Hallo und
Zitat:
Zitat von satmensch Mir ist klar, dass der Motor nicht gleichzeitig von den Receivern gesteuert werden kann. Allerdings schwebt mir vor, dass die Receiver nacheinander nach Absprache den Motor steuern. |
Ein Zapper und die Absprache ist dahin.
Zitat:
Zitat von satmensch Falls dies technisch unmöglich ist, würde es auch ausreichen, wenn man nur mit einem Receiver den Motor steuern kann. Zwingend notwendig ist allerdings, dass alle Receiver das Signal der "Motorschüssel" nutzen können. |
Siehe Schaltungsvorschläge in
Liddll's Satboard Zitat:
Zitat von satmensch Auf das Dach möchte ich die Schüsseln nicht montieren. Daher schwebt mir vor, ein Stahlrohr einzubetonieren und an diesem die zwei Schüsseln übereinanderen zu montieren. Den Ort für das Stahlrohr habe ich im dem angehängten Bild rot markiert. |
Mit vom Gebäude abgesetzt installierten Antennen handelt man sich ein unkalkulierbares Blitzschutzrisiko ein.
Zitat:
Zitat von satmensch 1. Ist der Ort geeignet, um alle möglichen Satelliten mit der Motoranlage zu empfangen? (Der Baum rechts unten im Bild existiert nicht mehr.) |
Wie soll man das aus dem Farbklecks ohne geografische Positionen erkennen?
Zitat:
Zitat von satmensch 2. Ist die Lösung mit einbetoniertem Stahlrohr sinnvoll und ausreichend stabil, wenn zwei Schüsseln daran montiert sind? |
Weder blitzschutztechnisch, noch statisch.
Zitat:
Zitat von satmensch 3. Wie tief muss das Loch sein? |
Aus Frostschutzgründen 1 Meter.
Zitat:
Zitat von satmensch 4. Wie dick und hoch muss das Stahlrohr sein? |
Die Höhe ergibt sich aus den verwendeten Antennen, die du nicht genannt hast. Die Statik muss mit der Windlast der Antennen berechnet werden und dürfte bereits bei Antennengrößen von 85 cm + 1,0 m einen Rohrquerschnitt > 60 mm und eine Wandstärke von 2,5 bis 3 mm erfordern.
Zitat:
Zitat von satmensch 5. Wie groß sollte die motorisierte Schüssel sein? Kaufempfehlung? Welcher Motor und welches LNB ist zu empfehlen? |
Die erforderliche Größe einer Satellitenantenne hängt von der EIRP des Satelliten und seinem Footprint ab. Bei zwei Antennen an einem Mast setzt das max. zulässige Biegemoment Grenzen.
Zitat:
Zitat von satmensch 6. Wie muss die Verkabelung (Multischalter etc) für die oben erwähnten Anforderungen aussehen? |
Siehe
Liddll's Zitat:
Zitat von satmensch 7. Wie lang dürfen die Kabel maximal sein? |
Das kommt auf die Kabeldämpfung und die Höhe des Eingangssignals an. Eine Nachverstärkung oder ein High-Gain-LNB ist bei einer Drehanlage unzweckmäßig. An Antennen > 1,5 Meter sind teure Low-Gain Profi-LNB erforderlich.
Zitat:
Zitat von satmensch 8. Kann man die vier Kabel gebündelt und geschützt in der Erde bis zum Haus verlegen? |
Dafür gibt es Erdkabel.
Zitat:
Zitat von satmensch 9. Würde man etwaig zu installierende Multischalter eher in Schüsselnäher oder eher in Hausnäher installieren? |
4 Sternleitungen nach dem Multischalter dürften einfacher als 8 Kabel für ASTRA und EUTELSAT + 1 Kabel für die Drehanlage zu verlegen sein.
WARNHINWEIS: Der Mast muss nach EN 62305 und EN 60728-11 mit mind. 16 mm² Cu-Einzelmassivdraht blitzstromtragfähig mit dem Schutzpotenzialausgleich des Hauses verbunden werden. Der Erdungsdraht ist abgesetzt von den Kabeln in einem eigenen Graben zu verlegen.