Zitat:
Zitat von fragant17 ... ist es möglich mit einem Gerät über das normale Antennenkabel gleichzeitig DVB-C und DVB-T zu empfangen. |
Ist es wirklich sooo schwer zu verstehen? Bei einem Kabelanschluss mit 862 MHz Vollbandbreite wäre kein Platz mehr für zusätzliche DVB-T-Übertragung. Aber so lange noch genug Kanäle frei sind kommt es nicht darauf an
- ob man frequenzökonomisch optimal einen kompletten Satellitentransponder von QPSK in QAM umsetzt,
- oder 8 MHz Kanalbreite für lediglich 4 DVB-T-(SD-) Programme in COFDM-Direkteinspeisung, oder einer OFDM-QAM-Umsetzung verschwendet.
Mit den billigen Korea-Hotel-Flats muss man eben rechnen und sich für eine Variante entscheiden, weil die Kisten nicht für eine frequenzökonomische Umsetzung in QAM und eine
gleichzeitige kostengünstige
umsetzerfreie DVB-T-Einspeisung ausgelegt sind. Das ist ja auch der Grund, warum in vielen Hotels mit überschaubarem Programmbedarf nicht in QAM, sondern nur in die DVB-T-Modulation OFDM umgesetzt wird.
Auf die weitere Einschränkung, dass man auch keine gemischte Favoriteliste aus analogen und digitalen Signalen anlegen kann, wurde im anderen Thread ebenfalls schon hingewiesen.
Zitat:
Zitat von fragant17 Nun heisst es, dass der Fernseher nur ein Signal verarbeiten kann entweder C oder T. Ich kenne ein anderes Hotel da werden beide Signale über das normale Antennenkabel empfangen |
Werden DVB-T-Signale kostengünstig
ohne Umsetzung in die Anlage eingespeist, braucht man bei gleichzeitiger Einspeisung von DVB-T in COFDM
und QPSK-QAM-Umsetzung Flats, die auch beide Modulationen parallel empfangen können. Hat man nur billige Korea-Hotelfernseher gibt es nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Wären die Austria-Programme über Satellit unerschlüsselt, könnte man die mit besserer Datenrate einspeisen, was sich an großen Flats auswirkt. Deshalb sollte man m. E. für die Eingeborenen wenigstens einen großen Flat mit DVB-S-Tuner und Entschlüsselung vorsehen.