| | # 3 |
| Threadstarter Registriert seit: 28.07.2011
Beiträge: 7
| Danke Dir Dipol für deine Antworten. Kann jemand mir noch etwas über die JULTEC-Komponenten sagen? Wie funktioniert die Kaskadierung genau? Wo kommen bei dem JRM0508A die Widerstände drauf? Nur bei den Kaskadierungsausgängen oder auch bei den nicht benutzten Receiver-Ausgängen? Für meine Netzwerkverkabelung benutze ich das Leerrohr Fränkische Kunststoff-Isolierrohr M25 flexibel FBY-EL-F. Macht dieses auch bei der SAT-Verkabelung sinn? Da ich bald die Bestellung auslösen möchte und natürlich das Richtige, benötige ich die Informatione von Euch. Danke, Frank |
|
| | # 4 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Die Jultec-Komponenten können einfach zusammengesteckt werden, dazu kannst du diese Adapterstecker verwenden. Etwas Off-Topic: Zur Info sei mal ein Bild angehängt, wie es gemacht werden könnte. Es zeigt einen JRM0516A, kaskadiert mit einem JPS0503-6A und einem JPS0501-6A. Das letzte Gerät ist mit diesen Widerständen terminiert. Genau so könnt ihr es auch machen. Nehmt aber ein größeres Brett, damit es nicht so eng wird. Damit können 16 Anschlüsse direkt und 24 Anschlüsse per Unicable bedient werden, davon sind 2 Stränge zu je 6 Anschlüssen vorgesehen und zwei weitere sind gesplittet zur Versorgung von kleineren Strängen. So können auf einfache Weise mit dieser Anordnung 40 Anschlüsse bedient werden. Eine nachträgliche Erweiterung wäre jederzeit möglich, findet aber in diesem konkreten Fall (Versorgung eines Hotels) keine Anwendung. Je nach vorhandener Kabelstruktur bei euch wären natürlich andere Komponenten vorzusehen. Die Planung dazu können wir gern machen, wenn die Kabelstruktur bekannt ist. Wichtig sind aber die Masseblocks für den Potentialausgleich, die alle mit 4, besser 6 mm² Kupferleitung verbunden werden müssen. Näheres im Beitrag über Erdung und Potentialausgleich. Vernünftige Stecker und gutes Kabel sollten ebenfalls eine Selbstverständlichkeit sein. Im vorliegenden Beispiel kamen Hirschmann-Kompressionsstecker und Hirschmann-Kabel zum Einsatz. Die Anlage funktioniert tadellos. Jetzt zu deinen Fragen: Das M25 Leerrohr ist selbstverständlich verwendbar, es sind ja 23 mm nötig. Als Ersatz für die 30 mm Rohre sollte es aber nicht fungieren. Nimm stattdessen einfach vom gleichen Hersteller die nächst größeren Rohre, also M32. Damit bist du auf der sicheren Seite. Zu der Frage nach den Widerständen auf den nicht benutzten Teilnehmerausgängen: Frei nach Radio Eriwan: "Theoretisch ja, aber wenn du es nicht machst, bleibt es auch folgenlos". Wenn du gerade diese Widerstände hast, schraub sie drauf, wenn nicht, mußt du sie aber nicht extra kaufen. Übrigens: Wenn in eurem Haus eine reine Sternverteilung vorliegt, wäre zu überlegen, anstelle des JRM0508 vielleicht einen 0512 oder 0516 vorzusehen, das macht den späteren Ausbau einfacher.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
|
| | # 5 |
| Threadstarter Registriert seit: 28.07.2011
Beiträge: 7
| Leider musste ich eben feststellen, dass ich mich in meinem ersten Beitrag unverständlich ausgedrückt habe. Nun versuche ich es mal besser Ich möchte mir am Anfang eine SAT-Anlage nur für mich alleine aufbauen. Bei Bedarf soll diese erweitert werden. Meine Wohnung befindet sich im Erdgeschoss. Dort möchte ich 5 Zimmer, davon das Wohnzimmer im Twin Betrieb, verkabeln. Die SAT-Schüssel soll an der Unterseite des darüberlegenden Balkons befestigt werden, quasi an der Überdachung meiner Terrasse, und seitlich des Balkons ausgerichtet werden. Eine normale Wandhalterung kann ich leider nicht anbringen, da der Balkon seitlich verkleidet ist. Vom LNB aus muss ich ca. 3m die Kabel im Kabelkanal zur Außenwand führen. Dort wollte ich ein Loch bohren und die Kabel ca. 7m in Leerrohren zu meiner Holzvertäfelung führen. Dort wollte ich den zentralen Punkt der Sternenverteilung mit dem JRM0508A setzen. Von dem JRM0508A gehen dann die 6 Kabel für meine Anschlussdosen ab. Von den Kaskadierungsausgängen gehen die vier Kabel zum nächsten JRM0508A. Dieser befindet sich aber nicht in direkter Nähe, sonder im 1. Stock des Mehrfamilienhauses. Die Kabel sollen über die Außenwand des Hauses nach oben geführt werden und dort wiederum an einem JRM0508A angeschlossen werden. Weiter geht es in den 2.Stock, wo dort die Kaskadierung mit dem JRM0508T endet. Mein JRM0508A im Erdgeschoss befindet sich unmittelbar an der Wand, wo das Kabel nach oben geführt werden soll.. Im 1.Stock ist momentan eine kleine SAT-Schüssel auf dem Balkon installiert, die die zwei getrennten Wohnungen dort mit SAT versorgt. Leider weiss ich momentan nur, dass die Kabel direkt am LNB angeschlossen sind. Und einer von den zwei Wohnungen im 2.Stock verwendet momentan DVB-T. Ich möchte es nochmals besonders betonen - Ich möchte mir zuerst eine SAT-Anlage nur für mich aufbauen, mit der Option diese eventuell in den nächsten Monaten einfach erweitern zu können. Die Kaskadierungsmöglichkeiten interessieren mich deshalb so, damit ich dem Hausverwalter ( der mit der SAT-Schüssel auf dem Balkon) ein ordentliches Konzept vorlgen kann. Schließlich möchte ich als Neubewohner die Anlage von im absegnen lassen. Kann die Anlage so aufgebaut werden? Reicht nach der Erweiterung noch die Größe der Gibertini OP 85 SE aus? Kann ich für die wenigen Meter im Außenbereich das Hirschmann Koka 110 HD Kabel verwenden? Bei wieviel Kabel ich ein M25 bzw. ein M32 Leerrohr verwende, habe ich leider auch noch nicht verstanden. Ich würde die Komponenten gerne die nächsten Tage bei SEH bestellen, deshalb würde ich mich um schnelle Antworten freuen. Gruß, Frank |
|
| | # 6 | |||||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
In der neuen EN 60728-11 wurde bei nicht erdungspflichtigen Antennen im Schutzbereich der Fassade (Mindestabstand zur Dachkante auch unterhalb einer Balkonplatte > 2 m, max. Wandausladung > 1,5 m) der Potenzialausgleich freigestellt, wenn die Antenne nur eine Wohnheit versorgt. Der ist bei aber bei Anlagen ab zwei WE weiterhin gefordert. Zitat:
Ja! Zitat:
Zitat:
Zitat:
Damit der PA bei Komponentenausbau erhalten bleibt, sollte der Ausgleichsleiter unterbrechungsfrei geführt werden. Also den Drahtanschluss für die oberen Wohnungen jedenfalls auch an der Antenne und anschließen und nicht über die Matrix im EG schleifen.. | |||||
|
| | # 7 |
| Threadstarter Registriert seit: 28.07.2011
Beiträge: 7
| Kann ich diese folgende Schalterdose für die Antennendose Axing SSD 5-00 und Hirschmann EDS 322 F verwenden? Kaiser Schalterdose, 66mm tief Kann ich das Kabel mit in ein Leerrohr M25 mit zwei CAT7-Kabel legen? Danke, Frank |
|
| | # 8 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
So lange ein Leerrohr nicht überladen ist, gibt es gegen diese Kombination keine Einwände. Wo vier 6,8 mm dicke Koaxkabel rein passen, reicht der Platz auch für ein Koax und zwei CAT 7-Kabel. | |
|
| | # 9 |
| Threadstarter Registriert seit: 28.07.2011
Beiträge: 7
| Eine Frage hätte ich da noch - Bei meinem Multischalter JRM0508A werde ich am Anfang die 5 Kaskaden-Ausgänge mit 75 Ohm Abschlusswiderständen belegen, bis der Rest der Hausgemeinschaft sich anschließt. Von meinen 8 Ausgängen werde ich am Anfang nur eine Twin-Dose und zwei Einzeldosen belegen. Die anderen 4 Kabel wollte ich nur lose in die Zimmer verlegen, ohne dass sie an eine Dose angeschlossen werden. Müssen diese 4 Kabelenden auch mit Abschlusswiderständen belegt werden? Wenn ja, kann mir einer mal die genaue Vorgehensweise erklären. Wahrscheinlich F-Stecker mit Widerstand drauf. Danke, Frank |
|
| | # 10 | ||
| Registriert seit: 03.10.2008
Beiträge: 219
| Zitat:
Lutz ---------- Doppelpost zusammengeführt ---------- Zitat:
Lutz | ||
|
| | # -- |
| News Flash | Das könnte Dich auch noch interessieren:
Nicht fündig geworden? Dann ohne Anmeldung in unserem Gast-Forum nachfragen. |





