SAT-Anlage in Planung

Alt 07.08.2011, 00:55   # 1
Glider
SAT-Anlage in Planung
 
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Hallo zusammen,
wir möchten eine SAT-Anlage aufbauen. Es gibt schon eine konkrete Planung. Allerdings haben wir noch Zweifel, ob wir alles bedacht haben. In einem Mehrfamilienhaus sollen in drei Geschossen über kaskadierte Multischalter insgesamt mindestens 13 Twin – Receiveranschlüsse geschaffen werden.

Die Anlage ist momentan noch so geplant:
SAT-Schüssel - Gibertini OP 85 SE
Kabel - Hirschmann Koka 110 HD
LNB - Alps Universal Quattro LNB
Erster Multischalter - JRM0516A
Zweiter Multischalter - JRM0516T

Leitungslängen:
Vom LNB zum 1. Multischalter 20 m Leitung
Vom 1. Multischalter mind. 5 separate Twinanschlüsse mit einer Leitungslängen bis jeweils 20 m

Vom 1. Multischalter zum 2. Multischalter eine Leitungslänge von 10 m
Vom 2. Multischalter 8 separate Twinanschlüsse mit Leitungslänge bis 20 m

Es stellen sich uns noch folgende Fragen:
1. Kommen mit unserer Konfiguration an allen Anschlüssen noch genug dB für die Receiver an oder sind die Verluste schon zu groß?
2. Würde der letzte Receiver nach etwa 50 m Leitungslänge und den Dämpfungen von zwei Multischaltern noch sauber arbeiten können?
3. Wäre eine Konfiguration mit Multischaltern mit eigenen Netzgeräten besser, wenn ja, welche könntest Du empfehlen?
4. Können die Receiver direkt mit F-Steckern angeschlossen werden oder wird zwingend eine Anschlussdose benötigt und wenn ja, welche würdest Du empfehlen?

Wäre super, wenn Du uns helfen könntet!

Schon jetzt herzlichen Dank!

Glider
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Alt 07.08.2011, 05:30   # 2
King W.
Team SAT-Technik
 
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Hallo und
nw welcome

Die Komponenten sind gut gewählt und ergeben eine erstklassige, langlebige und gut funktionierende Anlage. Zunächst aber ein Hinweis: Denkt an eure Sicherheit: Erdung und Potentialausgleich nicht vergessen. Näheres im separaten, oben festgemachten Beitrag.

Nun zu deinen Fragen:

1) Die Kabeldämpfungen der einzelnen Abschnitte addieren sich. Wie viel von einer gegebenen Gesamtlänge auf die Strecke vor, zwischen oder nach einem Multischalter entfällt, ist dabei zunächst einmal relativ egal. Wollen wir mal rechnen: "Worst Case" sind 50m Kabel vorhanden, außerdem muß das Signal durch 2 Multischalter.

Die Gibertini SE liefert in Verbindung mit einem Alps-LNB beim Astra-Empfang einen Ausgangspegel von ca. 80 dBµV. Davon geht zunächst einmal die Kabeldämpfung ab. Das KOKA 110 hat bei der höchsten vorkommenden Frequenz (knapp über 2 GHz) eine Signaldämpfung von etwas über 30dB/100m. Macht also 15 - 16 dB bei 50m. Es bleiben 64 dBµV. Der erste Multischalter hat auf den SAT-Stammleitungen 2,5 dB Durchgangsdämpfung - jetzt sind wir bei 61,5 dB. Die Jultec-Schalter haben eine Schräglagenentzerrung, d.h. die höheren Frequenzen werden verstärkt, die niedrigeren abgeschwächt. Der Bereich geht von - 3 dB bis + 3 dB. Jetzt sind wir wieder bei ca. 64 dB. Das Signal muß über mehrere Steckverbinder: LNB --> Kabel --> Multischalter 1 --> Kabel --> Multischalter 2 --> Kabel --> Receiver bzw. TV-Gerät. Also insgesamt 6 Verbindungsstellen, die auch etwas Signal schlucken. Im ungünstigsten Fall (schlechte und mangelhaft montierte Stecker) können das durchaus 1-2 dB pro Verbindung sein. Macht bis zu 12 dB. Jetzt sind wir bei 52 dBµV.

Das Norm-Pegelfenster reicht von 47 - 77 dBµV, damit muß jeder Receiver einen einwandfreien Empfang liefern können. Es funktioniert also.

Wie gesagt, die Rechnung ist "Worst Case", d.h. die längste vorkommende Kabelstrecke, die höchste Frequenz und ein üppiger Wert für die Dämpfung an den F-Steckern. Letzterer läßt sich aber erheblich verbessern, indem ihr vernünftige Stecker verwendet. Laßt euch einfach dieses Set schicken. Es beinhaltet qualitativ hochwertige Kompressionsstecker und das nötige Werkzeug zur Montage. Nach getaner Arbeit schickt ihr das Set einfach wieder zurück und bekommt euer Geld wieder, abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich. Eine Leihgebühr gibt es nicht, außer dem Porto für die Rücksendung entstehen euch keine Kosten. Auf diese Weise kommt ihr zu absolut professionellen Verbindungen, ohne das Werkzeug dafür kaufen zu müssen.

Die Frage 2 ist damit auch beantwortet: Es wird funktionieren.

Zur Frage 3: Es sind keine Multischalter mit Stromanschluß erforderlich. Die Jultec-Geräte sind extrem sparsam und das Alps-LNB ebenfalls. Die gesamte Kombination kann aus den angeschlossenen Receivern gespeist werden. Das funktioniert sogar dann einwandfrei, wenn nur ein einziger Receiver eingeschaltet ist und die Stromversorgung allein übernehmen muß. Für andere als Jultec-Schalter besteht also kein plausibler Grund. Im Gegenteil: Langfristig amortisiert sich der Schalter durch den eingesparten Strom. Wenn ihr dennoch auf Multischalter mit Netzteil zurückgreifen wollt, könntet ihr z.B. die TechniSystem Produkte von TechniSat verwenden Ihr würdet dann ein Grundgerät und 3 Kaskaden benötigen um auf die gleiche Anzahl von Anschlüssen zu kommen. Die technischen Daten dieser Schalter sind denen der Jultec-Schalter ebenbürtig, aber ihr benötigt einen separaten Stromanschluß und mehrere Einzelgeräte. Das erhöht Preis und Verkabelungsaufwand, ohne daß ihr einen echten Vorteil davon hättet. Tadellos funktionieren würde es aber.

Bei mir zuhause ist auch ein TechniSat-Schalter im Einsatz, nämlich dieser hier. Er verteilt das Signal zweier Satelliten (Astra/Hotbird z.B.) an bis zu 20 Anschlüsse. Wenn ihr den Schalter nehmt und mehr als 20 Anschlüsse braucht, könnt ihr mit dem Giga-Switch 9x8 K oder 11x20 K kaskadieren. Meinen Schalter habe ich vor ca. 12 Jahren installiert und seitdem nie mehr beachtet. Er tut nach wie vor das, was er soll.

Der Giga-Switch arbeitet auch mit nur einem Satellit tadellos, ihr hättet aber jederzeit die Möglichkeit, schnell, unkompliziert und preisgünstig einen weiteren Satellit aufzuschalten, um z.B. einem ausländischen Mitbewohner die Heimatprogramme zukommen zu lassen.

Natürlich lassen sich auch die Produkte anderer guter Markenfirmen (z. B. Wisi, Preisner, Triax/Hirschmann um nur einige zu nennen) verwenden. Ich selbst habe, als die Jultec-Schalter noch nicht verfügbar waren, neben TechniSat gelegentlich Triax-Schalter verbaut und auch damit recht gute Erfahrungen machen können. Wenn ihr euch für diese Firma entscheiden möchtet, wäre der TMP 5x36 die richtige Wahl. SEH kann den Schalter besorgen. Bei Bedarf einfach telefonisch bestellen (02323/61887).

Zur Frage 4: Anschlußdosen sind für normalen Multischalterbetrieb nicht zwingend erforderlich. Ihr könnt notfalls das Kabel einfach aus der Wand kommen lassen. Wenn es sich irgendwie machen läßt, wäre eine ordentliche Verlegung im Leerrohr in Verbindung mit einer guten Dose aber die bessere Alternative.
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


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Alt 07.08.2011, 08:06   # 3
Dellex
 
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Hallo Glider,
herzlich willkommen hier im Forum.

Ich wollte eben gerade die gleichen Fragen stellen, lese mir aber immer alle neuen Beiträge im Vorfeld durch, man kann ja immer etwas Neues dazulernen
Ist es nicht fantastisch, wie schnell und kompetent man hier im Forum eine Antwort erhält.
Großes Lob an dich, King W. – deine Antworten sind so ausführlich und gut beschrieben, dass selbst ein Laie prima damit zu recht kommt.
Und ich meine nicht nur diesen Beitrag, sondern sämtliche die ich von Dir gelesen habe.

Nette Grüße aus dem Erlig,
Dellex
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Alt 07.08.2011, 09:40   # 4
King W.
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Danke für das Lob, so etwas tut mal richtig gut und ermuntert zum Weitermachen.

Aber wir wollen auch meine Mitstreiter nicht vergessen: Dipol, Isotrop und polskafan haben das Lob genau so verdient.
__________________
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Alt 07.08.2011, 16:10   # 5
Dellex
 
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Beiträge: 7
Zitat:
Zitat von Dellex Beitrag anzeigen
Ist es nicht fantastisch, wie schnell und kompetent man hier im Forum eine Antwort erhält.
Natürlich hat sich dieser Satz auch auf deine genannten Mitstreiter bezogen. Kam leider nicht so rüber, sorry!
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Alt 07.08.2011, 22:20   # 6
Glider
SAT-Anlage in Planung
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Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Hallo und
nw welcome

Die Komponenten sind gut gewählt und ergeben eine erstklassige, langlebige und gut funktionierende Anlage. Zunächst aber ein Hinweis: Denkt an eure Sicherheit: Erdung und Potentialausgleich nicht vergessen. Näheres im separaten, oben festgemachten Beitrag.

Nun zu deinen Fragen:

1) Die Kabeldämpfungen der einzelnen Abschnitte addieren sich. Wie viel von einer gegebenen Gesamtlänge auf die Strecke vor, zwischen oder nach einem Multischalter entfällt, ist dabei zunächst einmal relativ egal. Wollen wir mal rechnen: "Worst Case" sind 50m Kabel vorhanden, außerdem muß das Signal durch 2 Multischalter.

Die Gibertini SE liefert in Verbindung mit einem Alps-LNB beim Astra-Empfang einen Ausgangspegel von ca. 80 dBµV. Davon geht zunächst einmal die Kabeldämpfung ab. Das KOKA 110 hat bei der höchsten vorkommenden Frequenz (knapp über 2 GHz) eine Signaldämpfung von etwas über 30dB/100m. Macht also 15 - 16 dB bei 50m. Es bleiben 64 dBµV. Der erste Multischalter hat auf den SAT-Stammleitungen 2,5 dB Durchgangsdämpfung - jetzt sind wir bei 61,5 dB. Die Jultec-Schalter haben eine Schräglagenentzerrung, d.h. die höheren Frequenzen werden verstärkt, die niedrigeren abgeschwächt. Der Bereich geht von - 3 dB bis + 3 dB. Jetzt sind wir wieder bei ca. 64 dB. Das Signal muß über mehrere Steckverbinder: LNB --> Kabel --> Multischalter 1 --> Kabel --> Multischalter 2 --> Kabel --> Receiver bzw. TV-Gerät. Also insgesamt 6 Verbindungsstellen, die auch etwas Signal schlucken. Im ungünstigsten Fall (schlechte und mangelhaft montierte Stecker) können das durchaus 1-2 dB pro Verbindung sein. Macht bis zu 12 dB. Jetzt sind wir bei 52 dBµV.

Das Norm-Pegelfenster reicht von 47 - 77 dBµV, damit muß jeder Receiver einen einwandfreien Empfang liefern können. Es funktioniert also.

Wie gesagt, die Rechnung ist "Worst Case", d.h. die längste vorkommende Kabelstrecke, die höchste Frequenz und ein üppiger Wert für die Dämpfung an den F-Steckern. Letzterer läßt sich aber erheblich verbessern, indem ihr vernünftige Stecker verwendet. Laßt euch einfach dieses Set schicken. Es beinhaltet qualitativ hochwertige Kompressionsstecker und das nötige Werkzeug zur Montage. Nach getaner Arbeit schickt ihr das Set einfach wieder zurück und bekommt euer Geld wieder, abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich. Eine Leihgebühr gibt es nicht, außer dem Porto für die Rücksendung entstehen euch keine Kosten. Auf diese Weise kommt ihr zu absolut professionellen Verbindungen, ohne das Werkzeug dafür kaufen zu müssen.

Die Frage 2 ist damit auch beantwortet: Es wird funktionieren.

Zur Frage 3: Es sind keine Multischalter mit Stromanschluß erforderlich. Die Jultec-Geräte sind extrem sparsam und das Alps-LNB ebenfalls. Die gesamte Kombination kann aus den angeschlossenen Receivern gespeist werden. Das funktioniert sogar dann einwandfrei, wenn nur ein einziger Receiver eingeschaltet ist und die Stromversorgung allein übernehmen muß. Für andere als Jultec-Schalter besteht also kein plausibler Grund. Im Gegenteil: Langfristig amortisiert sich der Schalter durch den eingesparten Strom. Wenn ihr dennoch auf Multischalter mit Netzteil zurückgreifen wollt, könntet ihr z.B. die TechniSystem Produkte von TechniSat verwenden Ihr würdet dann ein Grundgerät und 3 Kaskaden benötigen um auf die gleiche Anzahl von Anschlüssen zu kommen. Die technischen Daten dieser Schalter sind denen der Jultec-Schalter ebenbürtig, aber ihr benötigt einen separaten Stromanschluß und mehrere Einzelgeräte. Das erhöht Preis und Verkabelungsaufwand, ohne daß ihr einen echten Vorteil davon hättet. Tadellos funktionieren würde es aber.

Bei mir zuhause ist auch ein TechniSat-Schalter im Einsatz, nämlich dieser hier. Er verteilt das Signal zweier Satelliten (Astra/Hotbird z.B.) an bis zu 20 Anschlüsse. Wenn ihr den Schalter nehmt und mehr als 20 Anschlüsse braucht, könnt ihr mit dem Giga-Switch 9x8 K oder 11x20 K kaskadieren. Meinen Schalter habe ich vor ca. 12 Jahren installiert und seitdem nie mehr beachtet. Er tut nach wie vor das, was er soll.

Der Giga-Switch arbeitet auch mit nur einem Satellit tadellos, ihr hättet aber jederzeit die Möglichkeit, schnell, unkompliziert und preisgünstig einen weiteren Satellit aufzuschalten, um z.B. einem ausländischen Mitbewohner die Heimatprogramme zukommen zu lassen.

Natürlich lassen sich auch die Produkte anderer guter Markenfirmen (z. B. Wisi, Preisner, Triax/Hirschmann um nur einige zu nennen) verwenden. Ich selbst habe, als die Jultec-Schalter noch nicht verfügbar waren, neben TechniSat gelegentlich Triax-Schalter verbaut und auch damit recht gute Erfahrungen machen können. Wenn ihr euch für diese Firma entscheiden möchtet, wäre der TMP 5x36 die richtige Wahl. SEH kann den Schalter besorgen. Bei Bedarf einfach telefonisch bestellen (02323/61887).

Zur Frage 4: Anschlußdosen sind für normalen Multischalterbetrieb nicht zwingend erforderlich. Ihr könnt notfalls das Kabel einfach aus der Wand kommen lassen. Wenn es sich irgendwie machen läßt, wäre eine ordentliche Verlegung im Leerrohr in Verbindung mit einer guten Dose aber die bessere Alternative.
Hallo King W.,
RESPEKT!! Deine Ausführungen sind präzise auf den Punkt gebracht und werden uns elementar weiterhelfen. Vielen Dank für Deine Highspeed-Antwort! Die Entscheidung zur JULTEC-Anlage fällt uns jetzt sehr leicht, zumal ich die Leitungslängen ohnhin schon etwas länger angegeben hatte und somit erst recht alles im grünen Bereich ist.

Den Hinweis auf Potentialausgleich und Erdung werden wir uns zu Herzen nehmen. Eine ungeschnittene 4mm² Cu -Leitung vom Wandhalter des SAT-Spiegels zum 1. Multischalter zum zweiten Multischalter und zur Hauserdungsschiene im Keller sollte aussreichen, oder? Anstatt an die Erdungsschine zu gehen, hätte ich noch einen kürzeren Weg an die PE-Schiene in einem Sicherungskasten zu bieten. Wäre das auch OK (ist ja auch mit der Hauserde verbunden)?

Den PA zwischen den Koaxleitungen untereinander würde ich gerne über das ALU - Druckgußgehäuse des Jultec - Multischalters erledigen. Das Gehäuse und die Gewindeanschlüsse sollten doch eigentlich das gleiche Potential haben, oder? Ich würde mir dadurch gerne die vielen Erdungsblöcke und Steckverbindungen sparen. Wäre nett, wenn Du mir dazu noch einmal Deine Meinung sagen könntest.

Vielen Dank an Dich und alle Helfer in Euren Team! Die Qualität Eurer Antworten befördert das Forum in eine ungeschlagene Profi - Liga.

Glider

---------- Doppelpost zusammengeführt ----------

Hallo Dellex,
ich bin ganz Deiner Meinung! Durch das Forum bekommt das Erlig jetzt eine King (W.) - Size - SAT - Anlage!

Bis nächste Woche!
Glider
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Alt 08.08.2011, 02:26   # 7
King W.
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Der Wandhalter müßte so angebracht werden, daß die Antenne von der Dachkante mindestens 2m Abstand hat und nicht mehr als 1,50m absteht. Nur dann entfällt die Erdungspflicht. Bitte haltet, auch wenn es nicht Vorschrift ist, von den Hausecken ebenfalls einen Sicherheitsabstand ein, weil dort der Blitz auch gern einschlägt. Wegen der fehlenden Vorschrift sind hier logischerweise keine Abstände vorgeschrieben, mit 2m seid ihr jedenfalls ganz auf der sicheren Seite.

Bei einer nicht erdungspflichtigen Antenne kannst du den PA so machen, das Gehäuse der Jultec-Schalter reicht durchaus dazu. Im Regelbetrieb wird damit auch nichts passieren, jedoch muß im Wartungsfall ein provisorischer PA hergestellt werden, der auch beim Ausbau eines Schalters erhalten bleibt. Nur so wird der Monteur zuverlässig vor einem elektrischen Schlag bewahrt, wenn er den Schalter ausbaut und einer der angeschlossenen Receiver einen Isolationsfehler hat, wodurch Teile der Netzspannung auf das Antennenkabel gelangen.

Ob die PE-Schiene im Sicherungskasten als Anschluß für den PA zulässig ist, weiß ich nicht. Rein gefühlsmäßig würde ich ja sagen, sofern selbige ihrerseits vernünftig geerdet ist.

Vielleicht äußert sich Dipol noch zu dieser Problematik, er ist unser Blitzschutz-Experte.
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Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
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Alt 28.05.2012, 10:57 # --
News Flash
 
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