Hallo Miweo und
Zitat:
Zitat von miweo Hat vielleicht wer eine Idee woran es dann liegen kann ??? |
Gleichspannungsmäßig scheint das Kabel in Ordnung zu sein, es hat jedenfalls keinen Kurzschluss und
ohne Strombelastung auch keine Unterbrechung. Über die Dämpfung der Hochfrequenzen sagt dieser Test aber nichts aus.
Somit bleiben nur folgende Ursachen:
- Unter Belastung mit LNB-Strom (150 bis ? mA) wird die 13/18 Volt-Spannungszuführung unterbrochen.
- Es wurde ein Katastrophenkabel mit chemischer Schäumung installiert, dessen HF-Dämpfung inzwischen so hoch ist, dass am Receiver nicht mehr genug Antennenpegel ankommt.
- Die Bestandsleitung endet in einer Asiensteckdose, bei welcher die typische Unterbrechung des Mittelleiters vorliegt. Test durch Direktanschluss am Kabel, bei Parallelspeisung über das Wohnzimmer sollte wenigstens die vertikale Ebene empfangbar sein.
Wer am Kabel spart und das entgegen DIN 18015 auch noch normwidrig einputzt, spart an der falschen Stelle.
Falls eine Steckdose installiert ist, würde ich erst mal bei der ansetzen. In meinem Asservatenkabinett befindet sich ein Murks-Kabel, bei dem selbst nach Kürzung auf 7 Meter Länge noch kein Empfang möglich war.