| | # 3 |
| Threadstarter Registriert seit: 10.12.2010
Beiträge: 7
| Guten Morgen, [*]Ist die Haupterdungsschiene für 100 kA Blitzstrom ausgelegt? Wie soll ich das prüfen? [*]Dto. die Klemme an der Antenne? Welche Klemme muß ich genau kaufen? [*]Sind die Trennungsabstände des Erdungsdrahts zu anderen Kabeln eingehalten? Dafür kann ich sorgen. [*]Normgerechter Kabel-PA an der Antenne? Ich benutze 2 Quad-LNBs. Wie mache ich genau mit dem PA dafür? Habe gelesen: Die Kabel vom Quad-LNB müssen zwecks Potentialausgleich noch über eine Erdungsschiene 4er-F-Erdungsblock geführt werden. Aber wie geht es dann weiter? Die Erdung plane ich am Regenfallrohr in einem Kabelkanal zusammen mit den Antennenkabel von LNBs) entlang nach unten zu führen, dann links entlang der Terasse in das Kellerfenster durch in den Keller. Allerdings bin ich dann im falschen Raum: weiter mit dem Kabel quer im Keller zu anderem Raum auf der anderen Seite wo die Haupterdungsschiene angebracht ist. Ist das OK mit 2 Knicks? Bzw. kann ich nun im Keller die Erdungsleitung 5m vertikal dann 4m horizontal dann nochmal 9 meter horizontal quer von Antennenmast bis zur HES führen? Vielen Dank. |
|
| | # 4 | ||||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zitat:
Dann bleibt noch das ungelöste Problem, wo man die Kabel mit Trennungsabstand zum Erdkabel und der Dachrinne verlegen kann. Zitat:
Zitat:
![]() Nachträglicher Blitzschutz oder Erdung kann nie so optimal wie mit einer außen liegenden Anschlussfahne an den Fundamenterder sein. Wenn möglich sollte man die Erdleitung im Keller auf Fußbodenniveau führen, das ist ungefährlicher und vermeidet Näherungen zu Stromkabeln. Ob die Haupterdungsschiene und die Mastschelle für 100 kA blitzstromtauglich ist, kann nur nur durch Vergleich mit dem Hersteller-Produktkatalog ermittelt werden. Ein Bezug auf die Blitzschutznorm EN 62305 reicht aus. | ||||
|
| | # 5 |
| Threadstarter Registriert seit: 10.12.2010
Beiträge: 7
| Die Fragen unten bzgl. Trennungsabstand zur Dachrinne usw. habe ich nicht ganz verstanden: Wie war das doch mit den Trennungsabständen? Wenn die Antenne keinen Trennungsabstand zur Dachrinne einhalten kann, ist zur Vermeidung von Überschlägen eine Brücke zur Antennenerdung erforderlich. Wenn die vorhanden ist, kann der Erdungsdraht ohne Näherungsprobleme an der Dachrinne entlang verlegt werden. Dann bleibt noch das ungelöste Problem, wo man die Kabel mit Trennungsabstand zum Erdkabel und der Dachrinne verlegen kann . Ich würde gern zusammenfassen wie ich bisher plane und verstanden habe: 1. Schüssel an der Hauswand zur Gartenseite ca. 0,6 m unter der Dachrinne mit Wandhalter 45 cm angebracht. (Standard-Reihenhaus 5,7mBx10mT, 2-geschossig) 2. Am Mast wird 2 Erdungsklemmen angebracht: 1 für PA und 1 für Erdung. 3. Die 8 Koaxkabel von 2 LNBs werden zwecks PA über eine Erdungsschiene 4er-F-Erdungsblock und 4 mm² Cu-Draht an die erste Erdungsklemme angeschlossen. 4. HES liegt im Keller-Wirtschaftsraum zur Straßenseite. 5. Erdungskabel mit 16m2 an der zweite Erdungsklemmkleiste des Schüssels angeschlossen. 6. Erdungskabel dann in einen Kabelkanal (zusammen mit 2 Koaxkabel für EG receiver) wird entlang des Regenfallsrohres nach unten bis zur Terassenboden geführt (ca 5meter vertikal), dann 4 Meter längst der Terasse bis zum Kellerlichtschacht. 7. Kabel über Kellerlichtschacht bis zum Keller-Fußboden geführt. Dann quer ca. 9 Meter bis zum Wirtschaftsraum und an der HES angeschlossen. Ist die Vorgehensweise so OK? Vielen Dank!!!! |
|
| | # 6 | |||||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Die Klemme für Erdung muss blitzstromtragfähig sein, an die kann aber auch der PA-Draht mit mind. 4 mm² aufgelegt werden. Ein Erdungsanschluss reicht somit. Die meisten Erdungsbandschellen sind nicht blitstromtragfähig, Temperguss-Erdschellen dagegen schon. Zitat:
Die muss für 100 kA Blitzstromtragfähigkeir ausgelegt sein. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Nur über Isolierten Blitzschutz/Erdung mit einer Fangstange ist zu verhindern, dass einem Direkteinschlag Blitzströme auf die Antennenkabel und die daran angeschlossenen Endgeräte eingetragen werden. | |||||
|
| | # 8 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Ja. Näherungen vermeidet man nur durch Abstand. Wie das konkret unzusetzen ist, kann man nur vor Ort oder anhand von Fotos klären. Wenn die Antenne im Schutzbereich der Fassade mit > 2 Meter Distanz zur Dachkante montiert werden kann, wird es schon eine Kategorie einfacher normkompatibel zu installieren. Wenn die Antenne und die Kabel die 0,5 m Trennungsabstand zum Regenfallrohr und anderen Blechverwahrungen einhalten, ist die Erdung nach Norm nur noch empfohlen. Der 16 mm² Cu-Draht entfällt und der PA der Kabel kann im UG erfolgen. Blitze schlagen besonders häufig an den Hausecken ein. Nach meiner Meinung müsste die EN 60728-11 auch zwei Meter Schutzabstand zu den Hausecken verlangen. Die Schutzwirkung der Fassade ist weitgehend fiktiv, optimalen Schutz bietet nur der schon genannte Isolierte Blitzschutz mit Fangstange. |
|
| | # -- |
| News Flash | Das könnte Dich auch noch interessieren:
Nicht fündig geworden? Dann ohne Anmeldung in unserem Gast-Forum nachfragen. |







