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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Und ob ich mich erinnere. Die Signalverteilung per LWL war bei dieser Größenordnung die sinnvollste Lösung, zumal sich dadurch die Erdungsproblematik verringert. Es besteht ja keine galvanische Verbindung zwischen den Häusern. Die Technik ist noch relativ neu, vermutlich auch für die aufbauende Firma. Aber die Daten sind, nach alledem, was ich bisher gelesen habe, schon überzeugend. Die Firma in Herne, die den Aufbau grundsätzlich auch hätte machen können, war leider durch den Wasserschaden kurzfristig "außer Betrieb" und konnte deshalb kein Angebot abgeben. Ich hoffe, daß jetzt alles zu eurer Zufriedenheit erledigt worden ist. Zum Empfang ist bei diesem Konzept jeder handelsübliche (Digital-) Receiver geeignet. Als "Witwenreceiver" (herrlicher Ausdruck!) ist in der Tat der Smart MX 04 L + gut geeignet. Einmal eingerichtet, ist er in der Tat sehr einfach zu bedienen. Mehr als Einschalten, Programm wählen und Lautstärke einstellen ist nicht nötig. Der Fernseher fungiert im Prinzip nur noch als Monitor, die Fernbedienung für den Fernseher wird nicht mehr gebraucht. Auf den HDMI-Anschluß würde ich aber keinesfalls verzichten, die Röhrenfernseher leben nicht ewig, und wenn mal einer kaputtgeht, wird er sicher durch einen Flachfernseher ersetzt. Solche Fernseher sind ohne HDMI-Anschluß kaum noch zu bekommen und auch die Bildqualität ist per HDMI deutlich besser, als per Scart. Zumindest bei Smart ist der Preisunterschied zwischen einem Receiver mit und ohne HDMI-Buchse gering, kaum mehr als 10€. Der Digit MF 8S spielt direkt in einer anderen Liga: CI-Schacht zur Entschlüsselung z.B. von Sky-Programmen, isipro zur automatischen Programmlistenpflege und SiehFern Info, die Fernsehzeitschrift auf dem Bildschirm, um nur einige Highlights zu nennen. Der Receiver spielt in einer anderen Liga, kostet aber auch das Doppelte gegenüber dem Smart. Von der Bildqualität her ist der Unterschied aber sehr gering und, wenn überhaupt, allenfalls in direktem Vergleich wahrnehmbar. Entscheiden müßt ihr natürlich selbst. Den Kathrein UFS 651 kenne ich nicht und kann dazu deshalb auch nichts sagen. Generell liefert Kathrein aber ordentliche Qualität, ich habe deshalb kein Argument, das gegen diesen Receiver spricht. Wem er gefällt, der möge ihn kaufen, einen groben Fehler macht man damit sicher nicht. Punkt 3 ist zusammen mit Punkt 1 auch direkt beantwortet. An Twin-Receivern herrscht kein Mangel - im Gegenteil. So gut wie alle derzeit auf dem Markt befindlichen Geräte sind HD-tauglich. Unterschiede gibt es lediglich in der Ausstattung und im Funktionsumfang. Der HD S2 von TechniSat ist immer eine Empfehlung wert, Kathrein hatte mal Software-Probleme, ich nehme sehr stark an, daß die inzwischen behoben sind. In letzter Zeit sind hier jedenfalls keine Klagen mehr aufgetreten. Den UFS 922 kann man deshalb auch empfehlen. Das Bedienkonzept ist Geschmackssache, da gefällt mir TechniSat besser. Aber, wie sagt man so schön: Das Bessere ist des Guten Feind. Wirf mal einen Blick auf den VU+ Duo. Der läßt wirklich keine Wünsche mehr offen und ist von der Technik her allenfalls noch mit der Dreambox DM8000 vergleichbar - allerdings zum halben Preis. Dafür muß man ein etwas "hausbackenes" Gehäuse akzeptieren - der einzige Nachteil dieses Gerätes. Es kommt selten vor, daß ich spontan von etwas begeistert bin, aber seitdem ich den VU+ an einem großen Toshiba-Fernseher in Aktion gesehen habe, ist es passiert. Dieses Gerät würde ich selbst dem TechniSat HD S2 gegenüber bevorzugen - und das will was heißen.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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