| | # 3 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| In diesem Monat tritt voraussichtlich die neue EN 60728-11 in Kraft. Nachdem mir vorliegenden Manuskript an dem sich nicht mehr viel ändern wird, wird der Potenzialausgleich nochmals aufgeweicht. Sofern die Antenne nur eine einzige Wohneinheit versorgt, wird der PA unabhängig von der Zahl der angeschlossenen Endgeräte völlig frei gestellt. In der abgelösten EN 50083-1 war das nicht ohne Grund auch für eine WE zwingend vorgeschrieben. Zitat:
Auch wenn ein Regenrohr oder eine Dachrinne nicht in eine Blitzschutzanlage integriert ist, kann dort ein Blitz einschlagen. Daher sind nach meiner Normauslegung der EN 62305 auch die üblichen Trennungsabstände einzuhalten. Ist der Trennungsabstand zu einschlaggefährdeten Metallteilen oder Blechen nicht einzuhalten, muss zur Vermeidung möglicher Überschläge blitzstromtragfähig gebrückt werden. Damit würde dann eine im Schutzbereich montierte Antenne wiederum erdungspflichtig. FAZIT: Nicht nur eine nicht erdungspflichtige Antenne selbst, sondern auch deren Antennenkabel und ebenso ein 4 mm² PA-Draht muss ca. 0,5 Meter Trennungsabstand von einem Regenfallrohr einhalten. | |
|
| | # 4 |
| Registriert seit: 16.04.2011 Ort: München
Beiträge: 7
| Hallo, vielleicht ein wenig zurück zum Ausgangsthema. Potenzialausgleich halte ich generell für sinnvoll - bei den Eingängen -, ich frage mich jedoch warum ich die Ausgänge eines Multischalters ebenfalls an eine solche Schiene anschleßen soll, wenn ich stattdessen den Schalter selbst erde und sämtliche Ein- und Ausgänge über das Gehäuse sowieso galvanisch miteneinander verbunden sind. Oder ist das Erden des MS selbst nicht vorgesehen, in einem typischen Aufbau? Außerdem artet das in einer Kurz-Kabel Odyssee aus (33 Stück!), wenn ich einen 17/16 MS verwende. Hat jemand eine praktikable Lösung dafür? Dankeschön. |
|
| | # 5 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zitat:
Es gibt jedenfalls keine die auch normkompatibel ist. In der neuen EN 60728-11 wurde der Begriff des temporären Potenzialausgleichs geschaffen. Den sollte man stets dann praktizieren, wenn Potenzialdifferenzen zu befürchten sind. Dass mit den Potenzialdifferenzen nicht zu spaßen ist musste ich selbst bei einem 3.000,00 Euro-TV erleben. Dessen DVB-S2-Twintuner wurde allein durch Abnehmen und wieder Aufschrauben des Antennenkabels gemordet. Seitdem führe ich im Servicekoffer ein Patchkabel mit zwei Krokodilklemmen mit. | ||
|
| | # 6 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 18.03.2009
Beiträge: 555
| Was wurde denn aus den DCT Delta MSBE-8 und MSBE-12? Eine Google Suche danach ergibt nur noch deinen Beitrag in einem anderen Forum, der auf diese Neuvorstellung hinweist. Die Idee an sich finde ich aber nach wie vor sehr praktisch. Gibt es denn kein Produkt a la Kathrein EMU 290 (selbstverständlich mit F-Buchse/F-Stecker, statt F-Stecker/F-Stecker) welches den Potentialausgleich herstellen könnte? Gruß - polskafan |
|
| | # 7 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zitat:
DCT-DELTA hat dann klammheimlich einen Gebrauchsmusterschutz angemeldet und damit das Projekt torpediert. Lediglich AXING eiert mit zusätzlichen Überspannungsschutzgliedern mit alibihafter Impulsform 8/20 µs (Imax. 5 statt 100 kA) weiter um den Gebrauchsmusterschutz herum. | ||
|
| | # 8 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Zitat:
Arbeitet dort vielleicht ein Herr von und zu ex-Dr. Guttenberg? Wundern würde es mich nicht. Wieder eine Firma auf meiner Blacklist.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
|
| | # 9 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Kernpunkt des Projekts war ein Schirmungsmaß-Vergleich der verschiedenen Quick-Adapter. In der CoMet-Messröhre von Bedea hatte sich nämlich bereits auf der ANGA-Cable 2010 heraus gestellt, dass selbst teure HQ-Quickadapter eines renommierten dänischen Herstellers das Schirmungsmaß extrem verschlechtern. Die Messung von bereits mehrfach benutzten Adaptern eines Ausstellers ergab sogar, dass deren Schirmungsmaß noch um 10 dB schlechter war. Das verwundert nicht, wenn man den Plott vom ANGA-Competenc-Center ansieht, wonach allein ein schlecht angezogener F-Stecker das Schirmungsmaß um 40 dB verschlechtern kann. | |
|
| | # -- |
| News Flash | Das könnte Dich auch noch interessieren:
Nicht fündig geworden? Dann ohne Anmeldung in unserem Gast-Forum nachfragen. |





