Kopfstation Polytron SPM 1000 für 25 Teilnehmer?

Alt 12.03.2011, 03:25   # 1
bumann
 
Registriert seit: 12.03.2011
Beiträge: 3
Guten Tag!
Ich bin momentan die Ümrüstung einer analog Sat Kopfstation (UFO)
am planen. Die Anlage versorgt 25 Teilnehmer. Es wurden nur hochwertige Komponenten (Kabel,Verstärker,Kopfstation) von Kathrein verbaut. Die Anlage ist ca 13 Jahre alt. Die Anschlüsse der Teilnehmer scheinen teils Sternförmig, teils durchgechleift zu sein. Ich habe Messungen bei den Teilnehmern durchgeführt und hatte einen durchschnittlichen Pegel von 70dbyv ! Nun habe ich mir überlegt dort eine Polytron SPM 1000 Kopfstation (Wandlung auf DVB-C) einzusetzten, die alten Kabel zu nutzen und neue Anschlußdosen einzubauen. Was haltet ihr von dieser Kopfstation und dem Hersteller? Was würdet ihr für ein Alternativsystem vorschlagen?
Vielen Dank schonmal für eure Antworten!
mfg
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Alt 12.03.2011, 11:11   # 2
Dipol
Team SAT-Technik
 
Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
Hallo bumann, nw welcome

Zitat:
Zitat von bumann Beitrag anzeigen
Nun habe ich mir überlegt dort eine Polytron SPM 1000 Kopfstation (Wandlung auf DVB-C) einzusetzten, die alten Kabel zu nutzen und neue Anschlußdosen einzubauen. Was haltet ihr von dieser Kopfstation und dem Hersteller?
Die SPM 1000 ist eine preislich interessante Anlage, die bei begrenztem Programmbedarf in Hotels usw. sogar fernwartbar ist. Das KATHREIN UFG-System ist wesentlich teuerer, spielt aber auch in einer anderen Liga.
Zitat:
Zitat von bumann Beitrag anzeigen
Was würdet ihr für ein Alternativsystem vorschlagen?
Ein finanzieller Reinfall mit der KATHREIN UFG-Anlage sollte doch reichen. Bei nur 25 Wohneinheiten führt jede Art der Kopfstellenumsetzung und egal welche Umsetzer verwendet werden, langfristig in eine Kostenfalle. Kopfstellen in dieser Anlagengröße nutzen nur einem: Dem Anlageninstallateuer (Dir?)!

Wer es mit seinen Kunden gut meint, offeriert ihnen ein System mit zukunftssicherem Vollbandempfang. Dass sogar diverse Wohnungen über eigene Zuleitungen verfügen, erleichtert eine Sat.-ZF-Einspeisung ungemein.

Und weil auf Dauer nur eine Steckdose und ein Single-Empfänger je Wohnung auch nicht zukunftssicher sind, wäre ein Konzept auf ein UniCable-System mit mindestens drei Routerkanälen je Wohnung angebracht.
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Alt 12.03.2011, 12:29   # 3
bumann
Threadstarter
 
Registriert seit: 12.03.2011
Beiträge: 3
Hi!
Danke schon mal für die Antwort.
Da es sich um die Anlage eines Freundes handelt, bin ich und auch er natürlich an einer kostengünstigen Anlage interessiert. Ich dachte halt, da dort eine Kopfstation installiert ist, könnte man ein ähnliches digitales System installieren. Hauptsächlich ging es darum, das die alte verkabelung weitergenutzt werden kann, da die Kabel nicht in Rohren liegen und nicht alles aufgerissen werden soll. Was schlägst du denn genau für ein System (Hersteller, Type) vor das qualitativ hochwertig ist und mit den alten Kabeln nutzbar ist?
MFG
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Alt 12.03.2011, 13:24   # 4
Dipol
Team SAT-Technik
 
Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
Zitat:
Zitat von bumann Beitrag anzeigen
Ich dachte halt, da dort eine Kopfstation installiert ist, könnte man ein ähnliches digitales System installieren.
An der KATHREIN UFG ist doch zu erkennen, dass nicht alles was möglich ist auch sinnvoll ist. Mit einer digitalen Umsetzeranlage gerät man wieder in die gleiche Sackgasse, die Frage ist nur wann.
Zitat:
Zitat von bumann Beitrag anzeigen
Hauptsächlich ging es darum, das die alte verkabelung weitergenutzt werden kann, da die Kabel nicht in Rohren liegen und nicht alles aufgerissen werden soll.
Das ist das klassische Totschlag-Argument für Unsinnskonzepte. Gleich danach folgt die gloriose Idee zu Re-Analogisieren, damit man auch noch die ältesten 4:3 Röhren-Eumels ohne Beistellgerät betreiben kann. Wie die Bilder auf Flats aussehen wird verdrängt.

Nicht jedes Kabel das mal verlegt wurde ist EMV-konform. Nach alter NB 30 und der aktuellen SchuTSEV ist die Signaleinspeisung in nur einfach geschirmte 60 Ohm-Alkabel schon mal total unzulässig. Das hat früher kaum jemand gekratzt, heute ist die EMV vom Anlagenbetreiber nachzuweisen. Doppelte Schirmung nach Class B ist somit Grundvoraussetzung, wenn man Worst Case keine Anlagenstilllegeung durch die Bundesnetzagentur riskieren will.
Zitat:
Zitat von bumann Beitrag anzeigen
Was schlägst du denn genau für ein System (Hersteller, Type) vor das qualitativ hochwertig ist und mit den alten Kabeln nutzbar ist?
Das Stichwort UniCable-System ist ja schon gefallen. Glaskugelberatungen bringen niemand weiter. Daher bist du mit einer Skizze des Verteilsystems mit Längenangaben wieder am Zug. Außerdem ist die Kabeltype relevant, notfalls genügt die Angabe des Durchmessers und ob das Dielektrikum aus glasigem festem PE oder bereits geschäumt ist.
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Alt 12.03.2011, 18:03   # 5
bumann
Threadstarter
 
Registriert seit: 12.03.2011
Beiträge: 3
Hi!
Vielen dank für die ganzen Infos, ich werde mir das mit dem UniCable-System mal anschauen. Desweiteren werde ich im lauf der nächsten woche mal überprüfen um was für ein Kabel und welchen aufbau der Verkabelung es sich handelt! Und mich anschließend nochmal melden!
Schönes We noch!
Mfg
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Alt 28.05.2012, 15:57 # --
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