Umstellung von Analog auf Digital-Sat - kleines Hotel + Privat ca. 18-20 Teilnehmer

Alt 13.02.2011, 12:38   # 1
fleisch.seiser
 
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Hallo,

bin ein Laie auf dem Sat-Technik Gebiet und stehe daher vor dem Problem der Umstellung von Analog-Sat auf Digital-Sat vor einem Problem.
Bei meiner Suche bin ich im Internet auf euer tolles Forum gestoßen.


Derzeitige Situation: Wir sind aus Österreich!

Die Sat-Anlage wird derzeit für unser ganzes Haus benutzt: d.h. wir haben ein kleines Gasthaus mit 9 Gästezimmern und 3 weiteren Räumen deren Fernseher nur über eine Analoge Kopfstation gespeist werden(derzeit kein ORF usw.) .
Weiters werden noch 3 weitere Gästezimmer und 2 Privatzimmer über einen digit. Multischalter versorgt an dem sowohl noch analoge Reveiver(d.h. derzeit kein ORF und ATV) und ein digitaler Receiver hängen, die aber auch an der der Kopfstation mithängen.



Technische Details:

Hirschmann Sat Antenne mit digitalem LNB (4 Kabel gehen weg).

Digitaler Multischalter (Hirschmann CKR 5081) an dem derzeit 4 analoge Receiver und 1 digitaler(von Sky - Marke: PACE DS830NP) hängen.

Analoge Kopfstation Grundig STC 1880 an der die Gesamte Hausleitung hängt.

Über die Hausverkabelung kann ich leider nichts sagen da das Kabel relativ alt ist.

Es hängen alle Fernseher auf 1 Leitung (Hausantenne).
Die Zimmer mit den Receivern haben zusätzlich je 1 direkte Leitung vom Multischalter. WEiteres Problem wahrscheinlich: Wenn man die analogen
Receiver tauschen würde, bräuchte ich für jeden einzeln eine ORF-Karte (müßte ich kaufen).

Fernseher sind alles noch Röhrenfernseher.

Ich hoffe die Angaben sind ausreichend, sonst bitte bekanntgeben welche Angaben noch benötigt werden.



So jetzt zu meiner Frage:

Da sich die Gäste bereits beschweren müssen wir die gesamte Anlage auf Digital umstellen.
Jetzt suche ich nach einer vernünftigen, zukunftssicheren und kostensparenden Lösung.

Könnten sie mir Vorschläge (digitale kopfstation oder unicable bzw. welche Geräte) machen.

Vielen Dank im vorhinein
mfg Seiser Stefan
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Alt 13.02.2011, 14:42   # 2
Dipol
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Hallo Stefan,
nw welcome

Zitat:
Zitat von fleisch.seiser Beitrag anzeigen
Digitaler Multischalter (Hirschmann CKR 5081) an dem derzeit 4 analoge Receiver und 1 digitaler(von Sky - Marke: PACE DS830NP) hängen.
Damit ist zukunftssicherer Vollbandempfang gesichert. Die 3 Reserveanschlüsse warten nur darauf über neue Sternleitungen genutzt zu werden!
Zitat:
Zitat von fleisch.seiser Beitrag anzeigen
Analoge Kopfstation Grundig STC 1880 an der die Gesamte Hausleitung hängt.
Aus der STC 1880 kommt am 01.05.2012 nur noch Ameisenrennen raus, es wird Zeit für eine Modernisierung!
Zitat:
Zitat von fleisch.seiser Beitrag anzeigen
Über die Hausverkabelung kann ich leider nichts sagen da das Kabel relativ alt ist.

Es hängen alle Fernseher auf 1 Leitung (Hausantenne).
Die Zimmer mit den Receivern haben zusätzlich je 1 direkte Leitung vom Multischalter.
Auf einem Ausgang der STC 1880, aber sicher nicht alle auf einer durchgeschleiften Stammleitung. Wie viele Dosen hängen denn jeweils an einer Stammleitung?
Zitat:
Zitat von fleisch.seiser Beitrag anzeigen
Weiteres Problem wahrscheinlich: Wenn man die analogen
Receiver tauschen würde, bräuchte ich für jeden einzeln eine ORF-Karte (müßte ich kaufen).
Das Zauberwort für den Empfang unverschlüsselter Programme von ORF und ATV lautet DVB-T. Lediglich acht Programme genügen nur Puristen. Alle nachstehenden Varianten bieten ungleich mehr:
  • Aufbau einer optimalen Multischalter-Sternverteilung für alle Zimmer mit Vollbandempfang.
  • Sat.-Einspeisung per statischer Einkabellösung wie z. B. der EKP 24. Damit sind ungleich mehr Programme als jetzt empfangbar, bei Transponderwechseln können aber Programme entfallen. http://www.durasat.de/download/EKP24.2-Liste.pdf
  • Sat.-ZF-Einspeisung von 12 Transpondern mittels billiger Sat.-ZF Chip-Umsetzer mit beliebiger Transponderauswahl z. B. SCHWAIGER EKU 825: http://www.schwaiger.de/uploads/medi...0_komplett.pdf
  • Sat.-ZF-Einspeisung mittels höherwertiger IF-Umsetzer wie POLYTRON TSM 1000 (nicht modular, muss im Servicefall wie die STC 1800 zur Werksreparatur eingeschickt werden!), TSM 2000 oder besser noch Sat-Convert 16 http://www.satmueller.de/deutsch/sat...abelsystem.htm
  • Sofern die Struktur und Kabelgüte es zulässt, ist evtl. auch ein Netzumbau auf UniCable möglich. UniCable ist allerdings auf max. 2 Satelliten und 8 Receiver/Tuner je Stammleitung begrenzt und nicht jeder Hotel-TV mit DVB-S-Tuner ist UniCable-ready.
Klammere dich nicht an die alten Röhrenkisten und orientiere dich an Konzepten die langfristig wirtschaftlich sind. Re-Analogisierung ist der größte Unfug!

Mein TIPP:
  • Tausche die Röhren-TV gegen Flachbildfernseher mit integrierten DVB-T- und DVB-S(2)-Tuner aus. Nur Geräte mit Hotelmode und Copy-Funktion anschaffen!
  • Die Austria-Programme werden über DVB-T unverschlüsselt eingespeist.
  • ACHTUNG: Eine gemeinsame Favoritenliste ist nur mit guten Geräten möglich!
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Alt 13.02.2011, 21:50   # 3
fleisch.seiser
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Dieses Forum ist wirklich gut!

Nach 2 Stunden bereits die 1. Antwort! Wahnsinn!!

Danke Dipol für die ausführliche Antwort.

Nach Rücksprache mit meinem Elektriker:
Die gesamte Antennenanlage hängt nur an 1 Stammleitung dh. wird von Zimmer zu Zimmer durchgeschleift.


Wie bereits erwähnt sind ein paar Zimmer direkt über Multischalter mit 1 Kabel verbunden, dort ist die Umstellung kein Problem (neuer Receiver)


Übrig bleiben 12 Anschlüsse die nicht über eine Sternverkabelung erreicht werden können (zu großer baulicher Aufwand) daher müßte hier die bestehende Verkabelung bzw. ein neues Kabel in gleicher Weise durchschleifen, verwendet werden.

Daher finde ich die Vorschläge mit Schwaiger SCHWAIGER EKU 825 bzw. die Lösung über unicable recht interessant.

Finde nirgendswo Preise für SChwaiger EKU 825. Was würde ich für die 12 Anschlüsse mit SCHWaiger noch benötigen.
Vorschlag für Receiver bzw. Hotel TV mit DVB-S mit Preis eventuell.


Für die unicable Lösung müsste man daher auf 2 Stammleitungen auftrennen(wäre vielleicht irgendwie möglich).
Welcher Geräteaufwand würde da entstehen?


Was wäre die kostengünstigere Variante?

Vielen Dank
Seiser STefan
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Alt 14.02.2011, 06:38   # 4
King W.
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Das Schwaiger EKU 825 kann SEH vielleicht besorgen. Ein Anruf oder eine kurze Nachricht schafft Klarheit.

Beim Einsatz dieses Gerätes an einem Strang mit 12 Dosen in Reihe sehe ich allerdings ein Problem, zumal Frequenzen bis über 2 GHz übertragen werden müssen. Es wird schwierig sein, das geforderte Pegelfenster von 47 - 77 dBµV einzuhalten. Es besteht die Gefahr, daß das Empfangsteil des ersten Fernsehers übersteuert wird oder der letzte Fernseher nicht mehr genug "Saft" bekommt.

Herkömmliche Antennensteckdosen haben meist um die 3 dB Durchgangsdämpfung, hinzu kommt noch die Dämpfung der Kabelstrecken zwischen den einzelnen Dosen. Da rechnet man mit 1 dB pro 3m, bei älterem, schlechten Kabel auch etwas mehr. Das wären 44 dB Dämpfung bis zur letzten Dose (wenn die Kabellängen zwischen den einzelnen Dosen ca. 3m betragen).

Nimmt man nun eine Dose mit einer hohen Auskoppeldämpfung von 18 dB, kann man mit 95 dBµV Anfangspegel in den Strang hineingehen und hat an der letzten Dose noch 51 dB. Wird dort eine Enddose mit 7 dB Auskoppeldämpfung eingesetzt, stünden noch 44 dBµV zur Verfügung. Die meisten Empfänger funktionieren bei dem Pegel zwar auch noch, so wie manche Receiver auch etwas Überpegel vertragen, aber darauf verlassen würde ich mich nicht - zumal die Kabelqualität nicht wirklich bekannt ist.

Zwar kann man die Situation noch etwas verbessern, indem Dosen mit besonders geringer Durchgangsdämpfung eingesetzt werden (von Spaun soll es Dosen geben, die bei bestimmten Frequenzen nur eine Durchgangsdämpfung von 0,7 dB haben, aber das glaube ich erst, wenn Meßergebnisse von unabhängigen Labors vorliegen), aber das ändert an dem generellen Problem nicht viel.

Wenn der Strang in der Mitte aufgeteilt werden könnte (also 2x6) wäre eine Unicable-Lösung mit einem Jultec JPS0502-6AN einfach und sicher zu realisieren. Das Gerät gehört bei SEH zwar nicht zum Standard-Lieferprogramm, kann dort aber bestellt werden. Es kostet 439€ und versorgt sämtliche 12 Anschlüsse. Das Gerät wird einfach in die bestehende Leitung zwischen LNB und Multischalter eingefügt, außer ein paar Verbindungskabeln ist nichts besonderes zu beachten. Die Funktion des Multischalters wird nicht beeinträchtigt.

Es sind lediglich die Dosen zu wechseln, um die Stränge unicable-tauglich zu machen. Es sind pro Strang 2 18er, 2 14er, eine 10er und eine 7er Enddose erforderlich.


Im Gegensatz zur Einlassung einer im Schwarzwald beheimateten Firma eignet sich eine Stichdose nicht als letzte Dose in einem Strang! Diese Dose also bitte nicht kaufen.

Das ORF-Programm kann einfach per DVB-T Antenne empfangen werden. Dafür ist am Jultec-Router ein separater Eingang vorhanden. Der Router verteilt das Signal einfach mit und die Dosen trennen es wieder auf. Dafür werden dann Fernseher benötigt, die sowohl DVB-T wie auch DVB-S empfangen können. Solche Fernseher gibt es beispielsweise von TechniSat, Samsung oder Panasonic. Vor dem Kauf bitte vergewissern, daß die Geräte auch den Unicable-Standard nach EN 50494 unterstützen.
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Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
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Alt 14.02.2011, 09:38   # 5
fleisch.seiser
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Dann werden wir uns wohl für die unicable Lösung entscheiden.
Muß das ganze noch mit meinem Elektriker abklären.

Habe im Internet etwas gegooglet bezüglich der Fernseher.

Leider habe ich entsprechende Hotel TV mit dvb-t und dvb-s nur von Humax und Dyon Omega gefunden. Diese Hersteller sagen mir aber gar nichts. (nicht größer als 22")
Die bekanntesten Hersteller finde ich alle nur mit dvb-t und dvb-c-

Gibts da noch andere Vorschläge?

Vielen dank! mfg Seiser STefan
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Alt 14.02.2011, 09:53   # 6
Dipol
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Zitat:
Zitat von fleisch.seiser Beitrag anzeigen
Die gesamte Antennenanlage hängt nur an 1 Stammleitung dh. wird von Zimmer zu Zimmer durchgeschleift.
Da war dann mal wieder ein Erstinstallateur am Werke, der ohne Verständnis für HF-Pegel die Antennendosen wie Schukosteckdosen behandelt hat. Für solche "Fachleute" ohne Messgerät sollte man vielleicht doch die Scharia einführen.

King W. hat die Pegelproblematik bereits dargestellt. Abhängig von der Leitungslänge und der Güte der verwendeten Dosen kann schon mit weniger als acht Dosen in Reihe und sogar im terrestrischen Übertragungsbereich das Normpegelfenster verfehlt werden. Ich hoffe, dass dein Elektriker die Ausnahme von der Regel ist und mit Messgerät bereits die Pegel aufgenommen hat, denn vom Anlagenzustand hängen die weitere Entscheidungen ab. Wenn dein derzeitiger Eli auch kein digitales Messgerät Mbesitzt, ist er ebenfalls für Antenentechnik unqualifiziert.
Zitat:
Zitat von fleisch.seiser Beitrag anzeigen
Übrig bleiben 12 Anschlüsse die nicht über eine Sternverkabelung erreicht werden können (zu großer baulicher Aufwand) daher müßte hier die bestehende Verkabelung bzw. ein neues Kabel in gleicher Weise durchschleifen, verwendet werden.
Keinesfalls aber in der alten Struktur, sondern wie schon von King W. vorgeschlagen mit zwei kleineren Clustern.
Zitat:
Zitat von fleisch.seiser Beitrag anzeigen
Daher finde ich die Vorschläge mit Schwaiger SCHWAIGER EKU 825 bzw. die Lösung über unicable recht interessant.

Finde nirgendswo Preise für SChwaiger EKU 825. Was würde ich für die 12 Anschlüsse mit SCHWaiger noch benötigen.
Alternativ gibt es auch noch das Smart DPA 58 mit der Umsetzung von 8 statt 12 Transpondern.
Zitat:
Zitat von fleisch.seiser Beitrag anzeigen
Vorschlag für Receiver bzw. Hotel TV mit DVB-S mit Preis eventuell.
Auch wenn bei dir nur Handtücher und keine Receicer verschwinden, im Hotel sollte man die Bedienung über eine einzige Fernbedienung ermöglichen. Der Preis hängt in erster Linie von der Schirmgröße ab. In Östereich kenne ich keine Hotel-TV-Lieferanten, lediglich Olbort Satellitentechnik ist mir ein Begriff.

In allen meinen Hotelprojekten ist es immer die schwierigste Hürde zu vermitteln, dass ein Totalaustauschnicht nicht nur wegen der besseren Optik und dem 16:9-Format geboten ist, sondern sich die neuen TVs auch über die Stromeinsparung amortisieren. Vergleiche mal die Stromaufnahmen!
Zitat:
Zitat von fleisch.seiser Beitrag anzeigen
Für die unicable Lösung müsste man daher auf 2 Stammleitungen auftrennen(wäre vielleicht irgendwie möglich).
Welcher Geräteaufwand würde da entstehen?
Der PAL-Normpegel beträgt 57 bis 77 dB(µV). Ich bin als Fachbauleiter bezuglich HF-technischer Fachkenntnis von Elektrikern in Antennentechnik leidgeprüft. Wenn dein Eli diese Werte nicht aus dem Stand sagen kann, würde ich ihn nicht einsetzen! Und poste bitte mal insbesondere die Dosentypen und Pegelwerte der ersten und letzten Dose.

Eine Stammleitungsaufteilung in jedem Fall geboten. Bem bisheriger Dosenlindwurm, kann man die Sat.-ZF-Einspeisung vergessen und man muss in QAM (= DVB-C) oder in OFDM (=DVB-T) umsetzen. Ob dafür die Bestandsdosen ausreichen kann man nach Pegelmessung beurteilen.

Für teilnehmergesteuerte Sat.-ZF-Einkabelsysteme wie UniCable braucht man die Stammaufteilung und Dreiloch-Durchgangsdosen mit Schottky-Dioden, für statische Einkabellösungen solche die DC-getrennt sind.
Zitat:
Zitat von fleisch.seiser Beitrag anzeigen
Was wäre die kostengünstigere Variante?
Das System, welches den Bedarf der Gäste langfistig abdeckt. Den Bedarf deiner Gäste kennst du am besten. Für die Umsetzung in OFDM reichen die billigsten 22 bis 26 Zoll TV-Geräte von LG ohne Sat.-Tuner aus, die bietet jeder Hotel-TV-Anbieter günstiger als die Märkte vergleichbare Flats ohne Hotelmode und Copy-Funktion an.

Die kurzfristig billigste Sat-ZF-Variante ist die EKP 24 oder baugleiche Typen wie Smart DPA 31+, DES 411 oder HIRSCHMANN CEF 511 D. Damit genügen auch DVB-S-Empfänger ohne Einkabel-Befehle nach EN 50494. Mit nur zwei Umsetzer-Chips kann man aber abwarten, bis wann das System wieder raus fliegt.

Mit Billig-TVs fällt die Sat.-ZF gänzlich flach und man muss z. B. mit einer POLYTRON SPM 1000 oder GRUNDIG GSS STC in OFDM umsetzen. Mit OFDM sind nur 4 Programme pro Kanal übertragbar, mit QAM ein ganzer Satelliten-Transponder. Da man aber bei den meisten Korea-TVs mit DVB-C- und T-Tuner nur eine Empfangsart einstellen kann, fällt mit DVB-T-Empfang die Umsetzung in QAM flach! Die bisherigen PAL-Programme sind mit diesen Geräten auch nur in einer anderen Liste abzulegen!

Mit UniCable-Vollbandempfang hat man zwar deutlich höhere Anschaffungskosten für die Anlage und die TVs, dafür muss man aber nie wieder an der Anlage umbauen.
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Alt 14.02.2011, 10:26   # 7
fleisch.seiser
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Hatte mich vielleicht falsch ausgedrückt.

Es wird zu 100 % eine unicable lösung nach euren Vorschlägen werden,

und ich bin auch deiner Meinung das 1 Fernbedienung in Gästezimmern natürlich bevorzugt werden soll.

Daher hat sich meine Frage nach weiteren Möglichkeiten ausschließlich auf weitere Fernseher die den Ansprüchen genügen, bezogen, und nicht auf weitere Gesamtlösungen.
D.h. ich bin auf der suche nach Flachbildfernsehern mit dvb-t und dvb-s damit ich das ganze ohne zusätzliche receiver lösen kann.


Leider haben wir ein altes Gebäude bei dem so alle paar Jahre immer wieder etwas dazu und weggekommen ist, doch sollte mit hoffentlich mäßigem Aufwand eine Aufsplittung auf 2 Kabel möglich sein.

Derzeitige Dosentypen und Pegelwerte werde ich versuchen abzuklären.
Gibt es eigentlich ein Problem wenn die Anlage im Dachboden installiert ist, wenn der Dachboden nicht isoliert ist d.h. Wintertemperaturen unter -10°C .





mfg Seiser Stefan
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Alt 14.02.2011, 10:40   # 8
Dipol
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Zitat:
Zitat von fleisch.seiser Beitrag anzeigen
Es wird zu 100 % eine unicable lösung nach euren Vorschlägen werden,

und ich bin auch deiner Meinung das 1 Fernbedienung in Gästezimmern natürlich bevorzugt werden soll.
Topp!
Zitat:
Zitat von fleisch.seiser Beitrag anzeigen
Daher hat sich meine Frage nach weiteren Möglichkeiten ausschließlich auf weitere Fernseher die den Ansprüchen genügen, bezogen, und nicht auf weitere Gesamtlösungen.
D.h. ich bin auf der suche nach Flachbildfernsehern mit dvb-t und dvb-s damit ich das ganze ohne zusätzliche receiver lösen kann.
So ist es optimal! Wenn zu deinen Gästen nur Eingeborene und Piefkes zählen, reicht ASTRA-Vollbandempfang völlig aus. Wenn nicht, wäre der Mehraufwand für einen zweiten Satelliten wie z. B. EUTELSAT HotBird überschaubar.
Zitat:
Zitat von fleisch.seiser Beitrag anzeigen
Gibt es eigentlich ein Problem wenn die Anlage im Dachboden installiert ist, wenn der Dachboden nicht isoliert ist d.h. Wintertemperaturen unter -10°C .
Je geringer die Temperaturschwankungen umso besser. Hitze geht eher auf die Lebenserwartung der Bauteile als Kälte, sofern hierdurch nicht Korrosion verursacht wird.

Eine Unicable-Matrix ist jedenfalls deutlich unempfindlicher als die STC 1880 oder irgendwelche digitalen Umsetzerkassetten.
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Alt 14.02.2011, 13:29   # 9
King W.
Team SAT-Technik
 
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Zitat:
Zitat von fleisch.seiser Beitrag anzeigen
und ich bin auch deiner Meinung das 1 Fernbedienung in Gästezimmern natürlich bevorzugt werden soll.
TechniSat bietet z.B. kleine Fernseher an, die sowohl DVB-T wie auch DVB-S beherrschen und auch unicable-tauglich sind. Es sind Geräte aus der Premium-Line von TS, ausgestattet mit 5 Jahren Garantie. Problem nur: Sonder5angebote sind diese Geräte nicht gerade.

Von Samsung gibt es günstigere DVB-S taugliche Geräte, jedoch erst ab 32" bzw. 81 cm. Vielleicht ist es ja möglich, die Geräte an der Wand zu befestigen, so daß sie nicht viel Platz wegnehmen.

Zitat:
Derzeitige Dosentypen und Pegelwerte werde ich versuchen abzuklären.
Gibt es eigentlich ein Problem wenn die Anlage im Dachboden installiert ist, wenn der Dachboden nicht isoliert ist d.h. Wintertemperaturen unter -10°C .
Die Jultec-Geräte sind schon sehr robust und halten einiges aus. Sie befinden sich in einem stabilen Gehäuse aus Alu-Druckguß. Ich denke, die Minustemperaturen verkraften diese Geräte problemlos, auf jeden Fall aber besser, als die Produkte der meisten anderen Hersteller.

Während des schneereichen Winters hier hat keiner der von mir bislang installierten Jultec-Schalter irgendwelche Probleme gemacht.
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Alt 08.11.2011, 09:07   # 10
fleisch.seiser
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Nach langem hin und her nun mein Endbericht zu unserem Umbau:

Schlußendlich haben wir uns dafür entschieden sämtliche Stationen mit einem eigenen Kabel über einen Multischalter anzusteuern.

Aus Angst vor einem zu großen Umbau wurde diese Variante zuerst ausgeschlossen, jedoch nach längerem hin und her und sorgfältiger Planung war das Schlußendlich die einfachste und sicherste Lösung.

Ein Teil der Fernseher wurde aus Kostengründen (da bereits Receiver vorhanden) mit digitalen Receivern versehen, der andere Teil wurde mit LCD TV mit eingebauten Receivern versehen.

Im Lauf der nächsten 2 Jahre sollen dann alle Receiver durch LCD getauscht werden.

Vielen Dank für die vielen nützlichen Informationen aus eurem Forum.
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Alt 08.11.2011, 16:07   # 11
Dipol
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Zitat:
Zitat von fleisch.seiser Beitrag anzeigen
Aus Angst vor einem zu großen Umbau wurde diese Variante zuerst ausgeschlossen, jedoch nach längerem hin und her und sorgfältiger Planung war das Schlußendlich die einfachste und sicherste Lösung.

Zitat:
Zitat von fleisch.seiser Beitrag anzeigen
Ein Teil der Fernseher wurde aus Kostengründen (da bereits Receiver vorhanden) mit digitalen Receivern versehen, der andere Teil wurde mit LCD TV mit eingebauten Receivern versehen.
Wenn du Zeit und Lust hast, stell doch bitte noch Bilder von der Antenne und der Multischalteranlage ein.
Zitat:
Zitat von fleisch.seiser Beitrag anzeigen
Vielen Dank für die vielen nützlichen Informationen aus eurem Forum.
Gern geschehen!
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Alt 28.05.2012, 14:57 # --
News Flash
 
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