich nicht vollständig). Einige Hersteller bieten aber auch SAT-taugliche 2-Loch Dosen an, in diesem Fall ist ein Adapter nötig. Ich selbst halte davon nicht viel. Diese Dosen sind zwar etwas teurer, erfüllen dafür aber auch hohe Qualitätsansprüche. Die Abdeckung der alten Dose kann in der Regel weiter verwendet werden, denn meist gibt es eine Sollbruchstelle für das 3. Loch, welches mit einem spitzen Gegenstand leicht ausgearbeitet werden kann. Sonst fällt mir nicht mehr viel ein, außer der Hinweis auf die Erdung und den Potentialausgleich. Mehr darüber in einem separaten Beitrag.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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