Neu SAT-Ankage EFH --> was fehlt

Alt 27.07.2011, 14:19   # 1
Scorpio
 
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Hallo zusammen,

ich habe schon einige Beiträge in diesem Forum gelesen und das ein oder andere gelernt.

Nun wollte ich meinen konkreten Fall mal darstellen und hoffe auf eure Hilfe

Ich möchte eine SAT Anlage in unserem neuen EFH installieren.

Folgendes habe ich bereits eingekauft

SAT-Schüssel: Gibertini 85 SE
Multischalter:Spaun SMS 5808 NF - Multischalter 5/8
LNB:Alps Uni Quattro LNB 0,4 dB inkl.Wetterschutztülle

Leitungen zu Dosen in den Räumen liegen bereits.
Insegesammt werden 4 Dosen a 2 Anschlüsse angeschlossen.

Die SAT Schüssel soll auf dem Dach montiert werden. Ein "SAT Dachstein" wurde bereits gesetzt.

Eine Erdungskabel ist bereits von der Erdungsschiene auf den Spitzboden gelegt wurden.

Es soll nur ein Satelliet (Astra) empfangen werden

Was fehlt mir jetzt noch bzw. was wird empfohlen?

- Reciever: VU+ Duo habe ich mir vorgestellt (für eine Dose, rest folgt später)

- Dachhalterung: Mast oder Dachsparrenhalter ?? (Spitzboden ist nicht ausgebaut, kann päter mal folgen. Mast würde aber auch an der Seite rausgekommen und glaube ich beim Ausbau nicht stören)

- Stecker ?
- Werkzeug?

Sonst noch etwas?

Schon mal Danke für eure Hilfe

Grüße
Scorpio
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Alt 28.07.2011, 08:24   # 2
Scorpio
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Kann mir keiner weiterhelfen?
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Alt 28.07.2011, 18:25   # 3
King W.
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Zitat:
Zitat von Scorpio Beitrag anzeigen
Kann mir keiner weiterhelfen?
Doch, aber sei doch nicht so ungeduldig. Erst einmal
Hallo und nw welcome

So viel Zeit muß sein.

Antenne, LNB und Schalter sind in Ordnung. Das wird so funktionieren.

Zum Befestigen empfehle ich in Verbindung mit der Gibertini SE diesen Aufdachhalter. Er wird mit dem Gewicht der SE leicht fertig. Wichtig: Die Befestigungsschrauben, welche den Mast mit dem Rahmen verbinden, müssen sehr kräftig angezogen werden, sonst ist nichts besonderes zu beachten. Von dem Halter ragt nichts nach innen, bei einer eventuellen Dachisolierung entsteht keine unnötige Wärmebrücke und ein Dachausbau wird nicht behindert.

Ich denke, das ist in deinem Fall die ideale Lösung. Wenn der "SAT-Dachstein" bereits gesetzt ist, fehlt noch eine Mastdichtung, damit an der Mast-Austrittsstelle kein Regenwasser eindringt.

An Werkzeug wird nichts besonderes benötigt. Ein 19er Schraubenschlüssel für die Mast-Befestigungsschrauben, ein 13er um den Rahmen auf die Dachbalken zu schrauben und den der Antenne beiliegenden Imbusschlüssel zur Montage des LNB. Ein 11er Maulschlüssel ist ganz hilfreich, um die F-Stecker festzuziehen. Dabei ist etwas Gefühl erforderlich. Zu wenig angezogen, verschlechtert sich die Schirmdämpfung, zu viel birgt die Gefahr, daß der Kopf des Steckers abreißt.

Als Stecker selbst wären Kompressionsstecker optimal, allerdings müssen diese genau auf das Kabel abgestimmt sein. Zudem ist zur Montage Werkzeug erforderlich. Die zweitbeste Lösung wären Push-On Stecker. Von den technischen Daten her sind sie den Kompressionssteckern nahezu ebenbürtig, erfordern zur Montage aber kein Werkzeug. Einmal aufgeschoben, sitzen sie bombenfest.

Die Tatsache, daß diese Stecker nicht zu 100% wasserdicht sind, spielt bei einem Alps-LNB mit seinem perfekten Wetterschutz keine Rolle - und innen ja sowieso nicht. Also nimm sie ruhig, sie werden tadellos funktionieren.

Die üblichen Aufdrehstecker sind technisch überholt und verschlechtern die Werte für die Schirmdämpfung des Kabels. Sie sollten nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt werden. Wenn du sie dennoch nutzen willst, nimm wenigstens die vergoldeten. Sie sind glatter, lassen sich leichter aufdrehen und geben besser Kontakt.

Sonst fällt mir im Moment nicht mehr viel ein.

Bitte überprüfe auch noch einmal, ob Erdung und Potentialausgleich vorschriftsmäßig gemacht worden sind. Näheres in diesem Beitrag.
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 04.08.2011, 18:07   # 4
Scorpio
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Hallo und vielen Dank für deine ausführliche Antwort!

Der Dachsparrenhalter und die Push-On Stecker sind jetzt auch eingetroffen!

Nur bei dem Thema Erdung steige ich noch nicht durch. Also ich habe jetzt ein "Kabel" was von der Erdungsschiene im HWR bis zum Spitzboden geht. Dort wird der auch der Multischalter am Ende liegen. Der Antennemast wird ja nun dank des Dachsparenhalter nicht direkt auf dem Spitzboden zugänglich sein.

Wie schließe ich nun das "Erdungskabel" wo richtig an und was brauche ich dafür??

Grüße
Scorpio
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Alt 04.08.2011, 19:50   # 5
Dipol
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Zitat:
Zitat von Scorpio Beitrag anzeigen
Wie schließe ich nun das "Erdungskabel" wo richtig an und was brauche ich dafür??
Da weder eine drahtlose Erdung, noch ein drahtloser Potenzialausgleich möglich ist, musst du schon irgendwie an der Erdungsklemme des Dachsparrenhalters beide Drähte anschließen.

Sofern es montagetechnisch besser passt kannst du auch z. B. eine blitzstromtragfähige Tempergusserdschelle etc. verwenden. Aber aufpassen, viele Erdbänder sind -und auch Haupterdungsschienen- sind nur für einen Potenzialausgleich, nicht aber für 100 kA Blitzstrom ausgelegt.
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Alt 08.08.2011, 16:35   # 6
Scorpio
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Da weder eine drahtlose Erdung, noch ein drahtloser Potenzialausgleich möglich ist, musst du schon irgendwie an der Erdungsklemme des Dachsparrenhalters beide Drähte anschließen.

Sofern es montagetechnisch besser passt kannst du auch z. B. eine blitzstromtragfähige Tempergusserdschelle etc. verwenden. Aber aufpassen, viele Erdbänder sind -und auch Haupterdungsschienen- sind nur für einen Potenzialausgleich, nicht aber für 100 kA Blitzstrom ausgelegt.
Ich habe mich jetzt noch ein bißchen in das Thema eingelesen und glaube ich auch einigermaßen verstanden.

Also die Leitung, welche von der Haupterdungsschiene aus dem HWR in den Spitzboden führt, kann ich "nur" als Potentialausgleich benutzen. Richtig? Sprich, ich schließe dort den Multischalter, Koaxialkabel und den Antennenmast an. Richtig?

Um die SAT Schüssel zu Erden, muss ich aber wohl noch ein weiteres Kabel an den Mast anschließen und außen verlegen und an einen Erder anschließen?? <-- Da weiß ich noch gar nicht, wie ich das realisieren soll...



Grüße
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Alt 08.08.2011, 18:01   # 7
Dipol
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Zitat:
Zitat von Scorpio Beitrag anzeigen
Also die Leitung, welche von der Haupterdungsschiene aus dem HWR in den Spitzboden führt, kann ich "nur" als Potentialausgleich benutzen. Richtig?
Bei konventioneller Erdung wird nur ein Erdleiter (min. 16 mm² Einzelmassivdraht) unter Beachtung der Trennungsabstände vorzugsweise außen abgeleitet und der PA der Antennenkabel und eines Multischalters im DG mit min. 2,5 mm² Cu an der Masterdung angeschlossen. Also nur eine Ableitung, die Kabel bekommen bei einem Direkttreffer zwangsläufig erhebliche Teil-Blitzströme mit ab. Nur wenn der Multischalter im Keller montiert ist, führt ein Potenzialausgleichsleiter zur Masterde hoch.
Zitat:
Zitat von Scorpio Beitrag anzeigen
Um die SAT Schüssel zu Erden, muss ich aber wohl noch ein weiteres Kabel an den Mast anschließen und außen verlegen und an einen Erder anschließen?? <-- Da weiß ich noch gar nicht, wie ich das realisieren soll...
Das ist die Methode bei Isoliertem Blitzschutz für das gesamte Gebäude, bzw. einer getrennten Fangeinrichtung nur für die Antenne. Bei dieser optimalen Schutzmethode wird innen ein eigener Potenzialausgleichsleiter von min. 2,5 mm² (besser 4 oder 6 mm²) vom Mast möglichst eng an den Kabeln anliegend zur Haupterdungsschiene geführt.

Fangstangenmontage ist etwas für die Blitzschutzfachkräfte. Ein 16 mm² Cu-Einzelmassivdraht ist zwar für 100 kA blitzstromtragfähig und als Erdleiter bei Direkterdung zulässig, für Fangstangenableitung sind in den Grafiken der EN 60728-11 aber nur 50 mm² Blitzableiterdraht dargestellt. Den bekommt man ohne professionelles Richtgerät nicht gerade.
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Alt 09.08.2011, 17:08   # 8
Scorpio
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Bei konventioneller Erdung wird nur ein Erdleiter (min. 16 mm² Einzelmassivdraht) unter Beachtung der Trennungsabstände vorzugsweise außen abgeleitet und der PA der Antennenkabel und eines Multischalters im DG mit min. 2,5 mm² Cu an der Masterdung angeschlossen. Also nur eine Ableitung, die Kabel bekommen bei einem Direkttreffer zwangsläufig erhebliche Teil-Blitzströme mit ab. Nur wenn der Multischalter im Keller montiert ist, führt ein Potenzialausgleichsleiter zur Masterde hoch.

Sorry, dass ich weiter frage....

Also schließe ich jetzt einfach alles an das eine Kabel an, welches von der Haupterdungsschiene aus dem HWR kommt und fertig???

Grüße
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Alt 10.08.2011, 08:59   # 9
Dipol
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Zitat:
Zitat von Scorpio Beitrag anzeigen
Also schließe ich jetzt einfach alles an das eine Kabel an, welches von der Haupterdungsschiene aus dem HWR kommt und fertig???
Wenn ein 16 mm² Cu-Einzelmassivdraht (mehrdrähtig ist seit 1994 unzulässig!) vom Mast ohne gefährliche Näherungen zur Haupterdungsschiene führt, diese für 100 kA blitzstromtragfähig ist und auch noch der Fundamenter funktionstüchtig ist, wäre die Erdung normgerecht. Bei Innenableitung sind aber gefährliche Nähernungen praktisch nicht zu vermeiden.

Bei konventioneller Direkterdung ist der PA der Kabel und des Multischalters ausschließlich und ohne zusätzliche Vermaschung an der Masterde anzuschließen. Ein zweiter Draht zur HES würde eine Schleife bilden, die ist bei Direkterdung auch nach neuer EN 60728-11 zu vermeiden.
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Alt 11.08.2011, 20:14   # 10
Scorpio
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Ok, ich gebe es zu, ich bin zu blöde es zu verstehen.
Ich brauch die Erklärung auf Niveau eines 10 jährigen

Also ein 16 mm2 Einzelmasivdraht geht nicht an die Haupterdungsschiene. Der Querschnitt ist wesentlich geringer.

Da kann ich jetzt doch aber Multiswitch und Koaxkabel anschließen. Richtig? Und wenn ja, welches Installationsmaterial brauche ich dafür (am besten mit Link)??

Was mache ich aber dann mit dem Mast der SAT Schüssel, wie schließe ich denn wo und wie an??

Grüße
Scorpio


Sorry für die dummen Fragen
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Alt 12.08.2011, 10:29   # 11
Dipol
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Sorry meinerseits, aber wie kann man das
Zitat:
Zitat von Scorpio Beitrag anzeigen
Also ein 16 mm2 Einzelmasivdraht geht nicht an die Haupterdungsschiene. Der Querschnitt ist wesentlich geringer.
daraus
Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Wenn ein 16 mm² Cu-Einzelmassivdraht (mehrdrähtig ist seit 1994 unzulässig!) vom Mast ohne gefährliche Näherungen zur Haupterdungsschiene führt, diese für 100 kA blitzstromtragfähig ist und auch noch der Fundamenter funktionstüchtig ist, wäre die Erdung normgerecht. Bei Innenableitung sind aber gefährliche Nähernungen praktisch nicht zu vermeiden.
ableiten?
Zitat:
Zitat von Scorpio Beitrag anzeigen
Sorry für die dummen Fragen
Anbeblich gibt es keine dummen Fragen, sondern höchstens dumme Antworten. Ich kann aber nicht nachvollziehen, was an der Verlegung eines 16 mm² Einzelmassivdrahts zwischen Mast und HES und einem Potenzialausgleichsleiter von 2,5, 4 oder 6 mm² zwischen Multischalter und Mast so unglaublich schwer zu verstehen sein soll.

Wenn die geradezu rührende Hilflosigkeit nicht getrollt ist, darf man als verantwortungsbewusster Berater nur dringend davon abraten, die Erdung und den PA in Eigenleistung auszuführen.
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Alt 12.08.2011, 12:55   # 12
Scorpio
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(Der vorletzte hat es jetzt irgendwie klarer gemacht)

Das Problem ist wohl eher, dass halt kein 16 mm2 vom Spitzboden zur HES verläuft sondern nur ein geringer durchschnitt. Mit dem ich dann anscheinend nichts anfangen kann?!?

Wie soll also der 16 mm2 Leiter zur HES?

Und das der Potentialausgleich nur zwischen Multischalter und Mast verleget wird, habe ich jetzt zum ersten mal rausgelesen.

Und was genau sind "gefährliche Näherungen" bezogen auf das 16 mm2 Kabel ?
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Alt 12.08.2011, 13:03   # 13
Dipol
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Zitat:
Zitat von Scorpio Beitrag anzeigen
Und was genau sind "gefährliche Näherungen" bezogen auf das 16 mm2 Kabel ?
Zwischen Erdungskabeln und Blitzableiterdrähten einerseits und Elektroleitungen oder Metallen andererseits sind Trennungsabstände einzuhalten.

Die sind abhängig von der Länge bis zum Fundamenterder zu berechnen. Unter 0,5 Meter Abstand wird es kritisch, da besteht Überschlagsgefahr. Deswegen ist ja eine Innenableitung der Erdung nur selten normkompatibel möglich.
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Alt 12.08.2011, 13:45   # 14
Scorpio
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Gut.

Damit schließt es sich schon aus, die Erdung im Haus zu verlegen.

Also müsste man doch wie zwischendurch schon geschrieben, die 16 mm2Leitung aussen am Haus langführen. Und dann wieder ins Haus zur HES oder einen Erder außerhalb des Hauses.

Das Kable vom Spitzboden zur HES kann ich dann vergessen? Weil ein Potentialausgleich zwischen Mast und und Multischalter erdfolgt?
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Alt 12.08.2011, 20:54   # 15
Dipol
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Zitat:
Zitat von Scorpio Beitrag anzeigen
Und dann wieder ins Haus zur HES oder einen Erder außerhalb des Hauses.
Ein Zusatzerder muss auch mit dem Schutzpotenzialausgleich blitzstromtragfähig verbunden werden.
Zitat:
Zitat von Scorpio Beitrag anzeigen
Das Kable vom Spitzboden zur HES kann ich dann vergessen? Weil ein Potentialausgleich zwischen Mast und und Multischalter erdfolgt?
So ist es in der EN 60728-11 bei direkter Antennen-Erdung auf Gebäuden ohne Blitzschutzanlage vorgeschrieben.
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Alt 18.08.2011, 12:31   # 16
Scorpio
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Wäre es so richtig?

(Siehe Anhang)
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg SAT.JPG (35,6 KB, 8x aufgerufen)
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Alt 18.08.2011, 16:02   # 17
Dipol
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Es fehlt noch ein mastnaher Erdblock und da man den neuerdings zugelassenen "temporären" PA der Sternleitungen mit F-Steckern nicht kontaktsicher herstellen kann, auch noch ein ausgangsseitiger Erdblock oder eine gemeinsamer Erdwinkel für alle Kabel. Die Gehäuse von receivergespeisten Multischaltern müssen nach neuer Norm nicht mehr geerdet werden, aber da an der Brücke ist nichts "gespart" ist würde ich die auch noch machen.

Ansonsten ist die Ausführung normkonform schleifenfrei.

Dass es eine Viecherei ist einen 2,5 Meter langen Staberder bis 0,5 Meter unter Grund einzutreiben wurde schon mehrfach erwähnt. Ebenso dass fz-Profilstäbe galvanisch abgetragen werden können (evtl. Funkenstrecke erforderlich) und dass der Kupferdrahtanschluss korrosionssicher und wasserdicht erfolgen muss.
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Alt 19.08.2011, 08:28   # 18
Scorpio
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Na das wird ja lustig mit dem Staberder. Dann muss ich auch erstmal die 16 mm2 über das Dach und dann an der Hauswand entlang in den Garten bringen. (Gibt es da eigentlich elegante Lösungen??)

Da frag ich mich auch, warum mir dann der Elektriker eine Leitung (2,5mm2) von der HES in den Spitzboden gelegt hat, wenn ich die überhaupt nicht nutzen kann.


Grüße
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Alt 19.08.2011, 16:18   # 19
Dipol
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Zitat:
Zitat von Scorpio Beitrag anzeigen
Na das wird ja lustig mit dem Staberder. Dann muss ich auch erstmal die 16 mm2 über das Dach und dann an der Hauswand entlang in den Garten bringen. (Gibt es da eigentlich elegantere Lösungen??)
Klar doch, Montage im Schutzbereich der Fassade. Eine aufwärts gerichtete Fangleitung der Blitzschutzanlage ist in Grenzen zulässig, ein nach oben verlaufender Erdungsdraht aber absolut normwidrig.
Zitat:
Zitat von Scorpio Beitrag anzeigen
Da frag ich mich auch, warum mir dann der Elektriker eine Leitung (2,5mm2) von der HES in den Spitzboden gelegt hat, wenn ich die überhaupt nicht nutzen kann.
Ich bezweifle, dass ausgerechnet dein Eli dafür eine normkompatible Erklärung liefern kann. Der reduzierte PA-Querschnitt von 2,5 mm² ist für einen Potenzialausgleichsleiter überhaupt erst seit Juni 2011 zulässig, bis dahin war selbst für eine Unterdachantenne ein Mindestquerschnit von 4 mm² gefordert.

Kurzum: Nur ein Beispiel von Normunkenntnis eines Fachmanns mehr.

Frag den Eli doch mal nach seinem Grund. Die Antwort kann ja immerhin noch zur Erheiterung beitragen.
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Alt 28.05.2012, 10:53 # --
News Flash
 
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