| | # 4 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| In der Praxis funktionieren beide Geräte tadellos. Aber auch ich würde die Jultec-Matrix bevorzugen, einmal wegen des ENTROPIC-Chips und zum anderen auch wegen des unverwüstlichen Gehäuses aus Druckguß. Eine 2x4 Matrix hat 2 Ausgänge mit jeweils 4 Router-Kanälen. Beispiel TechniSat - da hat eine 1x8 Matrix folgende Kanäle: Kanal 1 : 1284 MHz Kanal 2 : 1400 MHz Kanal 3 : 1516 MHz Kanal 4 : 1632 MHz Kanal 5 : 1748 MHz Kanal 6 : 1864 MHz Kanal 7 : 1980 MHz Kanal 8 : 2096 MHz Davon wird bei der Installation jedem Receiver ein (zwei bei Twin-Receivern) fester Kanal zugeordnet und danach nicht mehr verändert. Weil es 8 Kanäle sind, reicht das Frequenzband bis über 2 GHz. Bei dieser Frequenz ist die Kabeldämpfung schon recht hoch, das kann man als Nachteil ansehen. Bei einer 2x4 Matrix, ebenfalls von TechniSat werden folgende Kanäle belegt: Kanal 1 : 1284 MHz Kanal 2 : 1400 MHz Kanal 3 : 1516 MHz Kanal 4 : 1632 MHz Da jetzt nur 4 Kanäle vorhanden sind, muß für die übrigen 4 Anschlüsse ein weiterer Strang aufgebaut werden. Die 2x4 Matrix hat deswegen zwei Ausgänge. Welche Matrix nun verwendet wird, hängt von der Topologie deines Kabelnetzes ab. Wenn du 2 Stränge zu je 4 Anschlüssen aufbauen kannst, ist die 2x4 Matrix zu bevorzugen, geht das nicht, ist die 1x8 Matrix angesagt. Jultec organisiert in der Regel etwas anders, nämlich je 3 oder 6 Kanäle pro Ausgang. 1x8 gibt es allerdings auch.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 5 |
| Threadstarter Registriert seit: 31.03.2011
Beiträge: 6
| Ah! Vielen Dank für diesen Einblick in die Internas. Klar, rein technisch betrachtet ist Unicable eine B-Lösung. Wie komme ich also dazu? Im Haus liegt ein gemeinsamer Kabelstrang für alle 3 Wohnungen. Versorgt wird dieser z. Zt. aus dem Keller mit ... richtig - Kabel-TV. Das Gebäude wurde in den 70ern erstellt. Damals begnügte sich der Bauherr mit 2 Dachantennen. Diese versorgte die 3 Etagen mit ARD, ZDF und WDR - von oben nach unten. Wie man's nimmt, wie man's dreht, die Zeit vergeht, ... Mit der Einspeisung des Kabel-TVs - vom Keller nach oben - wurde die Dachantenne demontiert, das Kabel jedoch mit offenem Ende liegen gelassen. Deswegen liegt nunmehr im Dachgeschoss die tote Leitung der Antenne. Wie man's dreht, wie man's nimmt, das Schicksal von Kabel-TV ist vorausbestimmt, ... Nach der erfolgreichen Umstellung auf Sat-Empfang wird die tote Leitung im Keller sein - ob ich das Ende aus purer Schaulust auch offen lasse? Nu wolle die Schrunz in den 3 Kabuff ja all Tag lure. Jedoch kann ich nicht erwarten, dass sie alle zeitgleich einen Sat-Receiver anschaffen. Also wäre's Creme de la creme, wenn das vorhandene Kabel-TV - für eine Übergangszeit - ebenfalls eingespeist wird, notfalls über Funk vom Keller in den Dachboden, oder kann man bei Unicable von oben Sat und von unten Kabel-TV rein tun? Ihr macht die Beratung hier übrigens sehr gut - falls Euch das noch keiner gesagt hat. Christoph |
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| | # 6 | |||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Zitat:
Was bislang vielleicht noch mehr oder minder gut funktioniert hat, wird bei Unicable Schwierigkeiten machen. Die Antennensteckdosen müssen gegen unicable-taugliche Exemplare getauscht werden und in die letzte Dose kommt ein Abschlußwiderstand, wenn keine "echte" Enddose zum Einsatz kommt. Du kannst natürlich das tote, dann an beiden Enden offene Kabelstück hängen lassen. Eingespeist wird jetzt wieder von oben. Als erste und zweite Antennensteckdose nimmst du am besten eine SSD 5-18, dann eine oder zwei SSD 5-14, als vorletzte Dose eine 10er und als Enddose die 7er. Auf der Seite von SEH ist eine Beispielanwendung abgebildet. So oder so ähnlich muß der Strang aussehen. Wenn du von oben nach unten gehst, muß natürlich oben die 18er Dose hin. Bitte, Ein- und Ausgänge nicht verwechseln, sonst funktioniert es nicht. Natürlich kannst du auch eine 18er oder 14er mehr oder weniger anbringen, je nachdem wie viele Antennensteckdosen es insgesamt sind. Achte beim Aufbau der Anlage auf deine Sicherheit. Antennen auf dem Dach sind erdungspflichtig. Bitte den Beitrag über Erdung und Potentialausgleich lesen und beachten! Zitat:
![]() Jetzt erst gelesen: Zitat:
Das Kabelfernseh-Signal könntest du bei einem Jultec-Schalter problemlos in den terrestrischen Eingang einspeisen und an den Antennensteckdosen wieder abnehmen, eine "doppelte Einspeisung" von oben und unten kann aber schon aus dem Grunde nicht funktionieren, weil dann die Dosen in "falscher Richtung" liegen. Die Dose mit der niedrigsten Dämpfung wäre zuerst da und dann die Dosen mit der höheren Dämpfung. Zudem würde das Signal in den Ausgang der Dosen eingespeist, weil es die Dosen ja quasi rückwärts durchlaufen müßte. Die beste Lösung wäre, zum Zeitpunkt Null alles umzustellen, oder du legst ein provisorisches Kabel vom Keller nach oben. Dann aber könnte es Schwierigkeiten mit dem PA geben, je nachdem wo der gerade angeschlossen ist. Tip von mir: Mach das nicht, auch wenn es vielleicht funktioniert.
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| | # 7 |
| Threadstarter Registriert seit: 31.03.2011
Beiträge: 6
| Der Abstand zw. den Dosen ist maximal 4m (Etagenhöhe). Und bei 3 Dosen beginnt's mit SSD 5-18 und 14 und endet mit 7? Wo finde ich diese Beispielanwendung (seh1), bei Zubehör oder bei Verteiltechnik? |
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| | # 9 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Die Beispielanwendung findest du bei den SAT-Dosen von Axing. Bei drei Dosen kannst du 18 - 14 - 7 nehmen. Wenn du hinter den Dosen noch verzweigen willst, wäre dieser Verteiler angesagt. Als SCR bietet sich dieser Router von Jultec an bzw. dieser von TechniSat. Funktionieren werden alle beide. Auf den Jultec 1-8 Schalter wirst du noch etwas warten müssen, der wird nämlich gerade im Zuge einer Qualitätsverbesserung überarbeitet und geht erst dann in Produktion. Am besten mal bei SEH anrufen (02323/61887), Herr Hampel ist meist gut über die augenblickliche Liefersituation informiert.
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