| | # 5 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Gleich vorab zur Erdung:
ANTENNE: KATHREIN CAS 90, neuerdings auch mit Elevationsfeineinstellung für Duofeed erhältlich. Im Segment darunter eine Gibertini SE 85. LNB: An der CAS 90 Original UAS 584 LNB oder alternativ die unkaputtbaren ALPS Quatro-LNB, an der CAS 90 mit Umbaufeedhalter. MULTISCHALTER: Receivergespeister JULTEC JRM0912T, bei Bedarf JRM0916T EINKABELMATRIX (alternativ): JULTEC JPS0904-3T KABEL: Zwei- oder dreifach geschirmtes Class A-Hochschirmkabel mit geklebter Folie, Innenleiter und Gfelcht (bedeckung > 80 %) aus Kupfer POTENZIALAUSGLEICH und ERDUNG: Siehe festgepinnten Tread Vorab mal bei www.dishpointer reinsehen, ob am angedachten Antennenstandort auch beide Satelliten zu empfangen sind, oder ob Dachmontage sein muss. Dann mal den Thread Erdung und Potenzialausgleich ansehen. Danach kann man die Detailfragen nach Wandhalterung oder Mast usw. klären. | |
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| | # 6 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Die Jultec-Schalter sind schon "erste Sahne", aber im Moment leider schlecht lieferbar. Als qualitativ hochwertige Alternative bietet sich der TechniSat in Verbindung mit einer Kaskade an. Damit wären dann 16 Anschlüsse verfügbar. Voraussetzung allerdings: Zu jedem Anschluß muß ein eigenes Kabel gelegt werden. Das läßt sich mit einer Jultec Unicable-Matrix, der JPS0904-3TN vermeiden. Die Matrix kann bei SEH bezogen werden - wenn sie denn lieferbar ist. Vorteil der Unicable-Matrix: Ihr braucht weniger Strippen. Nachteil: Es ist teurer und es sind unicable-taugliche Receiver erforderlich. Einige der möglichen Unicable-Tücken (z.B. daß ein falsch konfigurierter Receiver den gesamten Strang lahmlegt), sind nur bei wohnungsübergreifender Installation von Bedeutung und können deshalb in eurem Fall vernachlässigt werden. Wenn ihr weniger Kabelarbeiten haben wollt, ist das eine echte Alternative. Als Kabel von der Antenne bis zum 1. Anschluß innen, also üblicherweise die Erdungsblocks für den PA, würde ich an eurer Stelle eine besonders wetterfeste Ausführung mit einem Außenmantel aus PE wählen. Klasse A Hochschirmkabel mit Kupfer als Material sollte selbstverständlich sein. Ein solches Kabel ist zwar kein Sonderangebot, aber sein Geld allemal wert. Wichtig: Auch die Stecker sollten von hoher Qualität sein. Mit billigen, nicht mehr zeitgemäßen Schraubsteckern verschlechtert ihr die guten Werte für die Schirmdämpfung - mit der Folge, daß von außen eingetragene Störungen (z.B. DECT-Telefone) den Empfang beeinträchtigen können. Mit diesem Set, welches neben den Steckern auch das benötigte Werkzeug enthält, stellt ihr absolut professionelle Verbindungen her. Und nach getaner Arbeit könnt ihr das Set einfach wieder zurückschicken und bekommt den Kaufpreis erstattet, abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich. Zur Antenne hat Dipol schon alles nötige gesagt: Erste Wahl wäre Kathrein, aber dicht gefolgt von der Gibertini SE. Diese Antenne ist mein persönlicher Favorit, denn dort lassen sich die ALPS-LNB's ohne besonderen Adapter montieren. An der Kathrein stört mich einfach die Optik. Eine CAS 90 mit einem Adapter und einem Fremd-LNB sieht aus - sorry - wie gewollt und nicht gekonnt. Auch wenn es technisch tadellos funktioniert. Bei der SE und dem Alps sieht alles aus, wie aus einem Guß.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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