Frage zu Unicable System mit Unicable-LNB

Alt 03.04.2011, 20:22   # 1
UndIch
 
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Hallo zusammen! Habe mich schon durch einige Beiträge hier geklickt und schon einiges dazugelernt. Ich hoffe, dass ich hier direkt richtig gelandet bin und nicht bei meinem ersten Post direkt einen Fehler gemacht habe und verzeiht bitte meinen etwas langen Text.

Also ich versuche mal meine Frage zu basteln, wobei ich leider nur geringe SAT Kenntnisse habe - also bitte nehmt mir es nicht übel, wenn ich bei Fachbegriffen o.ä. nochmals nachfragen muss .

Also in dem betroffenen Einfamilienhaus ist offenbar ursprünglich ein Kabelanschluss vorgesehen gewesen (Baumstruktur), der letzte Besitzer ist dann allerdings auf SAT umgestiegen (Analog). Insgesamt sind in dem Haus 4 Dosen verbaut, wobei nur die oberste 2 Kabelverbindungen zum Dachboden und damit zur Schüssel hat, alle anderen werden von dieser Dose aus "durchgeschleift".

Da der alte LNB nicht mehr so recht zu funktionieren scheint und auch gerne Digital-TV bzw. die öffentlich-rechtlichen in HD geschaut werden sollen (das HD+ nicht im Sinne des Kunden ist habe ich bereits vor Monaten hier im Forum gelernt , muss etwas neues her.

Geschickterweise hat der Hauserbauer die Kabel nicht in Leerrohren sondern direkt unterputz verlegt. Aufgrund dieser Verkabelung und der max. Nutzeranzahl für mehrere Jahre von 4-5 haben wir uns für ein Unicable System entschieden. Leider ist es reichlich schwierig, dazu einen "wissenden" Fachhändler bei uns zu finden.

Also meine Planung sieht jetzt ein Unicable-LNB (also wo das alles direkt im LNB drin ist) vor. Hatte mich jetzt für den Inverto Unicable Quad 40mm LNB entschieden (1 Unicable, 2 Legacy), alternativ noch den Durline Uk101 (hat da jemand Erfahrungen bzw. Entscheidungskriterien?) Daher muss ich auch nochmals fragen, da die Unicable-Lösung per Multischalter ja schon häufiger hier diskutiert wurde, die Variante Unicable-LNB hab ich aber über die SuFu nicht gefunden.

Also meine derzeitige Planung sieht dann dieses neue LNB vor, welches an die Schüssel am Dach kommt, von Dort auf den Dachboden und dann einmal vom Legacy in das 1. Zimmer und eben dann den "unicable" Teil für die restlichen 3 Dosen. Jetzt die Frage: Ich habe hier im Forum gelesen, dass man dafür spezielle Dosen mit Schutz braucht, dann schrieb aber auch jemand, dass bei kleineren "Netzen" ebenfalls solche ohne Schutz möglich sind - (es wurde zur Axing Ssd 5-10 geraten). Und da diese ja doch deutlich günstiger als die Kathrein (ESU 34?) sind, würde ich die natürlich lieber nehmen. Das die "Schlussdose" einen Schlusswiderstand braucht, habe ich auch gelesen - reicht dort ein normaler oder muss dies ein spezieller für unicable sein? Wäre es, so lange keine Geräte außer an dem "letzten" Anschluss angeschlossen werden auch möglich, die Kabel einfach per F-Stecker weiterzuschleifen?

Muss ich sonst noch etwas spezielles beachten? (Außer natürlich ensprechend Unicable fähige Receiver . Also die Dose sollte auch in der Lage sein, zunächst mal normales "digital" Sat weiterzugeben, da derzeit sowieso erstmal nur 1 einziger Receiver (vorraussichtlich ein Faval Mercury 150 SE, wobei dieser auch Unicable tauglich wäre) angeschlossen wird.

Ich hoffe meine Beschreibungen sind nicht allzu verwirrend und ihr könnt mir ein bisschen weiterhelfen. Noch eine Frage außerhalb des unicable-Systems: Ich habe am Dachboden gesehen, dass die "Halterung" der Schüssel geerdet ist (grün-gelbes Kupfer kabel, wobei ich dessen verlauf nicht weiter verfolgt habe bisher). Fehlt mir dann eigentlich noch ein Potentialausgleich? Oder komme ich auch ohne diesen aus?

Vielen vielen Dank schonmal für dieses tolle Forum und die Hilfe die ich so schon durchs Lesen von euch bekommen habe und hoffentlich jetzt auch gezielt zu meinem Problem!
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Alt 03.04.2011, 20:58   # 2
Dipol
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Hallo UndIch,nw welcome

Zitat:
Zitat von UndIch Beitrag anzeigen
Insgesamt sind in dem Haus 4 Dosen verbaut, wobei nur die oberste 2 Kabelverbindungen zum Dachboden und damit zur Schüssel hat,
Das wäre dann eine Twin-Dose auf die man auch zwei Legacy-Anschlüsse für Twin-Betrieb legen könnte.
Zitat:
Zitat von UndIch Beitrag anzeigen
alle anderen werden von dieser Dose aus "durchgeschleift".
Ergibt drei Durchgangsdosen mit insgesamt 4 Routerkanälen.
Zitat:
Zitat von UndIch Beitrag anzeigen
Also meine Planung sieht jetzt ein Unicable-LNB (also wo das alles direkt im LNB drin ist) vor. Hatte mich jetzt für den Inverto Unicable Quad 40mm LNB entschieden (1 Unicable, 2 Legacy), alternativ noch den Durline Uk101 (hat da jemand Erfahrungen bzw. Entscheidungskriterien?)
Aufpassen, dass der LNB keine verwürfelte ID hat, also die Userbänke in aufsteigender Reihenfolge geordnet sind. Sonst kommt es zu Inkompatibilitäten mit manchen UniCable-Receivern.
Zitat:
Zitat von UndIch Beitrag anzeigen
Ich habe hier im Forum gelesen, dass man dafür spezielle Dosen mit Schutz braucht, dann schrieb aber auch jemand, dass bei kleineren "Netzen" ebenfalls solche ohne Schutz möglich sind - (es wurde zur Axing Ssd 5-10 geraten).
Dosen mit Schutzschaltung sind bei wohnungsübergreifender Installation sinnvoll, im Eigenheim aber entbehrlich.
Zitat:
Zitat von UndIch Beitrag anzeigen
Das die "Schlussdose" einen Schlusswiderstand braucht, habe ich auch gelesen - reicht dort ein normaler oder muss dies ein spezieller für unicable sein?
Das gesamte Netz muss DC-tauglich sein, folglich muss der Abschlusswiderstand kapazitiv getrennt sein.
Zitat:
Zitat von UndIch Beitrag anzeigen
Wäre es, so lange keine Geräte außer an dem "letzten" Anschluss angeschlossen werden auch möglich, die Kabel einfach per F-Stecker weiterzuschleifen?
Überbrückungen sind möglich und so lange nur ein Receiver betrieben wird ist auch keine Steckdose mit Schottky-Diode erforderlich. Ob sich das lohnt erst zu brücken und später die Dosen einzubauen?
Zitat:
Zitat von UndIch Beitrag anzeigen
Ich habe am Dachboden gesehen, dass die "Halterung" der Schüssel geerdet ist (grün-gelbes Kupfer kabel, wobei ich dessen verlauf nicht weiter verfolgt habe bisher).
Das Kabel muss ein 16 mm² Einzelmassivdraht sein, die mehrdrähtige Ausführung ist seit 1994 untersagt. Hiergegen wird vielfach verstoßen, siehe auch Upgrade im Thread Erdung und PA. Das andere Drahtende muss eindeutig identifierbar sein und die Sanitärnetze dürfen nicht mehr für Erdung und Potenzialausgleich genutzt werden. Auch muss ein Schutzpotenzialausgleich für alle metallischen Systeme einschließlich eines funktionstüchtigen Hauserders vorhanden sein. Die Hauswaserleitung ist seit 1990 als "Erder" unzulässig.
Zitat:
Zitat von UndIch Beitrag anzeigen
Fehlt mir dann eigentlich noch ein Potentialausgleich? Oder komme ich auch ohne diesen aus?
Der Potenzialausgleich hat seinen Sinn. Der Aufwand um ein Kabel über einen Erdblock zu leiten und den am Mast zu erden ist doch wohl kein Kostenfaktor.
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Alt 03.04.2011, 21:24   # 3
UndIch
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Schonmal vielen Dank für die schnelle und (aus meiner Laiensicht professionelle) Hilfe! Natürlich stellt es keinen Kostenfaktor dar und wenn es ratsam ist, wird es angeschafft - wollte nur vermeiden sich in Kleinigkeiten zu verennen . Werde demnächs mal die Erdung verfolgen . Die Frage nach den Überbrückungen war nur deshalb, da wir auf die schnelle den analogen LNB wieder in Betrieb genommen haben - der gute ehemalige Besitzer aber meinte, das Dosen nicht zum Kaufpreis eines Hauses gehören und diese brav abgeklemm hatte. Daher besitzen wir die F-Stecker noch und könnten diese vorerst einfach weiter nutzen - denn leider summieren sich gerade beim Hauskauf doch die kosten und da machen es auch Kleinigkeiten aus...
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Alt 03.04.2011, 22:37   # 4
UndIch
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Gibt es Erfahrungen, ob man lieber den Inverto Unicable Quad LNB oder lieber den Dur Line uk101 LNB kaufen sollte?
Außerdem habe ich jetzt gerade gelesen, dass die Dosen in absteigender Dämpfung eingebaut werden sollten - müsste ich also bei den 4 Dosen bei der ersten mit 18, die zweite 14, die dritte 10 und die letzte mit 7 db kaufen? oder ist dies nicht nötig?
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Alt 04.04.2011, 01:22   # 5
King W.
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Das Inverto ist etwas teurer als das Dur-Line, hat aber dafür auch zwei "Legacy"-Ausgänge, an die du bei Bedarf je einen weiteren Receiver (oder einen Twin-Receiver) anschließen kannst, dieser muß nicht unicable-tauglich sein.

Bei Dur-Line weiß ich es nicht, bei den neueren Invertos sind die Frequenzen nicht verwürfelt. Hier eine Tabelle:

Kanal 1 (SCR0): 1210 MHz
Kanal 2 (SCR1): 1420 MHz
Kanal 3 (SCR2): 1680 MHz
Kanal 4 (SCR3): 2040 MHz

Das mit den Dosen stimmt und führt zu einem gleichmäßigen Pegel an allen Empfangsstellen. Die Produkte von Axing haben sich für Unicable bewährt, die Montage ist einfach und die Abschirmung erfüllt Klasse A-Norm.

Eine 18er, eine 14er eine 10er und eine 7er wären richtig. Hier sind sie zu finden.
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Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 04.04.2011, 11:33   # 6
Dipol
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Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Bei Dur-Line weiß ich es nicht, bei den neueren Invertos sind die Frequenzen nicht verwürfelt.
Durasat = MTI-LNB ohne Verwürfelung.

Vorsicht, im Internet werden noch immer DLP-40UNITWL Einkabel-LNB von INVERTO und diverse Clone mit verwürfelter ID angeboten.
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Alt 04.04.2011, 14:24   # 7
UndIch
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Also vielen Dank euch allen schonmal - habe jetzt alles bestellt und erwarte dann das Sammelsurium an Päckchen in den nächsten Tagen. Ich werde euch dann berichten, ob es alles so funktioniert wie ich mir das dank eurer Hilfe vorstelle
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Alt 28.05.2012, 16:02 # --
News Flash
 
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