Und noch einer der Hilfe beim Aufbau eines Einkabelsystem benötigt

Alt 15.02.2011, 15:27   # 1
Joe T.
 
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Hallo zusammen,

leider muss ich zum Thema Einkabelsysteme nun auch einen eigenen Thread aufmachen. Ich habe mir zwar schon einige Informationen zusammengesucht und auch entsprechende Komponenten zusammengestellt, aber dennoch bleiben noch Fragen offen.

IST-Zustand:
Aktuell habe ich noch Kabel-Fernsehen und möchte auf SAT wechseln. In einem Verteilerraum kommt Zuleitung vom Kabel-TV an, geht von dort in einen Verstärker. Vom Verstärker geht ein Kabel ab in einen Splitter. Das eine Kabel vom Splitter geht ins Wohnzimmer, wo nur eine Dose angehängt ist. Das zweite Kabel aus dem Splitter geht dann in die anderen Etagen mit insgesamt vier Dosen.

Soll-Zustand:
Um den Aufwand so gering wie Möglich zu halten, habe ich mich entsprechend für ein Einkabelsystem entschieden. In allen Räumen würde ich entsprechend die Dosen durch Kathrein ESU 34 Einzelanschlussdose für digitale Einkabel(Unicable)-Anlagen ersetzen. Im Verteilerraum würde ich den vorhandenen Verteiler entsprechend durch einen Kathrein EBC 10 SAT-Verteiler ersetzten.
Im Obergeschoss würde ich auf der Terrasse über einen Mast von 2,0m Länge (Belastung bis 1565Nm; Kathrein ZAS 03) eine Kathrein CAS80 Parabolantenne am Eisengeländer anbringen (Größe müsste ja reichen).
Ab hier habe ich nun zwei Varianten, wobei ich Variante 1 bevorzugen würde, aber mir nicht sicher bin, ob das so richtig funktioniert.
- Variante 1: Einkabelsystem ohne separaten Multischalter
Als LNB würde der Kathrein UAS 481 Einkabel-Quatro-LNB zum Einsatz kommen. Dieser hat bereits die Funktion des Multischalters integriert, wodurch nur ein Kabel in das Haus geführt und bis in den Verteilerraum verlegt werden müsste. Ein kleiner Nachteil wäre (ist aber nicht unbedingt ein Problem), dass eine Anschluss-Dose weichen müsste, da dieser LNB nur für vier Anschlüsse ausgelegt ist.
- Variante 2: Einkabelsystem mit separaten Multischalter
Bei dieser Variante würde als LNB der Kathrein UAS 584 Universal QUATRO-LNB (Multifeed-tauglich) zum Einsatz kommen, kombiniert mit dem Multischalter Kathrein EXR 1581 Einkabel-Multischalter. Bei dieser Variante sind bis zu vier Anschlüsse möglich.

Wie bereits gesagt, bevorzugen würde ich Variante 1, wodurch ich nur ein Kabel von Außen über ein kleines Loch im Rahmen der Balkon-Tür ins Haus verlegen müsste. Bei der Variante 2 müsste ich vier Kabel ins Haus bekomme, ohne die Außen-Isolierung von 14cm dicke zu beschädigen, da hier ein kleines Loch in der Balkon-Tür wahrscheinlich nicht ausreicht.

Hat bereits jemand Erfahrungen mit dem Kathrein UAS 481 Einkabel-Quatro-LNB gemacht und kann diesen weiterempfehlen?
Tests habe ich leider noch keine gefunden, jedoch wurde mir bereits in einem Elektroladen davon abgeraten.

Hat jemand eine Idee wie ich die vier Kabel durch die Außenwand von 17cm Dicke und 14cm Isolierung bekomme ohne die Isolierung zu beschädigen?

Zudem hoffe ich, dass ich nichts bei meinem Plan vergessen habe.

Über ein Feedback oder weitere Anregungen würde ich mich freuen.

Danke und viele Grüße
Joe T.
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Alt 15.02.2011, 16:48   # 2
Joe T.
Threadstarter
 
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Hallo zusammen,

habe noch etwas vergessen.
Ich möchte die Anlage selbst installieren. Gibt es ein günstiges Gerät zum Ausrichten der Parabolantenne und des LNBs welches ihr empfehlen könnt? Muss man bei den Geräten auch darauf achten, dass sie ein Einkabelsystem unterstützen?

Vielen Dank und viele Grüße
Joe T.
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Alt 15.02.2011, 18:46   # 3
Dipol
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Hallo Joe,
nw welcome
Zitat:
Zitat von Joe T. Beitrag anzeigen
Im Obergeschoss würde ich auf der Terrasse über einen Mast von 2,0m Länge (Belastung bis 1565Nm; Kathrein ZAS 03) eine Kathrein CAS80 Parabolantenne am Eisengeländer anbringen (Größe müsste ja reichen).
Wenn der Abstand zur Dachkante < 2 Meter beträgt oder eine Wanddistanz von 1,5 Meter überschritten wird, ist die Antenne erdungspflichtig! Siehe Thread Erdung und Potenzialausgleich.
Zitat:
Zitat von Joe T. Beitrag anzeigen
- Variante 2: ... kombiniert mit dem Multischalter Kathrein EXR 1581 Einkabel-Multischalter. Bei dieser Variante sind bis zu vier Anschlüsse möglich.
Vier Twin-Anschlüsse oder acht Single-Receiver.
Zitat:
Zitat von Joe T. Beitrag anzeigen
Wie bereits gesagt, bevorzugen würde ich Variante 1, wodurch ich nur ein Kabel von Außen über ein kleines Loch im Rahmen der Balkon-Tür ins Haus verlegen müsste. Bei der Variante 2 müsste ich vier Kabel ins Haus bekomme, ohne die Außen-Isolierung von 14cm dicke zu beschädigen, da hier ein kleines Loch in der Balkon-Tür wahrscheinlich nicht ausreicht.
Selbst bei wärmegedämmten Fassaden sind fachgerecht abgedichtete Bohrungen durch die Wand vorzuziehen.

Zitat:
Zitat von Joe T. Beitrag anzeigen
Hat bereits jemand Erfahrungen mit dem Kathrein UAS 481 Einkabel-Quatro-LNB gemacht und kann diesen weiterempfehlen?
Bei diesem Einkabel-LNB muss man die LOF auf exotische 10,2 GHz einstellen, ansonsten ist die Einstellroutine gleich.
Zitat:
Zitat von Joe T. Beitrag anzeigen
Tests habe ich leider noch keine gefunden, jedoch wurde mir bereits in einem Elektroladen davon abgeraten.
Das Prinzip ist bei allen teilnehmergesteuerten Einkabelsystemen stets gleich.
Zitat:
Zitat von Joe T. Beitrag anzeigen
Hat jemand eine Idee wie ich die vier Kabel durch die Außenwand von 17cm Dicke und 14cm Isolierung bekomme ohne die Isolierung zu beschädigen?
Bohren ohne Loch geht nicht. Fachgerecht dauerelastisch abgedichtet ist das ein vergleichsweise kleines Problem. Die Erdung und der Potenzialausgleich dürften dir erheblich mehr Umstände bereiten. Bloß nicht fahrlässig handeln!
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Alt 16.02.2011, 11:25   # 4
Joe T.
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Hallo Dipol,

Danke vorab für deine Antwort.
An die Erdung hatte ich bereits auch gedacht, bis ein Elektriker bei mir war, der meinte, dass ich das nicht bräuchte, wodurch ich die auch nicht weiter betrachtet hatte.

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Wenn der Abstand zur Dachkante < 2 Meter beträgt oder eine Wanddistanz von 1,5 Meter überschritten wird, ist die Antenne erdungspflichtig! Siehe Thread Erdung und Potenzialausgleich.
Der Abstand zur Wand ist definitiv kleiner als 1,5m (höchstens 50cm zwischen Spiegel und Wand). Der Abstand zur Dachkante müsste auch größer als 2m sein, kann ich aber zur Note noch mal nachmessen. Muss bei der Dachkante auf etwas geachtet werden? Das Haus hat ein Pultdach und auf der Seite, wo die Antenne angebracht werden soll ist der höchste Punkt des Daches, der aber keine Dachrinne oder ähnliches besitzt.

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Vier Twin-Anschlüsse oder acht Single-Receiver
Sorry, bei Variante zwei ist mir ein Tip-Fehler unterlaufen. Die Variante 2 ist natürlich für 8 Teilnehmer ausgelegt.

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Selbst bei wärmegedämmten Fassaden sind fachgerecht abgedichtete Bohrungen durch die Wand vorzuziehen.
Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Fachgerecht dauerelastisch abgedichtet ist das ein vergleichsweise kleines Problem.
Wenn das ein kleines Problem ist, wie wird dann so etwas gemacht? Wenn Du von fachgerecht sprichst, dann gehe ich davon aus, man sollte es nicht selbst machen, sondern von einem Fachmann machen lassen.

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Bei diesem Einkabel-LNB muss man die LOF auf exotische 10,2 GHz einstellen, ansonsten ist die Einstellroutine gleich.
Sorry, aber mit diesem Satz hast Du mich nun abgehängt.
Der Händler aus dem Elektroladen meinte (zumindest habe ich es so verstanden), dass der LNB ja über die Zuleitung mit Signalen von den angeschlossenen Teilnehmern versorgt wird und zudem über diese auch die benötigte Spannung bekommt. Bei einem Quad-LNB mit integriertem Multischalter könnte dies zu Problemen führen. Ist das so korrekt?

Danke und Gruß
Joe
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Alt 16.02.2011, 13:23   # 5
Dipol
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Zitat:
Zitat von Joe T. Beitrag anzeigen
Wenn das ein kleines Problem ist, wie wird dann so etwas gemacht? Wenn Du von fachgerecht sprichst, dann gehe ich davon aus, man sollte es nicht selbst machen, sondern von einem Fachmann machen lassen.
Eine Bohrung mit leichtem Gefälle nach außen und zur dauerelastischen Abdichtung kein Material auf Silikon- sondern Acryl-Basis verwenden. Das frühere Allheilmittel Thiokol ist ja in heftiger Diskussion.
Zitat:
Zitat von Joe T. Beitrag anzeigen
Sorry, aber mit diesem Satz hast Du mich nun abgehängt.
Der Händler aus dem Elektroladen meinte (zumindest habe ich es so verstanden), dass der LNB ja über die Zuleitung mit Signalen von den angeschlossenen Teilnehmern versorgt wird und zudem über diese auch die benötigte Spannung bekommt. Bei einem Quad-LNB mit integriertem Multischalter könnte dies zu Problemen führen. Ist das so korrekt?
Was hat ein schaltbarer Quad-LNB mit dem UAS 481 Einkabel-LNB zu tun? Einkabel-Matritzen und Einkabel-LNB für bis zu vier Receiver haben mit Ausnahme des UAS 481 eine übliche LOF-Einstellung von 9,75 GHz für das Low- und 10,6 GHz für das High-Band.

Beim UAS 481 müssen aber beide Bänder auf 10,2 GHz eingestellt sein, sonst stimmen die Hex.-Kommandos nicht.
http://www.kathrein.de/de/sat/produkte/doc/9362959b.pdf
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf UAS 481.pdf (349,9 KB, 9x aufgerufen)
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Alt 16.02.2011, 13:52   # 6
Joe T.
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Eine Bohrung mit leichtem Gefälle nach außen und zur dauerelastischen Abdichtung kein Material auf Silikon- sondern Acryl-Basis verwenden.
Habe im Netz hierzu nun auch eine Beschreibung gefunden, nur dass ich dann statt Silikon Acryl verwenden würde(Sat-Schüssel Aufstellung auf Balkon. Bohren oder nicht? [Archiv] - dvdboard.de Forum):
Zitat:
1. Bohre nur ein wenig größer als das Kabel dick ist
2. Bohre von aussen nach innen.
3. presse innen ein Brett gegen die Wand, notfalls, in dem du jemanden da hin setzt, der es mit dem Fuß anpreßt.
4. ziehe das Kabel von aussen nach innen ein.
5. wenn es innen lang genug ist, ziehe es um die Wandstärke zurück.
6. schmiere diese Stück nun dick mit Silicon ein und ziehe es wieder in die Wand ein. Mehrfach 5 cm vor und zurück ziehen und davei leicht drehen.
So ist die Wand-Isolation wirksam gegen eindringende Feuchtigkeit geschützt.
Welche der beiden von mir beschriebenen Varianten würdest Du bevorzugen?
Benötige ich noch eine Erdung und einen Potenzialausgleich?
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Alt 16.02.2011, 14:47   # 7
Dipol
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Zitat:
Zitat von Joe T. Beitrag anzeigen
Welche der beiden von mir beschriebenen Varianten würdest Du bevorzugen?
Das ist eine Frage des Bedarfs. Das UAS 481-LNB ist nur dann die richtige Wahl, wenn auf Dauer vier Routerkanäle genügen. Falls Twin-Betrieb erwünscht wird, bleiben nur zwei Routerkanäle frei.
UniCable bietet reichlich Tücken, daher sollte man möglichst wenig Receiver auf einen Port zusammen schalten. Deswegen würde ich eine EXR 1542 der EXR 1581 vorziehen. KATHREIN in allen Ehren, aber Matritzen mit geregeltem ENTROPIC-Chip sagen mir mehr zu.
Zitat:
Zitat von Joe T. Beitrag anzeigen
Benötige ich noch eine Erdung und einen Potenzialausgleich?
Wenn die Distanz zur Dachkante bzw. Dachrinne (an der Giebelseite auch schräg gemessen) > 2 Meter beträgt und auch der LNB keinen Wandabstand von 1,5 Meter überschreitet, besteht keine Erdungspflicht. Da Blitze aber an den Hausecken gehäuft einschlagen, sollte man im eigenen Interesse 1,5 bis 2 Meter seitlichen Abstand einhalten.

Nach den anerkannten Regeln der Technik ist auch für nicht erdungspflichtige Antennen ein Potenzialausgleich der Kabel auszuführen. Nur so ist auch zu verhindern, dass unbemerkt Netzspannung in die Antennenanlage verschleppt wird.
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Alt 16.02.2011, 15:39   # 8
Joe T.
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
KATHREIN in allen Ehren, aber Matritzen mit geregeltem ENTROPIC-Chip sagen mir mehr zu.
Sorry wenn ich das frage, aber was ist ein geregelter ENTROPIC-Chip und ist der in dem EXR 1581 verbaut?

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Wenn die Distanz zur Dachkante bzw. Dachrinne (an der Giebelseite auch schräg gemessen) > 2 Meter beträgt und auch der LNB keinen Wandabstand von 1,5 Meter überschreitet, besteht keine Erdungspflicht.
Wie im heutigen Kommentar um 10:25 Uhr beschrieben, gibt es auf der Seite wo die Antenne angebracht werden soll keine Dachrinne.

Welches Antennenkabel könnt ihr empfehlen?
Ich habe bei seh1 das Koaxkabel, 80dB, 4.8mm, 2xSchirm., 4in1 gefunden. Ist dieses Kabel für die Verlegung von außen nach innen bis zum Multischalter geeignet oder sollte man da eher die Finger von lassen und beispielsweise auf ein Kabel mit 4xSchirmung4xSchirmung gehen?
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Alt 16.02.2011, 17:56   # 9
King W.
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Entropic ist einer der beiden Hersteller von Unicable-Chips.

Die Bauteile dieses Herstellers sind ein- und ausgangsseitig geregelt und liefern (fast) unabhängig von der Schüsselgröße und der augenblicklichen Empfangssituation (Wetter) stets ein konstant starkes Ausgangssignal. Das erleichtert die Planung einer Unicable-Anlage sehr.

Geräte mit diesem Chip werden zum Beispiel von Jultec hergestellt. Dieser Hersteller hat auch mit Abstand die größte Auswahl an Unicable-Geräten. Für dich könnte z.B. der JPS0502-6 in Frage kommen. Er liefert zwei Stränge zu je 6 Teilnehmern und erlaubt noch zusätzlich den Anschluß zweier weiterer herkömmlicher Receiver (d.h. ohne Unicable-Tauglichkeit).
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Alt 16.02.2011, 19:07   # 10
Isotrop
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Zitat:
Im Obergeschoss würde ich auf der Terrasse über einen Mast von 2,0m Länge (Belastung bis 1565Nm; Kathrein ZAS 03) eine Kathrein CAS80 Parabolantenne am Eisengeländer anbringen
Zitat:
Das Haus hat ein Pultdach und auf der Seite, wo die Antenne angebracht werden soll ist der höchste Punkt des Daches, der aber keine Dachrinne oder ähnliches besitzt.
Zitat:
Wie im heutigen Kommentar um 10:25 Uhr beschrieben, gibt es auf der Seite wo die Antenne angebracht werden soll keine Dachrinne.
Dass ein Pultdach an der oberen Dachkante, am oberen Ende des Pultdaches, in der Regel keine Dachrinne aufweist, ist wohl konstruktionsbedingt. Trotzdem zählt hier die obere Dachkante, auch wenn keine Dachrinne angebracht ist, siehe Bild

Sollte der obere Rand der Satantenne oder auch der Mast, an dem die Antenne montiert wird, in den eingezeichneten 2m Bereich ragen, ist die Antenne erdungspflichtig. Punktum. Da gibts keine Auslegungssache
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Alt 16.02.2011, 22:27   # 11
Joe T.
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Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Für dich könnte z.B. der JPS0502-6 in Frage kommen. Er liefert zwei Stränge zu je 6 Teilnehmern und erlaubt noch zusätzlich den Anschluß zweier weiterer herkömmlicher Receiver (d.h. ohne Unicable-Tauglichkeit).
Habe mir den Multischalter mal angeschaut und ich muss sagen, dass der schon recht teuer ist, aber auch interessant. Bis zu deinem Kommentar dachte ich, das Kathrein die Top-Marke ist.

Gibt es den auch in einer günstigeren Variante oder auch von einem anderen Hersteller?
Ich gehe davon aus, dass Kathrein somit diesen Chip nicht verbaut hat.
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Alt 17.02.2011, 09:05   # 12
Dipol
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Zitat:
Zitat von Joe T. Beitrag anzeigen
Ich gehe davon aus, dass Kathrein somit diesen Chip nicht verbaut hat.
Matritzen mit dem ENTROPIC-Chip (AXING, INVERTO, JULTEC/DURA, SKYTRONIC/PREISNER und WISI), kann man derzeit mit nur einer Ausnahme (SPAUN SUS 5581/22 NF) am engeren Routerkanalraster mit 102 MHz Abstand erkennen. Die Matrizen mit ST-Chip haben bislang alle 116 MHz Abstand.

Nachtrag zu Einkabel-LNB:
Es gibt auch Einkabel-LNBs mit 4 Routerkanälen + ein oder zwei Legacy-Anschlüssen für Anschluss beliebiger Receiver. Die kann man mit einem Umbaufeedhalter auch an einer CAS-Antenne anbringen.

Achte aber darauf, dass du dir kein älteres Modell ( z. B. INVERTO IDLP-40UNITWL) mit verwürfelter ID zulegst, denn damit kommen alle Receiver mit automatischer ID-Vergabe nicht klar.
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Alt 17.02.2011, 09:13   # 13
King W.
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Stimmt. Kathrein hat diesen Chip nicht.

Mittlerweile baut Kathrein auch viele Sachen nicht mehr selbst. So werkelt z.B. im UAS 585 die gleiche Elektronik, wie in dem Quad von Alps. Wenn du etwas sparen willst, nimm anstelle der CAS 80 die neue Gibertini SE und das Alps Quattro. Damit hast du eine Qualität, die mit CAS 80 / UAS 584 auf Augenhöhe ist, ohne die Kathrein-Preise bezahlen zu müssen.

Bei den Schaltern gibt es zwar auch andere Hersteller, die den Entropic-Chip verbauen, ohne jedoch die Jultec-Qualität zu erreichen. Soweit mir bekannt ist, verbaut z.B. Inverto den Chip ebenfalls in diesem Gerät. Nachteile allerdings: Es ist zu 1x8 organisiert und hat also insgesamt weniger Kanäle als das Jultec-Gerät und das Netzteil ist bislang durch mangelnde Kurzschlußfestigkeit aufgefallen.

Einen 1x8 von Jultec gibt es übrigens auch, siehe hier. Da ist die Preisdifferenz dann nicht mehr ganz so hoch - und auf die Qualität ist 100%ig Verlaß.


Kleine Ergänzung noch:
Zu einer hoch-qualitativen SAT-Anlage gehört auch gutes Kabel. Laß dich bitte nicht von übertriebenen Werten für die Schirmdämpfung blenden. Etliche Billiganbieter werben mit 120 dB oder sogar noch mehr, verschweigen aber, daß für den Innenleiter nur verkupferter Stahl und für das Außengeflecht billiges Alu verwendet wird. Zudem wird die hohe Schirmdämpfung durch die Verwendung technisch überholter Schraubstecker wieder zunichte gemacht. Das Geld für ein hochwertiges Markenkabel ist gut investiert. Mit dem Kathrein LCD 111, dem Spaun Spoax, dem Preisner SK 2000 oder dem Hirschmann KOKA 110 (Aufzählung natürlich nicht vollständig) machst du nichts falsch.

SEH bietet seinen Kunden das KOKA 110 an. Es ist auch in einer besonders wetterfesten, PE-isolierten Ausführung zu bekommen, siehe hier.

Zu dem Kabel kannst du ein genau darauf abgestimmtes Set bekommen, bestehend aus 100 Qualitäts-Kompressionssteckern, einem Abisolierer und einer Kompressionszange. Damit kann die Arbeit schnell und einfach durchgeführt werden und du bekommst besonders hochwertige Schraubverbindungen. Nach getaner Arbeit kannst du das Set einfach wieder zurückschicken und bekommst postwendend auch dein Geld wieder, abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich. Eine Leihgebühr wird nicht berechnet, der Kunde trägt lediglich die Portokosten für die Rücksendung.
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Alt 17.02.2011, 12:44   # 14
Joe T.
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Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Einen 1x8 von Jultec gibt es übrigens auch, siehe hier.
Leider finde ich den JPS0501-8TN von Jultec nur im seh-Shop. Jultec selbst hat den noch gar nicht auf ihrer Seite in der Produkt-Übersicht.

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen

Zu dem Kabel kannst du ein genau darauf abgestimmtes Set bekommen, bestehend aus 100 Qualitäts-Kompressionssteckern, einem Abisolierer und einer Kompressionszange.
Danke für den Tipp. Das wird den Aufbau wenigstens etwas erleichtern.

Gibt es denn auch Splitter die ihr empfehlen könnt? Bei seh habe ich nur den SV-200F gefunden. Angeblich ist dieser auch für ein Einkabelsystem geeignet oder sollte ich da bei Kathrein bleiben?

Bei den Antennendosen habe ich bei seh für ein Einkabelsystem nur diese gefunden. Oder sollte ich bei der Dose von Kathrein bleiben?
Gibt es diese Antennendosen auch mit integriertem Splitter? Ich würde gerne an einem Anschluss einen Twin-Receiver anschließen und somit brauche ich ja auch zwei Kabel, je nach dem verwendeten Twin-Receiver.

Außerdem hätte ich da mal eine generelle Frage. Man hat mir gesagt, man sollte nicht so viele unterschiedliche Anbieter in einer Anlage verbauen. Aus diesem Grund hatte ich mich auch für Kathrein entschieden.
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Alt 21.02.2011, 15:34   # 15
Joe T.
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Hallo zusammen,

habe nun aus den Informationen aus diesem und anderen Threads eine Liste aller benötigten Komponenten erstellt. Zudem habe ich diese Komponenten in der angehängten Zeichnung eingearbeitet.
1 x Gibertini SE
1 x Alps Quattro.
1 x 1x6 von Jultec (JPS0501-6T)
1 x Mast 2.00m, 60mm, Stahl verzinkt (muss auf 1,70m gekürzt werden)
1 x Splitter, SV-200F, 2-fach
2 x Axing SSD 5-18
1 x Axing SSD 5-14
1 x Axing SSD 5-10
1 x Axing SSD 5-07
40m Hirschmann Koka 110 HD Klasse A
20m Hirschmann Koka 110 HD, Pe
40m Erdungskabel 6qmm, H07-VK, flexibel
2 x Masseblock 4-fach
1 x Erdungsschelle FMS7
1 x Hirschmann Koax-Kompressionsstecker-Installations-Koffer


Habe ich bei der Komponenten-Liste oder der Verkabelung in der Zeichnung etwas vergessen oder nicht berücksichtigt?

Vielen Dank schon mal vorab für die 1.klassige Unterstützung die ihr mir bis Dato gegeben habt.
Ohne diese hätte ich wahrscheinlich das Projekt "Umstieg von Kabel auf SAT" irgendwann auf Eis gelegt.


Viele Grüße
Joe T.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg SAT-Anlage_1-Seite.JPG (49,9 KB, 15x aufgerufen)
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Alt 21.02.2011, 18:40   # 16
King W.
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Der JPS0501-8TN ist noch recht neu. Jultec entwickelt erst und die Internet-Seite kommt später dran. Als kleine Firma müssen die Prioritäten setzen. Im Moment gibt es bei den Routern sogar Lieferschwierigkeiten. Ruf mal bei SEH an (02323/61887), ob sich die Situation mittlerweile gebessert hat.

Da SEH auch Axing-Händler ist, kann er vielleicht den Axing SES 556-19 als Alternative zum Jultec besorgen, wenn letzterer nicht lieferbar sein sollte. Axing verwendet ebenfalls den Entropic-Chip und kann mit ähnlich guten Daten wie Jultec aufwarten.

In der Zeichnung habe ich einen kleinen Fehler entdeckt: Für die untere Dose wird eine SSD 5-18 angegeben. Diese Durchgangsdose kann zwar verwendet werden, es würde auch vom Pegel her gut passen, aber um sie als Enddose zu nutzen, muß anstelle des ausgehenden Kabels ein Abschlußwiderstand mit DC-Entkopplung eingebaut werden, also so etwas.

Alternativ wäre an der Stelle auch eine SSD 5-07 möglich, als echte Enddose ist hier der passende Widerstand schon eingebaut. Der Pegel an dieser Dose wäre dann zwar reichlich hoch, aber noch innerhalb des zulässigen Bereichs.
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Alt 21.02.2011, 20:57   # 17
Joe T.
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Mit SEH habe ich bereits heute telefoniert. Der JPS0501-8TN ist erst wieder in 6 Wochen lieferbar, da Jultec die Platine überarbeitet. SEH hat mir den JPS0501-6TN empfohlen, denn der ist binnen 24h lieferbar. Leider ist der auf der Web-Seite von SEH noch nicht enthalten. Aktuell habe ich nur 5 Anschlüsse, werde aber nur 3 Teilnehmer anschließen. Somit müsste der JPS0501-6TN ausreichend sein.

Bei der unteren Dose werde ich entsprechend in meiner Liste den Widerstand ergänzen. Wenn ich dann später eine weitere Dose dahinter anschließen möchte (Twin Reciever), passt der Widerstand dann auch noch in die Axing SSD 5-14?
Muss ich nicht in der obersten Dose auch einen End-Widerstand einsetzen?
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Alt 21.02.2011, 21:30   # 18
Joe T.
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Habe ich noch vergessen.
In der Zeichnung habe ich auch den Potenzialausgleich eingebaut. Ist dieser so korrekt geplant und ist es auch richtig, dass ich diesen an der Äußerung anschließe?
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Alt 21.02.2011, 22:11   # 19
Dipol
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Zitat:
Zitat von Joe T. Beitrag anzeigen
In der Zeichnung habe ich auch den Potenzialausgleich eingebaut. Ist dieser so korrekt geplant und ist es auch richtig, dass ich diesen an der Äußerung anschließe?
Vor und hinter der Matrix Erdblöcke oder ein gemeinsamer Erdwinkel = perfekter PA. nach norm soll aber noch eine Brücke an das Gehäuse. Das nutzt bei diesem Bauteil nichts, die paar Zentimeter Draht schaden aber auch nicht. Der PA-Anschluss von Mast und Antenne ist bei einer nicht erdungspflichtigen Antenne schon eine Fleißaufgabe. Wenn der 4 mm² Cu-Draht parallel zum Koaxkabel verläuft, könnte man als zweite Fleißaufgabe auch den Zweifachverteiler mit einbinden ohne damit gegen das Schleifenverbot zu verstoßen.

FRAGE:
Was spricht dagegen den Router in die DG-Dose einzuspeisen und die Signalrichtung umzudrehen??? Dann wäre auch der Zweifachverteiler nebst seiner Dämpfung überflüssig.
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Alt 22.02.2011, 08:43   # 20
Joe T.
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
... nach norm soll aber noch eine Brücke an das Gehäuse....
Reicht einfach ein Draht von einer der beiden Erdblöcken zum Gehäuse des Multischalters oder muss ich von dem oberen Erdblock zum Gehäuse und dann zum unteren Erdblock?

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Wenn der 4 mm² Cu-Draht parallel zum Koaxkabel verläuft, könnte man als zweite Fleißaufgabe auch den Zweifachverteiler mit einbinden ohne damit gegen das Schleifenverbot zu verstoßen.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann meinst du den Kupferdraht, der durch den Versorgungsschacht kommt erst zum Verteiler laufen zu lassen und dann vom Verteiler zur Erdung vom Haus?

Der für mich wichtigste Anschluss im Haus ist der im Untergeschoss und ich möchte hier, wenn möglich, das beste Signal haben.
Aus diesem Grund dachte ich, dass um so kürzer der Weg zum untersten Anschluss ist und umso weniger Komponenten die dazwischen geschaltet sind, umso besser ist das Signal an der untersten Dose.
Daher habe ich, wie in der Zeichnung dargestellt, zum Einen den kürzesten Weg zur untersten Dose gewählt und zum Anderen habe ich zwischen Multischalter und der untersten Anschluss-Dose nur noch den Verteiler, der das Signal dämpft. Würde ich das Signal in der obersten Dose einspeisen, dann habe ich insgesamt vier Dosen und einen Verbinder bis zur untersten Dose, die alle das Signal dämpfen.

Habe ich hier einen generellen Denkfehler?
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