| | # 1 |
| Registriert seit: 29.08.2010
Beiträge: 13
| Hallo zusammen, ich kann nur nochmal darauf hinweise, dass King W.'s sehr gute Erklärung des Unterschiedes Unicable- vs. Einkabellösung immer noch nicht sticky gemacht worden ist Jedenfalls müssen wir ein 3 Etagenmietshaus mit einer neuen SAT-Verkabelung ausstatten. Jede Etage ist eine Wohneinheit und jede Wohneinheit bekommt jeweils 2 Dosen im Wohnzimmer und 1 Dose im Schlafzimmer. Ein stillgelegter Kaminschacht dient dabei als "Versorgungsschacht", der im Wohnzimmer endet und Schlafzimmer ist direkt nebenan. Das Layout aller Wohnungen ist ungefähr gleich. Momentan geht es erst einmal darum, die Leerrohre zu verlegen. Die Installation der SAT-Anlage wird auf jedenfall der SAT-Techniker hier vor Ort ( Erdung und Potentialausgleich) übernehmen. Verkabelung und Dosensetzen mal sehen. Jedenfalls bräuchte ich von euch ein paar infos ob meine Überlegungen so richtig sind und der SAT-Techniker mir nachher keinen Quatsch erzählen kann Zunächst wollte ich das ganze mit 2 kaskadierten Technisat Routern lösen. Also 3x4 und ein "toter" Strang. Im Wohnzimmer wird wohl nur ein Fernseher stehen. Somit ständen für jede Wohnung jeweils "2 Anschlüsse" für Wohnzimmer und Schlafzimmer zur Verfügung. Wer noch mehr braucht muss halt mit den Einschränkungen leben. Großer Vorteil hier ist natürlich deutlich weniger Aufwand bei der Verkabelung und eigentlich maximale Flexibilität. Aber stimmt das wirklich? Was ist z.B. mit Sky? unterstützen deren Receiver auch Unicable. Konnte da leider gar nichts zu finden. Und wie ist es bei den anderen Herstellern. Unterstützt inzwischen ein Großteil der Reveiver Unicable oder müsste sich der Mieter dann erstmal einen teuren zu legen? Was passiert eigentlich wenn an einem "Strang" nur ein Anschluss genutzt wird? Ist dann auch ein Unicable fähiger Receiver nötig? Oder gibt es dann einen Legacy Modus? Die einzige Alternative wäre ja dann nur ein Multiswitch. Was aber bedeutet (hoffentlich nur) 4 Kabel pro Wohnung. 2 gehen direkt in die Dose im Schlafzimmer und 2 ins Wohnzimmer. Wobei ich dann die Hoffnung hätte, dass die erste Dose im WZ als Durchgangsdose ausgelegt werden kann und somit wenn man nur eine der Dosen benutzt damit keine Probleme bekommt. Ich hab auch mal eine amateurhafte Zeichnung des "interessanten Bereiches" der Wohnung angefügt Die Türe ist natürlich etwas unschön. Ist aber auch nur in einer Etage so. Sonst frage ich mich ob ich in der Ecke E noch irgendetwas vorsehen (Dose) sollte damit man im Zweifel leicht eine T-Weiche/2 Wege-Verteiler einbauen kann. hmm doch ganz schön lang geworden 1) Ist es möglich einen Sky zertifizierten Receiver an einer Unicable Anlage zu nutzen? 2) Wenn an einem Unicable Strang nur ein Anschluss genutzt wird, kann man dann auch einen nicht Unicable fähigen Receiver benutzten? 3) Ist es möglich bei Verwendung eines Multiswitches trotzdem mehrere Dosen mit einem Kabel zu versorgen, wenn zeitgleich nur eine Dose genutzt wird? 4) In die Ecke ne Dose setzen für einen evtl. nötigen Verteiler? |
|
| | # 2 | ||||||||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Bei HUMAX erkennt man Receiveiver mit EN 50494-Befehlssatz an der Bezeichnung SCD. Zitat:
Zitat:
Alternativ sind auch UniCable-taugliche Abzweiger wie der SPAUN UniTAP oder JULTEC JPT1-17 mit einer Einzeldose auf dem Stichanschluss möglich. | ||||||||
|
| | # 3 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| ![]() Soweit ich weiß, ist der JPS0503-6TN nicht mehr zu bekommen. Das letzte, noch vorhandene Exemplar ist nach Aussage von Jultec Mitte Juni an SEH geliefert worden, wo ich das Teil gekauft habe. Ob ein anderer Händler noch solch ein Teil auf Lager hat, weiß ich nicht. Mein Vorschlag wäre die Verwendung eines JRS0506-2T von Jultec. In jede Wohnung werden zwei Kabel gelegt, an jedes Kabel kann entweder ein herkömmlicher Receiver, zwei Unicable-Receiver oder ein Twin-Receiver (unicable-tauglich) angeschlossen werden. An jedem Kabel wird entweder eine Stichdose installiert (bitte Qualitätsware nehmen, z.B. diese hier) oder eine Durchgangs- und eine Enddose, je nach baulicher Gegebenheit. Vorteile hierbei:
Da die angeschlossenen Receiver die Stromversorgung des LNB und auch des Schalters übernehmen müssen, sollte ein LNB mit einem möglichst geringen Stromverbrauch gewählt werden. Dieses Alps ist nicht nur preislich interessant, auch die Qualität stimmt und der Stromverbrauch beträgt lediglich 150 mA. Dazu kommen noch 95 mA für den Schalter. Damit ergibt sich eine maximale Stromaufnahme von 245 mA, aber auch nur dann, wenn lediglich ein Receiver eingeschaltet ist. Laufen mehrere Receiver, teilen sie sich die Stromversorgung. Die Netzteile guter Marken-Receiver sind meist für einen maximalen LNB-Versorgungsstrom von 500 mA konzipiert, 300 mA schafft aber auch jede billige China-Gurke. Probleme durch den receivergespeisten Betrieb sind deshalb nicht zu erwarten. * Alternativ könnte auch gutes Twin-Kabel, z.B. dieses hier angewendet werden, um den Verkabelungsaufwand noch weiter zu reduzieren. Die bei dem dünneren Kabel etwas erhöhte Kabeldämpfung begrenzt zwar die mögliche Länge der Kabelstrecken (auf ca. 30m), hat aber auf die Empfangsqualität keinerlei Einfluß.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
|
| | # 4 |
| Threadstarter Registriert seit: 29.08.2010
Beiträge: 13
| wow wie immer guter input! danke schonmal dafür an euch beide!! ihr schwärmt ja eigentlich immer für die jultecs, das ist ja nix neues der tv-techniker der die sache übernehmen soll ist aber eher der technisat mensch. strom ist am ort der SAT-Anlage zwar kein Problem aber trotzdem ist das ja nicht uninteressant. Über die Dauer der Laufzeit der Anlage wird man vielleicht sogar die Mehrkosten wieder reinholen Preise hab ich sogar auch ein paar gefunden. SEH hat ihn anscheinend auch schon im Angebot. Wir haben heute mal den MS-Aufbau etwas konkreter gemacht. Ist zwar der meiste Aufwand bei der Installation aber nachher ist man nunmal maximal flexibel. Wobei ich zugegeben muss der von euch vorgeschlagene Jultec ist auch ziemlich flexibel. Aber zurück zum MS. Was wäre denn in dem Fall von dem Gerät hier zu halten? Wäre billiger als die Kaskadelösung von zwei 8fach Technisat-Switches. Muss mir das ganze mal überlegen und morgen mal zum TV-Fritzen gehen. |
|
| | # -- |
| News Flash | Das könnte Dich auch noch interessieren:
Nicht fündig geworden? Dann ohne Anmeldung in unserem Gast-Forum nachfragen. |







Ob ein anderer Händler noch solch ein Teil auf Lager hat, weiß ich nicht.