Frage zum Footprint

Alt 07.05.2011, 19:11   # 1
Boljarka
 
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Hallo zusammen

Hätte da mal eine Frage zum Footprint.
Werden nächstes Wochenende die Satanlage von meinem Schwiegervater upgrade.
Dann wird auch bei ihnen das digitale Zeitalter einzug halten. Jetzt ist noch
die Frage welche Satelliten alle angepeilt werden sollen. Respektive, welche
denn überhaupt zur Auswahl stehen. Ich weiss zwar, dass die Sat-Unternehmen
auf ihren Websiten die sogenannten Footprints veröffentlichen. Aber es ist
ja auch bekannt, dass man mit wirklich grossen Antennen auch noch ausserhalb
dieser Bereich etwas empfangen kann. Da meine Schweigereltern nun nicht
gerade in der idealen Ausleuchtzone von Astra 19.2 und Co liegen, würde
es mich mal interessieren ob man die Ausleuchtzonen berechnen kann?

Also; ist es möglich die Ausleuchtzone eines Satelliten zu errechnen?
Wie kann die notwendige Antennengrösse ermittelt werden?
Oder kann man dies nur von den jeweiligen Betreibern erfahren?

Herzliche Dank

---------- Doppelpost zusammengeführt ----------

Jetzt hab ich gerade was ganz geniales auf dem Markeplace gesehen.
Hab seit kurzem ein Windows Phone 7 von HTC. Jetzt seh ich da, dass es
eine App zum berechnen der Satellitenpositionen gibt. Find ich ja super.
Werd ich gleich mal testen. Wenn das was taugt, wird das sicherlich 'ne
grosse hilfe sein, wenn ich mit meinem Schwiegervater auf dem Dach rumturne.

Hier noch der Link zum SatFinder, falls es jemanden interessiert.
Zune.net
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Alt 07.05.2011, 20:27   # 2
Boljarka
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So, hab den SatFinder mal ausgiebig getestet und bin begeistert.
Nicht dass es solche Applikationen nich schon gebe, aber auf dem Handy ist's einfach genial.
Damit kann ich wirklich auf dem Dach rumklettern und bin immer informiert. Leider auch hier
(noch?) keine weiterführenden Infos zum Footprint, aber werd dass dem Support mal als Vorschlag melden.
Wäre froh wenn mir hier jemanden helfen könnte. Besten Dank!

Als Beispiel: http://www.ses-astra.com/medialib/co...Widebeam_M.jpg
Was wenn ich nun in Kenia bin? Empfangen müsste ich den ja dort immernoch. Nur halt mir einer grossen Antenne.
Nebenbei, was soll die 10° bedeuten? Ist das der maximale Empfangsradius? Sorry für die vielen Fragen.
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Alt 07.05.2011, 21:06   # 3
Isotrop
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Wie wäre es, wenn du einfach schreibst, wo empfangen werden soll und welche Sat Positionen empfangen werden sollen?

Ganz nette Seite auch:
SatBeams - Satellite Coverage Maps
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Alt 07.05.2011, 23:19   # 4
King W.
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Zitat:
Zitat von Boljarka Beitrag anzeigen
Was wenn ich nun in Kenia bin? Empfangen müsste ich den ja dort immernoch. Nur halt mir einer grossen Antenne.
Kenia ist ja direkt am Äquator. Ein paar 1000 km von der Astra-Ausleuchtzone entfernt.

Ich befürchte, da wird auch eine große Antenne nicht mehr helfen, mit irgendwie vertretbarem Aufwand bekommst du dort den Astra nicht rein.
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Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 08.05.2011, 00:20   # 5
Boljarka
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@King W.
Danke für die Info. War irgendwie so naiv zu glauben, es sei bis zu einem gewissen grad nur eine Frage des Antennengrösse.
Haben jedenfalls mal gehört, dass im Jemen Antennen mit drei Meter Durchmesser keine Seltenheit seien.
Hab auch von Leuten gehört, die angeblich in Brasilien noch Astra 19.2 empfangen wollen ...halt ich zwar für ein Gerücht, aber ist das möglich?

@Isotrop
Die Antenne soll in der Nähe von Trojan in Bulgarien stehen. Darf gerne auch etwas grösser sein. Die alte,
welche ersetzt werden soll, misst heute schon 1.5m. Es gibt generell relativ wenige Einschränkungen.
Die Frage ist viel mehr; was kann alles empfangen werden? Nun gibt es zwar die Variante "durchprobieren".
Nur habe ich die Hoffnung, dass es auch effizienter geht. Sämtliche verfügbaren Footprints auswerten
scheint auch etwas sehr aufwendig. Daher hatte ich die Hoffnung, es gäbe vielleicht ein Tool mit dem
man das errechnnen kann.
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Alt 08.05.2011, 00:55   # 6
King W.
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Zitat:
Zitat von Boljarka Beitrag anzeigen
Daher hatte ich die Hoffnung, es gäbe vielleicht ein Tool mit dem
man das errechnnen kann.
So etwas ähnliches gibt es auch: Lyng-Sat Maps. Einfach auf den gewünschten Satelliten klicken, dann erscheint eine neue Seite mit den Footprints. Angegeben sind auch die EIRP-Werte. (EIRP = Effective Isotropic Radiated Power, frei übersetzt: Effektiv abgestrahlte Leistung, bezogen auf das Zielgebiet)

Rechts ist eine Tabelle, die den Mindestdurchmesser angibt, mit dem Empfang bei einem bestimmten EIRP-Wert möglich ist. Lyngsat ist mit der Angabe allerdings ziemlich geizig. Wenn du auf die angegebenen Werte 20 cm draufrechnest, paßt es, auch mit etwas Schlechtwetterreserve.

Diese Antenne ist groß genug, nicht allzu teuer und sehr genau gearbeitet. In Verbindung mit einem Hochleistungs-LNB, z.B. diesem High-Line von MTI (gibt es auch als Einzel- oder 4er LNB) ist der Astra-Empfang in Bulgarien problemlos möglich.
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Alt 08.05.2011, 01:29   # 7
Isotrop
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Das mit Brasilien ist schon korrekt. Herr Schumacher ist hier eine Koryphäe, mit einer selbstgebauten 8m Antenne empfängt. Dabei handelt es sich aber nach meiner Information ausschliesslich um analogen Sat Empfang. Siehe auch Anhang

Oder hier:
NormCast.de

Trojan (42.88°N 24.71°E) liegt natürlich deutlich besser für den Astra 19.2 Empfang als Brasilien

Die Transponder von diesen Satelliten sollten problemlos empfangen werden mit einem 150cm Offset Spiegel:
Astra 1KR (KR Beam)
Astra 1M (Europa und Wide Beam)
Astra 1L (1LFSS Beam)

Etwas problematischer werden die Transponder von den folgenden Satelliten:
Astra 1L (Europe Beam)

Noch problematischer:
Astra 1H (H Beam)

Schier unmöglich:
Astra 1KR (Spotbeam, sofern aktiviert)
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Astra-Brasil.pdf (428,4 KB, 9x aufgerufen)
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Alt 11.05.2011, 16:18   # 8
Boljarka
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Beiträge: 111
Herzlichen Dank an King W. und Isotrop!

Das mit der Satantenne in Brasilien ist ja wirklich der Hammer
Und aus dem Negativ einen Pool zu machen - einfach nur ein Geniestreich
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Alt 28.05.2012, 16:08 # --
News Flash
 
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