| | # 1 |
| Registriert seit: 15.05.2011 Ort: Hamburg
Beiträge: 18
| Hallo liebes netzwelt Forum, dies ist mein erster (richtiger) Beitrag und ich erhoffe mir Hilfe bei der Installation meiner Unicable Astra 19,2 Anlage, die mir bisher einige Probleme bereitet hat. Bisher hatte ich: Kathrein Quad-LNB UAS 585, von dem zwei Satkabel zu meiner Unicablefähigen Dreambox 8000 gingen und zwei Kabel zu zwei normalen nicht Unicablefähigen Receivern in anderen Teilen des Hauses. Nun also die Umrüstung auf Unicable, um alle vier Sat-Tuner der Dreambox betreiben zu können, die normalen Receiver sollen aber weiter genutzt werden, also fiel meine Wahl auf das Unicable LNB mit 2 x Legacy von Inverto IDLB-QUDL41-UNI2L-1PP, siehe Inverto - IDLB-QUDL41-UNI2L-1PP - Die normalen Receiver habe ich also an die beiden Legacy Anschlüsse angeschlossen, was auch funktioniert, das Unicable-Kabel läuft hingegen zu einem Kathrein EBC 14 Verteiler, an dem ich die vier Dreambox Tuner anschliesse. Das Ganze ohne irgendeine Dose. Leider sieht es so aus, als würde der Inverto LNB Probleme bereiten und spannungstechnisch die Dreambox Tuner beschädigen. Vielleicht liegts auch daran, dass die Dreambox noch auf Normal-LNB gestellt war und ich sie erst im laufenden Betrieb auf Unicable umstellte. Folge: Nach kurzer Zeit Normalbetrieb "Tuning fehlgeschlagen" und Abstürze bei Mehrtunerbetrieb. Deswegen die Hoffnung, dass es mit einer gescheiten Dose besser läuft. Nur wie sollte ich sie mit dem EBC 14 Verteiler verbinden (vor den Verteiler oder danach?) und welche genau sollte ich wählen? Die Kathrein ESU 34 Dose ist ja anscheinend eine so genannte "Stichdose", hat aber eine "Schutzfunktion", was meine Tuner schützen könnte, falls es am LNB liegt, die Axing SSD 5-07 Dose ist hingegen eine echte so genannte "Enddose", allerdings ohne Schutzfunktion. Oder vielleicht eine ganz andere Dose/Lösung? Für Hilfe wäre ich dankbar. Yappa |
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| | # 2 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 27.08.2010
Beiträge: 1.289
| Hallo Yappa & Willkommen im Forum, die Schutzfunktion der ESU33/34 bezieht sich auf 2 Dinge: 1) Abschaltung des angeschlossenen Receivers, wenn dieser nicht den Einkabel-DiSEqC Befehlssatz gemäß EN 50494 verwendet (Abschaltung der Spannung vom Sat-Anschluss zum Eingang bei +18 V nach ca. 400 ms) Bedeutet nichts anderes, als dass die Dose die Spannung sperrt nach angegebener Zeit vom Receiver -> Unicable LNB/Matrix Schutz der anderen Teilnehmer, des Verteilnetzes, damit die anderen UC Receiver nicht durch einen fehlerhaft eingestellten Receiver gestört werden 2) Überlast-Schutz durch elektronische Sicherung und Entkopplungs-Dioden Das sollte normalerweise den Tuner des an dieser Dose angeschlossenen Receivers schützen und zwar, falls der LNB/Matrix zuviel Strom zieht. Damit wird dann der Stromfluss begrenzt Allerdings besitzt die ESU34 als Stichdose fast keinerlei eigene Teilnehmer Entkopplung. So muss/sollte diese Teilnehmer Entkopplung (= Trennung der Tuner) vom davor geschalteten Verteiler kommen. Der EBC14 hat aber lediglich eine Entkopplung von 15-20dB im Sat Bereich 950-2150MHz, wobei man hier deutlich unter der geforderten Norm liegt Technisch korrekt wäre der Aufbau nach meinem technischen Verständnis wie folgt: Unicable LNB -> eine Leitung -> Verteiler EBC14 -> 4x ESU33 (mit Abschlusswiderstand) - Jede Dose speist einen Tuner. Durchgangsdämpfung Verteiler ca. 11,5dB + Anschlussdämpfung Dose ca. 10dB (Als Alternative zur Kathrein Dose dazu die Axing SSD 5-07 mit 7dB Anschlussdämpfung) Lass die Leitungslänge nochmal 10-15dB wegdämpfen, so bist du in der Regel immer noch in einem Bereich, wo der Tuner einwandfrei arbeiten sollte. (Ich gehe jetzt von ca 85-90dBµV direkt am LNB gemessen aus) Wie Kathrein in der einen Abbildung nun auf die Idee kommt, nach einem 4-fach Verteiler 4 Stück ESU34 zu betreiben und gleichzeitig an die 30dB Teilnehmerentkopplung zu erreichen, ist mir etwas unverständlich Da aber im Ihad diverse Leute berichten, dass es scheinbar auch anders funktioniert, nämlich die 4 Sat Tuner der 8000er direkt an einem Verteiler angeschlossen, habe ich diesen "technisch" korrekten Vorschlag nicht erwähnt und mich aus der Diskussion herausgehalten Wie lang sind denn eigentlich die Leitungen und was für eine Schüssel (Grösse) ist oben montiert? (Zwecks Pegel). Möchtest du evtl eine Skizze anfertigen, wie der Leitungsplan aussieht?
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| | # 4 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 27.08.2010
Beiträge: 1.289
| Hmm 85er Kathrein Schüssel kenn ich so jetzt keine... Eine CAS75? CAS80? CAS90? Na mal sehen... 12m Leitungslänge sind in der Regel ein Witz Kannst ja selbst rechnen vom Pegel her: Eine gute Koaxleitung dämpft den Pegel bei 100m Leitungslänge in hohen Frequenzen um ca. 30dB Somit "verlierst" du auf 10m Leitungslänge -> nach Adam Riese 3dB inkl Steckerübergänge lass es selbst 8dB sein im Pegel An einer CAS75 habe ich letztens Pegel zwischen 80 und fast 90dBµV gemessen, je nach Transponder Ich gehe davon aus, dass es mit Verteiler, danach jeweils 1 Dose, welche je 1 Tuner einspeist, sowohl mit den Axing als auch mit den Kathrein Dosen funktionieren sollte. Anders würde ich es jetzt jedenfalls auch nicht aufbauen Laut Kathrein funktioniert die Geschichte ja wie im Bild... Wobei ich etwas skeptisch bin, was die Entkopplung unter den Dosen betrifft...
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| | # 7 |
| Threadstarter Registriert seit: 15.05.2011 Ort: Hamburg
Beiträge: 18
| Äh, und was heisst das jetzt genau für mich? Die ESU 34 Dosen hinter einen EBC 14 Verteiler zu schalten, ist zwar "normwidrig", aber "folgenlos"? Meine Tuner werden/wurden ja anscheinend durch das LNB beschädigt, weswegen ich, nach Reparatur oder Neukauf, es diesmal besser machen möchte. Helfen mir die Kathrein Dosen dabei oder nicht? |
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| | # 8 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Unicable hat einige Tücken zu bieten. Darunter leider auch völlig unnötige Inkompatibilitäten, wie Receiverfirmware, welche die Kommandos so oft wiederholt, dass die ESU-Dosen abschalten. Ich selbst vermeide alle Hersteller die mit I anfangen, weshalb ich noch nicht in den "Genuss" von Inkompatibilitäten von diesem LNB mit Dreamboxen gekommen bin. Ich weiß auch nicht, wer in dieser Kombination die fehlerhafte Firmware gestrickt hat. "Kaputt" ist an den Tunern dadurch nichts. Zitat:
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| | # 9 |
| Threadstarter Registriert seit: 15.05.2011 Ort: Hamburg
Beiträge: 18
| Also laut diverser User und Dream Multimedia selbst hat der Inverto LNB die Tuner von zwei Dreambox 8000 eines anderen Kunden geschrottet. Die Geräte wurden dann von DMM repariert. Um ehrlich zu sein, bin ich aber so langsam mit meinen Nerven am Ende. Zig Forenbeiträge, Konfigs usw. Die Dosengeschichte teste ich mit anderer Box vielleicht noch, ehe ich aber nochmal Geld ausgebe, um von einem Techniker den Inverto Unicable LNB durch das gleiche Modell austauschen zu lassen mit dem Risiko, dass sich daran nichts ändert, investiere ich lieber doch in die erprobte Multischalter Lösung. Dann müssen halt doch zwei weitere Löcher gebohrt werden, dafür läuft das ganze dann aber hoffentlich stabil, ohne irgendwelche Unicable Kinderkrankheiten. Vielleicht habt Ihr ja einen Tipp bzgl. eines geeigneten Multischalters für mind. 6 Tuner (4 Dreambox-Tuner, 2 normale Receiver). Ich schätze, das Geld für einen Quattro LNB könnte ich sogar sparen, da es anscheinend mittlerweile Multischalter gibt, die auch Quad LNBs (mein alter Kathrein UAS 585 liegt neben mir) unterstützen? |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Bei mangelhafter oder unterlassener Erdung und Potenzialausgleich könnten aber die Tuner durch verschleppte Netzspannung abgeschossen werden. Keinesfalls aber durch falsche DiSEqC-Rückmeldungen, egal welcher LNB angeschlossen ist. Außer Sat.-ZF und DiSEqC-Rückmeldungen kommt aus einem LNB nichts raus. Zitat:
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| | # 11 |
| Threadstarter Registriert seit: 15.05.2011 Ort: Hamburg
Beiträge: 18
| Tja, den Grund kennt DMM selbst nicht, aber so war die Aussage vom DMM Support. Die meinten, es könnte an einem Defekt des LNB liegen. Zum Multischalter: Das hört sich gut an, also könnte ich z.B. entweder den Kathrein EXR 156 wählen oder den um zwei Teilnehmer größeren Kathrein EXR 158. Stromversorgung ist im Dachboden, wo die Kabel entlang laufen, vorhanden, wenn auch am anderen Ende. Problem weitere Bohrlöcher: Bei den Satkabeln handelt es sich bei mir zurzeit um die beliebten Kathrein LCD 111. Haben ca. 7mm Durchmesser? Wieviel dicker sind Quattrokabel und sind die auf 12 Meter Strecke überhaupt sinnvoll oder sollte ich lieber weitere zwei Löcher bohren lassen? |
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| | # 12 | |||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Wenn die Attika aus Blech ist, muss die wegen zu geringem Trennungsabstand in die Antennenerdung mit einbezogen werden. | |||
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| Threadstarter Registriert seit: 15.05.2011 Ort: Hamburg
Beiträge: 18
| Zitat:
1) Sehr geehrte(r) Herr XXX, leider hatten wir schon zwei Kunden die mit genau diesen LNB Probleme hatten. Leider sind wir hier noch auf der Suche nach der ursache. Haben Sie die Box auch einmal mit eineme anderem Unicable-LNB getestet? Eventuell schafft duieses abhilfe oder Sie versuchen einma die Firmware 3.0.3. Bitte teilen Sie mir mit ob der test erfolgreich war. 2) (Auf Antwort meiner Frage, ob es bei den anderen ebenfalls zu den von mir beschriebenen Abstürzen kamm) Sehr geehrte(r) XXX, ok. Soweit ich weiß war bei einem anderen Kunden das LNB defekt und hat sogar die Tuner der Dreambox beschädigt also bitte Testen Sie noch das andere LNB wenn möglich da hier eine Defekt nicht auszuschließen ist. Die anderen abstürze können auch hiervon kommen. Zitat:
1) Es läuft mit den vier Satkabeln vom LNB durch die Hauswand in den Dachboden, Anhang 1 2) Läuft am Dachboden mit den Satkabeln entlang...Anhang 2 3) ...und endet dann in Anhang 3. Zitat:
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zitat:
Kritisch wird es > 100 dB(µV) nach einem Verstärker. Einen solchen Monstepegel kann auch kein defekter LNB ausspucken. Ich habe diese Story heute einem kompetenten Entwickler für Einkablmatritzen und Multischalter geschildert. Der hält die Erklärung für ebenso ausgeschlossen wie ich. Zitat:
Zitat:
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| | # 15 |
| Threadstarter Registriert seit: 15.05.2011 Ort: Hamburg
Beiträge: 18
| Wenn der LNB nicht für die Tunerprobleme verantwortlich sein kann, dann ist die Schuld also beim Receiver zu suchen. Mangelhafte Implementierung des Inverto Unicable LNBs. Naja, ich bin mit dem Thema durch. Keine Lust mehr auf weitere Experimente. Das Kabel würde sowieso nur innen vom Multischalter im Dachboden durch ein Loch zu meinem Receiver laufen. Bisher habe ich aber Technisat "Multymedia-Kabel 4" Kabel entweder nur mit 10m (zu kurz) Länge oder mit 100m Länge gefunden. 15m sollten es wohl schon sein. Finde ich aber beeindruckend, dass das Kabel laut TechniSat 100 dB Multymedia-Kabel 4, 100 m-Ring [0001/3014] nur 5,6 mm dick sein soll. Im Vgl. dazu das normale Kathrein LCD mit 7 mm Durchmesser, siehe LCD 111 - Produkte SAT Der Techniker wird wahrscheinlich sowieso nur das Kathreinkabel haben und das werde ich dann, auch wenn es anders schöner wäre, wohl oder übel auch nehmen. |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Beim Kabel muss nicht unter allen Umständen das KATHREIN-Label drauf sein, denn das wird ohnehin nicht selbst produziert. | |
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| | # 17 |
| Threadstarter Registriert seit: 15.05.2011 Ort: Hamburg
Beiträge: 18
| Stimmt, ist schon ein deutlicher Unterschied: Kathrein LCD 111 --> 29 dB (2150 MHz), Technisat Multymedia-Kabel 4 --> 2250 MHz - 45,3 dB Ich habe im Hinterkopf noch die Überlegung, vielleicht auf Multifeed umzustellen mit Astra 19,2 und Hotbird. Als Multischalter würde sich, um bei Kathrein zu bleiben, z.B. der Kathrein EXR 2908 Multischalter anbieten, siehe EXR 2908 - Produkte SAT Mein Quad LNB Kathrein UAS 585 wäre dann LNB 1, könnte ich für LNB 2 dann einfach einen Quattro LNB, also den Kathrein UAS 584, wählen, oder ist so ein "Mischbetrieb" Quad/Quattro am Multischalter schlecht? Ohne Multifeedplatte geht's wohl nicht, richtig? Also wäre die hierfür geeignete Multifeedplatte die Kathrein ZAS 90, siehe ZAS 90 - Produkte SAT? Vorausgesetzt ich habe wirklich eine 80er Schüssel und nicht eine 75er oder so. |
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| | # 18 | |||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
![]() Fixe Multifeedhalter oder Adapterplatten erlauben immer nur eine Kompromisseinstellung. Wenn deine Antenne nicht ein Altmodell ist, hat sie bereits eine Adapterplatte. Der 6°-Abstand an einer CAS 75 beträgt übrigens 66 mm, an einer CAS 90 und der unsymmetrischen ZAS 90 Platte aber 76 mm. Und dann gibt es z. B. auch noch mein Baby, die bei ASSAT hausintern "Boomenrang" genannte gebogene Multifeedschiene ohne Kerben. Auf dem Foto ist die Antennengröße schlecht zu schätzen, ich tippe auf eine CAS 75. Um die optimale Schiene bestimmen zu können, ist die Klärung der Antennentype und die Angabe erforderlich, welcher Satellit noch empfangen werden soll. | |||
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