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| Team SAT-Technik Registriert seit: 18.03.2009
Beiträge: 555
| Hallo zurück und ![]() Entschuldige die leicht verspätete Antwort, aber besser spät als nie. Zitat:
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Antenne hast du jetzt nicht explizit gefragt, aber das LNB muss ja auch irgendwo befestigt werden. Für hohe Ansprüche empfehlen wir immer die Gibertini OP 85 SE. Dort sind alle Teile aus witterungs und alterungsbeständigem Material gefertigt. Du findest dort kein Teil aus Plastik. Wirklich eine sehr gute Antenne. Etwas günstiger kämst du mit einer Triax TDA 78 davon. Dort sind aber noch einige Teile wie die LNB Halterung aus Plastik. Ich selbst habe eine solche Antenne seit ca. 4 Jahren im Einsatz und kann nur gutes Berichten. Wie es aber auf Dauer aussieht, wird sich, zumindest bei mir, noch zeigen müssen. Darunter solltest du in der Größe, als auch in der Qualität mit den Antennen aber nicht gehen. Der Rest ergibt sich aus den zwei Möglichkeiten der Verteilung: a) Sternverteilung mit eigenem Kabel zu jedem Receiver Hierbei müssen zu einem Twin Receiver auch zwei Kabel gelegt werden. Also in jedes Stockwerk 3 Kabel, macht insgesamt 9. Du würdest also z.B. mit einem Jultec JRM0512T auskommen. Dieser Verteiler ist komplett receivergespeist und braucht kein eigenes Netzteil. Dadurch sparst du auf Dauer jede Menge Stromkosten, da der Verteiler wirklich nur läuft, wenn auch ein Receiver eingeschaltet ist. Außerdem einzigartig bei Jultec: Das LNB wird nur mit 8V, anstatt den üblichen 12V betrieben. Dadurch wird jede Menge Strom gespart. An den empfangseigenschaften ändert sich aber nichts. Da du kein UKW oder DVB-T mit in die Anlage einspeisen möchtest, brauchst du nicht zwingend Antennensteckdosen. Solltest du doch welche setzen wollen, wären bei einem Single Anschluss die Axing SSD 5-00 und beim Twin Anschluss eine Hirschmann EDS 322 F zu empfehlen. b) Unicable Verteilung mit Reihenschaltung in den Stockwerken Hierfür brauchst du nur ein Kabel in jedes Stockwerk. Es würde sich z.B. der Jultec JPS0504-03T anbieten. Dort kannst du 4 Kabel anschließen, an welchem du jeweils 3 Tuner betreiben kannst (also 3 Single Tuner Receiver oder ein Twin- und ein Single Tuner Receiver). Hier brauchst du auf jeden Fall Antennendosen. Bei jeweils zwei Pro Strang, wären das z.B. als erste Dose eine Axing SSD 5-18 gefolgt von einer Axing SSD 5-14. In den Ausgang der letzten Dose, setzt du dann einen entkoppelten Abschlusswiderstand. Zitat:
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Zum Kabel noch: Bitte nicht auf die Werbefuzzis reinfallen und kein solches fünffachgeschirmtes 130dB Hochschirmkabel mit Gelschutz kaufen. Der Gelschutz verschmiert nur alles und beim Koaxkabel gibt es wichtigeres, als nur die Schirmung: - Ein 1,13mm Innenleiter aus reinem Kupfer für möglichst geringe Durchgangsdämpfung, gute Kabel erreichen ca. 30dB/100m - Eine verklebte innere Folie für eine leichtere Montage der F-Stecker - Ein Abschirmgeflecht aus verzinntem Kupfer mit hoher Bedeckung. Billige Kabel haben meist nur ein Alugeflecht. Das bricht ganz schnell beim Verlegen und führt zu Intermodulationsstörungen. Selbst gute zweifach geschirmte Kabel wie das Kathrein LCD 95 oder das Hirschmann Koka 110 HD erreichen bereits eine hohe Schirmwirkung nach Class A und sind bei weitem einfacher zu verarbeiten als das oben verlinkte Billigkabel. Solltest du komplett auf Highend setzen wollen, nimm das Kathrein LCD 111 oder das Hirschmann Koka 125 HD. Die sind durch eine zusätzliche Lage Folie dreifach geschirmt und stellen damit das Nonplus Ultra an Antennenkabeln dar. Für draußen kannst du, wenn du möchtest, sogar UV geschütztes PE Kabel bestellen. Die oben genannten Kabel gibt es auch alle in einer PE Variante. Bei Kathrein heißen diese LCD 99 und LCD 115. Bei Hirschmann wäre es z.B. das Hirschmann Koka 110 HD PE. Das altert bei direkter Sonneneinstrahlung nicht ganz so schnell. Es ist daher sinnvoll dieses Kabel vom LNB bis zum ersten Potentialausgleichsblock zu verwenden. Zu einem guten Kabel gehören auch noch gute Stecker. Dazu sei mal auf diesen Artikel aus der Infosat Ausgabe 273 verwiesen. Auch hier kommt man zum Schluss: An ein gutes Antennenkabel, gehören keine F-Aufdrehstecker. Mindestens Self Install, noch besser F-Kompressionsstecker. Für das Hirschmann Kabel kannst du dir auch ein passendes Werkzeug/Steckerset bei Seh ausleihen. Nach getaner Arbeit schickst du es zurück und erhälst dann den Preis für das Werkzeug erstattet. Du zahlst so nur die verbrauchten Stecker und das Rücksendeporto. Günstiger kommst du nicht an so hochqualitative Steckerverbindungen, die sogar noch wasserdicht sind. Wie der JRM0512T verkabelt wird, vor allem in Bezug auf korrekten Potentialausgleich, hat King W. in diesem Beitrag in einer Skizze erklärt. Bevor ich mir die Mühe mache, das nochmal zu zeichnen, verweise ich dich einfach mal dorthin. Sollte die Antenne nicht erdungspflichtig sein, wird das Kabel für den PA nicht am Antennenmast, sondern direkt zur Potentialausgleichsschiene im Keller des Hauses geführt. Hoffe das hat dir, trotz Verspätung, noch ein wenig geholfen. Gruß - polskafan | |||||
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