Einrichten eines Unicablesystems, bitte um Hilfe!!!

Alt 15.03.2011, 12:02   # 1
Dizzle
 
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Hallo zusammen,

im Vorfeld habe ich mich durch die vielen Beiträge des Forums durchgelesen, zwar hatte ich kein passenden Thread gefunden der mir bei meinem Problem geholfen hätte, jedoch hat es mich fasziniert wie hilfsbereit man hier den Leuten bei Ihren Satproblemen hilft, was mich ermutigt hatte hier selbst auch mal mein Problem zu schildern.

Im Grunde genommen geht es darum einen Technirouter 9/1x8 G für die Verteilung eines Sat Signals über das bestehende Kabelnetz zu nutzen. Das Problem daran ist, dass sobald die Kabelleitungen zwischen Receiver und Technirouter liegen, der Receiver 0 Pegel und 0 Signalstärke hat.

Hier eine Auflistungen der Komponenten.
- Eine 90cm Schüssel (Satconn)
- 1 Smart LNB mit 4 Frequenzsausgängen für jeweils Horizontal/Vertikal low und highband nennt sich glaub ich Quad.
- 25m 4-Fach geschirmtes Satkabel.
- Technirouter 9/1x8 G
- Atevio AV 700 HD (natürlich ist er auch für Unicable konfiguriert worden)
- Unicable Steckdosen von Technisat (RV600-10 bzw RV600-13 als erste Dose).

Da die Komponenten alle ersteinmal für Tests provisorisch montiert worden sind macht glaube ich eine Schaltskizze derweil wenig Sinn, ich versuche es in wenige Worte zu fassen.
Die Schüssel (zuvor natürlich ausgerichtet worden)befindet sich draußen an einem Mast montiert die 25m Kabel dienen dazu die Schüssel mit dem Technirouter zu verbinden welcher in der Garage das Signal ins Hauskabelnetz leitet. Den genauen Verlauf dieser Leitungen kenne ich leider nicht da ich davon keine Pläne vorliegen habe. An dieser Stelle ist jedoch noch wichtig zu erwähnen, dass es 2 Kabelleitungen gibt, für beide Gebäudehälften.
Um ersteinmal überhaupt ein Signal erfolgreich zu empfangen habe ich mich für die Zufuhrleitung des kleineren Gebäudeteils entschieden, dieser befindet sich direkt über der Garage und die Länge der verlegten Kabel sollte nicht allzu groß ausfallen bzw sollten keine störenden Verteiler bzw Kabelverstärker im Weg sein. Die Reihenfolge der Steckdosen haben wir ausgemessen.

An diesem Kabelstrang hängen nun 4 Unicabletaugliche Dosen. Schon an der ersten Dose, erhält der Receiver kein Signal und kein Pegel. Schliesst man den Receiver jedoch direkt an den Technirouter an funktioniert der Satempfang tadelos.(Signalstärke zwischen 79 bis 85%).

Was wurde bisher versucht:

1. Ich habe unter anderem schonmal versucht die Leitung von Garage bis zur ersten Dose zu überbrücken (mit einem langen kabel welches direkt an den Technirouter angeschlossen war) und dieses dann an die Steckdose montiert und weiterleiten lassen. An dieser Steckdose war nun der Empfang möglich, alle dahinterliegenden Steckdosen werden jedoch scheinbar nicht versorgt, wieder mal kein Signal bzw Pegel.

2. Trotz der Ausssagen von Atevio, dass sie den AV 700 HD in Ihrem Labor auf die Zusammenarbeit mit dem Technirouter überprüft haben und es bei Ihnen ohne Probleme funktionierte, beschloss ich die zu Testzwecken die Firmware des Atevios durch eine Enigma basierende Firmware für dieses Gerät zu tauschen, das hat auch geklappt und Sie bot den Vorteil, dass nun direkt einstellungen für den Technirouter vorlagen, jedoch blieb der Pegel bzw Signal weiterhin auf 0.

3. Wir sind selbst Unitymediakunden, daher habe ich im Vorfeld der ganzen Aktion einen Techniker seitens Unitymedias kommen lasssen der die Einspeisung des Kabelsignals in die Hausleitung unterbindet, um eine potenzielle Störquelle auszuschliessen. Wir hatten Ursprünglich auch Kabelfernsehen, dieses Empfangen wir nun nicht mehr. Das Modem läuft noch allerdings nun nicht mehr über die Hauskabelleitungen sondern über Devolo D-lan adapter.

Ich hoffe Ihr konnt mir mit dem einen oder anderen Tipp weiterhelfen bisher hab ich ein dutzend hotline mitarbeiter von technisat und Sattechniker befragt leider wusste keiner Rat.
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Alt 15.03.2011, 15:22   # 2
webjunkie
 
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Laut der I-net Seite von Atevio unterstützt dein Receiver kein Unicable.

Deshalb hast Du keinen Empfang.
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Alt 15.03.2011, 17:14   # 3
Dipol
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Hallo Dizzle, nw welcome

Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
Das Problem daran ist, dass sobald die Kabelleitungen zwischen Receiver und Technirouter liegen, der Receiver 0 Pegel und 0 Signalstärke hat.
Wenn der Receiver direkt am Router funktioniert, ist der Wurm im Verteilnetz.
  • Ist der Zweifachverteiler für beide Stammleitungen DC-taglich?
  • Die letzten Steckdosen sind mit kapazitiv getrennten Abschlusswiderständen terminiert?
Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
Hier eine Auflistungen der Komponenten.
- 1 Smart LNB mit 4 Frequenzsausgängen für jeweils Horizontal/Vertikal low und highband nennt sich glaub ich Quad.
Wohl eher ein nicht schaltbarer Quatro-LNB, denn der TechniRouter ist nicht quadtauglich.
Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
- 25m 4-Fach geschirmtes Satkabel.
Hoffentlich keines der asiatischen Billigkabel mit Alu-Geflecht!
Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
An dieser Stelle ist jedoch noch wichtig zu erwähnen, dass es 2 Kabelleitungen gibt, für beide Gebäudehälften.
Womit -wenn es mit den Routerkanälen passt- ein TechniRouter 9/2x4 G die bessere Variante gewesen wäre.
Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
bzw sollten keine störenden Verteiler bzw Kabelverstärker im Weg sein.
Das Netz muss komplett DC-tauglich sein, da ist kein Platz für BK-Komponenten.
Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
An diesem Kabelstrang hängen nun 4 Unicabletaugliche Dosen. Schon an der ersten Dose, erhält der Receiver kein Signal und kein Pegel. Schliesst man den Receiver jedoch direkt an den Technirouter an funktioniert der Satempfang tadelos.(Signalstärke zwischen 79 bis 85%).
Dann tippe ich mal nach Erfahrung auf einen oder gar mehrere unabsichtliche Steckdosen-Fehlanschlüsse. Die Mittelleiter dieser Asiendosen lassen sich ganz fix schrotten, das unterläuft sogar Fachleuten die den Effekt schon kennen. Es reicht die Kabelseele nicht mit leichter Neigung, sondern gerade einzuführen. Sowie die Mittelleiterklemme bei falsch eingeführtem Kabel zugedreht wurde ist sie hinüber. Wenn man weiß wie es geht, kann man die mit einer Stecknadel reparieren

TEST: Die Masseschelle lösen. Wenn sich die Kabel dann leicht aus der Klemme ziehen lassen, wurde die Seele falsch eingeführt und hat keinen Gleichspannungskontakt.

ANLEITUNG ZUR NEUMONTAGE:
Masseschelle entfernen
Kabel leicht schräg von oben und leicht hin- und herdrehend einführen
Mittelleiterklemme zudrehen
Zugetest an den Kabeln machen
Zugtest bestanden: Masseschelle aufsetzen
Zugtest nicht bestanden: Dose in den Container und eine bessere SSD 5-14 Asiendose von AXING oder -insbesondere bei wohnungsübergreifender Installation- eine KATHREIN ESU 33 mit Schutzschaltung einbauen.

Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
Was wurde bisher versucht:

1. Ich habe unter anderem schonmal versucht die Leitung von Garage bis zur ersten Dose zu überbrücken (mit einem langen kabel welches direkt an den Technirouter angeschlossen war) und dieses dann an die Steckdose montiert und weiterleiten lassen. An dieser Steckdose war nun der Empfang möglich, alle dahinterliegenden Steckdosen werden jedoch scheinbar nicht versorgt, wieder mal kein Signal bzw Pegel.
Dann liegen wohl mehrere Defekte vor. Außer gemeuchelten Klemmen sind auch noch Verpolungen von Ein- und Ausgangskabel denkbar.
Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
2. Trotz der Ausssagen von Atevio, dass sie den AV 700 HD in Ihrem Labor auf die Zusammenarbeit mit dem Technirouter überprüft haben und es bei Ihnen ohne Probleme funktionierte, beschloss ich die zu Testzwecken die Firmware des Atevios durch eine Enigma basierende Firmware für dieses Gerät zu tauschen, das hat auch geklappt und Sie bot den Vorteil, dass nun direkt einstellungen für den Technirouter vorlagen, jedoch blieb der Pegel bzw Signal weiterhin auf 0.
Wo kein Signal, da auch kein Empfang.
Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
Ich hoffe Ihr konnt mir mit dem einen oder anderen Tipp weiterhelfen bisher hab ich ein dutzend hotline mitarbeiter von technisat und Sattechniker befragt leider wusste keiner Rat.
Denn mal ran und an allen Dosen einen Zugtest gemacht und die Kabel auf Vertauschung, ordentlichen Masseanschluss am (Alu-?)Geflecht (Folien entfernt?) und Feinschluss überprüft.
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Alt 16.03.2011, 02:17   # 4
Dizzle
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Erstmal vielen vielen Dank Dipol für deine ausführliche Hilfestellung!!!

Um deine Fragen chronologisch zu beantworten:


1. Zur DC-tauglichkeit des Verteilers am Technirouter:

Das Signal des Technirouters wird momentan nicht auf beide Stränge
verteilt um die Anzahl an potentiellen Fehlerquellen zu minimieren habe
ich zunächst nur die kleinere Gebäudehälfte mit dem Signal versorgen
wollen, daher ist also nur ein Kabelstrang direkt mit dem Technirouter
verbunden.


2. Zum Sat-Kabel:

Könnte tatsächlich sein, dass es ein günstiges aus Fernost ist, ich bin ja leider kein Fachmann und führe nebenbei bemerkt eine solche Installation zum ersten Mal durch. Folglich habe ich den Blick ein gutes Kabel zu erkennen natürlich nicht. Aber naja selbst wenn es tut ja seinen Dienst und liefert zumindest gute Werte am Receiver.


3. Zum Technirouter:

Definitiv der Technirouter mit 2 Ausgängen wäre wahrscheinlich eine bessere Wahl gewesen


4. Zum Netz:

Ja dort vermute ich selbst die Störquelle. Ich selbst habe keinerlei Pläne, aus denen sich Rückschlüsse über die Verkabelung im Haus ziehen lassen könnten. Das macht das Ganze besonders schwer.


5. Widerstände:

Ich muss ehrlich zugeben, die Widerstände habe ich bisher nicht verbaut. Sorry wenn ich so doof frage aber sind diese wirklich für einen Testbetrieb absolut zwingend? bzw soll man tatsächlich davon mehrere verbauen?

Dazu hatte ich eine Info von einem lokalen Sat-Techniker erhalten. Dieser meinte das wäre sekundär, es würde auch ,,locker" ohne gehen zumal nur einer am Ende des Strangs verbaut werden sollte????

Vielleicht habe ich ihn aber auch falsch verstanden.


6. Zur der Überprüfung der Steckdosen:

Hab deinen Rat gleich befolgt und die erste Steckdose am Strang nach der Anleitung installiert. Den Zugtest scheint sie bestanden zu haben.

Habe jetzt allerdings einen selstsames Phänomen entdeckt und zwar summt die Steckdose sobald ich den Receiver daran anschliesse und ihn einschalte???

Habe ich eventuell die Masse falsch angeschlossen?

Ich wusste nicht ob ich dieses Phänomen als positiv oder negativ deuten sollte (positiv in dem Sinne das zumindest möglicherweise irgendein Rauschen den Receiver erreicht)

Daraufhin habe ich den Receiver einen sendersuchlauf auf Astra machen lassen. Es zeigte sich das sich Summen aufhört sobald der Receiver über 15% kam, ob das etwas zu bedeuten hat?


Ich hoffe ich konnte mit neuen Informationen dienen, die vielleicht zur Fehleridentifikation dienlich sein können und wünsche noch eine gute Nachtruhe
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Alt 16.03.2011, 09:27   # 5
Dipol
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Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
5. Widerstände:

Ich muss ehrlich zugeben, die Widerstände habe ich bisher nicht verbaut. Sorry wenn ich so doof frage aber sind diese wirklich für einen Testbetrieb absolut zwingend? bzw soll man tatsächlich davon mehrere verbauen?
Wenn eine Stammleitung nicht mit 75 Ohm terminiert ist, kommt es bei offener wie auch kurzgeschlosssener Leitung zu Reflexionen. Diese "Stehwellen" verursachen partielle Pegeleinbrüche im Spektrum. Im Extremfall kann das bei Gegenphasigkeit die vollständige Auslöschung einzelner Träger verursachen.
Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
Dazu hatte ich eine Info von einem lokalen Sat-Techniker erhalten. Dieser meinte das wäre sekundär, es würde auch ,,locker" ohne gehen zumal nur einer am Ende des Strangs verbaut werden sollte????
Das wird hoffentlich nicht einer derjenigen Kollegen sein, der bei knappen Pegeln am Stammende als "Patentrezept" auch "locker" eine Stichdose andockt.
Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
6. Zur der Überprüfung der Steckdosen:

Hab deinen Rat gleich befolgt und die erste Steckdose am Strang nach der Anleitung installiert. Den Zugtest scheint sie bestanden zu haben.

Habe jetzt allerdings einen selstsames Phänomen entdeckt und zwar summt die Steckdose sobald ich den Receiver daran anschliesse und ihn einschalte???

Habe ich eventuell die Masse falsch angeschlossen?
Schlechter Masseanschluss z. B. durch nicht abgesetzte isolierende Folien kann einen Ausfall, aber kein Summen in der Steckdose verursachen.

Bevor man irgendwelchen PSI-Phänomenen nachgeht, würde ich eine klassische Asiendose wechseln, zumal die TechniSat-Dose nur ein Schirmungsmaß nach Class B hat. Das Summen könnte auch durch verschleppte Netzspannung verursacht werden, wenn an der Antenne wie so oft fahrlässig bis vorsätzlich eine normgerechte Erdung und/oder Potenzialausgleich unterlassen wurde. Siehe Thread Erdung und Potenzialausgleich.

Links zu Stehwellen, auch zur Lektüre für manche Installateure geeignet:

Datei:Stehwelle (Animation).gif ? Wikipedia
Stehende Welle (Erklärung durch Überlagerung mit der reflektierten Welle)
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Entkopplung+Impedanz.pdf (375,7 KB, 8x aufgerufen)
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Alt 16.03.2011, 19:30   # 6
Dizzle
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Danke nochmals für die weiteren Ideen,

Den Technirouter hatte ich tatsächlich vorher nicht geerdet, dies habe ich nun getan direkt an der Hauserdung.

Desweiteren wurde die Technisat Steckdose getauscht gegen eine RV-600-10 das fiepen blieb jedoch weiter bestehen.

Ausserdem ist nun ein, ich hoffe, passender Widerstand verbaut. Da ich zunächst sicherstellen wollte, dass das Signal an der ersten Steckdose ankommt, habe ich den Widerstand in die Ausgangsleitung dieser Steckdose eingesetzt.

Es änderte jedoch leider nichts das fiepen blieb bestehen und es gab kein Signal und kein Pegel.

Zusätzlich habe ich es noch mit einer Schwaiger Antennendose vom Typ RDS 660, zwar bin ich mir da nicht sicher ob diese Antennendose unicable tauglich ist, jedoch war es mir ein Versuch wert.

Tatsächlich das fiepen hörte auf, jedoch immer noch kein Signal bzw Pegel.


Darüberhinaus ist die Satschüssel selbst nicht geerdet. Sie ist jedoch provisorisch erdnah angebracht und hat immerhin schon Signal geliefert (wie schon gesagt bei direktem Anschluss des Receivers an dem Technirouter) Ich hoffe daher, dass eine Erdung bei Testbetrieb nicht notwendig ist.
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Alt 16.03.2011, 20:00   # 7
Dipol
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Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
Den Technirouter hatte ich tatsächlich vorher nicht geerdet, dies habe ich nun getan direkt an der Hauserdung.
Immerhin ein Fortschritt! Wie es normgerecht auszuführen ist, kann im Thread Erdung und Potenzialausgleich nachgelesen werden.
Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
Desweiteren wurde die Technisat Steckdose getauscht gegen eine RV-600-10 das fiepen blieb jedoch weiter bestehen.
Die Dose ist für statische Einkabelsysteme und ohne DC-Pfad. Für UniCable untauglich!
Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
Ausserdem ist nun ein, ich hoffe, passender Widerstand verbaut. Da ich zunächst sicherstellen wollte, dass das Signal an der ersten Steckdose ankommt, habe ich den Widerstand in die Ausgangsleitung dieser Steckdose eingesetzt.
Jetzt nicht kopflos noch weitere Fehler einbauen! Ein Widerstand ohne DC-Trennung ist an einer UniCable-Anlage noch schädlicher als gar keiner, der fabriziert einen Schluss.
Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
Tatsächlich das fiepen hörte auf, jedoch immer noch kein Signal bzw Pegel.
Mit einer DC-getrennten Dose ist kein UniCable-Betrieb möglich.
Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
Darüberhinaus ist die Satschüssel selbst nicht geerdet. Sie ist jedoch provisorisch erdnah angebracht und hat immerhin schon Signal geliefert (wie schon gesagt bei direktem Anschluss des Receivers an dem Technirouter) Ich hoffe daher, dass eine Erdung bei Testbetrieb nicht notwendig ist.
Nur wenn die Antenne im Schutzbereich der Fassade installiert ist, ist sie nicht erdungspflichtig. Der PA des TechniRouters und der Kabel (Erdblöcke vorgeschrieben!) kann dann an beliebiger Stelle erfolgen. Bei erdungspflichtiger Antenne darf der PA auschließlich an der Masterde angeschlossen werden.

Nimm mal eine andere der RV 600-Dosen und poste mal bitte, was für ein Kabel installiert ist.
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Alt 16.03.2011, 21:29   # 8
Dizzle
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Die Dose ist für statische Einkabelsysteme und ohne DC-Pfad. Für UniCable untauglich!
Also ich hab die Eigenschaften der Dose mal mit den Der Kathrein ESU 33 bzw 34 verglichen, diese sollte ja gehen.

Kathrein:

http://www.kathrein.de/de/sat/produkte/doc/9362968a.pdf

Technisat:

TechniSat Durchgangsdose RV 600-10 (Aufputzausführung, komplett) [0000/3180]


Mir scheint beide entsprechen den selben Normen?


Ich meine selbst auf der Packung steht drauf diese Dosen würden für den Betrieb mit dem Technirouter geeignet sein, oder verwechsle ich hier was?

Ich mein das wär ja super wenn der Fehler tatsächlich an der Steckdose liegen würde.

und sollte es so sein welche andere Steckdose sollte ich am Besten wählen?

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Nimm mal eine andere der RV 600-Dosen und poste mal bitte, was für ein Kabel installiert ist.
Habs mit 2 weiteren der RV600-10 Reihe versucht leider wieder nur das fiepen und kein Signal. Von der RV-600-13 habe ich momentan leider nur eine hier.

Was das Kabel betrifft, welches durch die Wände verlegt worden ist, so kann ich leider nicht genau sagen, um was für einen Typ es sich handelt.
Hab ja leider wie schon erwähnt keine Pläne zur Verfügung.

Gibt es eine Möglichkeit dies festzustellen? Könnte ein Foto vom verlegten Kabel helfen?


Was ich aber sagen kann ist, dass das Haus vor 16 Jahren gebaut wurde, die Kabel waren dafür ausgelegt sie fürs Kabelfernsehen zu verwenden, also Breitbandkabel.
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Alt 16.03.2011, 22:27   # 9
Dipol
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Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
Mir scheint beide entsprechen den selben Normen?
Beides sind UniCable-Dosen. Die ESU 33 hat Class A Schirmungsmaß und eine Schutzschaltung, welche fehlkonfigurierte Receiver nach 400 Millisekunden abschaltet. Die RV 600-xx keine Schutzschaltung und nach einem mir vorliegenden Datenblatt auch nur Class B-Schirmungsmaß.

All das ist von Belang, aber für dein Problem unerheblich.
Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
Habs mit 2 weiteren der RV600-10 Reihe versucht leider wieder nur das fiepen und kein Signal. Von der RV-600-13 habe ich momentan leider nur eine hier.
Wenn das Kabel eine DC-Verbindung zum Router hat, müssen alle Dose funzen, aber nicht fiepen.

Damit sind wir mit Ferndiagnosen am Ende, du brauchst vor Ort einen Antennenprofi mit einem Messgerät, das möglichst unicable-tauglich sein sollte.
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Alt 16.03.2011, 22:57   # 10
Dizzle
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Damit sind wir mit Ferndiagnosen am Ende, du brauchst vor Ort einen Antennenprofi mit einem Messgerät, das möglichst unicable-tauglich sein sollte.

Ja vielleicht hast du da Recht.


Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Wenn das Kabel eine DC-Verbindung zum Router hat, müssen alle Dose funzen, aber nicht fiepen.
Wo du das gerade erwähnst, ich erinnere mich da eine Passage aus der Technirouteranleitung.

Dieser hat eine Kontrollleuchte, die aufleuchtet sobald der Receiver den Router mit Spannung versorgt. Beim Direktanschluss des Receivers hat dies funktioniert. Seitdem wir aber die Kabelleitung nutzen leuchtet diese Kontrolleuchte nicht mehr.

Wenn ich das also richtig interpretiere herrscht zwischen dem Technirouter und dem Receiver keine Verbindung.

Ich wollts nochmal erwähnen, vielleicht könnte es noch helfen.
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Alt 17.03.2011, 02:16   # 11
King W.
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Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
Wenn ich das also richtig interpretiere herrscht zwischen dem Technirouter und dem Receiver keine Verbindung.
Sieht so aus, zumindest besteht kein Gleichspannungsdurchlaß. Du könntest noch folgendes probieren:

Besorge dir im örtlichen Handel ein paar einfache F-Stecker und eine Kupplung. Die Links dienen nur zur Verdeutlichung, schicken lassen lohnt nicht, wegen der Portokosten.

Die erste Antennendose nach dem Router entfernen und auf beide Kabel einen F-Stecker schrauben. Die Montage ist hier beschrieben. Bitte sorgfältig darauf achten, daß kein Kurzschluß entsteht.

Mittels Kupplung eins von den Kabeln mit dem Receiver verbinden und Router einschalten. Kontrolleuchte am Router prüfen. Leuchtet sie? Wenn nein, das andere Kabel anschließen. Leuchtet die Kontrolleuchte jetzt?

- Wenn ja, dieses Kabel mit einem E wie Eingang kennzeichnen, anschließend den F-Stecker wieder abdrehen und eine funktionsfähige Antennendose montieren (z.B. eine Axing SSD5-14). Ein- und Ausgang anklemmen. Anschließend die nächste Dose entfernen und sinngemäß verfahren, usw. bis du an der letzten Dose angekommen bist. So sollte sich das Problem einkreisen lassen.

- Wenn nein, ist das Kabel zwischen Router und erster Dose defekt, eventuell ist auch der Stecker, der das Kabel mit dem Router verbindet, nicht richtig montiert (kein Massekontakt oder Kurzschluß). Versuchen, den Stecker neu zu montieren und nochmals prüfen. Wenn das nichts nützt, das Kabel wechseln.

Normalerweise läßt sich der Fehler auf diese Weise herausbekommen.
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 17.03.2011, 09:06   # 12
Dipol
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Beiträge: 4.147
Zitat:
Zitat von Dizzle Beitrag anzeigen
Wenn ich das also richtig interpretiere herrscht zwischen dem Technirouter und dem Receiver keine Verbindung.
Zumindest kommt keine Gleichspannung durch. Und nachdem mehrere Steckdosen fiepen, kann das nur ein Kurzschluss aber keine Unterbrechung sein.

Das ist mit einem Ohm-Meter schnell festgestellt. Ein Kurzschluss kann bei eingeputzten Kabeln durch einen Nagel verursacht werden. Ebenso kann man aber auch einen verdeckt installierten BK-Verteilbaustein als Ursache nicht ausschließen.

Wenn wer Kurzschluss nicht an den Kabelenden eingebaut wurde, kann man dessen Lage mit einem Impulsreflektormeter eingrenzen. Das haben aber nur wenige Antennenprofis.
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