Satanlage EFH Sternverkabelung Unicable?

Alt 05.08.2011, 18:51   # 1
Satmichi
 
Registriert seit: 28.07.2011
Beiträge: 2
Hallo Zusammen,

ich (SAT-Neuling) habe jetzt schon einiges hier gelesen, insbesondere zum Thema Unicable.
Eigentlich habe ich die klassische Sat-Sternverkabelung in einem neuen EFH.
Bislang gibt es eine Sternverkabelung in 5 verschiedene Räume.
Leider nur je 1 Leitung. Vom Dach runter in den Keller gibt es bislang nur 2 Leerrohre.
Zumindest im Wohnzimmer möchte ich einen Twin Receiver betreiben. Eine 2. Leitung bekomm ich da leider nicht hin.
So wie ich das verstanden habe, habe ich nun mehrere Möglichkeiten.
1. Quattro-LNB, Multischalter (min 6fach) im Keller, 2 Ausgänge mit Techni-Minirouter als Unicable ins Wohnzimmer.
2. Quatro-LNB, Unicable Router im Keller. Ich kann doch dann einen 4 Kanal Ausgang auf 2 oder mehrere Leitungen im Stern aufteilen, oder? Geht das mit Splittern? Brauch in in diesem Fall spezielle Dosen am Ende? Ich hätte ja keine Durchgangsdosen?
3. Möglichkeit wäre das Inverto IDLB-QUDL41-UNI2L-1PP. Ich müsste mit allen 3 Leitungen in den Keller. Den Unicable Strang könnte ich auf 2 Leitungen mit je einem Twin aufteilen. (oder 1 Twin und 2 einzelne) Weiterhin hätte ich noch 2 Legacy für je einen Receiver. Da das LNB nur unwesentlich teurer ist als ein Quattro scheint mir das di günstigte Variante zu sein, oder? Gut ich könnte mir ein Kabel vom Dach in den Keller sparen
Klar, ausbaufähig wär das ganze erst mal nicht. Aber von den 5 erwähnten Räumen werd ich in max 4 jemals Sat brauchen.
Kann ich bei dieser Lösung ein Problem mit Kabellängen bekommen? Vom Dach bis zum Keller (Sternpunkt) werde es schon 20m werden. Wenn ich dort die Unicable Leitung aufteile sind es vielleicht 6m bis ins Wohnzimer (also gesamt 26m). Sollte ich die beiden weitern Ports im Schlafzimmer nutzen wollen, müssten diese wieder ins Schlafzimmer hoch (Dachgesschoss). D.h. wieder knapp 20m rauf. Also vom LNB aus ca. 40m.
Eigentlich ist mir schon klar, dass Variante 2 am flexibelsten ist.
Variante 3 ist vermutlich die günstigste und trotzdem flexibler als Variante1 (offene Frage sind Leitungslängen)

Was würdet Ihr einem Sat-Anfänger empfehlen?
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Alt 05.08.2011, 20:46   # 2
King W.
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Hallo und
nw welcome

Für deinen Zweck wie maßgeschneidert ist eine neue, innovative Matrix von Jultec, die JRS0502-2+4T. Sie verfügt über 4 Standard-Multischalter-Ausgänge und 2 Kombi-Ausgänge, woran entweder ein beliebiger Standard-Receiver, ein Twin-Receiver im Unicable-Modus oder 2 Standard-Receiver über einen Splitter im Unicable-Modus angeschlossen werden können. Damit kannst du bei deiner vorhandenen Verkabelung alle Receiver mit jeweils einem separaten Kabel anschließen. Ein fehlkonfigurierter Receiver wirkt sich nicht störend auf die übrige Anlage aus.

Die Matrix hat folgende, speziell in deinem Fall wichtige Vorteile:
  • robustes Gehäuse aus Alu-Druckguß, welches die Schaltung optimal schützt und Störungen aller Art wirksam abschirmt
  • extrem niedriger Stromverbrauch, die Matrix benötigt weder ein Netzteil noch eine andere separate Stromversorgung, die angeschlossenen Receiver genügen.
  • ein- und ausgangsseitige Regelung der Signalstärke. In einem weiten Bereich unabhängig von der Schüsselgröße und der Kabellänge liefert die Matrix stets einen konstanten Ausgangspegel von praxisgerechten 70 dBµV.

Durch die eingangsseitige Regelung machen 20m Kabel nichts aus, ja selbst die doppelte Länge wäre machbar. Vorzugsweise sollte für die Verbindung LNB-Matrix dieses Kabel zum Einsatz kommen. Es ist besonders wetterfest und langlebig. Bei Platzproblemen im Leerrohr kannst du aber auch dieses Twin-Kabel verwenden. Die etwas erhöhte Signaldämpfung gleicht die Matrix automatisch aus, eine Beeinträchtigung der Signalqualität findet dabei nicht statt.

Die Matrix ist bei SEH auf telefonische Bestellung (02323/61887) zu bekommen.

Die Receiver benötigen einen Eingangspegel zwischen 47 bis 77 dBµV. Bei 70 dBµV Ausgangspegel und ca. 3 dB Dämpfung durch die Dose und das Anschlußkabel darf das Verlegekabel eine Dämpfung bis zu 20 dB aufweisen. Das Hirschmann-Kabel hat sowohl in PE wie auch PVC-Ausführung eine Dämpfung von ca. 30 dB bei 100m. Damit wären vom Ausgang der Matrix bis zum Receiver 66m machbar. Die Kabel anderer Anbieter haben ähnliche Werte. Das Mini-Kabel dämpft ungefähr 45 - 50 dB bei der höchsten vorkommenden Frequenz pro 100m, d.h. pro m Kabellänge erfährt das Signal eine Abschwächung von max. 0,5 dB. Macht 13 dB bei 26m. Es bleiben noch beruhigende 7 dB Reserve. Insgesamt wären selbst mit dem dünnen Kabel ca. 40m machbar.

Als Antennensteckdosen kannst du sowohl für die Multischalter- wie auch für die Routerausgänge diese Axing-Dosen verwenden. Sie sind gleichspannungsdurchlässig und erfüllen die Klasse A Anforderungen für erhöhte Abschirmwerte und damit einen störungsfreien Empfang.

Jetzt noch eine gute Antenne, z.B. die Gibertini SE, dazu ein sparsames und langlebiges Alps-LNB und einem problemlosen Fernsehgenuß steht nichts mehr im Weg.

Bitte, denk aber auch unbedingt an deine Sicherheit: Im Beitrag über Erdung und Potentialausgleich findest du Näheres darüber.
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Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 11.08.2011, 17:18   # 3
Satmichi
Threadstarter
 
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Beiträge: 2
Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Hallo und
nw welcome
Erst mal sorry, für die späte Reaktion und Danke für Deinen ausführlichen Beitrag. Hier kann man echt ne Menge lernen

Zitat:
Für deinen Zweck wie maßgeschneidert ist eine neue, innovative Matrix von Jultec, die JRS0502-2+4T. Sie verfügt über 4 Standard-Multischalter-Ausgänge und 2 Kombi-Ausgänge, woran entweder ein beliebiger Standard-Receiver, ein Twin-Receiver im Unicable-Modus oder 2 Standard-Receiver über einen Splitter im Unicable-Modus angeschlossen werden können. Damit kannst du bei deiner vorhandenen Verkabelung alle Receiver mit jeweils einem separaten Kabel anschließen. Ein fehlkonfigurierter Receiver wirkt sich nicht störend auf die übrige Anlage aus.

Die Matrix hat folgende, speziell in deinem Fall wichtige Vorteile:
  • robustes Gehäuse aus Alu-Druckguß, welches die Schaltung optimal schützt und Störungen aller Art wirksam abschirmt
  • extrem niedriger Stromverbrauch, die Matrix benötigt weder ein Netzteil noch eine andere separate Stromversorgung, die angeschlossenen Receiver genügen.
  • ein- und ausgangsseitige Regelung der Signalstärke. In einem weiten Bereich unabhängig von der Schüsselgröße und der Kabellänge liefert die Matrix stets einen konstanten Ausgangspegel von praxisgerechten 70 dBµV.

Durch die eingangsseitige Regelung machen 20m Kabel nichts aus, ja selbst die doppelte Länge wäre machbar. Vorzugsweise sollte für die Verbindung LNB-Matrix dieses Kabel zum Einsatz kommen. Es ist besonders wetterfest und langlebig. Bei Platzproblemen im Leerrohr kannst du aber auch dieses Twin-Kabel verwenden. Die etwas erhöhte Signaldämpfung gleicht die Matrix automatisch aus, eine Beeinträchtigung der Signalqualität findet dabei nicht statt.

Die Matrix ist bei SEH auf telefonische Bestellung (02323/61887) zu bekommen.
OK, das Teil ist mir wirklich neu und passt wirklich ganz genau!
Einziges Manko ist wie immer das liebe Geld...mal sehen...

Zitat:
Die Receiver benötigen einen Eingangspegel zwischen 47 bis 77 dBµV. Bei 70 dBµV Ausgangspegel und ca. 3 dB Dämpfung durch die Dose und das Anschlußkabel darf das Verlegekabel eine Dämpfung bis zu 20 dB aufweisen. Das Hirschmann-Kabel hat sowohl in PE wie auch PVC-Ausführung eine Dämpfung von ca. 30 dB bei 100m. Damit wären vom Ausgang der Matrix bis zum Receiver 66m machbar. Die Kabel anderer Anbieter haben ähnliche Werte. Das Mini-Kabel dämpft ungefähr 45 - 50 dB bei der höchsten vorkommenden Frequenz pro 100m, d.h. pro m Kabellänge erfährt das Signal eine Abschwächung von max. 0,5 dB. Macht 13 dB bei 26m. Es bleiben noch beruhigende 7 dB Reserve. Insgesamt wären selbst mit dem dünnen Kabel ca. 40m machbar.
D.h. ich könnte alternativ auch mit dem Unicable LNB klarkommen?
Welche Nachteile hätet das?

Zitat:
Als Antennensteckdosen kannst du sowohl für die Multischalter- wie auch für die Routerausgänge diese Axing-Dosen verwenden. Sie sind gleichspannungsdurchlässig und erfüllen die Klasse A Anforderungen für erhöhte Abschirmwerte und damit einen störungsfreien Empfang.
Hier muss ich mal gucken, was bei mir genau bislang verbaut ist?
Ich weiß bislang nur das die Abdeckungen aus dem Gira Programm sind (ich vermute die Dosen auch)
Besondere Anforderungen hätten doch hier nur die "Twin"-Dosen?
Alle anderen laufen doch sozusagen ganz normal?

Zitat:
Jetzt noch eine gute Antenne, z.B. die Gibertini SE, dazu ein sparsames und langlebiges Alps-LNB und einem problemlosen Fernsehgenuß steht nichts mehr im Weg.
Ja, die wird ja hier eigentlich fast immer empfohlen. Hab letztens mal welche von Fuba zu interessantem Preis gesehen...hätte die da nennenswerte Nachteile?

Ich muss die Schüssel auf ein Flachdach bauen. Das ist ein neues, isoliertes Foliendach mit 25cm Dämmung bis zum Beton. Also ist mit Anschrauben usw. nix zu machen. Bleibt mir nur die Antenne mit einem Balkonständer mit Gewegplatten auszustellen? Oder habt Ihr bessere Ideeen? Hätte eine 75er Schüssel relevante Nachteile?

Zitat:
Bitte, denk aber auch unbedingt an deine Sicherheit: Im Beitrag über Erdung und Potentialausgleich findest du Näheres darüber.
Ja dazu hab ich auch schon viel gelesen...hätte ich zunächst gar nicht dran gedacht..

Nochmal Danke für den hilfreichen Input und viele Grüße
Michael
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