Unicable: Welche Dose? Kathrein ESU 34 oder Axing SSD 5-07?

Alt 15.05.2011, 02:08   # 1
Yappadappadu
 
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Hallo liebes netzwelt Forum,

dies ist mein erster (richtiger) Beitrag und ich erhoffe mir Hilfe bei der Installation meiner Unicable Astra 19,2 Anlage, die mir bisher einige Probleme bereitet hat.

Bisher hatte ich:

Kathrein Quad-LNB UAS 585, von dem zwei Satkabel zu meiner Unicablefähigen Dreambox 8000 gingen und zwei Kabel zu zwei normalen nicht Unicablefähigen Receivern in anderen Teilen des Hauses.

Nun also die Umrüstung auf Unicable, um alle vier Sat-Tuner der Dreambox betreiben zu können, die normalen Receiver sollen aber weiter genutzt werden, also fiel meine Wahl auf das Unicable LNB mit 2 x Legacy von Inverto IDLB-QUDL41-UNI2L-1PP, siehe Inverto - IDLB-QUDL41-UNI2L-1PP -

Die normalen Receiver habe ich also an die beiden Legacy Anschlüsse angeschlossen, was auch funktioniert, das Unicable-Kabel läuft hingegen zu einem Kathrein EBC 14 Verteiler, an dem ich die vier Dreambox Tuner anschliesse. Das Ganze ohne irgendeine Dose.

Leider sieht es so aus, als würde der Inverto LNB Probleme bereiten und spannungstechnisch die Dreambox Tuner beschädigen. Vielleicht liegts auch daran, dass die Dreambox noch auf Normal-LNB gestellt war und ich sie erst im laufenden Betrieb auf Unicable umstellte.
Folge: Nach kurzer Zeit Normalbetrieb "Tuning fehlgeschlagen" und Abstürze bei Mehrtunerbetrieb.

Deswegen die Hoffnung, dass es mit einer gescheiten Dose besser läuft. Nur wie sollte ich sie mit dem EBC 14 Verteiler verbinden (vor den Verteiler oder danach?) und welche genau sollte ich wählen?

Die Kathrein ESU 34 Dose ist ja anscheinend eine so genannte "Stichdose", hat aber eine "Schutzfunktion", was meine Tuner schützen könnte, falls es am LNB liegt, die Axing SSD 5-07 Dose ist hingegen eine echte so genannte "Enddose", allerdings ohne Schutzfunktion.

Oder vielleicht eine ganz andere Dose/Lösung?

Für Hilfe wäre ich dankbar.

Yappa
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Alt 15.05.2011, 13:16   # 2
Isotrop
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Hallo Yappa & Willkommen im Forum,

die Schutzfunktion der ESU33/34 bezieht sich auf 2 Dinge:

1)
Abschaltung des angeschlossenen Receivers, wenn dieser nicht den Einkabel-DiSEqC Befehlssatz gemäß EN 50494 verwendet (Abschaltung der Spannung vom Sat-Anschluss zum Eingang bei +18 V nach ca. 400 ms)
Bedeutet nichts anderes, als dass die Dose die Spannung sperrt nach angegebener Zeit vom Receiver -> Unicable LNB/Matrix
Schutz der anderen Teilnehmer, des Verteilnetzes, damit die anderen UC Receiver nicht durch einen fehlerhaft eingestellten Receiver gestört werden

2)
Überlast-Schutz durch elektronische Sicherung und Entkopplungs-Dioden
Das sollte normalerweise den Tuner des an dieser Dose angeschlossenen Receivers schützen und zwar, falls der LNB/Matrix zuviel Strom zieht. Damit wird dann der Stromfluss begrenzt

Allerdings besitzt die ESU34 als Stichdose fast keinerlei eigene Teilnehmer Entkopplung. So muss/sollte diese Teilnehmer Entkopplung (= Trennung der Tuner) vom davor geschalteten Verteiler kommen. Der EBC14 hat aber lediglich eine Entkopplung von 15-20dB im Sat Bereich 950-2150MHz, wobei man hier deutlich unter der geforderten Norm liegt

Technisch korrekt wäre der Aufbau nach meinem technischen Verständnis wie folgt:
Unicable LNB -> eine Leitung -> Verteiler EBC14 -> 4x ESU33 (mit Abschlusswiderstand) - Jede Dose speist einen Tuner. Durchgangsdämpfung Verteiler ca. 11,5dB + Anschlussdämpfung Dose ca. 10dB (Als Alternative zur Kathrein Dose dazu die Axing SSD 5-07 mit 7dB Anschlussdämpfung)
Lass die Leitungslänge nochmal 10-15dB wegdämpfen, so bist du in der Regel immer noch in einem Bereich, wo der Tuner einwandfrei arbeiten sollte. (Ich gehe jetzt von ca 85-90dBµV direkt am LNB gemessen aus)

Wie Kathrein in der einen Abbildung nun auf die Idee kommt, nach einem 4-fach Verteiler 4 Stück ESU34 zu betreiben und gleichzeitig an die 30dB Teilnehmerentkopplung zu erreichen, ist mir etwas unverständlich

Da aber im Ihad diverse Leute berichten, dass es scheinbar auch anders funktioniert, nämlich die 4 Sat Tuner der 8000er direkt an einem Verteiler angeschlossen, habe ich diesen "technisch" korrekten Vorschlag nicht erwähnt und mich aus der Diskussion herausgehalten

Wie lang sind denn eigentlich die Leitungen und was für eine Schüssel (Grösse) ist oben montiert? (Zwecks Pegel). Möchtest du evtl eine Skizze anfertigen, wie der Leitungsplan aussieht?
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Alt 15.05.2011, 14:50   # 3
Yappadappadu
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Wie ich sehe, hast Du meinen ihad Thread schon entdeckt.

Wenn diese Kathrein Schutzschaltung tatsächlich verhindert, dass meinen Tunern Schaden zugefügt wird, dann sollte ich angesichts meiner Vorgeschichte doch lieber Abstand von der Axing Dose nehmen und auf Nummer sicher gehen und die ESU 33 mit ERA 14 Abschlusswiderstand wählen, oder?

Mit Skizzen habe ich es nicht so, kann Dir aber sagen, dass es sich um eine Kathrein 85 cm Schüssel handelt und es bis zu meiner Dreambox ungefähr 12 Meter sind. Ähnliche Strecken zu den beiden normalen Receivern.
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Alt 15.05.2011, 15:35   # 4
Isotrop
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Hmm 85er Kathrein Schüssel kenn ich so jetzt keine...

Eine CAS75? CAS80? CAS90? Na mal sehen...

12m Leitungslänge sind in der Regel ein Witz

Kannst ja selbst rechnen vom Pegel her:
Eine gute Koaxleitung dämpft den Pegel bei 100m Leitungslänge in hohen Frequenzen um ca. 30dB
Somit "verlierst" du auf 10m Leitungslänge -> nach Adam Riese 3dB inkl Steckerübergänge lass es selbst 8dB sein im Pegel

An einer CAS75 habe ich letztens Pegel zwischen 80 und fast 90dBµV gemessen, je nach Transponder

Ich gehe davon aus, dass es mit Verteiler, danach jeweils 1 Dose, welche je 1 Tuner einspeist, sowohl mit den Axing als auch mit den Kathrein Dosen funktionieren sollte. Anders würde ich es jetzt jedenfalls auch nicht aufbauen

Laut Kathrein funktioniert die Geschichte ja wie im Bild... Wobei ich etwas skeptisch bin, was die Entkopplung unter den Dosen betrifft...
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Alt 15.05.2011, 21:59   # 5
Yappadappadu
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Dann gehe ich mal davon aus, dass es eine 80er ist.
Hier mal ein Bild vom Boden bis zur Schüssel. Dürften ungefähr 10-11 Meter sehen.
Um den LNB durch das gleiche Modell auszutauschen, könnte ich mir wahrscheinlich die Leiter vom Nachbarn ausleihen, ist nur die Frage, ob ich von der Leiter dann vernünftig an den LNB rankomme. Festgeschraubt ist so ein LNB nicht, oder?
Da es es sich um eine Kathrein Schüssel handelt, sitzt der Inverto Unicable LNB auf einem 40er Adapter.
Bei dem Wahl der Dose bin ich mir noch immer nicht sicher, ich glaube aber, dass ich auf jeden Fall die Kathrein Schutzschaltung haben möchte.
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Alt 15.05.2011, 23:10   # 6
Dipol
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Zitat:
Zitat von Yappadappadu Beitrag anzeigen
Wenn diese Kathrein Schutzschaltung tatsächlich verhindert, dass meinen Tunern Schaden zugefügt wird, dann sollte ich angesichts meiner Vorgeschichte doch lieber Abstand von der Axing Dose nehmen und auf Nummer sicher gehen und die ESU 33 mit ERA 14 Abschlusswiderstand wählen, oder?
Die Schutzschaltung ist insbesondere bei wohnungsübergreifender Installation wichtig, damit kein versehentlich oder bewusst falsch konfigurierter Receiver die Kommandoübermittlung im jeweiligen UniCable-Port blockieren kann. Den Tunern selbst passiert dadurch nichts.
Zitat:
Zitat von Isotrop Beitrag anzeigen
Laut Kathrein funktioniert die Geschichte ja wie im Bild... Wobei ich etwas skeptisch bin, was die Entkopplung unter den Dosen betrifft...
Für reinen UniCable-Betrieb ergibt sich die "Entkopplung" durch Nutzung unterschiedlicher Userbänke. Mit UKW- oder DVB-T-Einspeisung ist so eine Schaltung absolut normwidrig.

Wer aber als renommierter Hersteller mit den Wölfen heult und auch nur noch seeehr wenige Multischalter mit normgerechter Entkopplung im Programm hat, nimmt normwidrige Entkopplung auch bei UniCable hin.
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Alt 15.05.2011, 23:45   # 7
Yappadappadu
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Äh, und was heisst das jetzt genau für mich? Die ESU 34 Dosen hinter einen EBC 14 Verteiler zu schalten, ist zwar "normwidrig", aber "folgenlos"?
Meine Tuner werden/wurden ja anscheinend durch das LNB beschädigt, weswegen ich, nach Reparatur oder Neukauf, es diesmal besser machen möchte. Helfen mir die Kathrein Dosen dabei oder nicht?
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Alt 16.05.2011, 00:42   # 8
Dipol
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Zitat:
Zitat von Yappadappadu Beitrag anzeigen
Meine Tuner werden/wurden ja anscheinend durch das LNB beschädigt,
Unicable hat einige Tücken zu bieten. Darunter leider auch völlig unnötige Inkompatibilitäten, wie Receiverfirmware, welche die Kommandos so oft wiederholt, dass die ESU-Dosen abschalten.

Ich selbst vermeide alle Hersteller die mit I anfangen, weshalb ich noch nicht in den "Genuss" von Inkompatibilitäten von diesem LNB mit Dreamboxen gekommen bin. Ich weiß auch nicht, wer in dieser Kombination die fehlerhafte Firmware gestrickt hat. "Kaputt" ist an den Tunern dadurch nichts.
Zitat:
Zitat von Yappadappadu Beitrag anzeigen
... weswegen ich, nach Reparatur oder Neukauf, es diesmal besser machen möchte. Helfen mir die Kathrein Dosen dabei oder nicht?
Nicht bei deinem Problem. Die Schutzschaltung einer ESU-Dose kann kann zwar einen fehlkonfigurierten Stör-Receiver vom Netz trennen, aber keine Firmware-Inkompatibilität heilen. Solange die Firmware von LNB und Receiver unpassend ist, hat man nur die Wahl zwischen Pest und Cholera:
  • Entweder andere Receiver anschaffen die mit dem LNB harmonieren, oder
  • ein Quatro-LNB + eine Unicable-Matrix zinstallieren mit der die Dream-Boxen klar kommen.
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Alt 16.05.2011, 01:34   # 9
Yappadappadu
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Also laut diverser User und Dream Multimedia selbst hat der Inverto LNB die Tuner von zwei Dreambox 8000 eines anderen Kunden geschrottet. Die Geräte wurden dann von DMM repariert.

Um ehrlich zu sein, bin ich aber so langsam mit meinen Nerven am Ende.
Zig Forenbeiträge, Konfigs usw.

Die Dosengeschichte teste ich mit anderer Box vielleicht noch, ehe ich aber nochmal Geld ausgebe, um von einem Techniker den Inverto Unicable LNB durch das gleiche Modell austauschen zu lassen mit dem Risiko, dass sich daran nichts ändert, investiere ich lieber doch in die erprobte Multischalter Lösung. Dann müssen halt doch zwei weitere Löcher gebohrt werden, dafür läuft das ganze dann aber hoffentlich stabil, ohne irgendwelche Unicable Kinderkrankheiten.

Vielleicht habt Ihr ja einen Tipp bzgl. eines geeigneten Multischalters für mind. 6 Tuner (4 Dreambox-Tuner, 2 normale Receiver).
Ich schätze, das Geld für einen Quattro LNB könnte ich sogar sparen, da es anscheinend mittlerweile Multischalter gibt, die auch Quad LNBs (mein alter Kathrein UAS 585 liegt neben mir) unterstützen?
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Alt 16.05.2011, 02:01   # 10
Dipol
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Zitat:
Zitat von Yappadappadu Beitrag anzeigen
Also laut diverser User und Dream Multimedia selbst hat der Inverto LNB die Tuner von zwei Dreambox 8000 eines anderen Kunden geschrottet. Die Geräte wurden dann von DMM repariert.
Wie soll das gehen? Wenn auf dem Kabel ein totaler Kurzschluss fabriziert wurde oder der LNB zuviel Strom zieht, muss die LNB-Schutzschaltung des Receivers ansprechen. Da darf ganz einfach nichts kaputt gehen.

Bei mangelhafter oder unterlassener Erdung und Potenzialausgleich könnten aber die Tuner durch verschleppte Netzspannung abgeschossen werden. Keinesfalls aber durch falsche DiSEqC-Rückmeldungen, egal welcher LNB angeschlossen ist. Außer Sat.-ZF und DiSEqC-Rückmeldungen kommt aus einem LNB nichts raus.
Zitat:
Zitat von Yappadappadu Beitrag anzeigen
Vielleicht habt Ihr ja einen Tipp bzgl. eines geeigneten Multischalters für mind. 6 Tuner (4 Dreambox-Tuner, 2 normale Receiver).
Ich schätze, das Geld für einen Quattro LNB könnte ich sogar sparen, da es anscheinend mittlerweile Multischalter gibt, die auch Quad LNBs (mein alter Kathrein UAS 585 liegt neben mir) unterstützen?
Der UAS 585 hat eine Sondereigenschaft, der funzt wie ein Quatro-LNB, wenn er ausschließlich über horizontal Low gespeist wird. Somit kommt
  • jedes Matrix-Grundgerät von KATHREIN mit Netzteil
  • quadtauglichen AXING-Matritzen mit ENTROPIC-Chip
  • alle anderen Matritzen mit drei DC-Sperrgliedern
in Betracht.
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Alt 16.05.2011, 04:07   # 11
Yappadappadu
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Tja, den Grund kennt DMM selbst nicht, aber so war die Aussage vom DMM Support. Die meinten, es könnte an einem Defekt des LNB liegen.

Zum Multischalter:

Das hört sich gut an, also könnte ich z.B. entweder den Kathrein EXR 156 wählen oder den um zwei Teilnehmer größeren Kathrein EXR 158. Stromversorgung ist im Dachboden, wo die Kabel entlang laufen, vorhanden, wenn auch am anderen Ende.

Problem weitere Bohrlöcher:
Bei den Satkabeln handelt es sich bei mir zurzeit um die beliebten Kathrein LCD 111. Haben ca. 7mm Durchmesser?
Wieviel dicker sind Quattrokabel und sind die auf 12 Meter Strecke überhaupt sinnvoll oder sollte ich lieber weitere zwei Löcher bohren lassen?
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Alt 16.05.2011, 10:08   # 12
Dipol
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Zitat:
Zitat von Yappadappadu Beitrag anzeigen
Tja, den Grund kennt DMM selbst nicht, aber so war die Aussage vom DMM Support. Die meinten, es könnte an einem Defekt des LNB liegen.
Gibt es diese Diagnose auch schriftlich? Auch wenn ich das für eine Ausrede halte, würde ich die Stellungnahme gerne in meine Dokumention der UniCable-Tücken mit aufnehmen.
Zitat:
Zitat von Yappadappadu Beitrag anzeigen
Problem weitere Bohrlöcher:
Bei den Satkabeln handelt es sich bei mir zurzeit um die beliebten Kathrein LCD 111. Haben ca. 7mm Durchmesser?
Auf dem Foto ist keine Erdung zu erkennen. Wenn das so ist, hast du eine wesentlich gravierenderes Problem als den Durchmesser der Kabel. Ein normgerecht an der Masterde angeschlossener Potenzialausgleich fehlt womöglich auch?
Zitat:
Zitat von Yappadappadu Beitrag anzeigen
Wieviel dicker sind Quattrokabel und sind die auf 12 Meter Strecke überhaupt sinnvoll oder sollte ich lieber weitere zwei Löcher bohren lassen?
Ob man ein großes Loch oder mehrere kleine bohrt ist Nebensache. Wichtiger ist die Kabelgüte einschließlich der uv-Beständigkeit. Wenn schon ein Quatro-Kabel, dann aber keines mit billigem aber problematischem Alu-Geflecht. Und bei der Aktion auch einen PA-Draht mit mind. 4 mm² Querschnitt an die Masterdung mit verlegen. Siehe Thread Erdung und Potenzialausgleich.

Wenn die Attika aus Blech ist, muss die wegen zu geringem Trennungsabstand in die Antennenerdung mit einbezogen werden.
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Alt 16.05.2011, 11:19   # 13
Yappadappadu
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Gibt es diese Diagnose auch schriftlich? Auch wenn ich das für eine Ausrede halte, würde ich die Stellungnahme gerne in meine Dokumention der UniCable-Tücken mit aufnehmen.
Ich denke, es ist in Ordnung, wenn ich den Inhalt der beiden Emails ohne Namen poste, oder?

1)
Sehr geehrte(r) Herr XXX,

leider hatten wir schon zwei Kunden die mit genau diesen LNB Probleme hatten.
Leider sind wir hier noch auf der Suche nach der ursache. Haben Sie die Box
auch einmal mit eineme anderem Unicable-LNB getestet?
Eventuell schafft duieses abhilfe oder Sie versuchen einma die Firmware 3.0.3.

Bitte teilen Sie mir mit ob der test erfolgreich war.

2)
(Auf Antwort meiner Frage, ob es bei den anderen ebenfalls zu den von mir beschriebenen Abstürzen kamm)

Sehr geehrte(r) XXX,

ok. Soweit ich weiß war bei einem anderen Kunden das LNB defekt und hat sogar
die Tuner der Dreambox beschädigt also bitte Testen Sie noch das andere LNB
wenn möglich da hier eine Defekt nicht auszuschließen ist.
Die anderen abstürze können auch hiervon kommen.


Zitat:
Auf dem Foto ist keine Erdung zu erkennen. Wenn das so ist, hast du eine wesentlich gravierenderes Problem als den Durchmesser der Kabel. Ein normgerecht an der Masterde angeschlossener Potenzialausgleich fehlt womöglich auch?
Was ist mit diesem gelb/grünen Kabel? Ist es das, wovon Du sprichst?

1)
Es läuft mit den vier Satkabeln vom LNB durch die Hauswand in den Dachboden, Anhang 1

2)
Läuft am Dachboden mit den Satkabeln entlang...Anhang 2

3)
...und endet dann in Anhang 3.

Zitat:
Ob man ein großes Loch oder mehrere kleine bohrt ist Nebensache. Wichtiger ist die Kabelgüte einschließlich der uv-Beständigkeit. Wenn schon ein Quatro-Kabel, dann aber keines mit billigem aber problematischem Alu-Geflecht. Und bei der Aktion auch einen PA-Draht mit mind. 4 mm² Querschnitt an die Masterdung mit verlegen. Siehe Thread Erdung und Potenzialausgleich.

Wenn die Attika aus Blech ist, muss die wegen zu geringem Trennungsabstand in die Antennenerdung mit einbezogen werden.
Vielleicht hast Du einen Kabeltipp für so ein Quattro-Kabel? Ich habe von Technisat gelesen.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg gruen gelb 01.jpg (85,4 KB, 15x aufgerufen)
Dateityp: jpg gruen gelb 02.jpg (89,2 KB, 15x aufgerufen)
Dateityp: jpg gruen gelb 03.jpg (98,0 KB, 14x aufgerufen)
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Alt 16.05.2011, 21:09   # 14
Dipol
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Zitat:
Zitat von Yappadappadu Beitrag anzeigen
Ich denke, es ist in Ordnung, wenn ich den Inhalt der beiden Emails ohne Namen poste, oder?
Aber klar doch.
Zitat:
Zitat von Support
1)
Sehr geehrte(r) Herr XXX,

leider hatten wir schon zwei Kunden die mit genau diesen LNB Probleme hatten.
Leider sind wir hier noch auf der Suche nach der ursache. Haben Sie die Box
auch einmal mit eineme anderem Unicable-LNB getestet?
Eventuell schafft duieses abhilfe oder Sie versuchen einma die Firmware 3.0.3.

Bitte teilen Sie mir mit ob der test erfolgreich war.

2)
(Auf Antwort meiner Frage, ob es bei den anderen ebenfalls zu den von mir beschriebenen Abstürzen kamm)

Sehr geehrte(r) XXX,

ok. Soweit ich weiß war bei einem anderen Kunden das LNB defekt und hat sogar
die Tuner der Dreambox beschädigt also bitte Testen Sie noch das andere LNB
wenn möglich da hier eine Defekt nicht auszuschließen ist.
Die anderen abstürze können auch hiervon kommen.
Aus einem Einkabel-LNB mit max. 60 dB Verstärkung ergeben sich an einer 80er Offsetantenne Routerausgangspegel von höchstens 85 dB(µV). Damit darf man einen Receiver nicht mal bei Direktanschluss ohne Verteiler oder Durchgangsdose schrotten, auch wenn das Norm-Pegelfenster von 47 - 77 dB(µV) überschritten wird.
Kritisch wird es > 100 dB(µV) nach einem Verstärker. Einen solchen Monstepegel kann auch kein defekter LNB ausspucken.

Ich habe diese Story heute einem kompetenten Entwickler für Einkablmatritzen und Multischalter geschildert. Der hält die Erklärung für ebenso ausgeschlossen wie ich.
Zitat:
Zitat von Support
Was ist mit diesem gelb/grünen Kabel? Ist es das, wovon Du sprichst?
Das ist der Erdungsdraht der am Mast mit einer blitzstromtragfähigen Klemme verbunden sein muss und von allen Kabeln einen Trennungsabstand einhalten muss. Und die nach Norm geforderte möglichst kurze Ableitung schließt einen Umweg nach oben aus.
Zitat:
Zitat von Support
Vielleicht hast Du einen Kabeltipp für so ein Quattro-Kabel? Ich habe von Technisat gelesen.
Das TechniSat-Quatro-Kabel ist absolut First-Class, uv-beständige schwarze Kabel sind aber im Außenbereich sinnvoller.
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Alt 16.05.2011, 23:10   # 15
Yappadappadu
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Wenn der LNB nicht für die Tunerprobleme verantwortlich sein kann, dann ist die Schuld also beim Receiver zu suchen. Mangelhafte Implementierung des Inverto Unicable LNBs. Naja, ich bin mit dem Thema durch. Keine Lust mehr auf weitere Experimente.

Das Kabel würde sowieso nur innen vom Multischalter im Dachboden durch ein Loch zu meinem Receiver laufen. Bisher habe ich aber Technisat "Multymedia-Kabel 4" Kabel entweder nur mit 10m (zu kurz) Länge oder mit 100m Länge gefunden. 15m sollten es wohl schon sein.
Finde ich aber beeindruckend, dass das Kabel laut TechniSat 100 dB Multymedia-Kabel 4, 100 m-Ring [0001/3014] nur 5,6 mm dick sein soll. Im Vgl. dazu das normale Kathrein LCD mit 7 mm Durchmesser, siehe LCD 111 - Produkte SAT

Der Techniker wird wahrscheinlich sowieso nur das Kathreinkabel haben und das werde ich dann, auch wenn es anders schöner wäre, wohl oder übel auch nehmen.
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Alt 16.05.2011, 23:44   # 16
Dipol
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Zitat:
Zitat von Yappadappadu Beitrag anzeigen
Finde ich aber beeindruckend, dass das Kabel laut TechniSat 100 dB Multymedia-Kabel 4, 100 m-Ring [0001/3014] nur 5,6 mm dick sein soll. Im Vgl. dazu das normale Kathrein LCD mit 7 mm Durchmesser, siehe LCD 111 - Produkte SAT
Die Schirmung beansprucht realtiv wenig Durchmesser. Je dünner ein Kabel, umso höher die Dämpfung. Vergleiche mal die Dämpfungswerte.
Zitat:
Zitat von Yappadappadu Beitrag anzeigen
Der Techniker wird wahrscheinlich sowieso nur das Kathreinkabel haben
Beim Kabel muss nicht unter allen Umständen das KATHREIN-Label drauf sein, denn das wird ohnehin nicht selbst produziert.
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Alt 17.05.2011, 02:54   # 17
Yappadappadu
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Stimmt, ist schon ein deutlicher Unterschied:
Kathrein LCD 111 --> 29 dB (2150 MHz), Technisat Multymedia-Kabel 4 --> 2250 MHz - 45,3 dB

Ich habe im Hinterkopf noch die Überlegung, vielleicht auf Multifeed umzustellen mit Astra 19,2 und Hotbird. Als Multischalter würde sich, um bei Kathrein zu bleiben, z.B. der Kathrein EXR 2908 Multischalter anbieten, siehe EXR 2908 - Produkte SAT
Mein Quad LNB Kathrein UAS 585 wäre dann LNB 1, könnte ich für LNB 2 dann einfach einen Quattro LNB, also den Kathrein UAS 584, wählen, oder ist so ein "Mischbetrieb" Quad/Quattro am Multischalter schlecht?
Ohne Multifeedplatte geht's wohl nicht, richtig? Also wäre die hierfür geeignete Multifeedplatte die Kathrein ZAS 90, siehe ZAS 90 - Produkte SAT?
Vorausgesetzt ich habe wirklich eine 80er Schüssel und nicht eine 75er oder so.
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Alt 17.05.2011, 07:52   # 18
Dipol
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Zitat:
Zitat von Yappadappadu Beitrag anzeigen
Als Multischalter würde sich, um bei Kathrein zu bleiben, z.B. der Kathrein EXR 2908 Multischalter anbieten, siehe EXR 2908 - Produkte SAT
Die Güte der verwendeten Richtkoppler kann man an der Port-to-Port-Entkopplung erkennen. Mickrige 25 dB reichen auch mit langen Kabeln und Stichdosen nicht aus, um beim Teilnehmeranschluss normgerechte 42 dB auf UKW und VHF, bzw. 30 dB in der Sat.-ZF zu erreichen.
Zitat:
Zitat von Yappadappadu Beitrag anzeigen
Mein Quad LNB Kathrein UAS 585 wäre dann LNB 1, könnte ich für LNB 2 dann einfach einen Quattro LNB, also den Kathrein UAS 584, wählen, oder ist so ein "Mischbetrieb" Quad/Quattro am Multischalter schlecht?
Nein.
Zitat:
Zitat von Yappadappadu Beitrag anzeigen
Ohne Multifeedplatte geht's wohl nicht, richtig? Also wäre die hierfür geeignete Multifeedplatte die Kathrein ZAS 90, siehe ZAS 90 - Produkte SAT?
Vorausgesetzt ich habe wirklich eine 80er Schüssel und nicht eine 75er oder so.
Die CAS 80 gibt es erst seit der ANGA-Cable 2009. Das Nennmaß der CAS 80 orientiert sich in Angleichung an die Mitbewerber erstmals an der Reflektorhöhe, weshalb eine CAS 75 größer ist.

Fixe Multifeedhalter oder Adapterplatten erlauben immer nur eine Kompromisseinstellung. Wenn deine Antenne nicht ein Altmodell ist, hat sie bereits eine Adapterplatte. Der 6°-Abstand an einer CAS 75 beträgt übrigens 66 mm, an einer CAS 90 und der unsymmetrischen ZAS 90 Platte aber 76 mm. Und dann gibt es z. B. auch noch mein Baby, die bei ASSAT hausintern "Boomenrang" genannte gebogene Multifeedschiene ohne Kerben.

Auf dem Foto ist die Antennengröße schlecht zu schätzen, ich tippe auf eine CAS 75. Um die optimale Schiene bestimmen zu können, ist die Klärung der Antennentype und die Angabe erforderlich, welcher Satellit noch empfangen werden soll.
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Alt 17.05.2011, 09:10   # 19
Yappadappadu
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Oh, okay, dann ist es also auch keine CAS 80, denn die die Antenne ist über 15 Jahre alt. Muss ich also mit der Leiter hoch und nachmessen.
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Alt 17.05.2011, 10:41   # 20
Dipol
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Zitat:
Zitat von Yappadappadu Beitrag anzeigen
... denn die die Antenne ist über 15 Jahre alt
Falls das noch die alte Ausführung mit hochstehenden Feedarmbacken ist, passt ohne Umbau keine Adapterplatte.
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Alt 28.05.2012, 16:10 # --
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