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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Hallo und ![]() Natürlich gibt es noch Kopfstationen, auch mit Digitalkomponenten. Diese werden von verschiedenen Firmen angeboten, z.B. die UFO-compact Aufbereitung von Kathrein, die Serie 310 S von FTE, SKS 800 von Axing oder TechniNet BS3 von TechniSat. Soweit ich weiß, ist auch GSS Grundig in diesem Bereich noch aktiv. Ob ihr allerdings für die alte, nicht mehr hergestellte Anlage noch die entsprechenden Programmumsetzer bekommt, ist fraglich. Wahrscheinlich werdet ihr auch bei diesem Anbieter um eine komplette Neuanschaffung nicht herumkommen. Aber wollt ihr euch das wirklich antun? Von TechniSat kenne ich die Preise, bei den anderen Firmen wird es aber ähnlich sein. Ihr würdet 2 Basiseinheiten BS3 für je 8 Einschübe benötigen. Eine Einheit kostet 540€. Dann braucht ihr noch die Einschübe selbst: 16 Stück zu je 300€. Die Einschübe setzten jeweils einen digitalen Satellitensender in einen Fernsehkanal um. Weitere Komponenten, z.B. Verstärker, braucht ihr nicht, weil die Kopfstation bereits einen ausreichend hohen Pegel liefert. Macht bereits 5.880€, nur für das Material. Die Geräte von Kathrein und Axing kosten in etwa genau so viel. FTE bietet die Serie 310 etwas günstiger an, aber auch hier müßt ihr mit ca. 4.000€ rechnen. Damit hättet ihr dann in etwa das, was ihr jetzt auch habt. Und bitte auch an die Folgekosten denken: Solch eine Kopfstation "frißt" ca. 60 - 80 W an Strom, rund um die Uhr. Macht über 500 bis 700 kWh pro Jahr! Eine Kopfstation hat zwar durchaus ihre Berechtigung, aber normalerweise nur für größere Objekte (große Hotels so ab ca. 50 Zimmer, Krankenhäuser etc.). Für ein Zweifamilienhaus mit weniger als 20 Anschlüssen ist eine solche Anlage total überdimensioniert. Mein Vorschlag wäre, jetzt auf Unicable umzustellen, denn für das gleiche Geld bekommt ihr locker eine Unicable-Anlage und mehrere gute, HD-fähige Receiver, auch Twin-Geräte mit eingebauter Festplatte zum Aufnehmen. Auf Bedienungskomfort braucht ihr dabei nicht zu verzichten. Die vorhandene Kabelstruktur kann fast immer bleiben, lediglich die Verteilkomponenten und die Antennensteckdosen müssen gewechselt werden. Solch eine Anlage ist, sofern keine neuen Kabel verlegt werden müssen, bequem an einem Nachmittag zu schaffen. In diesem Fall braucht ihr z.B. ein neues LNB, einen Router, ein paar Steckdosen und etwas Kleinkram, Kabel und Stecker z.B. Die Antenne kann, sofern sie noch in Ordnung ist (nicht verbeult oder verrostet) bleiben. Mit deutlich unter 1.000€ seid ihr dabei, könnt das gegenüber einer Kopfstation eingesparte Geld für neue Geräte nutzen und habt den Vorteil der Zukunftssicherheit. Wenn im April 2012 die Analogprogramme abgeschaltet werden, so werden die dann freien Transponder mit neuen Digitalprogrammen belegt. Da wäret ihr dann mit der Kopfstation erst einmal außen vor. Bei einer Unicable-Anlage macht ihr einfach einen Programmsuchauf - und gut. Dabei spielt es keine Rolle, ob es Standardprogramme oder HD-Programme sind, alles ist möglich. Und bevor ich es vergesse: Der Router wird mit einem kleinen Steckernetzteil versorgt, braucht nur ein paar mA Strom. Das merkt der Stromzähler kaum. Euer Portemonnaie wird's freuen, den Energieversorger ärgern. Bitte, überdenkt eure Entscheidung noch einmal.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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