| | # 1 |
| Registriert seit: 20.08.2011
Beiträge: 51
| Hallo Jungs, echt klasse was mit Netzwelt.de auf die Beine gestellt wurde. Danke! Gleich zu Beginn 2 Bildchen. Möglichkeit 1: Verkablung mit Technirouter 1x8 Möglichkeit 2: Verkablung mit Technirouter 2x4 Ich gehe davon aus, dass Ihr die Variante 2 mit dem Technirouter 2x4 empfehlen würdet und beziehe mich auch auf diese Skizze. - Die Kabelwege sind keine Planung sondern Status Quo. - Splitter usw. können natürlich ausgetauscht werden. - Dosen sind zur Zeit normale Kabel Dosen. - LNB habe ich an einen Sharp Quattro gedacht (da lieber etwas anderes kaufen?) - Schüssel ist eine Fuba DAA 850 (85cm) Auf dem Dach führt ein Kabel in den Keller. Auf dem Boden geht außerdem jeweils ein Kabel in das SZ Eltern und SZ Chris. Zu WZ Chris habe ich gedacht einen Wanddurchbruch zu machen und über SZ Chris zu verbinden. Oder ich stelle nur einen Receiver ins WZ Chris und führe nur ein HDMI-Kabel durch die Wand. Mit einem IR-Sender könnte ich dann umschalten. Im Keller führt dann ein Kabel in die Ferienwohnung und eins zum WZ Eltern. Ein weiteres geht zum WZ Chris (nur auf dem Bild von Variante 1 zu erkennen). Zur Zeit ist in der Ferienwohnung (Wohnzimmer) eine Dose angeschlossen und daran ist noch ein weiteres Kabel angeschlossen welches in SZ1 führt. Im Wohnzimmer steckt einfach ein Verteiler damit man im Wohnzimmer und im SZ2 fernsehen kann. Ich möchte von Euch gern wissen welche Dosen ich für genau welche Stelle kaufen muss. Bitte mit Links und wichtigen Eckdaten die erfüllt werden müssen. Überall Durchgangsdosen und dann Abschlusswiderstände (welche?) Oder kann ich eigentlich fast überall Enddosen setzen? Wie würdet Ihr bei SZ Chris - WZ Chris vorgehen, wenn doch in beide Räume eine Dose bzw. Anschluss kommen soll? Wie würdet Ihr das mit der Verteilung in der Ferienwohnung machen? Ich habe das mit Enddose und DC-Durchlass und Durchgangsdosen noch nicht richtig verstanden. Ich freue mich schon riesig auf die Antworten. Besonders aber auf King W. und Dipol! Ihr seid klasse! 1000 Dank und beste Grüße, Christian |
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| | # 3 |
| Threadstarter Registriert seit: 20.08.2011
Beiträge: 51
| Isotrop und Polskafan, Ihr seid auch klasse! Kabellängen kann ich leider nicht so genau sagen. Habe das Haus nicht mit gebaut. Einfamilienhaus mit 3 Etagen (inklusive Keller). So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Vom Dachboden zum Keller dürfte das längste Kabel sein. 15-20m vielleicht? Ferienwohnung klingt wie nebenan aber Ferienwohnung = Keller. Im Keller dann nochmal 5-10meter vielleicht bis zu der Abzweigung. Vom 2. Unicable Out bis ins SZ Chris und SZ Eltern vielleicht 5-10m wenn es hoch kommt. Kabteltyp wahrscheinlich 2-4 Fach geschirmtes Koaxkabel. 1996 verlegt. Bitte vergesst die Links nicht oder die genauen Bezeichnungen für benötigte Dosen usw. Bitte auch Bezug auf die Bezeichnungen in der Skizze nehmen damit ich es genau zuordnen kann. Vielen Dank für den Einsatz und beste Grüße, Christian ---------- Doppelpost zusammengeführt ---------- Zu spät zum editieren. War gerade mal auf dem Dachboden. Sollte 2 Fach geschirmtes sein. Einmal der Draht, dann feste Plaste herum, dann Folie, dann Draht. Danke und beste Grüße, Christian |
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| | # 5 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Etwas mehr Blech ist der einfachste Weg für einen möglichst störungsfreien Mehrteilnehmerempfang, da muss die digitale Fehlerkorrektur nicht solche Schwerstarbeit leisten. Ohne Not würde ich nicht unter 75 cm Reflektorbreite gehen, am Blech ist schließlich kaum etwas gespart. An einem Router ohne Legacy-Anschluss: Gar nicht! Da klemmt man übergangsweise den Receiver zum Einstellen im Normalmode vorzugsweise an den LNB-Ausgang horizontal high mit den meisten deutschen Programmen an und richtet die Antenne nach der Signalgütenanzeige des Receivers auf einem relativ schwachem Transponder wie dem vom ZDF aus. | |
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| | # 7 |
| Threadstarter Registriert seit: 20.08.2011
Beiträge: 51
| Hab ich irgendetwas falsch gemacht? Seid ihr bitte so nett und sagt mir welche Dose ich von hier (Axing SSD) wohin setzen soll: Axing AG : Multimediadose, Multischalter, Sat Anlagen, Sat multiswitch, Sat Splitter, Sat Verst Oder habt ihr bessere alternativen, dann nur zu. SZ Eltern: ? SZ Chris: ? WZ Chris: ? WZ Eltern: ? 3 TVs in Ferienwohnung: ? 3-Fach Splitter oder eine Dose, welche? Überall Durchgangsdosen mit welcher Dämpfung? Link zu einem Abschlusswiederstand? Wo kommt der genau dran? Geht bitte davon aus, dass an jeder Dose ein Receiver hängt. Ansonsten bräuchte ich noch einen 75ohm Wiederstand zum drauf drehen, oder? Wäre dieser Splitter ok? Axing SVE 2-01 2-Fach SAT-Verteiler: Amazon.de: Elektronik 1000 Dank und beste Grüße, Christian |
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| | # 8 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Aber nein, nur ist unsere Präsenz in der Urlaubszeit auch reduziert. Wenn du für das Wohnzimmer den UniCable-Abzweiger von JULTEC oder SPAUN nimmst, kommt in das Wohnzimmer eine Einzeldose wie die SSD 5-00, an der gibt es keinen Abschlusswiderstand. An allen anderen Anschlüssen Durchgangsdosen mit jeweils kapazitiv getrenntem Abschlusswiderstand auf dem Stammleitungsausgang. Zur Bestimmung der Auskoppeldämpfungen reichen deine Angaben leider nicht aus. Freie Auswahl, dafür ist jeder kapazitiv getrennte Abschlusswiderstand geeignet. Die Receiver-Pegel müssen im Norm-Pegelfenster von 47 - 77 dB(µV) liegen, planungstechnisch sollte man sich an einem engeren Fenster von mind. 50 bis 70 dB(µV) orientieren. Aber nein, die Terminierung erfolgt entweder am Stammleitungsausgang einer SSD 5-xx Durchgangsdose mit > 10 dB Auskoppeldämpfung oder einer intern bereits terminierten SSD 5-07. Zitat:
1996 gab es noch keine vierfach geschirmten Kabel. Doppelt geschirmte Kabel mit festem glasigem Dielektrikum haben Class B Schirmdämpfung und je nach Typ auf 2 GHz Dämpfungen zwischen 40 und 50 dB/100 Meter. Wir haben ein schönes Exel-Tool, in dem man seine Daten eingeben kann. Ausgangspegel DAA 850 mit LNB mit 55 dB Verstärkung: ca. 75 dB(µV) Ausgangspegel TechniRouter +17 ... +22 dB = 92 ... 97 dB(µV) Und ab da beginnt das Rate-Roulett mit einer möglichen Spreizung der Kabeldämpfung von 40 bis 50 dB/100 m auf 2 GHz und Gesamtlängendifferenzen von 25 bis 40 Metern! 40 dB/100 m ergeben auf 25 Metern 10 dB Kabeldämpfung, 50 dB/100 m auf 40 Metern 20 dB. Bei den drei Dosen in der Ferienwohnung stellt sich die Frage, warum die Einspeisung in der Mitte erfolgen soll. Wie verläuft den die bisherige Signaleinspeisung? Da wäre ein UG-Grundriss hilfreich, evtl. könnte hier auch ein weiterer UniCable-Abzweiger sinnvoll sein. | |
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| | # 9 | |
| Threadstarter Registriert seit: 20.08.2011
Beiträge: 51
| Zitat:
In den Raum nebenan (30cm dicke Wand) wurde einfach ein Kabel gelegt und an die Dose angeschlossen. Zu den andren beiden TVs liegt einmal ein ca. 3m langes Kabel und zum anderen TV ein ca. 10-15m langes Kabel. Beide sind an einen Splitter angeschlossen der an der Dose der Ferienwohnung hängt. Wie schon erwähnt erbitte ich Links. Z.b. zu dem "Jultec Unicable-Abzweiger". Soll ich lieber den Profi kommen lassen für die Dosen der dann je nach Szenario die richtigen Dosen setzen kann? Nochmals dickes Dankeschön. Leider ist noch vieles unklar. | |
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| | # 10 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Ich mache mal eine kleine Skizze, wie es funktionieren könnte und wie das Pegelfenster vermutlich überall getroffen wird. Die Unbekannten sind natürlich immer noch Länge und Qualität der verlegten Kabel. Wenn es allzu sehr vom Standard abweicht, könnte es pegeltechnisch Probleme geben. Noch ein Wort zum LNB: Ich selbst habe mit dem Fabrikat Sharp einmal Probleme gehabt. Von drei verbauten LNB's (ein Twin und zwei Quattros) mußten zwei wieder raus, das Phasenrauschen (Jitter) war zu hoch. Mit den LNB's war erstklassiger Analogempfang möglich, aber digital wollte es einfach nicht klappen. Nach dem Austausch gegen Alps-Produkte gab es keine Probleme mehr. Verwirrend war die Sache deshalb, weil ich bis dahin noch nie schlechte Erfahrungen mit diesem Hersteller machen mußte - im Gegenteil. Vielleicht nur eine etwas "verunglückte" Serie ... Aber gebranntes Kind scheut Feuer: Sharp LNB's werde ich nicht mehr verbauen. Mein Favorit heißt Alps. In Verbindung mit dem TechniRouter ist dieses LNB optimal. Die Axing-Dosen, die Abschlußwiderstände sowie 2- und 3-fach Splitter bekommst du bei SEH. Der Jultec JPT01-17 gehört dort zwar nicht zum Standardsortiment, kann aber auf telefonische Bestellung (02323/61887) besorgt werden.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 12 |
| Threadstarter Registriert seit: 20.08.2011
Beiträge: 51
| Warum ist der Jultec Abzweiger so wichtig? Was soll der überhaupt kosten? Finde dazu im Netz nichts. Geht da auch das: http://www.amazon.de/Axing-1-Fach-SA...4053613&sr=1-4 Geht es uns um 16 bzw 17db weil sonst das Signal zu stark ist? Die Ferienwohnung kommt dann an den DC-Durchlass? Deshalb kein 2-Fach Splitter wie oben? Warum kommt im WZ Eltern eine Stichdose hin? Warum setzen wir Enddose, Stichdose und Durchgangsdose ein? Können wir uns nicht auf eine Art festlegen z.b. Durchgangsdose und ggf. mit Abschlusswiderstand? Dankeschön (besonders für die Zeichnung. Klasse, Danke!) |
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| | # 13 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Zitat:
Der Axing-Tab eignet sich HF-mäßig zwar durchaus, läßt aber auf dem Tap-Anschluß keine Gleichspannung durch. Er ist deshalb nur für statische Einkabelsysteme geeignet. Es gibt nur 2 Hersteller, welche geeignete Abzweiger anbieten, Spaun und Jultec. Die Abzweiger von Jultec sind noch recht neu und erst bei wenigen Händlern zu bekommen. Hier ist die Beschreibung von dem Teil. Interessant bei diesem Gerät ist die eingebaute Schutzdiode, welche zwar die 18 V Schaltspannung zum Router durchläßt, umgekehrt aber die 18V Schaltspannung eines anderen Receivers in Rückwärtsrichtung abblockt. Das erhöht die Betriebssicherheit. Das entsprechende Teil von Spaun heißt UniTap. Hinweis: Diesen Link habe ich nur gesetzt, um eine korrekte Abbildung zu haben. Bei den anderen Anbietern wird offensichtlich ein von Spaun zur Verfügung gestelltes Bild genutzt. Dort ist der Aufkleber verkehrt herum angebracht. Kaufen würde ich dort allerdings nicht, der Preis ist völlig überzogen. Amazon ist ebenfalls deutlich zu teuer, siehe hier. (man achte auf das Etikett!) Hier wird das Teil für 4,29 € angeboten. SEH kann den UniTap ebenfalls besorgen, da SEH aber nicht allzu viele Sachen von Spaun verkauft, wirst du dort wahrscheinlich diesen Preis nicht bekommen können. Der Spaun-Abzweiger hat eine niedrigere Abzweigdämpfung, dafür aber eine höhere Durchgangsdämpfung. Das bedeutet, du bekommst an der Steckdose WZ Eltern einen um 7 dB höheren Pegel als mit dem Jultec-Abzweiger, dafür bekommen die 3 Dosen nach dem 3-fach Splitter weniger "Saft". Zu den Dosen selbst: Warum willst du überall die gleichen Dosen haben? Das birgt doch die Gefahr, daß du teilweise einen zu hohen Pegel und teilweise einen zu geringen hast. Welche Dosen willst du denn nehmen? Bei Axing hast du sowieso kein Problem, die Dosen sind alle gut beschriftet. Ich ergänze mal die Zeichnung mit Pegelangaben. Bei der Gelegenheit habe ich noch einen Fehler korrigiert (die Dose WZ Chris war nicht eingezeichnet), sowie die Spezifikationen der Dosen SZ Chris und SZ Eltern geändert. Mit den ursprünglich eingezeichneten 14er Dosen kommt man schon recht nahe an die obere Pegelgrenze. Das muß nicht sein. Mit den 18er Dosen wären es 70 dBµV, also voll im grünen Bereich (47 - 77 dBµV sind nach Norm erforderlich). Ich selbst versuche es nach Möglichkeit immer so einzurichten, daß ich ungefähr im Bereich 60 - 70 dBµV bleibe. Das sichert einen tadellosen Empfang. Die Kabellängen und die Dämpfung werde ich einfach schätzen. Für die Strecke Dachboden - Keller nehme ich mal 15m an, mit älterem Kabel von nicht allzu guter Qualität (Dämpfung 40 dB/100m). Die übrigen Kabelstrecken mögen ca. 5 - 6 m lang sein. Der Router soll einen Ausgangspegel von 95 dBµV haben. Die Angabe von Dipol, 92 - 97 dBµV, ist auf jeden Fall gut brauchbar. Ich weiß, das Ganze ist ohne genaue Kenntnis der Verkabelung nur Kaffeesatz-Leserei und mit einer ziemlichen Unsicherheit behaftet. Ich hoffe, es wird aber trotzdem klar, warum verschiedene Dosen genommen werden müssen. Vielleicht ist jetzt auch die Verwendung des Abzweigers klar. Es geht darum, den Hauptanteil des Signals zum 3-fach Splitter und dann weiter zu den drei SSD 5-07 Dosen zu führen. Mit einem einfachen Abzweiger an dieser Stelle bekämen die drei Dosen einen wesentlich geringeren Pegel, während im WZ Eltern der überschüssige "Saft" in einer Dose mit hoher Auskoppeldämpfung und einem Abschlußwiderstand verbraten werden müßte. So aber haben wir an allen Dosen, die an dem 2. Strang hängen, annähernd gleiche Pegel. Mit dem UniTap von Spaun anstelle des Jultec-Abzweigers bekäme die Dose "WZ Eltern" ca. 73 dBµV Pegel, die 3 Dosen hinter dem 3-fach Abzweiger nur noch ca. 60 - 61 dBµV. Die Aufteilung wäre damit also viel ungleichmäßiger, wirkliche Probleme sind allerdings auch damit nicht zu erwarten.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
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| | # 14 |
| Threadstarter Registriert seit: 20.08.2011
Beiträge: 51
| Kann gar nicht oft genug Danke sagen. Wenn alles abgeschlossen ist, lass ich mir für Euch beide etwas einfallen. Habe ich einen Fehler gemacht als ich Kabel bei Reichelt bestellt habe, welches die folgenden Werte hat (angeblich made in Germany): 34,4dB/1350MHz 45,8dB/2050MHz Ich wollte kein zu starres/dickes Kabel. Strecke von Schüssel zum Technirouter werden vielleicht 4meter werden. Der APLS ist heute gekommen. Was haltet Ihr von solchen Adaptersteckern: http://www.reichelt.de/bilder/web/artikel/F100/FISS.jpg Hatte überlegt die vorhandenen Kurzen 2m Koaxkabel mit so einem Adapter zu bestücken. Muss ich an der Dose unbedingt auf die F-Buchse oder sind die anderen auch normal mit belegt? Oder doch definitiv F-Stecker auf F-Stecker selber machen? Ins WZ Chris mache ich einen Durchbruch und keine extra Dose. Nutze dann einen receiver zusammen. Der Jultec soll 26,50€ + Versand kosten. Wenn du sagst, das wäre sehr viel besser dann kaufe ich den. Ansonsten nehme ich den Spaun UniTap. Bei der Dämpfung kannst du eher von 50db/100m ausgehen. Sind 40db/100m nicht schon recht gut? Wäre toll, wenn du mit diesen Infos nochmal eine PDF anhängen könntest. Vielen Dank und mit den besten Grüßen, Christian |
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| | # 15 |
| Threadstarter Registriert seit: 20.08.2011
Beiträge: 51
| Lieber den Splitter hier mit nur 2dB Dämpfung, oder? Technisat 2-Wege Verteiler 00003220 --> kaufen bei shoppingfever.de Welchen 3-Fach Splitter empfehlt ihr in der F-Wohnung? EDIT: Auf dem Weg vom Dachboden ins WZ und SZ haben wir ja keine Probleme was die Dämpfung anbelangt. Also wäre auch ein Verteiler mit höherer Dämpfung ok. |
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| | # 16 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Da überlistet ein Distributor wieder die Physik. Ein verlustfreier Verteiler hätte mindestens 3 dB Dämpfung. Die sind aber in der Praxis schon im BK-Bereich bis 1 GHz technisch nicht möglich. In diesem Thread habe ich als Fachbauleiter mal wieder sehr zweispältige bis schizophrene Empfindungen. Auf der Baustelle empfehle ich jedem Elektriker ohne Digitalmessgerät sich aus der Antennentechnik raus zu halten und im Forum praktizieren wir mit Laien permanent das exakte Gegenteil. |
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| | # 17 |
| Threadstarter Registriert seit: 20.08.2011
Beiträge: 51
| Hallo Dipol. Deinen letzten Abschnitt verstehe ich nicht ganz. Egal was Ihr hier praktiziert, es ist Gold wert. Würde mich freuen wenn noch etwas abschließender Input kommen würde. Ich habe das Gefühl wir sind fast da. Danke und gute Nacht, Christian |
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| | # 18 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Zitat:
Man kann aber, was wir ja auch tun, das Risiko des Selbstbaus minimieren, indem wir wenigstens anregen, daß der Interessent mit gutem, für sein Projekt geeignetem Material arbeitet. Da ist die Wahrscheinlichkeit, daß es hinterher auch funktioniert, recht groß. Engagierte "Laien" können auch sorgfältig arbeiten und technisches Verständnis haben. Ich selbst habe als 14jähriger meine erste Antenne aufgebaut, und sie hat funktioniert (im Nachhinein wundert es mich allerdings). Das war 1960. Seitdem habe ich mir, noch als Schüler, mein Taschengeld mit den Antennen verdient, während meine Kollegen Zeitungen ausgetragen haben. In dieser Zeit ist Antennenbau mein Hobby geworden. Ich bin aber nach wie vor reiner Autodidakt - allerdings mit insgesamt 50 Jahren Erfahrung. Bislang habe ich noch jede Antenne zum Laufen bekommen, wenngleich auch manchmal erst nach ein paar Schwierigkeiten und grauen Haaren. Nun wieder zum eigentlichen Thema: Wie sagt man so schön: Viele Wege führen nach Rom. So ist der Vorschlag, wie die Verkabelung der Anlage durchgeführt werden kann, sicher nicht die einzige Möglichkeit, aber vermutlich die, welche am besten funktioniert. So hat auch meine Empfehlung für den Jultec-Tap schon seinen Sinn. Dem relativ hohen Preis steht bei Jultec immer auch eine adäquate Qualität gegenüber. Die Jultec-Teile sind ganz einfach jeden Cent wert. Als 3-fach Splitter kannst du diesen hier nehmen, und als 2-fach Splitter diesen. Darauf beruhen auch die Pegelberechnungen. Übrigens habe ich selbst schon Anlagen unter Verwendung des TechniRouters und der FTE-Verteiler aufgebaut. Bei einer dieser Anlagen ist der Aufbau von Netzwelt dokumentiert worden, siehe hier. Noch ein Wort zu dem Kabel: "Made in Germany" ist zwar immer noch ein Qualitätsmerkmal, aber das Kabel muß auch für den vorgesehenen Verwendungszweck passen. 45,8 dB Dämpfung bei 2 GHz ist für gutes Kabel viel zu hoch. Da hast du unpassendes Kabel gewählt. Bitte, nimm normales Koax-Kabel guter Qualität, z.B. KOKA 110 in besonders wetterfester schwarzer Isolierung für außen, oder PVC-Isolierung für innen. Du kannst natürlich auch anderes gutes Qualitätskabel nehmen: Kathrein LCD 111, Preisner SK 2000 oder SK 2002, Spaun Spoax 111, Wisi MK 95 oder CoaxSat 2150 von TechniSat. Bei allen aufgeführten Kabeln (die Aufzählung ist natürlich nicht vollständig) beträgt die Dämpfung pro 100 m ca 30 dB, bei 2 GHz. Kabel mit höherer Dämpfung ist entweder von schlechter Qualität oder es handelt sich um dünnes Kabel mit einem Außendurchmesser von 4 - 5 mm. Letzteres kann man zur Not für kurze Strecken verwenden, z.B. wenn man Platzprobleme im Leerrohr hat. Es standardmäßig zu verwenden, macht wenig Sinn. Zu gutem Koax-Kabel gehören auch vernünftige Stecker: Die bislang üblichen Aufdrehstecker sind nicht mehr Stand der Technik und sollten nur noch in Ausnahmefällen verwendet werden. Kompressionsstecker sind viel besser, erfordern aber Werkzeug zur Montage. Eine gute Alternative stellen Push-On Stecker, sie haben ähnlich gute technische Daten wie die Kompressionsstecker, lassen sich aber viel leichter und vor allen Dingen ohne Werkzeug montieren. Die Tatsache, daß sie nicht 100% wasserdicht sind, spielt in Verbindung mit dem perfekten Wetterschutz des Alps-LNB keine Rolle. Bitte, bei der Montage vorher den Wetterschutz nicht vergessen, denn einmal aufgesteckt, sitzen die Push-On Stecker bombenfest und unlösbar auf dem Kabel und dann ist der Wetterschutz nicht mehr zu montieren. Das Vergessen kostet dann eine gebührenpflichtige Verwarnung in Form von 4 neuen Steckern, weil die zuvor montierten abgekniffen werden müssen. Ich weiß - leider aus eigener Erfahrung - wovon ich rede. Also, wenn du dir selbst einen Gefallen tun willst, nimm ordentliches Kabel und passende Stecker. Irgendwelche Bastellösungen mit Adaptern werden auf Dauer nicht funktionieren.
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| | # 19 |
| Threadstarter Registriert seit: 20.08.2011
Beiträge: 51
| Muss ich wirklich in der Ferienwohnung 3 Dosen verbauen? Zur Zeit ist da nur eine: An Ihr ist ein 2-Fach Verteiler vorn gesteckt und ein Kabel ist hinten für den Nachbarraum angeklemmt. Die Idee: Axing SSD 5-07 Enddose (Abschlusswiderstand schon dran, richtig?) Dort kommt dann ein 3-Fach Verteiler dran von dem Kabel zu den 3 TVs gehen. Oder gibt es eine andere Möglichkeit? Bräuchte bitte zeitnah Antwort. 1000 Dank und Grüße, Christian |
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| | # 20 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Das mit dem Verteiler hinter einer bereits terminierten Dose könnte Schwierigkeiten geben, zumindest stimmen die Pegelverhältnisse dann nicht mehr. Nimm in diesem Fall eine Stichdose nach dem Verteiler (also eine SSD 5-00) oder schließe den Verteiler direkt mit einem Kabel und zwei F-Steckern an die Stammleitung des Abzweigers an. Wichtig: Damit keine Stehwellen entstehen, muß hier immer der Verteiler angeschlossen sein und die Ausgänge des Verteilers müssen, sollten mal keine Fernseher angeschlossen sein, mit diesen Widerständen terminiert werden. Offene Ausgänge sind auf jeden Fall zu vermeiden. Am 3-fach Verteiler selbst ändert sich nichts, da kannst du nach wie vor den FTE verwenden.
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