Neuaufbau Sat in Altbau - Komponentenempfehlungen

Alt 28.03.2011, 01:58   # 1
caine
 
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Hallo liebe Gemeinde. So langsam nähert sich das Ende des analogen Daseins, bislang wurde ich Kabel gespeist, plane jetzt Wechsel zu Sat.

Situation: 1-Familienhaus mit 1 Mietwohnung, durchverkabelt aus der Garage. Derzeit maximal 7 Geräte, 1 bereits DVB-T.

Die kurzfristige Planung ist zunächst im Wohnzimmer Beamer und TV an Sat zu hängen, gleichzeitig werden die Geräte nie laufen, sollen am besten am gleichen Anschluss parallel hängen.

Die Anbindung der restlichen Geräte ist Nebensache, soll aber für die Zukunft offen gehalten werden: Wenn irgendwie möglich, wäre die Nutzung der bisherigen Verkabelung vorteilhaft, auch wenn es dadurch zu Qualitätseinbußen oder Mehrkosten kommt; DVB-T bietet sich als Alternative für 3 Geräte an; eine Neuverkabelung würde für maximal 4 Anschlüsse sinnig sein.
Inwiefern ist ein Einkabelsystem sinnvoll/einfacher/nachteilhaft?

Ich wäre für eine Komponentenempfehlung zunächst für die 1-Zimmer Variante sehr dankbar, evtl. schon mit Rücksicht auf eine spätere Erweiterung (4 Digitale Plätze bei Neuverkabelung, dann auch 2 davon als Twin auszulegen), also lieber Plätze mehr einplanen auch wenn dadurch die Anschaffungskosten steigen, besser vorgesorgt als wieder nachzurüsten. Receiver-Empfehlungen sind nicht notwendig.
Nach Süden hin ist eine Schüssel so montierbar, dass sie auf Höhe der Bungalows drumherum empfangen kann.

Empfehlungen wären fein für
- Antenne
- LNB (ggf. für 2 Satelliten)
- Kabel (Mehrkanal-Varianten wenn verfügbar/notwendig)
- Multischalter: je zukunftssicherer desto besser, 2 Satelliten einplanen wenn nötig
- Antennensteckdosen, insofern die alten nicht zu verwenden sind.

Herzlichen Dank!
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Alt 03.04.2011, 01:24   # 2
King W.
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Hallo und nw welcome

Sorry für die verspätete Antwort, ich habe deinen Beitrag leider überlesen.

Um dir eine fundierte Empfehlung geben zu können, müßten wir wissen, wie die jetzige Verkabelung in deinem Haus aussieht. Eine kleine Skizze wäre da sehr hilfreich. Oder ist mit "4 Anschlüsse" bereits die Anzahl der jetzt vorhandenen Antennensteckdosen gemeint? Wie sieht das verlegte Kabel überhaupt aus? Ist es (mindestens) doppelt geschirmt, d.h. ist ein Abschirmgeflecht und eine Folie vorhanden? Im Zweifel einfach eine Antennensteckdose aufmachen und nachsehen.

Vermutlich wird es bei dir auf eine Unicable-Anlage hinauslaufen. Sind die Geräte denn schon angeschafft? Wenn nein, achte bitte darauf, daß sie unicable-tauglich mach EN 40494 sind. Die meisten hochwertigen Receiver (z.B. die Produkte von TechniSat) wären geeignet. Es gibt auch bereits DVB-S taugliche Fernseher, die das Unicable-Protokoll unterstützen. Wenn du dir solch einen Fernseher zulegst, benötigst du keinen separaten Receiver mehr.

Für die Antenne selbst käme eine Giobertini SE in Frage. Sie überzeugt durch Robustheit und gute Empfangsleistung und erreicht damit nahezu das Niveau einer Kathrein CAS 90, kostet aber viel weniger. Als LNB empfehlen wir gern das Alps Quattro. Es ist langlebig, sparsam im Stromverbrauch und nahezu unverwüstlich. Ein zwar fummelig zu montierender, aber perfekt funktionierender Wetterschutz ist auch dabei.

Als Unicable-Router (wenn es denn Unicable wird) bietet sich der neue JPS0501-8TN an. Er arbeitet hervorragend mit der Gibertini und dem Alps zusammen und liefert einen konstanten Ausgangspegel von 85 dBµV. Das sorgt für eine konstante Signalstärke und vereinfacht die Pegelberechnung.

Dann brauchst du noch Kabel, F-Stecker und passende Antennensteckdosen. Nicht zuletzt auch etwas, um die Antenne zu befestigen. Näheres, wie gesagt, wenn wir die genauen Infos haben.

Bitte, beachte auch die nötigen Maßnahmen zu deiner Sicherheit. Erdung und Potentialausgleich sind kein überflüssiger Luxus sondern unbedingt notwendig. Näheres in dem entsprechenden Beitrag.
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Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
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Alt 03.04.2011, 18:03   # 3
caine
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Vielen Dank für die Antwort. Habe ein paar Fotos gemacht, um etwas mehr Licht ins Dunkel zu bringen.
Die Dose ist leider etwas unscharf wegen der Nähe, aber Geflecht und Aluminiumfolie ist auf jeden Fall drin.

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Wo die Kabel langgehen, kann man nicht nachvollziehen, angefangen aus der Garage

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, wo mutmaßlich der Hausanschluss aus dem Boden kommt. Hier auch eine Bezeichnung des Kabels Inka 99

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Das zweite Kabel mit Bezeichnung

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kann auch Telefonkabel oder Strom sein. Insgesamt ist davon auszugehen, dass die TV-Kabel von der Qualität Inka 99 sind - was auch immer das bedeutet. Auf dem Dachboden sind noch 4 weitere Kabel verlegt, die in Seitenwänden verschwinden. Die Kabel in der aufgeschraubten Dose (Obergeschoss) sind fest verputzt, eine Möglichkeit neu zu verkabeln ist nur mittels Aufputz realisierbar. Wie auf dem Foto zu sehen sind In und Out belegt, was wohl bedeutet, dass in Reihe geschaltet ist?

Bezüglich Sicherheit der Antennenmontage: hatte zunächst mit dem Gedanken gespielt, die Antenne auf dem Wintergarten zu montieren, also über dem Kamingrill

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befindet sich dann aber außerhalb der Sicherheitszone, wenn ich den Sicherheitsbeitrag richtig deute. Als neue Stelle habe ich die Ecke siehe Foto auserkoren, also in die Ecke neben der Tür, Sicht nach Süden und Stück nach Osten geht direkt in den Garten, ist ein Stück weit überdacht.

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An Komponenten habe ich mittlerweile die oft empfohlenen Gibertini 85SE und Alps-LNB in den anderen Threads rausgelesen; Jultec scheint auch hochwertig und beliebt, wobei mich da die Auswahl schlichtweg überfordert.

Jetzt scheint einiges davon abzuhängen, ob das vorhandene Kabelsystem DigiSat-fähig ist.
Inwieweit sich eine Vorab-Auslegung auf 2 Satelliten lohnt wird wohl schwierig zu entscheiden sein; mein Plan: doppelt Kabel von der Schüssel zu verlegen wird nicht schaden, LNB-Wechsel dann für die Zukunft vorbehalten.
An Receiver wird es erst einmal ein TechniSat Digicorder HD S2 Plus oder ein Kathrein UFS 922 für das Wohnzimmer.
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Alt 03.04.2011, 19:25   # 4
Dipol
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Zitat:
Zitat von caine Beitrag anzeigen
Die Dose ist leider etwas unscharf wegen der Nähe, aber Geflecht und Aluminiumfolie ist auf jeden Fall drin.
Scharf genug um zu erkennen, dass bei der Montage kein Könner am Werk war. Der hat auch am Hausanschlussverstärker den vorgeschriebenen Potenzialasugleich vergessen.

Das INKA 99 ist ein gutes dämpfungsarmes Hochschirmkabel von INTERKABEL.
Zitat:
Zitat von caine Beitrag anzeigen
Das zweite Kabel mit Bezeichnung ... kann auch Telefonkabel oder Strom sein.
Das ist eine alte BZT-Zertifizierung für Antennenkabel.
Zitat:
Zitat von caine Beitrag anzeigen
Die Kabel in der aufgeschraubten Dose (Obergeschoss) sind fest verputzt, eine Möglichkeit neu zu verkabeln ist nur mittels Aufputz realisierbar. Wie auf dem Foto zu sehen sind In und Out belegt, was wohl bedeutet, dass in Reihe geschaltet ist?
Richtig erkannt, das ist eine KATHREIN ESD 44 Richtkoppler-Durchgangsdose mit 14 dB Auskoppeldämpfung. Die ist muss trotz ihrer Breitbandigkeit wegen fehlender DC-Tauglichkeit gewechselt werden.
Zitat:
Zitat von caine Beitrag anzeigen
Bezüglich Sicherheit der Antennenmontage: hatte zunächst mit dem Gedanken gespielt, die Antenne auf dem Wintergarten zu montieren, also über dem Kamingrill

..befindet sich dann aber außerhalb der Sicherheitszone, wenn ich den Sicherheitsbeitrag richtig deute.
Richtig erkannt, so weit außerhalb des Schutzbereichs der Fassade ist die Antenne selbstverständlich erdungspflichtig.
Zitat:
Zitat von caine Beitrag anzeigen
Als neue Stelle habe ich die Ecke siehe Foto auserkoren, also in die Ecke neben der Tür, Sicht nach Süden und Stück nach Osten geht direkt in den Garten, ist ein Stück weit überdacht.
Auch hier ist die Antenne erdungspflichtig, weil keine 2 Meter Distanz zur Dachrinne möglich sind.
Zitat:
Zitat von caine Beitrag anzeigen
Jetzt scheint einiges davon abzuhängen, ob das vorhandene Kabelsystem DigiSat-fähig ist.
Das Kabel ist es, die Verteilnetzkomponenten aber nicht!
Zitat:
Zitat von caine Beitrag anzeigen
An Receiver wird es erst einmal ein TechniSat Digicorder HD S2 Plus oder ein Kathrein UFS 922 für das Wohnzimmer.
Wenn der Bedarf künftig nicht über zwei 4 Single- oder 2 Twin-Receiver hinaus geht, reicht für diesen Anwendungsfall ein preiswertes UniCable-LNB aus. Damit ist aber keine Erweiterung auf zwei Satelliten möglich.
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Alt 03.04.2011, 23:42   # 5
King W.
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Wenn der Bedarf künftig nicht über zwei 4 Single- oder 2 Twin-Receiver hinaus geht, reicht für diesen Anwendungsfall ein preiswertes UniCable-LNB aus. Damit ist aber keine Erweiterung auf zwei Satelliten möglich.
Das wird nicht ausreichen. Der Verteiler neben dem Hausanschlußverstärker hat schon mal 4 Ausgänge und es ist mindestens eine Durchgangsdose vorhanden, d.h. an mindestens einem Kabel hängt mehr als eine Dose. Macht also mindestens 5.

Vermutlich wäre in diesem Fall ein Jultec JPS0504-xxx geeignet.

xxx steht für die Anzahl der Kanäle pro Stammleitung.

Kurze Erklärung der wichtigsten Jultec-Komponenten:

1. Buchstabe:
J für Jultec
2. Buchstabe:
A für Aktiv, d.h. mit eingebautem Netzteil und Verstärker
P für Passiv, d.h. in Verbindung mit einem aktiven Gerät zu verwenden *
R für Receivergespeist, d.h. der Stromverbrauch ist so gering, daß er von den angeschlossenen Receivern übernommen werden kann.
3. Buchstabe:
M für Multischalter
S für "Stacker" bzw. Unicable-Router
1. Zahlenpaar:
05 für einen Satellit (4 SAT-Eingänge, ein terrestrischer Eingang)
09 für 2 Satelliten (2x4 + 1)
17 für 4 Satelliten (4x4 + 1), diese Geräte befinden sich noch in der Entwicklung und kommen erst später in den Verkauf
2. Zahlenpaar:
Anzahl der Ausgänge Es sind Zahlen von 01 bis über 20 möglich
Bindestrich und nächste Zahl (nur bei Unicable-Geräten):
Anzahl der Kanäle pro Ausgang
Letzter Buchstabe:
T für "intern terminiert", d.h. die Stammleitungen sind nicht hinausgeführt
A für Anschlüsse, d.h. bei dem Gerät sind die Stammleitungen (das was vom LNB kommt) wieder herausgeführt, zum Anschluß weiterer Geräte.
Angehängtes N:
Das Gerät wird mit einem passenden Netzteil geliefert.

Beispiele:
Ein JRM0516T ist ein receivergespeister Multischalter, um die Signale eines Satelliten + terrestrischem Fernsehen (DVB-C oder DVB-T oder UKW) an bis zu 16 Nutzer zu verteilen. Das Gerät ist intern terminiert, es wird als Einzelgerät eingesetzt oder als letztes Gerät in einer Kaskade.

Ein JAS0903-6A ist ein Unicable-Router mit eingebautem Verstärker und Netzteil für 2 Satelliten + Terrestrik. Er hat 3 Teilnehmerausgänge, an jeden sind 6 Receiver (bzw. 3 Twin-Receiver) anschließbar. D.h. dieses Gerät kann bis zu 18 Teilnehmer versorgen. Die Eingänge sind auch wieder herausgeführt, so daß noch weitere Kaskaden-Geräte angeschlossen werden können.

Anwendungsbeispiel:
Ein Gebäudekomplex, bestehend aus einem Neubauteil mit sternförmiger Verkabelung (12 Anschlüsse) und einem Altbauteil mit zwei "Strängen" zu je 4 Anschlüssen soll über eine einzige Antenne und Geräten von Jultec mit Astra-Programmen versorgt werden.
Frage: Welche Geräte können eingesetzt werden?
Antwort: Für den Neubau ein JRM0512A oder, wenn etwas Reserve gewünscht wird ein JRM0516A. Für den Altbau kann man einen JPS0501-8TN verwenden, in Verbindung mit einem Splitter 2 auf 1. Da es aber ungünstig ist, bei Unicable zu große "Cluster" zu bilden, wäre ein JPS0502-6TN die bessere Wahl. Da nur 4 Dosen vorhanden sind, könnten an 2 Anschlüssen dann Twin-Receiver genutzt werden.
Ebenfalls möglich wäre die Kombination eines JPS0502-6AN mit einem JRM0516T. In diesem Fall steht an den Ausgängen des JRM ein etwas geringerer Pegel zur Verfügung.


* Bei den passiven Stackern (JPS) ist auch ein Betrieb ohne vorgeschaltetes Aktiv-Gerät möglich, wenn ein Netzteil zur Stromversorgung des LNB angeschlossen wird. Für die Multischalter (JPM) gilt das nicht.
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Alt 06.04.2011, 21:01   # 6
caine
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----> "Das Kabel ist es, die Verteilnetzkomponenten aber nicht!"
Mit Verteilnetzkomponenten ist gemeint?
Dass Dosen Sat-tauglich sein müssen ist klar, daran soll es nicht scheitern. Mein Grundgedanke ist die Kabel in der Garage vom Verteiler zu nehmen und an einen der unten aufgeführten Jultec Einkabel-Multischalter zu hängen.

In der Garage wird im jetzigen Kabelverteiler auf 4 Stränge verteilt, die sich auch auf dem Dachboden wiederfinden. Ich habe einzeln abgeklemmt und herausgefunden, dass ein Strang das Obergeschoss versorgt (die in Reihe geschaltete Dose im Bild) = 2 Empfänger (eine dritte Dose wird nicht und wird auch nie genutzt), ein weiterer Strang für das Wohnzimmer, hier ist ein Twin-Receiver geplant und ein parallelbetrieb von Beamer/TV. 2 weitere Stränge kann ich nicht zuordnen, davon ist einer mit Sicherheit für die Nebenwohnung, die sich über Sat-Empfang sicherlich mitfreuen würde.
Ich würde pro Strang also mit 2 Empfängern gut fahren können.
Bin jetzt mal bei der Hotbird-Durchsicht zu dem Entschluss gekommen, dass dort für mich nichts sehenswertes drauf läuft, schon gar nicht Sender, die mich Abseits vom Pay-TV interessieren könnten, insofern bin ich damit bei einem Satelliten (es sei denn 05=09 von den Kosten siehe am Ende).

Sehr gute Übersicht über die Jultec-Kodierung (sticky?): in meinem Fall:
1. Stelle J: wird wohl J bleiben
2. Stelle Stromversorgung: ziemlich egal, Steckdose ist vorhanden
3. S, weil Einkabel
4. 05= 1Sat bzw. siehe unten
5. 4 Ausgänge, weil 4 Stränge
6. Kanäle: 2, weil Obergeschoss in Reihe geschaltet
7. egal ob T oder A, wobei A nach mehr Reserve klingt
8. N: wenn es benötigt wird, ist es eh dabei

JxS0504-02 angelangt - grob richtig? Dann kommen in Frage:

JRS0904-2T und JRS0504-2T sind beim Seh preisgleich mit 339,- ; spricht etwas dagegen die 2 Sat-Variante zu nehmen und die Eingänge nicht zu belegen?

Vielen Dank!
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Alt 07.04.2011, 14:38   # 7
King W.
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Zitat:
JRS0904-2T und JRS0504-2T sind beim Seh preisgleich mit 339,- ; spricht etwas dagegen die 2 Sat-Variante zu nehmen und die Eingänge nicht zu belegen?
Scheint ein Druckfehler zu sein. Die Variante für 2 Satelliten ist teurer. Würde ich ohnehin nicht nehmen, wenn du sie nicht wirklich brauchst. Außer mehr Stromverbrauch und die (allerdings nicht allzu wahrscheinliche) Möglichkeit, dir über die offenen Eingänge Störungen einzufangen hast du nichts davon.

Wenn die Reserve nicht erforderlich ist, wäre die T-Variante richtig. Die A-Variante erfordert an den Stammleitungsausgängen diese Abschlußwiderstände, wenn sie nicht benötigt werden. Bei der T-Variante hast du das Problem nicht. Zudem läßt sich auch die T-Variante erweitern, nämlich durch ein A-Gerät davor. Wenn du mal erweitern willst, wäre es aber sinnvoll, bereits jetzt Vorsorge zu treffen und einen JRS0506 oder 0508 zu verwenden.

Die receivergespeisten Geräte haben keinen Stromanschluß, folglich ist auch kein Netzteil erforderlich.

Für dein Vorhaben ist der JRS0504-2T genau richtig.
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Alt 28.05.2012, 16:01 # --
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