| | # 2 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Ein freundliches Hallo zurück und Zitat:
Besonders interessant ist direkt der zweite Satz: Zitat:
Deine Idee, einfach auf SAT umzusteigen, ist deshalb gar nicht verkehrt. Dann hast du wenigstens Ruhe - und eine digitale Bildqualität die man wirklich als Qualität bezeichnen kann und nicht nur als die erste Silbe von diesem Wort. So, genug der Vorrede. Was genau zu machen ist, steht und fällt mit der Verkabelung. Gibt es irgendwo einen Verteiler und wird von dort aus jede Dose separat versorgt, kommt ein Multischalter in Frage. Hängen mehrere Dosen in Reihe an einem einzigen Kabel, ist die Versorgung per Unicable möglich. In beiden Fällen kommen unterschiedliche Komponenten zum Einsatz. Daher mußt du zunächst herausfinden, wie die Verkabelung aussieht. Im Keller ist normalerweise der Hausübergabepunkt (HÜP), der normalerweise mit einem dicken schwarzen Kabel in eine größere Aufputz-Dose führt. Von dort aus geht es zu einem Hausanschlußverstärker. Ich glaube kaum, daß bei euch von diesem Standard abgewichen wurde. Wie viele Kabel kommen aus diesem Verstärker heraus, und wo führen sie hin? Das muß ermittelt werden. Wahrscheinlich können wir dir dabei helfen. Mache einfach ein paar Fotos, aus denen das Wesentliche hervorgeht. Dann sehen wir weiter. Ich bin jedenfalls sehr zuversichtlich, daß auch für euch eine gute Lösung gefunden werden kann.
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| | # 3 |
| Threadstarter Registriert seit: 05.06.2011
Beiträge: 22
| Moin, über die Verkabelung hab ich jetzt keine Ahnung... wie kann man das herausfinden ? hier sind mal die Bilder von den einzigen sachen, die nach Fernsehen aussehen ImageShack Album - 5 images. Falls es das Falsche ist, könnt ihr mir bitte sagen wo ich das richtige finden könnte Danke für die schnelle Hilfe schonmal Euer Ps3 |
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| | # 5 |
| Threadstarter Registriert seit: 05.06.2011
Beiträge: 22
| Moin, also hier erstmal die Bilder EG OG1 OG2 Und nun zu der Frage... Direkt zum Hausanschluss wird schwierig, es sei denn man könnte die Schüssel auf den Bodensetzen und dann müssten wir noch gucken, wie wir die 4 Kabel in das Haus bekommen. (Größe des Loches oder geht es evtl auch durch ein Fenster :S ) Also notfalls geht es oder gibt es noch andere Methoden mit nur einem Kabel und einem kleinem Loch? Liebe Grüße aus Hamburg euer Ps3 |
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| | # 6 |
| Threadstarter Registriert seit: 05.06.2011
Beiträge: 22
| Moin, so hab mich jetzt mal umgeguckt und eine Fensterdurchführung für mich als wohl beste Lösung empfunden. Vermutlich würden wir dann die Schüssel auf den Boden stellen und an einem Mast befestigen, nun stehen aber leider 3-4 Bäume richtung Astra Satellit die um die 10m hoch sind. Nun ist die frage ob die stören oder nicht? sind alles Eichen also Laubbäume. Da ich mich jetzt selbst mal etwas umgeschaut habe bin ich auf folgendes Angebot gestoßen: Ebay Angebot für 75€ Was ist davon aber zu halten für den Preis, deshalb hab ich mir auch eine zweite Konfiguration überleg unzwar: ALPS LNB QUATTRO 537 0,85m Gibertini Satelliten Schüssel Mast Fensterdurchführungskabel Antennen Dose Nun fehlen doch lediglich die Kabel für aussen von der Schüssel zum Verstärker, die Strecke ist ungefair 30-40m lang. Fehlt sonst noch was und was haltet ihr von der Konfiguration? |
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| | # 7 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Von dem ebay-Angebot halte ich nicht allzu viel. Da wäre erst einmal die Antenne: OK, Gibertini ist alles in Allem eine gute Marke, aber sie bauen 4 verschiedene Qualitätsstufen: E ►► L ►► XP ►► SE Wobei E (steht wohl für economy, vielleicht aber auch für ebay) die niedrigste und billigste Qualitätsstufe darstellt, SE die höchste. Die E würde ich persönlich nicht montieren, die L auch nur zur Not. Gute Antennen sehen anders aus. Die XP ist vom Preis-Leistungsverhältnis recht gut, die von uns gern empfohlene SE ist das Top-Produkt von Gibertini, eine schwere, stabile und sehr haltbare Antenne, mit ausgezeichneten Empfangseigenschaften. Genau die richtige Wahl, wenn gute Qualität gegenüber dem Preis Vorrang hat. Mit Alps wählst du ein erstklassiges Fabrikat, nahezu "unkaputtbar", mit ausgezeichneten Daten und recht empfangsstark. Genau das Richtige, wenn die Antenne bei "Schiet-Wetter" auch einwandfrei funktionieren soll. Nun aber die Frage: Wie soll denn das Signal verteilt werden? Ich vermisse einen Multischalter oder Einkabelrouter in deiner Aufstellung. Zum Direktanschluß der Receiver eignet sich dieses LNB nicht, vielmehr ist dazu ein Quattro-Switch LNB erforderlich. Dann aber müßt ihr vom LNB aus jede Dose einzeln anfahren. Wenn sich das von der Verkabelung her machen läßt, ist das die optimale Lösung. Läßt sich die Verkabelung nicht, oder nicht mit vertretbarem Aufwand ändern, heißt das Zauberwort "Unicable". Bei bis zu 4 Anschlüssen kannst du ein LNB mit eingebautem Unicable-Router verwenden, z.B. dieses hier. Dann mußt du nur noch mit einem Kabel zum jetzigen Anschluß, also dort hin, wo jetzt der BKE 30 Haußanschlußverstärker sitzt. Dort wird einfach das Ausgangskabel abgeklemmt und das neu ankommende Kabel von der Antenne mit der Ableitung verbunden. Dann muß noch der Verteiler gefunden und gegen ein unicable-taugliches Teil, z.B. dieses hier ausgetauscht werden. Auch die Antennendosen sind zu wechseln. Die von dir verlinkte Dose ist für ein statisches Einkabelsystem und würde bei Unicable nicht funktionieren. Für OG1 ist diese Dose richtig, für die beiden anderen Stellen diese Dosen. Beim Kauf der Receiver mußt du darauf achten, daß sie unicable-tauglich nach EN 50494 sind. Mittlerweile ist dies keine große Einschränkung mehr, es stehen in praktisch jeder Preisklasse ausreichend viele Geräte zur Verfügung. Noch etwas zur Befestigung: Der Mast ist mit 60 mm Durchmesser ein bißchen üppig dimensioniert. 50 mm würden auch reichen. Aber gut, wenn du es besonders stabil willst ... Nur, wie willst du den Mast befestigen? Vielleicht wäre Einbetonieren eine Option. In jedem Fall mußt du dir aber Gedanken um den Blitzschutz machen. Wenn die Antenne auf dem Dach ist, oder weniger als 2m unterhalb der Dachrinne, oder mit ihrem äußersten Ende mehr als 1,50m von der Wand entfernt, ist sie erdungspflichtig. Bitte, den Beitrag über Erdung und Potentialausgleich lesen und beachten, es dient deiner Sicherheit! Andere Optionen wären ein Standfuß, der am Boden befestigt werden muß, oder so etwas, wobei ein paar schwere Gehwegplatten, Mindestens 2 zu je 40 kg, für die nötige Stabilität sorgen. Auch ein Wandhalter, z.B. dieser hier ist denkbar. Ohne Ortskenntnis, oder wenigstens ein paar Fotos, läßt sich da nicht viel zu sagen. Mit dem Kabel mußt du selbstverständlich nach innen, eine Fensterdurchführung ist aber nur eine Notlösung. Ich denke, ein 8mm Loch ist schnell gebohrt und nachdem das Kabel drin ist, auch mit Silikon schnell wieder dicht.
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| | # 8 |
| Threadstarter Registriert seit: 05.06.2011
Beiträge: 22
| Okay ich habe mich jetzt für Folgendes entschieden: Wandhalter 2 Enddosen Durchgangsdose Splitter Unicable LNB OP85XP Gibertini Antenne 2 Opticum HD 6900 Mini Receiver 2 Sagem DBoxen Für die Dbox bin ich anscheind doch noch auf der Suche nach eine Unicable freundlichen Alternative. Was empfehlt ihr für ein Kabel sowohl außen, wird wohl unterm Dach also relativ Wettergeschützt angebracht werden, als auch innen zwischen Receiver und Fernseher? Und zu den Gegebenheiten vor Ort wir habne uns jetzt entschieden die Schüssel an die Wand zu montieren, genauso wie die Nachbarn. Daher hab ich auch die ungefaire Blickrichtung auf den Bildern wiedergegeben. Ungefairer Blick richtung Astra Dort soll in die Mitte der Fenster die Schüssel hin |
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| | # 10 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| So, wie die Feedarm-Halterung aussieht, entspricht die SatConn in etwa der Gibertini L. Durchaus möglich, daß beide Antennen aus der gleichen Fabrik kommen. Dafür spricht auch die LNB-Halterung aus Kunststoff. Ich will jetzt nicht behaupten, daß dies eine schlechte Antenne sei, allerdings würde ich persönlich die XP bevorzugen. An der vorgesehenen Stelle ist m.E die Antenne in rot optimal. Ich denke, dunkelgrau paßt nicht so gut zu der Wand. Die Farbe hier ist einigermaßen realistisch abgebildet (gilt nur für das Bild der gesamten Antenne, die übrigen Bilder sind etwas zu hell). Als Kabel für außen eignet sich das Hirschmann KOKA 110 PE besonders gut. Dank seiner Außenhülle aus Polyester ist es extrem wetterfest und stabil. Keine gute Idee ist es aber, das Kabel nach oben unter das Dach zu ziehen. Der Grund dafür heißt Blitzschutz. Falls ihr die Antenne so anbringt, daß ihr oberster Punkt mindestens 2m unterhalb der Dachkante ist und sie nicht mehr als 1,50m von der Wand absteht, so entfällt die Erdungspflicht. Da macht es keinen Sinn, das Kabel nach oben in den blitzgefährdeten Bereich zu führen. Im Gegenteil: Dadurch würde die Antenne wieder erdungspflichtig. Wer hindert dich denn daran, mit dem Kabel nach unten zu gehen, ein 8mm Loch in die Wand, direkt zum Keller zu bohren und von dort aus das Kabel bis zum Hausübergabepunkt zu verlegen. Falls das Loch unterhalb der Erdoberfläche sein sollte: Kein Problem, das PE-Kabel hält es aus. Das Loch kannst du anschließend wieder verschließen, entweder mit Silikon oder mit Bitumen-Spachtelmasse, wie sie von den Dachdeckern verwendet wird. Das Zeugs gibt es in jedem Baumarkt Es härtet nach dem Verarbeiten im Laufe der Zeit aus und wird 100%ig dicht. Für die Innenverlegung ist dieses Kabel ideal, aber wenn du mit dem PE-Kabel bereits am Hausübergabepunkt bist, wird ja das vorhandene Kabel genutzt. Du brauchst lediglich ein paar Stücke, um die Receiver an die Antennensteckdosen anzuschließen. Wenn du willst, kannst du dir diese Stücke auch von SEH fertig konfektionieren lassen, mit einem Kompressionsstecker an jedem Ende. Da diese Kabel individuell mit der benötigten Länge angefertigt werden, ist nur eine telefonische Bestellung möglich (02323/61887). Bei der Gelegenheit kannst du auch die übrigen Artikel direkt bestellen. Bitte Herrn Hampel bei der Gelegenheit um 5% Rabatt als Netzwelt-Leser. Er wird dir diesen Rabatt geben. Du kannst dich auch gern von ihm beraten lassen, was die Receiver betrifft, denn er hat die perfekte Marktübersicht. Noch ein Punkt, der mir ein bißchen Kopfschmerzen macht: Die Bäume vor dem Fenster. Durch die Bäume hindurch ist kein Empfang möglich, weil Wasser in jeder Form zwischen Satellit und Antenne den Empfang beeinträchtigt. Das gilt für extremen Regen genau so wie für das Wasser in den Blättern. Es muß vom Standort der Antenne aus freie Sicht auf den Satellit gegeben sein. Der Höhenwinkel des Astra beträgt in Hamburg 28°, d.h. vom vorgesehenen Aufstellungsort unter einem Winkel von 28° in den Himmel gepeilt, muß freie Sicht ergeben.
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