| | # 2 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 27.08.2010
Beiträge: 1.289
| Hallo, wenn du dir ein 40mm Alps Quad LNB besorgst, wäre dieser LNB Adapter notwendig, um deine Satman Technisat Schüssel aufzurüsten: Alu-Feedhalter-Adapter für Technisat Antennen Die zwei jetzt montierten LNB in der LNB Halterung haben nach meiner Meinung einen 23mm Feedhals (Durchmesser), da passt der 40mm Feedhals des Alps LNB nicht rein Schüssel müsste dann wahrscheinlich nochmals feinjustiert werden, da ich vermute bei der jetzigen Lösung "schielen" beide LNB. Da du später nur mehr 1 LNB in der Schüssel betreibst, muss dieser natürlich mittig central im Fokus der Antenne sitzen und eine optimale Ausrichtung erhalten Die Leitungen im Haus kannst du in der Regel weiterverwenden, sehe da jetzt keine wirklichen Probleme. Auch die Leitungen von der Schüssel ins Haus zu den jetzt montierten Multischalter kannst du weiterverwenden, solang die Stecker noch ordentlich aussehen und nicht oxidiert sind Könntest du evtl ein Bild von dem Multischalter machen und anhängen? Sollte dies nämlich ein Multischalter mit 4 Sat Eingängen sein, würde ich diesen weiterverwenden und lediglich ein Quattro Universal LNB in der Schüssel tauschen Auch erwähnt sei, dass die Antenne an dieser Montagestelle zum Schutz vor Überspannungen/Blitzschlag über Blitzschutz/Antennenerdung sowie Potentialausgleich verfügen sollte. Die sitzt dem Foto nach direkt unter dem Dach, wenn ich das richtig interpretiere...
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| | # 4 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 27.08.2010
Beiträge: 1.289
| Hallo, also den fotografierten Multischalter kannst du schon mal weiterverwenden. Er verfügt über 4 Sat Eingänge, wobei 2 davon mit 22kHz angesteuert werden. Damit kann man von Astra 19.2°E quasi alle 4 Sat Ebenen (über 4 Leitungen) in das Hausnetz einspeisen Im Speicher wird ein weiterer, sogenannter kaskadierbarer Multischalter verbaut sein (TechniSwitch 5/4 K oder ähnlich). Bei dem ist es so, dass 4 Leitungen vom LNB (jetzt: von den 2 LNB) angeklemmt sind und 4 Leitungen gehen in den Keller zu dem Multischalter, den du fotografiert hast Somit sind alle Voraussetzungen erfüllt, dass eine Umrüstung auf Quattro LNB ohne grosse Probleme realisierbar ist Es gibt zwar Quattro LNB mit 23mm Feedhals, das sind aber Nischen Produkte. In den letzten Jahren hat sich quasi der 40mm Feedhals als "Standard" durchgesetzt und der Markt ist davon überschwemmt Alps LNB gibt es zudem nur als 40mm Feed Ausführung Um hier Komplikationen bei der Umrüstung der Schüssel/LNB aus dem Weg zu gehen, würde ich dir schon den bereits geposteten LNB Adapter empfehlen und dazu ein Alps Quattro LNB (nicht Quad/Quattro-Switch)
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| | # 6 |
| Threadstarter Registriert seit: 27.03.2011
Beiträge: 5
| Hallo, welchen Vorteil hätte die Verwendung der Multischalter, außer vielleicht mehr Anschlüsse im Haus die ich nun nicht mehr brauche. Zusätzlich verbraucht der Switch im Keller permament 15 Watt. Beim Ansehen des von Dir empfohlenen Feedadapters bin ich auf ein LNB von Sharp gestoßen, welches preislich interssant ist: Sharp Universal Quad LNB BS 1 R8 EL 400 A Die Kabel könnte ich ja mit F-Buchse auf F-Buchse Adaptern verbinden und die Multischalter meistbietend verkaufen... Danke und Gruß DerStephan |
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| | # 8 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Zitat:
Einen günstigen TechniSat Adapter, ähnlich dem oben verlinkten, kannst du auch von SEH bekommen. Einfach telefonisch bestellen (02323/61887). Auch meine Empfehlung für das LNB heißt Alps, einfach weil bei diesem Produkt die Qualität stimmt. Die von dir bislang genutzten (m.E auch recht guten) Philips-LNB's im Metallgehäuse (Spitzname Submarines, weil sie bei der Endkontrolle u.a. vollständig in Wasser eingetaucht werden) sind - warum auch immer - nicht einfach zu bekommen. Das Quad-Modell heißt SC 519 QS und verfügt wie eh und je über einen 23mm Hals. Die LNB's werden auch noch hergestellt, in Krefeld übrigens. Wenn du ein solches LNB bekommen kannst, nur zu. Dann sparst du den Adapter. Die LNB's von Sharp bekommen keine Empfehlung von mir. Ich habe bislang dreimal eins verbaut, zwei mußte ich wieder wechseln, weil sie nicht einwandfrei funktioniert haben. Schade eigentlich, denn Sharp stellt ansonsten gute und langlebige Produkte her. Du kannst auch dann Quad-LNB's nutzen, wenn du weiterhin einen 2. Satellit empfangen möchtest (Hotbird). Dann benötigst du neben dem 2. LNB noch 4 DiSEqC-Schalter. Die angegebenen Exemplare funktionieren, trotz ihres vergleichsweise geringen Preises recht gut.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
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| | # 10 |
| Threadstarter Registriert seit: 27.03.2011
Beiträge: 5
| Danke für die sehr guten und hilfreichen Kommentare. Das Philips LNB ist nicht mehr gelistet, schade, wäre sicher eine Otion gewesen, zumal ich die letzten Jahre keinerlei Beanstandungen hatte. Bei SEH gibt es auch noch ein 23 mm LNB und zwar den Inverto Quad-Switch, gibt es dafür eine Emphehlung? Sonst nehme ich das ALPS mit dem Adapter und gut ist. Eine Frage noch zur Erdung, ich habe eine Photovaltaikanlage auf dem Dach, die ist natürlich geerdet, würde da zuerst der Blitz einschlagen, die Schüssel hängt ja viel tiefer. Danke und Gruß DerStephan |
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| | # 11 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Zu dem Inverto Quad-LNB kann ich aus eigener Erfahrung nicht viel sagen, ich habe es noch nie verbaut. Die "normalen" Inverto-LNB's mit 40 mm Hals kenne ich aber, damit gab es bislang keine Probleme. Ich nehme deshalb stark an, daß die 23 mm LNB's auch funktionieren werden. Andererseits hat aber (außer Kathrein) bei mir noch kein LNB das Alps-Qualitätsniveau erreicht. Die Lösung Alps + Adapter ist jedenfalls optimal, damit machst du auf keinen Fall etwas falsch. Die geerdete Photovoltaik-Anlage ändert natürlich die Sachlage. Generell sind zwar alle Antennen außerhalb des Schutzbereichs erdungspflichtig, man kann aber relativ einfach einen solchen Schutzbereich schaffen. Einfach eine Fangstange oberhalb der Antenne anbringen und diese an die Erdung anschließen. So entsteht ein "Schutzwinkel", innerhalb dessen nicht mit einem Blitzeinschlag zu rechnen ist. Die Antenne selbst wird in diesem Fall nicht geerdet, den Potentialausgleich kannst du im Keller mittels eines solchen Masseblocks und 4 mm² Kabel an den Fundamenterder anschließen.
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Nach dem Stand der Technik und den VdS-Richtlinienoptimal sollen Antennen, Solaranlagen und metallische Abgasanlagen mit isoliertem Blitzschutz über Fangstangen geschützt werden. Nur so sind Blitzstromeintragungen in die Komponenten und Kabel auszuschließen. Eine konventionelle Erdung der Fotovoltaik und Antenne ist weniger sicher, aber noch zulässig. Auch wenn die Fotovoltaikanlage höher steht, muss eine Empfangsantenne nach EN 60828-11 auf kürzestmöglichem Weg mit mind. 16 mm² Cu-Volldraht an den Schutzpotenzialausgleich geerdet werden. Sofern die Solaranlage gemäß EN 62305 mit einem 16 mm² Cu-Draht in mehrdrähtiger Ausführung normkompatibel geerdet ist, ist die Nutzung für eine Empfangsantenne derzeit noch unzulässig. Mit für 100 kA Blitzstrom zertifizierten Anschlussklemmen wäre m. E. eine gemeinsame Erdung zu verantworten. Das von King W. vorgeschlagene Mischsystem aus konventioneller Erdung der Solaranlage + Fangstange für die Antenne setzt voraus: 1.) Eine 100 %-tig blitzstromtaugliche Erdung der Fotovoltaikanlage nach EN 62305 2.) Einhaltung der Trennungsabstände der Fangstange 3.) Einbindung des Antennenmasts (+ wie üblich der Kabel) mit 4 mm² Cu-Draht in den Potenzialausgleich EDIT: Direkterdung von Fotovoltaikanlagen setzt an den Wechselrichtern Schutzmaßnahmen mit Überspannungsableitern SPD 2 und SPD 3 voraus. | |
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| | # 13 |
| Threadstarter Registriert seit: 27.03.2011
Beiträge: 5
| Jetzt wird es in Sachen Erdung zu technisch, ich weiß wohl, dass der Solateur damals einen Kreuzerder eingeschlagen und auch in der Verteilung diverse Blitzschutzgeschichten installiert hat, aber der Rest ist was für den Fachmann... Ich werde das ALPS LNB mit dem Adapter verbauen (lassen), das Inverto ist wohl nur für Schönwetter geeignet, soll bei Regen und Nässe schnell den Dienst versagen. Vielen Dank für Eure Hilfe und Anregungen, sollten noch Fragen auftauchen, melde ich mich wieder. Gruß DerStephan |
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| | # 14 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Außerdem muss der Vertikalerder mit dem Schutzpotenzialausgleich des Gebäudes blitzstromtragfähig verbunden sein. Meine Vorahnung scheint sich leider einmal mehr bestätigt zu haben. | |
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