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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Hallo und Sorry für die verspätete Antwort, ich habe deinen Beitrag leider überlesen. ![]() Um dir eine fundierte Empfehlung geben zu können, müßten wir wissen, wie die jetzige Verkabelung in deinem Haus aussieht. Eine kleine Skizze wäre da sehr hilfreich. Oder ist mit "4 Anschlüsse" bereits die Anzahl der jetzt vorhandenen Antennensteckdosen gemeint? Wie sieht das verlegte Kabel überhaupt aus? Ist es (mindestens) doppelt geschirmt, d.h. ist ein Abschirmgeflecht und eine Folie vorhanden? Im Zweifel einfach eine Antennensteckdose aufmachen und nachsehen. Vermutlich wird es bei dir auf eine Unicable-Anlage hinauslaufen. Sind die Geräte denn schon angeschafft? Wenn nein, achte bitte darauf, daß sie unicable-tauglich mach EN 40494 sind. Die meisten hochwertigen Receiver (z.B. die Produkte von TechniSat) wären geeignet. Es gibt auch bereits DVB-S taugliche Fernseher, die das Unicable-Protokoll unterstützen. Wenn du dir solch einen Fernseher zulegst, benötigst du keinen separaten Receiver mehr. Für die Antenne selbst käme eine Giobertini SE in Frage. Sie überzeugt durch Robustheit und gute Empfangsleistung und erreicht damit nahezu das Niveau einer Kathrein CAS 90, kostet aber viel weniger. Als LNB empfehlen wir gern das Alps Quattro. Es ist langlebig, sparsam im Stromverbrauch und nahezu unverwüstlich. Ein zwar fummelig zu montierender, aber perfekt funktionierender Wetterschutz ist auch dabei. Als Unicable-Router (wenn es denn Unicable wird) bietet sich der neue JPS0501-8TN an. Er arbeitet hervorragend mit der Gibertini und dem Alps zusammen und liefert einen konstanten Ausgangspegel von 85 dBµV. Das sorgt für eine konstante Signalstärke und vereinfacht die Pegelberechnung. Dann brauchst du noch Kabel, F-Stecker und passende Antennensteckdosen. Nicht zuletzt auch etwas, um die Antenne zu befestigen. Näheres, wie gesagt, wenn wir die genauen Infos haben. Bitte, beachte auch die nötigen Maßnahmen zu deiner Sicherheit. Erdung und Potentialausgleich sind kein überflüssiger Luxus sondern unbedingt notwendig. Näheres in dem entsprechenden Beitrag.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Zitat:
Vermutlich wäre in diesem Fall ein Jultec JPS0504-xxx geeignet. xxx steht für die Anzahl der Kanäle pro Stammleitung. Kurze Erklärung der wichtigsten Jultec-Komponenten: 1. Buchstabe: J für Jultec2. Buchstabe: A für Aktiv, d.h. mit eingebautem Netzteil und Verstärker3. Buchstabe: M für Multischalter S für "Stacker" bzw. Unicable-Router1. Zahlenpaar: 05 für einen Satellit (4 SAT-Eingänge, ein terrestrischer Eingang)2. Zahlenpaar: Anzahl der Ausgänge Es sind Zahlen von 01 bis über 20 möglichBindestrich und nächste Zahl (nur bei Unicable-Geräten): Anzahl der Kanäle pro AusgangLetzter Buchstabe: T für "intern terminiert", d.h. die Stammleitungen sind nicht hinausgeführtAngehängtes N: Das Gerät wird mit einem passenden Netzteil geliefert. Beispiele: Ein JRM0516T ist ein receivergespeister Multischalter, um die Signale eines Satelliten + terrestrischem Fernsehen (DVB-C oder DVB-T oder UKW) an bis zu 16 Nutzer zu verteilen. Das Gerät ist intern terminiert, es wird als Einzelgerät eingesetzt oder als letztes Gerät in einer Kaskade. Ein JAS0903-6A ist ein Unicable-Router mit eingebautem Verstärker und Netzteil für 2 Satelliten + Terrestrik. Er hat 3 Teilnehmerausgänge, an jeden sind 6 Receiver (bzw. 3 Twin-Receiver) anschließbar. D.h. dieses Gerät kann bis zu 18 Teilnehmer versorgen. Die Eingänge sind auch wieder herausgeführt, so daß noch weitere Kaskaden-Geräte angeschlossen werden können. Anwendungsbeispiel: Ein Gebäudekomplex, bestehend aus einem Neubauteil mit sternförmiger Verkabelung (12 Anschlüsse) und einem Altbauteil mit zwei "Strängen" zu je 4 Anschlüssen soll über eine einzige Antenne und Geräten von Jultec mit Astra-Programmen versorgt werden. Frage: Welche Geräte können eingesetzt werden? Antwort: Für den Neubau ein JRM0512A oder, wenn etwas Reserve gewünscht wird ein JRM0516A. Für den Altbau kann man einen JPS0501-8TN verwenden, in Verbindung mit einem Splitter 2 auf 1. Da es aber ungünstig ist, bei Unicable zu große "Cluster" zu bilden, wäre ein JPS0502-6TN die bessere Wahl. Da nur 4 Dosen vorhanden sind, könnten an 2 Anschlüssen dann Twin-Receiver genutzt werden. Ebenfalls möglich wäre die Kombination eines JPS0502-6AN mit einem JRM0516T. In diesem Fall steht an den Ausgängen des JRM ein etwas geringerer Pegel zur Verfügung. * Bei den passiven Stackern (JPS) ist auch ein Betrieb ohne vorgeschaltetes Aktiv-Gerät möglich, wenn ein Netzteil zur Stromversorgung des LNB angeschlossen wird. Für die Multischalter (JPM) gilt das nicht.
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| | # 6 |
| Threadstarter Registriert seit: 28.03.2011
Beiträge: 4
| SAT Forum ----> "Das Kabel ist es, die Verteilnetzkomponenten aber nicht!" Mit Verteilnetzkomponenten ist gemeint? Dass Dosen Sat-tauglich sein müssen ist klar, daran soll es nicht scheitern. Mein Grundgedanke ist die Kabel in der Garage vom Verteiler zu nehmen und an einen der unten aufgeführten Jultec Einkabel-Multischalter zu hängen. In der Garage wird im jetzigen Kabelverteiler auf 4 Stränge verteilt, die sich auch auf dem Dachboden wiederfinden. Ich habe einzeln abgeklemmt und herausgefunden, dass ein Strang das Obergeschoss versorgt (die in Reihe geschaltete Dose im Bild) = 2 Empfänger (eine dritte Dose wird nicht und wird auch nie genutzt), ein weiterer Strang für das Wohnzimmer, hier ist ein Twin-Receiver geplant und ein parallelbetrieb von Beamer/TV. 2 weitere Stränge kann ich nicht zuordnen, davon ist einer mit Sicherheit für die Nebenwohnung, die sich über Sat-Empfang sicherlich mitfreuen würde. Ich würde pro Strang also mit 2 Empfängern gut fahren können. Bin jetzt mal bei der Hotbird-Durchsicht zu dem Entschluss gekommen, dass dort für mich nichts sehenswertes drauf läuft, schon gar nicht Sender, die mich Abseits vom Pay-TV interessieren könnten, insofern bin ich damit bei einem Satelliten (es sei denn 05=09 von den Kosten siehe am Ende). Sehr gute Übersicht über die Jultec-Kodierung (sticky?): in meinem Fall: 1. Stelle J: wird wohl J bleiben 2. Stelle Stromversorgung: ziemlich egal, Steckdose ist vorhanden 3. S, weil Einkabel 4. 05= 1Sat bzw. siehe unten 5. 4 Ausgänge, weil 4 Stränge 6. Kanäle: 2, weil Obergeschoss in Reihe geschaltet 7. egal ob T oder A, wobei A nach mehr Reserve klingt 8. N: wenn es benötigt wird, ist es eh dabei JxS0504-02 angelangt - grob richtig? Dann kommen in Frage: JRS0904-2T und JRS0504-2T sind beim Seh preisgleich mit 339,- ; spricht etwas dagegen die 2 Sat-Variante zu nehmen und die Eingänge nicht zu belegen? Vielen Dank! |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Zitat:
Wenn die Reserve nicht erforderlich ist, wäre die T-Variante richtig. Die A-Variante erfordert an den Stammleitungsausgängen diese Abschlußwiderstände, wenn sie nicht benötigt werden. Bei der T-Variante hast du das Problem nicht. Zudem läßt sich auch die T-Variante erweitern, nämlich durch ein A-Gerät davor. Wenn du mal erweitern willst, wäre es aber sinnvoll, bereits jetzt Vorsorge zu treffen und einen JRS0506 oder 0508 zu verwenden. Die receivergespeisten Geräte haben keinen Stromanschluß, folglich ist auch kein Netzteil erforderlich. Für dein Vorhaben ist der JRS0504-2T genau richtig.
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