| | # 2 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Hallo Ralf, erst einmal Hallo und Zitat:
Dann wollen wir mal. Du schreibst: Auf dem Dachboden befindet sich ein Verteiler. Das läßt schon mal hoffen, daß nicht alle Dosen in Reihe geschaltet sind. Idealerweise ist es eine Sternverteilung, d.h. jeder Anschluß oder zumindest jede Wohnung hängt an einem eigenen Kabel. In dem Fall kann man eine Verteilung per Multischalter oder eine Unicable-Verteilung mit kleinen Clustern vornehmen. Das ist in der Regel ohne große Probleme machbar. Die nächste Frage betrifft die Qualität der Kabel: Sie sollten mindestens doppelt geschirmt sein, d.h. über ein Drahtgeflecht sowie eine Abschirmfolie verfügen, ähnlich diesem Kabel. Normalerweise ist das bei einem Kabelfernseh-Anschluß der Fall. Sieh einfach am Verteiler oder an einer Antennensteckdose nach, in der Regel läßt sich das ganz gut erkennen. Jetzt brauchen wir noch eine Skizze der Verkabelung, d.h. welche und wie viele Anschlüsse an den vom Verteiler abgehenden Kabel hängen und wieviel Anschlüsse pro Wohnung gewünscht werden. Brutale, aber wirkungsvolle Methode: Ein Kabel vom Verteiler abklemmen und dann hören, wer schreit. Dort führt das Kabel hin. Je genaue die Topologie der Verkabelung feststeht, desto gezielter können wir planen und umso weniger besteht die Gefahr, daß die Antenne über- unter- oder ganz falsch dimensioniert wird. Auch ein Foto vom Verteiler wäre vielleicht ganz hilfreich. Dann kommt noch ein (hoffentlich kleines) Problem auf euch zu: Die Sicherheit der Anlage. Grundsätzlich ist eine Antenne erdungspflichtig. Falls euer Haus mit einem Blitzableiter ausgestattet ist, könnte der Blitzschutz per Fangstange realisiert werden, andernfalls käme eine direkte Erdung mit einem 16 mm² Kupferkabel in Frage. Im Beitrag über Erdung und Potentialausgleich sind weitere Infos zu finden. Bitte lesen. Zum Schluß noch die Frage nach Preis und Qualität. "Billig" kommt für eine Gemeinschaftsanlage wohl nicht in Frage, da hättet ihr nicht viel Freude dran. Bleibt noch die Wahl zwischen "Gut, aber bezahlbar" und "Spitzenqualität, auch wenn es etwas teurer ist". Schreib mal zurück, auch für euch gibt es eine passende Anlage, die euch den Kabelanbieter (Unitymedia?) schnell vergessen macht.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
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| | # 4 |
| Threadstarter Registriert seit: 08.06.2011 Ort: Düsseldorf
Beiträge: 11
| Hallo, kam erst heute dazu Bilder zu machen. Hier sind die Bilder. Sagt mir ruhig die Wahrheit, ich kann das schon ab. Wenn noch Fragen sein sollten, so stehe ich zur Verfügung.(Ist ja langes Wochenende) Gruß Ralf 002 (800x529).jpg 003 (800x600).jpg 004 (600x800).jpg 005 (800x600).jpg 006 (600x800).jpg 007 (600x800).jpg 008 (800x517).jpg 009 (600x800).jpg 010 (800x600).jpg |
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| | # 7 |
| Threadstarter Registriert seit: 08.06.2011 Ort: Düsseldorf
Beiträge: 11
| Hallo, vielen Dank für Eure ersten Stellungnahmen. Also für mich sah die Installation auch wenig professionell aus. Na ja, der nette Nachbar. ![]() Den Antennenmast umdrehen, auch nicht schlecht die Idee. ![]() War über das WE auch nicht untätig und habe 2 Sat-Läden besucht. Beide Läden kamen darüber zur gleichen Meinung, dass die Installation um es gelinde zu sagen, sehr gewöhnungsbedürftig ist. Neuer Mast ist obligatorisch und anhand der Bilder gehen Sie von einer Baumstruktur aus. Dabei wurde mir der TechniRouter empfohlen. Also für mich sah das sehr professionell aus. Die Kosten für die Anlage incl. Montage für ein 7 Parteien Haus mit 2 Anschlüsse (Receiver und Aufnahmegrät) wurden anhand der Bilder und mit meinen Erläuterungen mit 1500 - 2000 Euro angegeben. Jedoch stellte ich fest, das die Receiver ein wenig teurer sind.Der genaue Kostenvoranschlag wird bei einem Besuch erstellt. Einem fiel noch auf, das die DVB-T Antenne in die entgegen gesetzte Richtung ausgerichtet ist und von daher der DVB-T Verstärker quatsch ist.(500 PS in einer Ente macht ja auch kein Sinn) Jetzt meine Fragen: Gibt es zu diesem TechniRouter Alternativen ? Wer muss die Satanlage bezahlen ? Wenn keiner(Mieter) aus dem Haus mitzieht, habe ich das Recht, mir alleine, eine Anlage auf das Dach zu stellen? Kann ich meinen Vermieter drängen, die Anlage in Ordnung zu bringen.(Blitzableiter, Potenzial, Ausrichtung der Antenne und neuer Antennenmast.) |
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| | # 8 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Alternativen gibt es, noch bessere sogar - von Jultec. Aber die Auswahl ist so groß, daß man schon genau wissen muß, was denn nun zu machen ist. Und, auch wenn es schwierig sein sollte, die Kabelstruktur muß irgendwie ermittelt werden. Wie viele Ableitungen gibt es und wie viele Anschlüsse pro Ableitung sind vorzusehen? Solange wir das nicht wissen, betreiben wir Kaffeesatz-Leserei und eine gezielte Beratung ist nicht möglich. Euch einfach einen TechniRouter verkaufen kann jeder Laden, aber es soll ja auch hinterher funktionieren. Wie die rechtliche Situation aussieht, kann ich nicht beurteilen. Tatsache ist jedenfalls, daß die Analogprogramme im April 2012 abgeschaltet werden. Bis dahin muß die Anlage geändert sein, sonst sitzt ihr im Dunkeln. Wem gehört denn die jetzige Anlage? Wenn sie euch allen gehört, dann schmeißt doch einfach zusammen und macht wieder eine Gemeinschaftsanlage. Wenn sie dem Vermieter gehört, so ist er wohl in der Pflicht und er wäre sehr schlecht beraten, wenn er mit dem Umbau noch lange wartet. Spätestens Anfang nächsten Jahres werden die Kapazitäten knapp. Wetten?
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| | # 9 |
| Threadstarter Registriert seit: 08.06.2011 Ort: Düsseldorf
Beiträge: 11
| Hallo, wie schon beschrieben, ist das eine DVB-T Anlage , wobei diese auch nicht richtig installiert ist. (Falsche Ausrichtung) Diese alte (DVB-T)Antennenanlage gehört unserem Vermieter. Wie kann man das genau feststellen, um was es sich für eine Struktur handelt. Gruß Ralf |
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| | # 10 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
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| | # 11 | ||||
| Threadstarter Registriert seit: 08.06.2011 Ort: Düsseldorf
Beiträge: 11
| Zitat:
![]() Wird wohl hoffentlich bei Besuch der Spezialisten gemacht, oder ? Zitat:
Zitat:
Zitat:
Könnt ihr mir noch einen guten Betrieb im Raum Düsseldorf empfehlen, wo ihr auch schon Eure Erfahrungen gemacht habt? | ||||
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| | # 12 |
| Registriert seit: 16.04.2011 Ort: München
Beiträge: 7
| Hallo Elleraner, Netter Dachstuhl! ![]() Ein paar hinweise von meiner Seite: 0) Das Wichtigste zuerst: Blitzschutz, Erdung und Potenzialausgleich Blitzschutzleitung nahe einer Gasleitung Bitte Fachmann hinzuziehen. 1) DVB-T plus UKW würde ich als Schlechtestwetterreserve resp. Küchenradioversorgung erhalten. Sendestandort(e) und Ausrichtung der Antenne(n) findest Du hier: nrw.ueberallfernsehen.de: Empfangsgebiete Zusätzlich kannst du bei Neuanlagen (Neubauten) mal aufs Dach schauen, was da oben hängt (oft sind das eine oder zwei schmalere "Rechen" aka Yagi-Antenne für DVB-T und ein breiter für UKW). 2) Sämtliche Verkabelung sollte so hochfrequenzdicht wie mögllich ausgelegt werden (Schirmungsmaß >90dB, je höher umso besser, hält DECT- und GSM-Telefonsignale fern). Im Zweifelsfall modernisieren oder die SAT-Zuführung zu den Teilnehmern getrennt verlegen (eigene Kabel und Dosen). 3) 6 Haushalte = 12 Receivereingänge (Twin-Tuner) und ggf. mehr. Wichtig ist zusammen mit dem Vermieter zu definieren, was Grundversorgung und was Option gegen Eigenbeteiligung ist. Persönlich halte ich drei Tuner je Wohnung für Standard (zwei bzw. Twin im Wohnzimmer plus einer im Kinderzimmer). Dazu Bedarf je Haushalt ermitteln: in welchen Zimmern wird Empfang gewünscht mit wieviel Anschlüssen. Das führt dann bei euch zu einem Multischalter mit xx Ausgängen und ggf. Kaskadenbausteinen für weitere (sowie mit Eingängen für bis vier Satellitenpositionen). DVB-T & Co. kann hier mit eingespeist werden (mit Verweis auf 2.). Alternativ könnte auch eine UniCable-Lösung angedacht werden. Vorteil: Verwendung einer existierenden Verkabelungsstruktur. Haken: Die Anzahl der Tunereingänge, die man bedienen kann ist begrenzt (12? - und afaik spezielle Dosen und Receiver notwendig) - da kenn ich mich noch zu wenig mit aus, vielleicht kann ein anderer hier weiterhelfen. Ich bin da Purist: habe lieber das SAT-Signal so wie es an den LNBs hereinkommt 4) Welche SAT-Positionen einspeisen? Kommt auf die Bedürfnisse der Hausbewohner an, neben dem obligatorischen Astra 1 auf 19,2° Ost z.B. noch 28/23,5/13° Ost. Türkische Programme laufen hauptsächlich hier: 42° Ost (i.d.R. zweiter Parabolspiegel sinnvoll). Im Detail: LyngSat Sponsored Listings Viel Erfolg! Schick mal Bilder, wenn's fertig ist. |
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| | # 13 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Man hat in Reihenverteilungen immer nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Zitat:
Wende dich an die Dibkom und lass dir zertifizierte Betriebe oder Techniker benennen. | ||
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| | # 14 | |
| Threadstarter Registriert seit: 08.06.2011 Ort: Düsseldorf
Beiträge: 11
| Hallo, vielen Dank für die schnellen Antworten Zitat:
Durch die Anwendung der Kaskadetechnik ist lt. Aussage eines Fachmannes kein Problem. Unicable Technik ? Ist damit das System von TechiRouter gemeint? Gruß Ralf | |
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| | # 15 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
UniCiable ist gegen solche Manipulationen noch anfälliger, deshalb ist es stets ein Problem, wenn mehrere Wohnungen auf einem Port einer UniCable-Matrix wie dem TechniRouter aufgeschaltet werden. Das sind Binsenweisheiten und trotzdem gibt es Hersteller die UniCable-Schaltungen mit 8 Steckdosen in 8 Wohnungen publizieren. Und genug arglose Installateure, die so einen schaltungstechnischen UniCable-Alptraum auch installieren.
Zwei WE sind an einem Port sind überschaubar, da gibt es zum Übeltäter keine Alternative. Ab drei WE auf einem Port geht die Sucherei schon los. | |
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| | # 16 |
| Threadstarter Registriert seit: 08.06.2011 Ort: Düsseldorf
Beiträge: 11
| Lt. Aussage eines Technikers, sind bei einem TechniRouter die Adressen oder die Zuweisung einzeln geschaltet.(Sö, ähnlich wie im Internet die IP-Adresse) Für mich als Laie, habe ich das so verstanden, das jedes einzelne Gerät faktisch eine einzelne Leitung hat, die über Frequenzen gesteuert sind. Wenn ich mich irren soll oder falsch verstanden haben soll, lass es mich bitte wissen. Gruß Ralf |
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| | # 17 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Richtig, jeder bekommt einen Routerkanal nebst dazugehöriger IP zugeteilt. Nur sind diese Einstellungen nicht festgenagelt. Jeder Dödel kann im Unverstand oder aus Bosheit die zugeteilten Kanäle im Receiver ändern und Chaos auslösen. In der Praxis reicht -selbst bei eindeutigen Beschriftungen der Antennensteckdosen- ein Mieterwechsel oder ein Receiverdefekt und schon hängt ein normal konfigurierter Receiver dran und blockiert bei billigeren Steckdosen ohne Schutzschaltung die Programmwahl der anderen Teilnehmer. Gegen die Einstellung eines falschen Routerkanals schützen nur die neuen JESS-Steckdosen von AXING und JULTEC, womit man fehlkonfigurierte Receiver auch kanalselektiv abblocken kann. Obwohl ich einen engen Kontakt zum Entwickler habe, besitze ich bislang weder den Programmer noch die Software zur Steuerung. Bis das erforderliche Equipment auch der letzte Gebirgsinstallateur hat, wird es noch ein Weilchen dauern. Bis dahin sollte das Verteilnetz für UniCable möglichst kleinzellig konzipiert werden. |
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| | # 18 |
| Threadstarter Registriert seit: 08.06.2011 Ort: Düsseldorf
Beiträge: 11
| Hallo, das habe ich nun verstanden und kann darauf gezielt meine Fragen an die Firma stellen. Aber die sagten auch schon was von den speziellen Steckdosen um sowas zu vermeiden. Vielen Dank schon mal. Werde mich auf jeden Fall wieder melden. Gruß Ralf |
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| | # 19 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Mit den KATHREIN ESD 33 und baugleichen TechiSat RV 600-10 Steckdosen wird zwar ein auf Normal-Mode eingestellter Receiver nach 400 ms abgeschaltet, gegen Verstellungen der Routerkanäle sind diese Dosen aber wirkungslos. |
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| | # 20 |
| Threadstarter Registriert seit: 08.06.2011 Ort: Düsseldorf
Beiträge: 11
| So, da bin ich mal wieder. Nachdem alles abgeklärt ist mit den Mietern und Vermieter wird die Anlage installaliert. Kostenpunkt : 2300 € für 7 Parteien. LNB: Irgendein Teil von Alps (wegen dem Wetterschutz und der längeren Haltbarkeit gegenüber den billigen Teilen aus dem Baumarkt. Antenne wird gekürzt, wegen der Windlast. Erdung ist in dem Preis drin. Schüssel ist aus Alu und soll sehr gute Empfangseigenschaften besitzen gegenüber den meisten Schüssel. Der Name soll Greil oder ähnlich lauten. DVBT Antenne wird neu ausgerichet mit einem neuen Verstärker und das DVBT-Signal wird zusammen mit dem Sat - Signal in die Wohnungen gelegt,falls das Sat-Signal mal ausfällt, so dass man noch Empfang über DVBT hat. Das ganze läuft über die Router - Technik von TechniSat. Jeder Mieter kauft sich einen Receiver bei dem Händler. Gerät wird angeschlossen und eingerichtet von der Firma.(Wir haben auch ältere Menschen im Hause) Spez. Dosen und Verteiler werden auch installiert. Jeder Mieter hat 2 Anschlüsse in der Wohnung. Die Kosten werden über die Nebenkosten monatlich abgeführt. Die Höhe beträgt 5 €. Vermieter wollte mehr und wir wollten weniger, also traf man sich in der Mitte. An alle nochmal ein herzliches Dankeschön für die Hilfe. |
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