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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Hallo und ![]() Deine Beschreibung ist etwas mißverständlich. Du schreibst, es besteht ein Kabel vom DG zum HWR. Von dort aus sollen 1x Keller, 2x Wohnzimmer und 1x Büro versorgt werden. Richtig? Gleichzeitig schreibst du aber Zitat:
Per Unicable ist deine Vorstellung durchaus problemlos realisierbar. Ich schlage folgendes vor: 1) Wechseln des LNB gegen ein Quattro, vorzugsweise dieses Alps. 2) Von dort aus mit 4 Kabeln (am besten das wetterfeste PE-isolierte Hirschmann-Kabel) zu der Stelle, wo der Multischalter bzw. Einkabelrouter installiert wird. 3) Einen Einkabelrouter, vorzugsweise den Jultec JPS0502-6TN installieren. Auch ein TechniRouter als günstigere Alternative ist möglich. 4) Die 4 Kabel vom LNB dort anschließen (über einen Erdungsblock - siehe den Beitrag Erdung und Potentialausgleich). 5) Das Kabel in den HWR anschließen (ebenfalls wieder über einen Erdungsblock). Beim TechniRouter an einen der beiden Ausgänge, beim Jultec an einen mit CSS bezeichneten Ausgang. 6) Im HWR einen Verteiler setzen und dort sowohl das ankommende, wie auch die 4 abgehenden Kabel anschließen. Damit wäre dieser Zweig versorgt. Falls du einen Jultec-Schalter hast, kannst du jetzt die beiden Kabel für das Kinderzimmer an die beiden Legacy-Ausgänge anschließen - fertig. Bei einem TechniSat-Schalter ist noch ein Verteiler erforderlich, woran Schlaf- und Kinderzimmer anzuschließen sind. Natürlich kannst du beim Jultec-Schalter auch diese Anschlußart wählen, wenn du willst. Es ist ja noch der 2. CSS-Ausgang verfügbar. Damit stehen ausreichend Kanäle zur Verfügung für den Fall, daß auch mal im Kinder- oder Schlafzimmer ein Twin-Receiver betrieben werden soll. Das wäre im Wesentlichen alles, was zu tun ist. Ein kleines Problem bilden noch die Antennensteckdosen (außer im Schlaf- und Kinderzimmer, sofern die Legacy-Ausgänge des Jultec eingesetzt werden). Ich weiß nicht, welche du verbaut hast. Normale Stichdosen hinter einem Verteiler führen dazu, daß die normgerechte Teilnehmerentkopplung nicht erreicht wird. Es bilden sich, namentlich an den nicht genutzten Dosen, Stehwellen, die das Nutzsignal überlagern und für einen ungleichmäßigen Frequenzgang verantwortlich sind. Das kann durchaus die Ursache für Empfangsstörungen sein. Es besteht auch die (zugegebenermaßen geringe) Möglichkeit, daß sich die Stehwellen so ungünstig überlagern, daß einzelne Receiver übersteuert werden und nicht nur nicht funktionieren, sondern sogar Schaden nehmen. Besonders groß ist diese Gefahr beim recht hoch verstärkenden und ausgangsseitig ungeregelten TechniRouter. Bitte, ersetze, besonders wenn du den TechniRouter einsetzt, die Dosen mindestens durch echte, intern terminierte Enddosen. Im Hinblick auf die Teilnehmerentkopplung noch besser wären höher bedämpfte Durchgangsdosen, die dann aber aber mit einem Widerstand als Ersatz für die Ausgangsleitung selbst terminiert werden müssen. Alle Receiver müssen nach EN 50494 unicable-tauglich sein (bis auf die beiden Receiver im Schlaf- und Kinderzimmer, sofern sie an die Legacy-Ausgänge des Jultec angeschlossen sind).
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Wenn du neue Kabel ziehen kannst, ist die Sache relativ einfach. Setze anstelle des Routers diesen Multischalter (kein Stromanschluß erforderlich) ins DG, nicht in den HWR. Versorge von dort aus Schlaf- und Kinderzimmer, wie gehabt, und verlege 4 Kabel von dort in den HWR. Optimal dafür geeignet wäre dieses Hirschmann-Kabel, bei Platzproblemem kannst du aber auch das Doppel-Mini-Kabel verwenden. Erfahrungsgemäß funktioniert das Verlegen ganz gut, wenn man die neuen Kabel alten befestigt und vorsichtig zieht, während jemand anderes dafür sorgt, daß sich die 4 Kabel beim Einziehen nicht verheddern. Dann kannst du im HWR die 4 ankommenden Kabel mit den 4 abgehenden Kabeln verbinden. Wenn die Verbindung ordentlich gemacht wird, mit passenden Steckern und solchen Kupplungen, entstehen kaum Signalverluste. Die Signalqualität wird dadurch nicht beeinträchtigt. Das war es auch schon. Die Antennendosen können bleiben und es können auch beliebige Receiver, ohne Unicable-Befehlssatz, angeschlossen werden. Eine Installation mit normalem Multischalter ist einer solchen mit Unicable-Router stets dann vorzuziehen, wenn neue Kabel verlegt werden können. Die ursprüngliche Aufgabenstellung war aber, mit der vorhandenen Verkabelung auszukommen. Das ist, wie beschrieben, mit Unicable möglich, stellt aber nicht die Ideallösung dar.
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