| | # 2 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Hallo und Wenn du im Besitz eines Pegelmeßgerätes bist, ist die Sache einfach: An jeder Dose den Ausgangspegel messen - fertig. Der Wert wird von Dose zu Dose kleiner. Ansonsten einfach eine Dose nach der anderen aufmachen und die Kabel abklemmen, wie du es schon gemacht hast. Nach jeder Dose prüfen, wo noch Empfang ist. Am besten, beim Ausgangskabel das Signal kurzschließen, indem die Abschirmung mit dem Innenleiter verbunden wird. Sonst könnte es passieren, daß der Innenleiter des Eingangskabels wie eine Sendeantenne wirkt und das Ausgangskabel das Signal auch ohne direkte Verbindung empfängt. Auf diese Weise bekommst du die Verkabelung schnell heraus. Natürlich muß jeder Strang separat "behandelt" werden. Zweckmäßig ist es, überhaupt erst einmal festzustellen, welche Anschlüsse an welchem Strang sind. Einfach einen Strang-Anfang abklemmen und prüfen, wer noch Empfang hat und wer nicht. Nicht vergessen, das Ganze zu dokumentieren. Wenn du dir die Mühe schon machst und ohnehin dabei bist, wäre es vielleicht nicht verkehrt, die Dosen direkt durch SAT-taugliche Dosen mit verschiedenen Auskoppeldämpfungen zu ersetzen. Als Enddosen kannst du die SSD5-07 nehmen, als vorletzte Dose eine 5-10 und für alle anderen Dosen nimmst du eine 5-14. Auf gut Deutsch: Du brauchst so viele 5-07 und 5-10, wie Stränge da sind und der Rest wird zu 5-14. Dann hast du alles SAT-tauglich und man kann bei Bedarf mit einem Unicable-Router recht einfach überall Astra-Vollbandempfang realisieren.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 8 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| = Abmantelung/Abisolierung des Kabels. Wie bei der Montage von F-Aufdrehsteckern gibt herstellerabhängig zwei Methoden. Siehe Anhang. Physikalisch bedingt nimmt die Kabeldämpfung im Quadrat der Frequenz zu. Das kann bei großen Clustern mit ungeschäumten Kabeln schon bei BK-Vollbandempfang bis 862 MHz problematisch werden. Satellitensignale werden im LNB in die sog. Satelliten-Zwischenfrequenz von 950 - 2.150 MHz umgesetzt. Auf so hohen Frequenzen ist die Kabeldämpfung deutlich höher. Ein modernes dämpfungsarmes Hochschirmkabel mit physikalisch geschäumten Dielektrikum hat bei 2 GHz eine Dämpfung < 30 dB/100. Bei deinen Kabeln mit festem glasigen Kern muss man von 50 bis 60 dB Dämpfung ausgehen. 6 dB entspricht Faktor 2 bzw. 0,5. |
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| | # 9 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| SAT-ZF ist die Zwischenfrequenz, die durch das Kabel kommt. Beim SAT-Empfang muß die eigentliche Sendefrequenz heruntergesetzt werden, weil sie für das Kabel viel zu hoch ist. Um nun nicht mit dem "normalen" terrestrischen Fernsehen in Konflikt zu kommen, fängt diese ZF bei 950 MHz an und reicht bis über 2 GHz. Die Frequenzen beim terrestrisches Fernsehen gehen bis ca. 850 MHz. Für diese Frequenzen ist das Kabel auch ausgelegt. Bei höheren Frequenzen verschlechtert sich Schirmdämpfung und die Signaldämpfung nimmt zu. Deshalb ist in diesem Fall ein besonders sorgfältiger Aufbau erforderlich, damit es an den letzten Dosen, trotz des weniger guten Kabels, auch noch funktioniert.
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| | # 10 | ||
| Threadstarter Registriert seit: 03.04.2011
Beiträge: 10
| Zitat:
)Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob 3 Kabel in so ein Leerrohr reinpassen? Die Rohre haben einen Durchmesser von 15mm. Ich hab mal getestet ob 3 reinpassen. Tun sie schon, nur hakt es manchmal etwas. passt das dann? Die Kabellängen wären auch interessant, sonst könnte man evtl. ein dünneres mit rein nehmen. Wie misst man sowas? Zitat:
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| | # 11 |
| Threadstarter Registriert seit: 03.04.2011
Beiträge: 10
| Nachdem ich jetzt eine kurze Zeichnung gemacht habe, sehe ich, dass 7mm CoaxKabel MINIMALST Überlappen wenn ich diese in einen M15 Kanal reinpacke. Bei M16 ist schon mehr Platz. Jetzt ist die Frage: Gibts überhaupt M15 Leerrohre oder ist das ein Messfehler von mir :> Im Anhang Bilder mit 15 bzw. 16 mm Rohrdurchmesser und 7mm Kabeln |
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| | # 12 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Koaxkabel kann man durch zu starke Zugbelastung schädigen. Um auch leicht verengte Bögen gewaltfrei zu überwinden, braucht man ausreichend Luft. Nimm drei HQ-Midikabel mit 5 mm Durchmesser, Innenleiter aus Kupfer, verzinntem Geflecht mit Schirmdämpfung nach Class A und mit geklebter Folie. Mit dem zweifach geschirmten WISI MK 75 oder dem dreifach geschirmten MK 76 bekommst du keine Probleme. Andere Midikabel haben zwar eine höhere Dämpfung als 38,6 dB/100 m auf 2 GHz, erfüllen bei normalen Kabellängen den Zweck aber auch. Billige Alukabel sollte man aber wegen passiver Intermodulationen und Mini-Kabel mit 4,xx mm Durchmesser wegen der extrem hohen Dämpfung vermeiden! | |
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| | # 13 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Ich selbst habe mit diesem Kabel recht gute Erfahrungen. Die in der Beschreibung angegebenen 20m Maximallänge beziehen sich natürlich auf einen Strang und sind "worst Case". Normalerweise sind Längen von 30 - 40m auch kein Problem. Die beiden Adern lassen sich mit einem scharfen Messer sehr leicht trennen.
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| | # 14 |
| Threadstarter Registriert seit: 03.04.2011
Beiträge: 10
| Auch wenn ich euch da jetzt widerspreche, werde ich 6.5mm Kabel von WISI einziehen. Damit habe ich einen Abstand von 2 Kabeln von 1.7mm. Von einem anderen hab ich gelesen er hat die Kabel bei einem Abstand von 1mm noch hineingebracht. Hier eine Gegenüberstellung verschiedener Kabelstärken in ein M16 Rohr. (Hab mit Messschieber jetzt nachgemessen): Galerie: Leerrohr M16 - abload.de |
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| | # 15 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Das funktioniert auch, wird aber nicht einfach. Besonders wenn die Leerrohre nicht einigermaßen gerade verlegt sind, bekommst du Schwierigkeiten. Man kann aber nachhelfen: Mit "Kabelgliss" (Silikonöl) flutscht es besser. Wenn du Kabelgliss schwer bekommen kannst, nimm einfach "Jacutin Pedicul Fluid". Gibt's (allerdings etwas teurer) rezeptfrei in jeder Apotheke. Das Zeugs ist gedacht als Mittel gegen Läuse - und besteht ebenfalls zu 100% aus Silikonöl. Nach meiner Erfahrung auch ganz brauchbar und nicht so teuer ist Schmierseife. Die Kabel einfach ein Stück abisolieren, so daß die Innenleiter frei sind. Diese zu einer Öse biegen einen einzelnen Draht durchfädeln und verdrillen. Mit dem einzelnen Draht an den Kabeln ziehen, während am anderen Ende jemand dafür sorgt daß die Kabel gleichmäßig, ohne sich zu verdrehen, in das Leerrohr gleiten. So wird es klappen. Keinesfalls mit Gewalt an den Kabeln zerren.
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