| | # 5 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Zitat:
Was mich an der Sache sehr wundert: Du schreibst: Signalstärke bei 45 - 85 %. Das ist schon eine beträchtliche Bandbreite. In der Regel unterscheidet sich die Signalstärke bei verschiedenen Sendern kaum, allenfalls um ca. 5%. Größer sind die Unterschiede manchmal bei der Signalqualität. Das aber sind "zwei paar Schuhe". Wenn wirklich die Signalstärke so sehr schwankt, liegt irgendein Fehler an deiner SAT-Anlage vor. Ich habe, ebenso wie Dipol, auch nicht primär den Vorrangschalter im Verdacht, sondern eher die Steckverbindungen, eventuell auch eine nicht sauber ausgerichtete Antenne. Kategorisch ausschließen will ich den Vorrangschalter als Fehlerursache aber nicht. Vorschlag: Nimm einfach telefonisch mit SEH Kontakt auf (02323/61887), Herr Hampel wird den Schalter problemlos umtauschen, wenn er defekt ist.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
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| | # 6 |
| Gastposter | Hallo, so, ich habe den Vorrangschalter jetzt testweise mal durch einen billigen aus dem Baumarkt ersetzt und - tadaa - jetzt geht alles, sprich alle Programme, auch HD, gleichzeitig sogar, mit einer Signalstärke von 50-55% und einer maximalen Signalqualität. Und das ohne Verstärker!! Da war wohl wirklich der Vorrangschalter Müll, sprich kaputt. Wahrscheinlich war er das von vornherein, nur hat bisher alles geklappt, weil die Kabel alle extrem kurz waren im Vergleich zu jetzt. Ich hatte es im Gefühl, dass es einfach nicht an meiner Anlage oder der Verkabelung liegen kann, denn da gab es nie Probleme. Ich werde mich mal zwecks Support mit seh1 in Verbindung setzen. |
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| | # 8 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Du bist der erste, der hier einen defekten Vorrangschalter beklagt. Sollte zwar nicht so sein, aber da hat der Hersteller bei der Qualitätskontrolle wohl nicht aufgepaßt. SEH ist "nur" der Verkäufer, ohne Möglichkeit, jedes Teil vorher auf einwandfreie Funktion zu überprüfen. Was SEH allerdings kann und auch recht fix tut: Artikel auslisten, bei dem sich die Klagen von Kunden häufen. Zuletzt hat es ein Octo-LNB erwischt und der Vorrangschalter kommt jetzt unter Beobachtung. SEH wird dir beim Umtausch oder der Rücknahme des Vorrangschalters keine Probleme machen.
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| | # 9 | |
| Gastposter | Zitat:
"Rücknahme nicht mehr möglich". Komisch, zuerst sagten sie mir noch, eine Rücknahme wäre gar kein Problem. "Es liegt kein Fehler vor". Komisch, wo doch absolut alles darauf hindeutet. Wieder einmal zeigt sich, dass man im Internet nur noch bei Amazon bestellen kann, wenn man Service möchte. Leute, bestellt bloß nichts bei Seh1.de, außer habt kein Problem damit, absolut keinen Service zu bekommen. | |
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| | # 11 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Der Schalter ist laut Rechnung am 3. März 2010 gekauft worden und hat bislang nach deinem eigenen Bekunden bislang einwandfrei funktioniert. Originalzitat aus einer e-Mail an SEH: Zitat:
Der "Fehler" bei dir läßt sich aber jetzt leicht erklären: SAT-Receiver und natürlich auch die Karte benötigen einen bestimmten Eingangspegel. Dieser ist genormt und muß zwischen 47 und 77 dBµV liegen. Vom LNB an der Antenne wird ein bestimmter Pegel ausgegeben, der im wesentlichen von 3 Parametern abhängt: 1. von der Stärke des Signals, welches der Satellit liefert (dem sogenannten EIRP-Wert), 2. von der Schüsselgröße und 3. von der Verstärkung des LNB. Das Ausgangssignal erfährt noch eine gewisse Dämpfung, bis es am Receiver ankommt. Da ist zunächst einmal die Kabeldämpfung, die man mit ca. 1 dB pro 3m Kabellänge ansetzen kann. An den Verbindungsstellen geht, je nach Qualität und mehr oder minder sachgerechter Montage der F-Stecker auch etwas von dem Signal verloren. Bei einer guten Verbindung mit Kompressionssteckern sind Werte bis herunter zu 0,5 dB möglich, bei Schraubsteckern sind es 1 dB oder mehr. Weiterhin haben alle zwischengeschalteten Geräte, also Multischalter, Verteiler, Vorrangschalter oder was auch immer, eine Signaldämpfung. Aus all dem ergibt sich letztlich das Nutzsignal, was am Receiver bzw. an der PC-Karte ankommt. Ein normaler Verteiler, wie z.B. dieser hier hat eine Verteildämpfung von 4,5 - 6 dB. Die theoretisch mögliche Untergrenze liegt bei einem solchen Verteiler bei ca. 3 dB, der höhere Wert bei dem angegebenen Exemplar kommt daher, daß hier Schutzdioden eingebaut sind, die einen Rückfluß des Stroms von einem Ausgang zum anderen verhindern. Fehlen diese Dioden, kann die Dämpfung zwar geringer sein, aber die angeschlossenen Geräte sind dann nicht mehr optimal geschützt. Der Vorrangschalter hat bauartbedingt eine etwas höhere Dämpfung, so ca. 7 - 8 dB. Selbstverständlich sind hier ebenfalls Schutzdioden eingebaut und auch die Steuerelektronik braucht einen geringen Teil des Signals, weil sie dieses Signal ja zur Vorrangsteuerung auswerten muß. Die höhere Dämpfung ist normalerweise auch kein Problem: Eine ca. 80 cm große Antenne mit einem normal verstärkenden LNB liefert beim Empfang von Astra einen Ausgangspegel von ca. 75 dBµV. Ungefähr 8 dB "frißt" dein Kabel, noch einmal 4 dB die Stecker (das ist jetzt "worst Case" gerechnet). Wenn man jetzt noch 10 dB für den Vorrangschalter abzieht (ebenfalls absoluter "worst Case" Wert) müßten an deiner TechniSat-Karte immer noch 53 dBµV ankommen. Das ist immer noch voll im grünen Bereich und damit kommt die Karte auch leicht und locker zurecht. Fazit: Zitat:
Warum es aber jetzt, mit dem "Baumarkt-Vorrangschalter" funktioniert ist einfach erklärt: Der Vorrangschalter ist gar kein Vorrangschalter, sondern ein einfaches T-Stück - mit natürlich niedrigerer Durchgangsdämpfung. Die TechniSat Karte, die vorher ein Signal so knapp am oder unterhalb des Limits bekommen hat, bekommt nun ausreichend viel Signal und kann arbeiten. Das mag auf kurze Sicht jetzt von Vorteil sein, aber versuche mal, am PC ein vertikal polarisiertes Signal zu empfangen (z.B. Sport1, früher DSF) und schalte dann deinen Receiver ein, z.B. auf ARD. Genießt die Karte jetzt immer noch Vorrang? Sollte mich sehr wundern, wenn. Ich kann mich nur dem Vorschlag Dipols anschließen: Überprüfe noch einmal die genaue Ausrichtung der Schüssel und die Steckverbindungen. Sieh dir auch den Reflektor genau an, ob er nicht durch den Umzug gelitten hat (Beule, beschädigt, verzogen usw.). Auch das LNB könnte defekt sein, z.B. durch einen starken Stoß oder Fall während des Umzugs. Auf Dauer wirst du mit der Anlage, die offenbar ein zu schwaches Signal ausgibt, jedenfalls nicht glücklich. Übrigens: Auch wenn du bei Amazon oder irgend einem anderen Händler kaufst glaube ich kaum, daß du einen Artikel, dessen Kaufdatum mehr als 1 Jahr zurückliegt und der einwandfrei funktioniert, noch umgetauscht oder zurückgenommen bekommst. Sein wir mal ehrlich: Ich denke, das wird kein Händler tun.
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| | # 12 | |||
| Gastposter | Zitat:
Zitat:
Zitat:
Die Diskussion ist hier sinnlos, weil ich in Mail-Kontakt mit seh1 stehe. Ich werde es da abklären. Vielleicht mag seh1 doch noch einsehen. | |||
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| | # 13 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 18.03.2009
Beiträge: 555
| Um nochmal zum Ursprünglichen Problem und dessen Behebung zurück zu kommen: Sind wirklich nur die Programme Sixx (also TP 12460Mhz H) und Tele 5 (TP 12480Mhz V) gestört? Die Transponder sind nämlich leider bekannt dafür sehr störanfällig zu sein. Grund ist, dass beim Umsetzen auf das Koaxkabel die Frequenzen um die Lokaloszillatorfrequenz des LNB (LOF), auf die so genannte Sat Zwischenfrequenz (950-2150Mhz) verringert wird. Bei den eigengtlichen 12 Ghz wäre nämlich die Dämpfung viel zu hoch. Im Lowband ist die LOF üblicherweise 9750Mhz und im Highband 10600Mhz, die Trennung zwischen Low und Highband ist 11700Mhz. Für die beiden von dir genannten, gestörten Transponder ergibt sich also: Sat ZF (Sixx): 12480Mhz - 10600Mhz = 1880Mhz Sat ZF (Tele5): 12460Mhz - 10600Mhz = 1860Mhz Das ist die jeweilige Mittenfrequenz. Die Transponder auf Astra im Highband sind ca. 40Mhz breit, der Tele5 Transponder ginge also von ca. 1840Mhz - 1880Mhz und der von Sixx von 1860-1900Mhz. Wenn man nun noch weiß, dass DECT Telefone in genau dem Bereich von 1880Mhz-1900Mhz senden, ist der Störer schnell ausgemacht. Dein eigenes oder irgendein DECT Telefon in deiner Nachbarschaft. Jetzt gibt es 3 Möglichkeiten das Problem zu beseitigen. a) Die Störquelle eliminieren: Also das DECT Telefon so aufstellen, dass es nicht mehr deinen Satempfang stört. Das kann aber wenn du Pech hast nicht Möglich sein, wenn dein Nachbar sein Telefon an der falschen Wand stehen hat. Wäre auch nur eine Notlösung, wenn man mal das Telefon naturgemäß schnurlos benutzt und durch die Wohnung trägt, kann trotzdem der Empfang ausfallen. b) Die Signalstärke erhöhen, damit die Störung das Signal nicht mehr überspricht Hast du mit deinem Verstärker bereits Versucht, funktioniert nicht c) der einzig richtige Weg: Die Schirmdämpfung erhöhen Irgendwo in deiner Anlage ist vermutlich das Satkabel nicht korrekt konnektiert. Denn eigentlich hat selbst billigstes Satkabel 90dB Schirmdämpfung um äußere Störungen auszublenden. Also würde ich nochmal alle F-Stecker durchkontrollieren und schauen ob auch der Schirm einen guten Kontakt hat. Notfalls schmeiß die alten F-Aufdrehstecker raus und ersetze sie durch PushOn Stecker. Die haben eine viel höhere Schirmdämpfung. F-Aufdrehstecker sind nämlich recht schwierig korrekt zu montieren. Da brauchst du zumindest mal ein passendes Absetzwerkzeug und keine billigen Stecker, sondern welche mit konischem Innenteil. Normalerweise reicht es aber auch den Schirm umzuklappen und den Stecker darauf aufzudrehen. Ist allerdings auch nicht perfekt. Gruß - polskafan |
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