| | # 3 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Doch, aber sei doch nicht so ungeduldig. Erst einmal Hallo und So viel Zeit muß sein. Antenne, LNB und Schalter sind in Ordnung. Das wird so funktionieren. Zum Befestigen empfehle ich in Verbindung mit der Gibertini SE diesen Aufdachhalter. Er wird mit dem Gewicht der SE leicht fertig. Wichtig: Die Befestigungsschrauben, welche den Mast mit dem Rahmen verbinden, müssen sehr kräftig angezogen werden, sonst ist nichts besonderes zu beachten. Von dem Halter ragt nichts nach innen, bei einer eventuellen Dachisolierung entsteht keine unnötige Wärmebrücke und ein Dachausbau wird nicht behindert. Ich denke, das ist in deinem Fall die ideale Lösung. Wenn der "SAT-Dachstein" bereits gesetzt ist, fehlt noch eine Mastdichtung, damit an der Mast-Austrittsstelle kein Regenwasser eindringt. An Werkzeug wird nichts besonderes benötigt. Ein 19er Schraubenschlüssel für die Mast-Befestigungsschrauben, ein 13er um den Rahmen auf die Dachbalken zu schrauben und den der Antenne beiliegenden Imbusschlüssel zur Montage des LNB. Ein 11er Maulschlüssel ist ganz hilfreich, um die F-Stecker festzuziehen. Dabei ist etwas Gefühl erforderlich. Zu wenig angezogen, verschlechtert sich die Schirmdämpfung, zu viel birgt die Gefahr, daß der Kopf des Steckers abreißt. Als Stecker selbst wären Kompressionsstecker optimal, allerdings müssen diese genau auf das Kabel abgestimmt sein. Zudem ist zur Montage Werkzeug erforderlich. Die zweitbeste Lösung wären Push-On Stecker. Von den technischen Daten her sind sie den Kompressionssteckern nahezu ebenbürtig, erfordern zur Montage aber kein Werkzeug. Einmal aufgeschoben, sitzen sie bombenfest. Die Tatsache, daß diese Stecker nicht zu 100% wasserdicht sind, spielt bei einem Alps-LNB mit seinem perfekten Wetterschutz keine Rolle - und innen ja sowieso nicht. Also nimm sie ruhig, sie werden tadellos funktionieren. Die üblichen Aufdrehstecker sind technisch überholt und verschlechtern die Werte für die Schirmdämpfung des Kabels. Sie sollten nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt werden. Wenn du sie dennoch nutzen willst, nimm wenigstens die vergoldeten. Sie sind glatter, lassen sich leichter aufdrehen und geben besser Kontakt. Sonst fällt mir im Moment nicht mehr viel ein. Bitte überprüfe auch noch einmal, ob Erdung und Potentialausgleich vorschriftsmäßig gemacht worden sind. Näheres in diesem Beitrag.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 6 | |
| Threadstarter Registriert seit: 27.07.2011
Beiträge: 10
| Zitat:
Also die Leitung, welche von der Haupterdungsschiene aus dem HWR in den Spitzboden führt, kann ich "nur" als Potentialausgleich benutzen. Richtig? Sprich, ich schließe dort den Multischalter, Koaxialkabel und den Antennenmast an. Richtig? Um die SAT Schüssel zu Erden, muss ich aber wohl noch ein weiteres Kabel an den Mast anschließen und außen verlegen und an einen Erder anschließen?? <-- Da weiß ich noch gar nicht, wie ich das realisieren soll... Grüße | |
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| | # 7 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zitat:
Fangstangenmontage ist etwas für die Blitzschutzfachkräfte. Ein 16 mm² Cu-Einzelmassivdraht ist zwar für 100 kA blitzstromtragfähig und als Erdleiter bei Direkterdung zulässig, für Fangstangenableitung sind in den Grafiken der EN 60728-11 aber nur 50 mm² Blitzableiterdraht dargestellt. Den bekommt man ohne professionelles Richtgerät nicht gerade. | ||
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| | # 8 | |
| Threadstarter Registriert seit: 27.07.2011
Beiträge: 10
| Zitat:
![]() ![]() Sorry, dass ich weiter frage.... Also schließe ich jetzt einfach alles an das eine Kabel an, welches von der Haupterdungsschiene aus dem HWR kommt und fertig??? Grüße | |
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| | # 9 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Bei konventioneller Direkterdung ist der PA der Kabel und des Multischalters ausschließlich und ohne zusätzliche Vermaschung an der Masterde anzuschließen. Ein zweiter Draht zur HES würde eine Schleife bilden, die ist bei Direkterdung auch nach neuer EN 60728-11 zu vermeiden. | |
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| | # 10 |
| Threadstarter Registriert seit: 27.07.2011
Beiträge: 10
| ![]() ![]() Ok, ich gebe es zu, ich bin zu blöde es zu verstehen. Ich brauch die Erklärung auf Niveau eines 10 jährigen ![]() Also ein 16 mm2 Einzelmasivdraht geht nicht an die Haupterdungsschiene. Der Querschnitt ist wesentlich geringer. Da kann ich jetzt doch aber Multiswitch und Koaxkabel anschließen. Richtig? Und wenn ja, welches Installationsmaterial brauche ich dafür (am besten mit Link)?? Was mache ich aber dann mit dem Mast der SAT Schüssel, wie schließe ich denn wo und wie an?? Grüße Scorpio Sorry für die dummen Fragen |
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| | # 11 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Sorry meinerseits, aber wie kann man das Zitat:
Zitat:
Anbeblich gibt es keine dummen Fragen, sondern höchstens dumme Antworten. Ich kann aber nicht nachvollziehen, was an der Verlegung eines 16 mm² Einzelmassivdrahts zwischen Mast und HES und einem Potenzialausgleichsleiter von 2,5, 4 oder 6 mm² zwischen Multischalter und Mast so unglaublich schwer zu verstehen sein soll. Wenn die geradezu rührende Hilflosigkeit nicht getrollt ist, darf man als verantwortungsbewusster Berater nur dringend davon abraten, die Erdung und den PA in Eigenleistung auszuführen. | ||
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| | # 12 |
| Threadstarter Registriert seit: 27.07.2011
Beiträge: 10
| (Der vorletzte hat es jetzt irgendwie klarer gemacht) Das Problem ist wohl eher, dass halt kein 16 mm2 vom Spitzboden zur HES verläuft sondern nur ein geringer durchschnitt. Mit dem ich dann anscheinend nichts anfangen kann?!? Wie soll also der 16 mm2 Leiter zur HES? Und das der Potentialausgleich nur zwischen Multischalter und Mast verleget wird, habe ich jetzt zum ersten mal rausgelesen. Und was genau sind "gefährliche Näherungen" bezogen auf das 16 mm2 Kabel ? |
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| | # 13 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zwischen Erdungskabeln und Blitzableiterdrähten einerseits und Elektroleitungen oder Metallen andererseits sind Trennungsabstände einzuhalten. Die sind abhängig von der Länge bis zum Fundamenterder zu berechnen. Unter 0,5 Meter Abstand wird es kritisch, da besteht Überschlagsgefahr. Deswegen ist ja eine Innenableitung der Erdung nur selten normkompatibel möglich. |
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| | # 14 |
| Threadstarter Registriert seit: 27.07.2011
Beiträge: 10
| Gut. Damit schließt es sich schon aus, die Erdung im Haus zu verlegen. Also müsste man doch wie zwischendurch schon geschrieben, die 16 mm2Leitung aussen am Haus langführen. Und dann wieder ins Haus zur HES oder einen Erder außerhalb des Hauses. Das Kable vom Spitzboden zur HES kann ich dann vergessen? Weil ein Potentialausgleich zwischen Mast und und Multischalter erdfolgt? |
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| | # 17 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Es fehlt noch ein mastnaher Erdblock und da man den neuerdings zugelassenen "temporären" PA der Sternleitungen mit F-Steckern nicht kontaktsicher herstellen kann, auch noch ein ausgangsseitiger Erdblock oder eine gemeinsamer Erdwinkel für alle Kabel. Die Gehäuse von receivergespeisten Multischaltern müssen nach neuer Norm nicht mehr geerdet werden, aber da an der Brücke ist nichts "gespart" ist würde ich die auch noch machen. Ansonsten ist die Ausführung normkonform schleifenfrei. Dass es eine Viecherei ist einen 2,5 Meter langen Staberder bis 0,5 Meter unter Grund einzutreiben wurde schon mehrfach erwähnt. Ebenso dass fz-Profilstäbe galvanisch abgetragen werden können (evtl. Funkenstrecke erforderlich) und dass der Kupferdrahtanschluss korrosionssicher und wasserdicht erfolgen muss. |
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| | # 18 |
| Threadstarter Registriert seit: 27.07.2011
Beiträge: 10
| Na das wird ja lustig mit dem Staberder. Dann muss ich auch erstmal die 16 mm2 über das Dach und dann an der Hauswand entlang in den Garten bringen. (Gibt es da eigentlich elegante Lösungen??) Da frag ich mich auch, warum mir dann der Elektriker eine Leitung (2,5mm2) von der HES in den Spitzboden gelegt hat, wenn ich die überhaupt nicht nutzen kann. Grüße |
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| | # 19 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zitat:
Kurzum: Nur ein Beispiel von Normunkenntnis eines Fachmanns mehr. Frag den Eli doch mal nach seinem Grund. Die Antwort kann ja immerhin noch zur Erheiterung beitragen. | ||
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