| | # 2 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Hallo fragant 17, ![]() Es gibt abhängig von der Leitungstruktur folgende Möglichkeiten: Umsetzung digitaler Satellitenprogramme in PAL (Re-Analogisierung): Die Bildqualität ist auf Flats ungenügend und je Programm ein Kanal bzw. Umsetzer erforderlich. Das ist rausgeworfenes Geld, sollte man auch mit relativ neuen Bestandsgeräten nicht mehr machen. Umsetzung digitaler Satellitenprogramme in OFDM: Das ist die Modulationsart, wie sie auch für DVB-T verwendet wird. Die Datenrate ist aber besser und reicht im Hotelbereich völlig aus. Terrestrisch werden zumeist 4 SD-Programme pro Kanal gesendet, ohne den Umweg über die Atmosphäre ist die Ausgangsdatenrate höher und erlaubt 6 SD-Programme je Umsetzung. Insbesondere dann interessant, wenn auch terrestrisches DVB-T eingespeist werden kann. Mit dieser Modulationsart kommen auch relativ marode Verteilnetze am besten klar. Umsetzung digitaler Satellitenprogramme in QAM: Das ist die DVB-C Kabelnorm und lässt die Umsetzung eines kompletten Satellitentransponders. Allerdings werden auch Müll-Programme mit übertragen. Sat.-ZF-Einspeisung in statischer Einkabellösung: Ergibt zunächst zahlreiche Programme, ist aber wegen der Einschränkung auf 1/4 der Vollbandbreite wegen möglicher Transponderwechsel zu unflexibel. Die Sat.-ZF wird stärker bedämpft und stellt an die Kabelgüte und Netzstruktur höhere Anforderungen. Sat.-ZF mit IF-Umsetzern Wie vor, jedoch flexibler aber auf weniger Transponder beschränkt. Neues Netz in Multischalter-Sternverteilung Optimaler Vollbandempfang über DVB-S(2)-Receiver, kommt vermutlich bei dieser Anlagengröße nicht in Betracht. Evt. sind bei unterschiedlichem Komfort der Zimmer auch Mischlösungen möglich. Insbesondere bei den großen Flats in den Gemeinschaftsräumen würde ich zu Vollbandempfang über neue Multischalter-Sternleitungen raten. Auch sollte man noch andere Punkte bedenken:
Beachte bitte, dass billige Korea-TV zwar DVB-T oder DVB-C, aber nicht beides gleichzeitig empfangen können. Auch kann man nicht die PAL-Programme in einer Favoritenliste mit Digitalprogrammen ablegen. Bei dem Preis geht es nicht anders. Mit Hotel-Fernsehern von Loewe, Metz oder TechniSat ist das kein Problem. TechniSat TV sind wirklich gut, haben aber keine Copy-Funktion und auch keinen echten Hotelmode, was eine Beschränkung auf die Gemeinschatsräume nahe legt. Eine Vorauswahl der gewünschten Transponder/Programme kannst du hier bei http://www.lyngsat.com/astra19.html vornehmen. Die Angabe und eine Skizze der Leitungsstruktur wäre für weitere Beratung hilfreich. |
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| | # 5 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Absolut sicher bist du mit Geräten, die zusätzlich auch DVB-S können und Unicable-tauglich sind. Falls die vorhandene Leitungsstruktur bereits sternförmig ist oder ohne großen Aufwand sternförmig umgebaut werden kann, ist die SAT-ZF Verteilung und damit der Vollbandempfang durchaus eine Option. Vielleicht lohnt es sich auch, über Unicable nachzudenken, wenn die Leitungen zwar nicht sternförmig verlegt sind, es aber nur kleine "Cluster" gibt, also nicht mehr als 2 - 4 Zimmer pro Leitung. Das müßte irgendwie festgestellt werden. Solange die Art der Verkabelung nicht feststeht, ist eine optimale Beratung nicht möglich. Just for Info: Philips ist zwar eine Marke mit durchaus ansprechender Qualität, allerdings ist es keine koreanische Firma. Der Firmensitz ist in Eindhoven/NL. Ob die Fernseher auch dort gebaut werden, ist natürlich nicht sicher. Edit: Da war mal wieder jemand schneller.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 6 |
| Threadstarter Registriert seit: 17.02.2011
Beiträge: 12
| Hallo Dipol und King W. danke für eure Antworten. Die Leitungen werden nicht neu verlegt. Es sind immer mehrere Zimmer an einem Strang daran. Das mit dem individuellen Begrüßungstext vom Gast wird auch nicht benötigt. Nur ein einfacher Willkommensgruß, der auf allen Geräten gleich ist. Geräte die auch DVB-S können, sind wahrscheinlich noch viel teurer. Wir lassen uns jetzt nochmal ein Angebot von einem anderen Installateur machen. Noch eine Frage zu den Transpondern bei QAM, wieviel Programme kann man pro Transponder haben 4 oder 8 Danke nochmals |
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| | # 7 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Wenn die Leistungsstruktur für UniCable geignet wäre, sind UniCable-Router wesentlich weniger wartungsanfällig als Umsetzerkassetten. Bezogen auf die Zahl der Programme hat UniCable auch das deutlich bessere Preis-/Leistungs-Verhältnis. Steht doch schon oben. Mit QAM kann ein kompletter Transponder mit dem gesamten Datenstrom umgesetzt werden. Für HD-Signale sind allerdings hochwertigere Kassetten für DVB-S2-Umsetzung erforderlich. | |
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| | # 8 |
| Threadstarter Registriert seit: 17.02.2011
Beiträge: 12
| Hallo, ich habe jetzt ein Angebot von einem Installateur erhalten: Angebot über digitale Sat-Aufbereitungsanlage QPSK-QAM (DVB-S - DVB-C) oder Alternativ Angebot: Empfang ORF1+2 und ATV+ über Aufbereitungsanlage (OFDM - QAM) Was meint Ihr? Ich muss heute nochmals mit ihm telefonieren und mir das erklären lassen, möchte aber vorab schon gerne Infos. Ich verstehe es so, dass wenn man das 2. Angebot hat, nicht ganze Transponder eingespeist werden können, sondern nur 4. Bei der ersten Variante geht ein ganzer Transponder. Gibt es eine Möglichkeit, auch den ganzen Transponder und die DVB-T (ORF...) einzuspeisen. Der Grund ist der, ich habe mich schon durch die Senderlisten gequält und eine Liste ausgearbeitet mit 169 TV und 60 Radiosendern. Diese Firma bietet Kathrein Produkte an. Ein anderer Preisner. Gibt es Unterschiede. Noch eine ganz andere Frage: Ein Bekannter sagte zu mir, er würde noch warten mit der Umstellung der Anlage, weil im April / Mai 2012 kommt bestimmt was neue heraus. Also mit HD-Sendern usw. Funktionieren dann wieder keine Geräte mit HD-Ready sondern nur Full HD Geräte. Es gibt aber keine Geräte unter 32 Zoll mit dieser Ausstattung, was tun? Was meint Ihr? Es gibt doch gewiss, ab Mai 2012 auch noch Sender die nicht in HD abstrahlen |
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| | # 9 | ||||||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Mit folgender Einschränkung: Mit einer QAM 64 kann man einen DVB-S-Transponder Umsetzen, für DVB-S2 (HDTV) oder bei gemischter Belegung muss die Kassette für QAM 256-Modulation ausgelegt sein. Zitat:
Für Umsetzung in OFDM steht zwar deutlich mehr Datenrate als bei einem DVB-T-Signal zur Verfügung, mehr als zwei HD- oder vier SD-Programme bekommt man aber nicht unter. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Eher werden noch die DVB-T-/QAM-Kassetten durch Umstellung auf DVB-T2 nutzlos. | ||||||
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| | # 11 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zur Beantwortung genügt doch schon ein Blick auf die Metall- oder Plastik-Gehäuse oder die Angebotspreise. Die KATHREIN UFG-Anlage ist die professionellere und servicefreundlichere Anlage, sie hat ein gutes C/N worüber sich PREISNER im Katalog ausschweigt. Ein Kassettenwechsel ist bei der UFG viel einfacher, bei UNIplus-Anlagen muss man umständlich mit primitiven Bügeln hantieren. Die UFG bietet auch eine Eingangsverteilung, bei UNIplus müssen von Anfang an externe Verteiler gesetzt werden. Die hohe Preisdifferenz kommt also sicherlich nicht allein von den Standortunterschieden Deutschland und Spanien. Obwohl ich mit dem EKG 31 Gateway und dem EKA 31 Ethernet Koaxial Adapter noch nicht selbst zu tun hatte, beeindruckt mich dieses Televès-Internetsystem für 31 Zimmer vom Preis-/Leistungsverhältnis schon. Preisner bietet auch eine Internetanbindung über EUTELSAT 33° Ost an, dafür braucht man aber speziell geschulte und zertifizierte Fachleute. |
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| | # 12 |
| Threadstarter Registriert seit: 17.02.2011
Beiträge: 12
| Eine abschließende Frage zu dem Kauf von Fernsehgeräten. Hersteller A hat DVB-T und DVB-C Empfang (gleichzeitig, kombiniert) Hersteller B hat DVB-T und DVB-C Empfang (entweder oder, aber nicht gleichzeitig) Zu welchen Geräten sollte man tendieren. Ich meine natürlich zu dem Hersteller A. |
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| | # 13 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Ist eine reine Rechenaufgabe. Je mehr DVB-T-Muxe genutzt werden, umso eher rechnen sich Geräte die DVB-T- und DVB-C-Signale gleichzeitig empfangen können. Wenn man übergangsweise noch einen Mischbetrieb mit PAL-Signalen fährt, sollte man möglichst auch Geräte haben mit denen eine gemeinsame DVB- und PAL-Favoritenliste möglich ist. Auch das ist mit einigen asiatischen Hotel-TVs nicht möglich. | |
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| | # 14 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Alle neuen Fernseher von LG können nunmehr DVB-T und DVB-C gleichzeitig empfangen und endlich auch mit PAL-Signalen in einer Mix-Liste ablegen. Satellitentuner gibt es weiterhin erst ab 32 Zoll Schirmgröße und UniCable ist bei LG weiterhin nicht zu haben. Die Lizenzen sind diesem Hersteller der sich im unteren Preissegment positioniert hat zu teuer. | |
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| | # 15 | |
| Threadstarter Registriert seit: 17.02.2011
Beiträge: 12
| Zitat:
Welche Geräte sind das, die den gleichzeitgen Empfang ermöglichen? Und wo steht das, dass der gleichzeitige Empfang möglich ist. | |
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| | # 16 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Im einem der Hotels wurde in diesem Jahr eine weitere Etage umgestellt und siehe da: Bei den typengleichen Neugeräten (Auslaufmodell LG26LH250C) konnte man eine Mix-Liste aus PAL und DVB-T anlegen. Also habe ich bei LG wegen neuer Firmware für die Flats vom Vorjahr angerufen und bekam folgende Auskünfte:
Also bitte dort anfragen und die Liste hier posten. Wenn noch ein Detail unklar ist, kann ich über die Händler-Hotline nachhaken. | |
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